Fixieren durch Aufkleben des Schnitzholz

  • Ich habe es noch nicht gemacht. Ich kann nur schreiben, wie ich es machen würde. Möglichkeit 1 ist die von Dir schon beschriebene.Wichtig ist wasserlöslicher Leim. Die Holzplatte wird dabei meist geopfert, da sie sich beim Lösen mit Wasser meist verzieht. Dann gibt es die Möglichkeit mit

    doppelseitigem Klebeband. Weiter die Direktverleimung. Nach Fertigstellung der Schnitzerei hobelt man die Platte auf einer Abrichte weg. Das würde ich aber nur wagen, wenn die Schnitzerei nicht zu fein und filigran ist. Sicher gibt es hier im Forum einige Tischler ( Schreiner ), die sich in der Materie

    besser auskennen. Auch ich würde gerne deren Meinung wissen um davon zu lernen.

    LG.Rainer

    Nimm das Leben nicht zu ernst, es dauert ja nicht ewig !

  • Trägerplatte,Zeitungenpapier,Werkstück verleimen,dann kannst du es später mit einem Beitel trennen,ist kein Hexenwerk.

    Einfach zwischen Werkstück und Trägerplatte dann vorsichtig trennen eventuell an mehreren Stellen ansetzen um einem Brechen des Werkstück zu vermeiden.

    Mfg Martin

  • Hallo Schnitzfreunde,

    ich verfolge dieses Thema ganz interessiert und warte auf positive Erfahrungen.

    Leider hat noch keiner berichtet, wie es richtig gemacht wird.

    Vor ca. 10 Jahren habe ich diese Methode versucht. Ich hatte kaum Schnitzerfahrung und noch weniger technische Einrichtungen.

    Diese Methode: Schnitzholz/Leim/Zeitung/Leim/Unterlage erschien mir hilfreich, praktisch und einfach zu realisieren.

    Mein Schnitzholz war Eiche und die Unterlage Fichte.

    Der Leim, ein preiswerter Holzkaltleim aus dem Baumarkt, ging mit der Zeitung und den beiden Hölzern eine so dauerhafte Verbindung ein, dass ein mechanisches Trennen nicht ohne Schaden am eichenen Schnitzobjekt möglich war.

    Im Ergebnis habe ich die Unterlage zu einem Sockel umgestaltet.

    Da das Schnitzergebnis dazu noch unbefriedigend war, habe ich diese Methode verworfen und bin auf die üblichen Klemmtechniken umgestiegen.


    Wer hat gute Erfahrungen gemacht und Ergebnisse erreicht ?


    Herzliche Grüße von Lukas !

  • Allow me to make 3 guesses:

    1. You used a lot of glue, you covered the entire surfaces. Too much. Just dabs here and there like postage stamps.

    2. Your newspaper sheets are much thinner than ours with thicker softer wood pulp. Your paper saturated.

    3. All the oaks (Quercus sp.) in the red oak group are very porous. This allows the glue to soak well down into the wood for a very strong bond. The red oaks need a paste sealer to fill the surface of the wood. Then you do the glue-up.

    ======

    I have glued western red cedar to spruce with no difficulty separating the two pieces later.

    Mallet and gouge carving with the spruce clamped to my bench.

  • Ich VERSCHRAUBE meine Werkstücke mit der Unterlage, und diese fixiere ich mit Schraubzwingen an der Werkbank, damit hab ich keinen unnötigen Verschleiß mit Unterlage (Wasser bei lösbarem Leim) und ist jederzeit wieder zu lösen. Außerdem hab ich die Fixierung mit Leim auch noch nicht ausprobiert.

    Liebe Grüße

    Christian

  • Für derartige Arbeiten habe ich mir ein Relief-Brett gemacht. Rund um das zu schnitzende Objekt bohre ich Löcher und stecke Möbeldübel hinein, so daß das Objekt nicht verrutschen kann. Das Brett spanne ich dann in meine Schnitzbank ein. Kann auch in jeden Schraubstock eingespannt werden.

    LG. Rainer

    Nimm das Leben nicht zu ernst, es dauert ja nicht ewig !

  • Okay, mache es so ähnlich. Den zu schnitzenden Bilderrahmen fixiere ich mit Schrauben auf eine Holzplatte nach dem Prinzip der Figurenschraube.


    In meiner Steinmetzlehre sagten die alten Steinhauer zu der Problematik, wenn der Stein leichter war als die Kraft des Meißels die auf ihn wirkten :

    " Ja, Ja, Junge. Kleine Steine und reiche Mädchen bleiben dem Steinhauer nicht liegen !" ;)

  • Hallo Schnitzer,;)

    auch ich habe mir Gedanken gemacht,speziell für das Schnitzen von Reliefs.

    Da ich weitgehendst im Sitzen und an der Hobelbank gearbeitet habe.


    Arbeitsplatz an der Hobelbank

    Befestigung des Werkstücks mittels Schrauben über die Rückseite des Schnitztabetts.

    Alternativ : Befestigung mittels Zwingen, aber nachteilig beim Arbeiten.




    Halte- / Einspannsockel für das Schnitztablett mittels Leisten,die in die Löcher für die Bankhaken passen.





    Platte vom Schnitztablett mit Anlageleiste unten - wird mittels Schrauben auf den Haltesockel geschraubt.




    Leder zum Nachschärfen der Schneiden - Befestigung über die Bankhakenlöcher.




    Jetzt ist alles Komplett



    Dies für Euch zur Anregung und evtl. zum Nachbau. Viel Spass dabei wünscht Euch

    der Zillertaler

    Wissen ist Macht - Nichtswissen ist Ohnmacht - Nichtstun macht träge und krank <3