Eichenskulptur im Aussenbereich

  • Hallo in die Runde,

    Habe schon einige Zeit in dem Forum gelesen, will jetzt auch aktiver werden. Ich Schnitzel seit einigen Jahren , vor allem etwas grössere Sachen.

    Ich bin 56 Jahre alt, vom Beruf Diareferent und reise sehr gerne und viel. Ich lebe in der Nähe von Weimar in Thüringen.

    Vor ca. 15 Jahren habe ich einen Totem geschnitzt und bemalt, damals aber Fichtenholz genommen, jetzt ist der Totem verrottet und ich möchte ihn nochmal machen, aber aus Eiche.

    Nun habe ich an Euch gleich eine Frage. Wie im Bild zu sehen soll er wieder bemahlt werden. Welche Farben mit welcher Grundierung und/oder vorbehandlung würdet Ihr mir empfehlen?

    Über Eure Antworten freue ich mich,

    Viele Grüße aus Thüringen

  • Hallo Bosi

    Willkommen im Forum. Einen Schnitzer von Totempfählen hatten wir wohl noch nicht.

    Deine Anfrage liesse sich zu einem späteren Zeitpunkt leichter wieder finden, wenn sie im Abschnitt Endbehandlung u. Bemalung gestellt worden wäre. Für eine Antwort käme es darauf an, wo der Totem aufgestellt werden soll: ganzjährig im Freien der Witterung ausgesetzt oder überdachter Platz am Haus wie auf deinem Bild ?

    Ich wünsche dir viel Geduld beim Schnitzen des harten Eichenstammes, oder nutzt du Maschinen?

    Viele Grüße von Seehaas

  • Danke für das Verschieben hierher!

    Der Totem soll voll bewittert im Aussenbereich stehen. Er soll so farbig wie der Alte (s. Foto) gestaltet werden. Welche Farben und welcher Aufbau des Farbschutzes würdet Ihr aus Eurer Erfahrung her empfehlen?

    Ja ich benutze neben den Schnitzeisen für's Grobe auch die Kettensäge.

    Danke für Eure Anregungen!

    Viele Grüße aus Thüringen

    Bosi

  • Hallo Bosi,


    Es sollen ja sicherlich kräftige leuchtende Farben sein. Da würde ich ganz normale Kunstharzlacke nehmen. Vorher mit einer ebenfalls normalen Holzgrundierung streichen.


    Zum Abschluss einen hochglänzenden Yachtlack. Das ist ein ebenfalls Kunstharzlack-Klarlack. Der wird in drei Schichten aufgetragen. das Erste al mit 50 prozentiger verdünnung, dann mit 30 prozentiger verdünnung, zum Schluss unverdünnt. Der Hersteller dieses Lackes verspricht eine min. 10 jährige Haltbarkeit.


    Übrigens bin ich auch Schnitzer von außergewöhnlichen Sachen.


    VG

  • Die von speckstein vorgeschlagene Verwendung von Kunstharz- also lösungsmittelhaltigen -Lacken ist sicher empfehlenswert. Wenn du in Google die Suchworte <eiche lackieren gerbsäure> eingibst, stößt du in den Beiträgen stets auf das Problem, dass bei wasserbasierenden Lacken die in der Eiche enthaltene Gerbsäure zur Fleckenbildung führen kann. Dies wird in dem beiliegenden Merkblatt eines Lackherstellers bestätigt.

    Ob ein farbloser Schlussanstrich mit Bootslack empfehlenswert ist, wage ich zu bezweifeln, auch wenn ich mit Bootsfarben keine eigenen Erfahrungen gemacht habe. Meine Zweifel sind in der fehlenden Pigmentierung begründet, die bei UV-Licht (Sonne im Freien) in aller Regel zur Zerstörung der Lackschicht führt. Ob es UV-Blocker auch für Lacke gibt, wäre zu prüfen; für Lasuren gibt gibt es sie.


    Viele Grüße von Seehaas

  • Danke für die Infos, ist schon mal ein Ansatz. Könnte außer Eiche noch eine andere Holzart in Frage kommen? (Ohne Gerbsäureproblematik)

    An Speckstein, "Übrigens bin ich auch Schnitzer von außergewöhnlichen Sachen. "

    WAS MACHST DU DENN?

    Einen schönen Abend wünsche ich

    Bodo

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