Umbau eines Schleifbockes für Schnitzwerkzeuge

  • Nach dem ich den Film über das richtige Schleifen von Schnitzeisen gesehen hatte, machte ich mir Gedanken zum Arbeitsschutz. Wenigsten auf der Schleifscheibenseite konnte ich den Schutz belassen.
    Von der Schwabbelscheibe habe ich den Schutz ganz abgenommen und nur die Schutzscheibe belassen. Dafür brauchte ich nicht einmal neu bohren. Damit kann auch keine Versottung des Schutzkastens eintreten. Dafür sollte man immer beim Schwabbeln einen Schutz aufstellen, um die Schleifpaste nicht an seiner Wand wieder zu finden. An der Schleifscheibenseite werde ich in den Schutzkasten neue Löcher bohren und damit den Schutz nach oben öffnen. Ich verdrehe den Schutz um ein paar Grad. Selbst die Lupe und die Metallauflage konnte ich befestigen. Damit stimmt die Herangehensweise zum Schleifen von Schnitzeisen im Film mit meiner Schutzart auf einer Seite wieder überein.


    Berkow


  • Ich füge einen guten Beitrag (nicht von mir) als Zitat mit ein:



  • Anbei ein paar Umbauten/Anpassungen die mich im laufe der Zeit per Mail erreichten:

  • Hallo zusammen,

    hier meine Version einer Auflageeinrichtung bzw. Schärfstation. Eine kleine Fotostrecke und Maßskizzen habe ich im Anhang beigefügt.


    Hier einige Grundüberlegungen und Tipps:

    • Als Grundplatte habe ich eine 21mm Siebdruckplatte (600x350mm) wegen der Reinigung (nimmt kaum Schmutz auf und lässt sich leicht „Abwischen“) gewählt!
    • Sonst habe ich 21mm Multiplex verwendet.
    • Die Massivholz-Auflage (Eiche – hatte gerade nix anderes) ist in der Neigung verstellbar, dadurch erhoffe ich mir einer besseren Führung und gleichzeitig als Anstellwinkel der Fase.
    • Die Auflage ist zur Schleifscheibe hin so ca. 45° abgeschrägt. Dadurch und durch die gefrästen Langlöcher am Schlitten lässt sich die Auflage super an die Schleifscheibe „anpassen“.
    • Die Gummifüße der Schleifmaschine habe ich abgeschraubt und durch dünne Filzplättchen ersetzt, die Gummifüße habe ich dann unter die Grundplatte geschraubt – die Konstruktion steht besser und rutscht nicht, braucht auch keine Schraubzwingen.
    • Die Schwabbelscheibe ist tatsächliche eine „Dreckschleuder“. Deshalb habe ich nachträglich eine Sperrholzplatte als Schutzblech angebracht, sieht zwar nicht schick aus, erfüllt aber seinen Zweck und hält die Werkbank und Umgebung halbwegs sauber.
    • Für die Befestigung habe ich 8mm Schlossschrauben mit Flügelmuttern verwendet und am Drehpunkt der Auflage 8mm Stockschrauben mit Flanschmuttern.
    • Die Auflage ist zusätzlich mit Leim und einer Holzschraube am Schwenkarm fixiert.
    • Beim Erstellen habe ich zur Vereinfachung die Skizzen „Seitenteil“ und Schwenkarm“ je 2x ausgedruckt und mit nonpermanent Sprühkleber auf die bereits auf 120mm Breite zugeschnitten Multiplexplatten geklebt. Dadurch lassen sich die Bohrungen ohne zu messen exakt bohren und die Schwenkbögen im Seitenteil mit der Dekupiersäge passgenau ausschneiden. Auch die Eckrundung waren an der Tellerschleifmaschine dann auch kein Problem.

    Die Station funktioniert soweit, aber sicherlich gibt es noch Verbesserungspotenzial. Jetzt muss ich nur das Schleifen lernen :).

    Daher „no buddy is perfect“, Vorschläge werden gern entgegengenommen.


    Fotostrecke:

    1.) Vorderansicht


    2.) Seitenansicht


    3.) Seitenteil, Schwenkarm und Auflage


    4.) Grundplatte mit 8mm Langloch


    5.) Seitenteil

    6.) Schwenkarm mit Auflage, Stockschraube usw.


    Hier die Zeichnungen: Zeichnungen.pdf

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