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Beiträge von *PreMi*
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naja, michelangelo hat weniger als 90 jahre gebraucht,,,,das sollte uns ja allen mut machen, das wir nicht 400 jahre warten muessen
ja, der hatte ja auch unzählige helferlein von denen heute keiner mehr spricht, zudem gibt es auch von ihm werke welche nicht fertiggestellt worden sind - warum wohl??????
lg
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danke!
was ich noch sagen wollte:
kann sein, dass ich manchmal evtl. etwas schroff rüberkomme, meine ich aber in keinster weise so.....
ich denke, dass konstrukive kritik den besten lernerfolg mit sich bringt.
ich bitte daher auch euch, meine arbeiten bis ins kleinste detail zu zerlegen - denn wie jeder schon die erfahrungen gemacht hat, sieht man meist die fehler welche sich eingeschlichen haben selbst nicht und wenn doch, erst lange zeit später.ein lehrer sagte während meiner ausbildung mal, dass man 400 jahre benötigt um die bildhauerei vollständig zu lernen........
lg
michael -
hallo doris!
schöne arbeit! gratuliere!
grundsätzlich ist ein gesicht ohnehin unsymetrisch.
und plastilin hat ja den vorteil, dass man es immerwieder verändern kann (auch während dem schnitzen).
was mir aufgefallen ist, ist der übergang von stirn auf das nasenbein. bei einer frau ist der punkt zwischen den augenbrauen etwas tiefer und weicher als beim mann jedoch nicht so ausgeprägt wie bei einem kind. auch die nase wirkt dadurch etwas männlicher. diese punkte sind auch sehr ausschlagegebend für den "charakter" .aja, vorm umsetzten des wachsmodelles in holz dieses nochmal mit einem spiegel betrachten - bei einer spiegelung kommen dann oft einige sachen zum vorschein
aber echt eine schöne wandbüste
lg
michael -
hallo erwin!
zuerst mal danke für die blumen

das holz für masken - meist viertle ich die stämme mit einem durchmesser von ca. 55cm und lagere sie auch so - kern ist ja futsch. verwende aber auch schnittware welche ich verleime (was eben gerade günstig am markt ist)
schneide sie dann mit einer elektr. kettensäge auf eine höhe von ca. 30 cm und eine breite von 21 cm.
grobe anhauschritte werden auch mit der kettensäge gemacht. anschliesend mit schweizer eisen und dann reduzierenvorlagen habe ich zu 99% keine, ist mit der zeit eine gefühlssache geworden.
leider ist die heurige maskensaison schon wieder vorbei, werde aber das thema im auge behalten und anfang nächsten jahres mal ein paar bilder von den arbeitsschritten reinstellen.lg
michael -
......... Wenn man mal Grünholz schnitz so ist das doch auch wie angefeuchtetes Holz. Die alten Meister haben nur von frisch gefällten Bäumen Figuren geschnitzt, denn sie kannten das verleimen noch nicht so wie wir heute. Sie haben dann natürlich auf der Rückseite die Figur aushehölt damit der Kern -Markröhre- heraus war uns somit das reissen etwas bremsen können. ......Grüsse,Charly.
jop, bei uns hat man in der barock- und rokokozeit von hinten den kern so gut es ging rausgeholt und die stämme anschließend zum trocknen in salz gelegt - anscheinend muss das gut und schnell funktioniert haben - die figuren stehen heute noch bei uns im stiftsmuseum und trotz der bereits vergangenen jahrhunderte fast keine rissbildung.
leim hatten sie allerdings damals auch schon gekannt und das hält heute noch
ich denke, es war damals einfach effektiver aus ganzen stämmen zu schnitzen
lg
michael -
holz feucht machen, damit es sich leichter schnitzt, ist eine legende die sich wacker hält...nun ja, da muss ich gänzlich wiedersprechen!
z.b. weymouthskiefer lässt sich am besten schnitzen wenn es beim anhauen das wasser rausdrückt. wk lässt sich im trockenen zustand so gut wie gar nicht schnitzen. bei der linde kommt es immer auf die lagerung und den trocknungsprozess an ob ein anfeuchten notwendig ist. ist es nötig, einfach besprühen wie es der thomas bereits vorgeschlagen hat und zwischen den schnitzpausen ein feuchtes tuch darüberlegen oder einen plastiksack drüberstülpen - jedoch unten offen lassen damit die luft etwas zirkulieren kann. ist die linde zu trocken wird sie spröde (linde aus der trockenkammer geht z.b. gar nicht - zudem wird sie hart wie buche)aber meistens lässt sich das schlechte beschnitzen der rohlinge auf die lange lagerzeit zurückführen. staubablagerungen die auf den ersten blick nicht ersichtlich sind lassen die messer schneller als man denkt verstumpfen. am besten vorher mit einer bürste unter fließendem wasser gründlich reinigen. vom ansprühen alleine würde ich abraten, da das trockene holz durch die kapillarwirkung den staub mit rein zieht.
die risse kann man dadurch vermeiden, indem man nach fertigstellung die figur sofort "versiegelt" (büffelwachs odgl.) damit es die poren verschließt und somit nicht mehr so schnell austrocknen kann.
im gegensatz zu den beiden holzarten lässt sich die zirbe am besten trocken schnitzen.
lg
michael -
Hallo allerseits,
nachdem hier schon so eifrig geschrieben wird, möchte ich mich kurz vorstellen:
Also, ich heiße im richtigen Leben Michael Pregl, bin im September 1974 geboren, komme aus Admont im Gesäuse (das liegt mitten im Gebirge im obersterreichischen Ennstal/Österreich).
Ich bin leidenschaftlicher Schnitzer und habe mein Hobby vor einigen Jahren zum Beruf gemacht.
Neben dem umfangreichen Gebiet der Bildhauerei gilt meine Leidenschaft dem Krampus- und Perchtenbrauchtümern und das seit ich mich erinnern kann. Daher auch die prägende Linie zur Maskenschnitzerei.
Vor einigen Jahren habe ich auch meine Liebe zur Motorsäge endeckt.......In diesem Sinne schöne Grüße aus´m Xeis
Michael