Schalenrohling auf Werkbank einspannen

  • Hallo zusammen,

    ich habe kürzlich mit dem Schnitzen angefangen und habe bereits eine Holzschale zustande gebracht. :)

    Die Schale habe ich mit der Schraubzwinge auf meine Werkbank gespannt. Das ist aber nicht so ideal. Ich musste das häufig umspannen und mich darüber ziemlich verrenken.
    Den Kerzenleuchter den ich gegenwärtig schnitze habe ich auf eine Kugelgelenkspannhilfe geschraubt. Ist super flexibel und beweglich und in diesem Fall stören die Löcher unten drin ja nicht. Bei einer Schale oder Tasse (Kuksa) - meinem nächsten Projekt sieht das mit Löchern im Boden natürlich schon anders aus.

    Frage also: Wie spannt Ihr Eure Schalenrohlinge ein?

    Danke für Eure Antworten!

    Achim

  • Hallo Achim

    ich habe Schalen zuerst innen ausgehöhlt und dann den äusseren Rand gemacht.
    Ich habe unten ein Holz angeleimt. Aber dazwischen Zeitungspapier gelegt. (Das lässt sich später besser lösen.) So habe ich die Schale in die Hobelbank eingeklemmt.
    Für aussen habe ich die Schale zwischen den Bankhacken und einer Holzzulage fixiert.

    Ich hoffe ich konnte dir helfen.
    Armon

  • " glück auf " achim,

    also ich würde erst die ausenseite bearbeiten, und dann innen aushöhlen, so machen wir das beim drechseln auch....

    spannen würde ich es in etwa so, ein loch in die mitte der schale bohren 10 - 15mm x 3-5cm tief, ein rundholz einleimen mit holzleim, so hast du erstmal einen steg, den du in die hobelbank oder schraubstock usw. einspannen kanst, und kanst die schale immer drehen beim beschnitzen, öffnen und schließen des schraubstocks vorausgesetzt, das rundholz kanst dann ja drann lassen, machst die schale innen ja eh leer...

    wenn nun die aussenseite fertig ist, unten am fuss ein stück leiste oder latte ankleben, man kann auch heisskleber verwenden z,b, von pattex, der geht gut wieder abzumachen wenn er fest ist, und die schale mit der leiste nun einspannen, und innen leer machen die schale, man kann die schale zwar dann bloß 2x umspannen, aber geht sicher besser als mit schraubzwingen, und man hat keine eindrücke im holz vom spannen....

    das wäre mein vorschlag dazu, wir drechsler haben natürlich noch viele andere möglichkeiten mit futter`n und so, aber das ist hier nicht das thema....

    @ armon,

    schön wieder was von dir zu lesen.....

    es grüßt euch

    der frank

    " Holz ist Leben, mein Leben ist Holz "

  • Hallo Armon, Hallo Frank.

    Danke für Eure schnellen Antworten. Den Tipp mit dem Anleimen werde ich mal ausprobieren. Leider hab ich keine Hobelbank sondern nur eine Werkbank (alte Küchenarbeitsplatte) mit Schraubstock. Der Schraubstock hat keine ausreichende Spannweite. Ich werd' also eine Halterung mit Zulage für den Schraubstock basteln, um die Spannweite zu vergrößern. So dass ich die Schale bzw. die Tasse einspannen kann um die Außenseite zu schnitzen.

    armon: Die Sache mit dem Loch bohren (ich denke in der Unterseite) klingt für mich nicht wirklich reizvoll da der Boden der Schale nur ca. 1cm dick sein soll.

    Grüße,

    Achim

  • glück auf achim,

    das hast du falsch verstanden, nicht im boden das loch bohren, sondern dort hin, was eh ausgehölt wird, also auf die seite, was mal das schaleninnere werden soll, darum würde ich mit der schale auch immer erst von aussen beginnen, zuletzt dann innen schnitzen....

    hoffe das es jetzt verständlicher war...

    gruß vom frank

    " Holz ist Leben, mein Leben ist Holz "

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