nun, die werkzeuge werden schon nach relativ kurzem gebrauch stumpf, also muss man sofort lernen zu schleifen...und die sind zwar geschliffen wenn man sie kauft, aber gebrauchsfertig wuerde ich das nicht nennen... tatsächlich schleife ich meine gleich vor dem ersten gebrauch um, aber das wuerde ich dir fuer den anfang noch nicht raten. dazu musst du erst sicher koennen das werkzeug zum beispiel von einer scharte zu befreien, oder sauber nachzuschaerfen...wenn du soweit bist, erklär ich dir gerne wie, und warum, ich meine eisen umschleife...sie gehen auch so wie man sie kauft, aber man kann sie eben noch besser tunen...
die meisten benutzen eine maschine zum schaerfen, aber mit 100 euro kriegst du wohl keine vernuenftige...macht nix, ich schaerfe auch nur per hand, das geht gut... ja, ich nehm dieses sandpapier, zum nachschaerfen brauchst du nur 1000 oder 1200, benutze es aber trocken, anderfalls werden die werkzeuge schnell rostig. und den grat der beim nachschärfen entsteht ziehst du auf einem leder ab, (sprich alter guertel) auf dem du eine feine polierpaste aufträgst. ich benutze eine diamantpaste, aber hab auch schon andere probiert, alles scheint zu funktieren. es geht sogar ohne paste, aber dauert mir zu lange ...oh, solange du keine scharte in die eisen bekommst brauchst du sie erstmal zum nachschaerfen nur auf besagtem leder abziehen....aber irgendwann wirds dadurch nicht mehr scharf, und dann musst du die kante auf dem sandpapier wieder herstellen...wenn der schaden gross ist, geht es auf 1000 sandpapier zu langsam, dann mach erst auf gröberem, zb erst 400, dann 600, dann 1000.
wenn du mit hand schaerfts, kannst du nix kaputt machen. mit maschine koennen die werkzeuge ueberhitzen wenn mans falsch macht, und dann ist der stahl hin, und das werkzeug unbrauchbar. ich denke, als ich es uebte habe ich weniger als 1mm abgetragen, bis ichs hingekriegt hatte das werkzeug wirklich wieder scharf zu kriegen. also, mach dir keine sorgen, du lernst es bevor es ganz abgeschliffen ist...
oh, noch ein wichtiger tip zum schnitzen : du musst die gitarre gut einspannen, damit sie nicht hin und her wackelt beim schnitzen. mit der hand festhalten ist nix, du brauchst beide haende am beitel... wenn du zb versuchst die gitarre im schoss zu halten und so zu schnitzen ist auch nix, das ist nicht stabil genug, es wackelt irgendwann doch, und dann rutscht der beitel ab, und dann kann man sich mit den dingern verletzen., mach sie irgendwie an einer werkbank, oder eben nur dem kuechentisch fest, dann ist das schnitzen absolut sicher, und du hast auch vole kontrolle beim schneiden.
oh, klasse, ja 40 gibt dir gut holz zum schnitzen. war besorgt, das es sehr duenn ist, das waere fuer den anfang eine extra schwierigkeit gewesen... hat man denn mit so tollen gitarren ueberhaupt lust zu spielen, die sind ja fast zu schade da zu
ach, die farbe, das macht nix, da schnitzt du einfach durch. das du die gitarre geschliffen hast, da musst du wissen, das wird deine werkzeuge schneller stumpf machen, da immer partikel vom sandpapier im holz bleiben,,, ist aber nicht weiter schlimm, sobald die erste duenne schicht holz weggeschitzt ist, ists wieder gut. du musst dich nur drauf einstellen oefter auf dem leder abzuziehen. ich hoffe du wirst uns einige schritte bei der arbeit an der gitarre zeigen, ich bin jedenfalls sehr gespannt drauf, ich mag diese grafiti und in 3 dimensional geschnitzt sieht das bestimmt toll aus...