Hallo Schnitzerfreunde
Habe mal 2 Reliefs fotografiert, bei verschiedenen Fortschritten, während des Lasieren.
1. Grundieren mit Holzgrund
2. Lasieren mit hellen Braunton
3. Lasieren mit Dunkelbraun und bemalen der Augen, Lippen und Finger. Die Flügel mit Goldbronze bemalen. Anschließend polieren. Wenn mehr Glanz gewünscht wird, noch mals mit Wachs nachbehandeln.
Schnitzergruß Opasepp
Beiträge von Opasepp
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Hallo Charly
Auch habe einen richtigen Namen ( Josef Schneider).
Ich bin gelehrter Schmied und bin zur Zeit als Schlossermeister tätig. An bei ein Bild von meinen Meisterstück alles Handarbeit in alter Schmiedetechnik.
Mein Hobbys sind sehr viele, unter anderen, Malen und Kalligrafie. Auch ich bin in einen Schützenverein aktiv, wie du.
Nun zu deinen Pferden. Schnitzt du nach Fotos oder aus dem Gedächtnis, jedenfalls wieder sehr schöne Werke.Hallo Armon
Natürlich ist es ein besonderes Gefüll mit selbst gemachten Messer zu schnitzen.
Schnitzergruß Opasepp -
Hallo Armon
Wie du schon mal sagtest, jetzt will er wieder alles genau wissen.
Ich versuche mal, hier die Herstellung meiner Messer zu erklären. Haben ja schon viele nachgeschaut.
Das wichtigste ist die Auswahl des geeigneten Stahles. Da ich aus der Metallbranche komme, habe ich mir überlegt was für den Stahl gut ist, ist auch für das Holz gut genug. Folglich habe ich alte Sägeblätter (Kreissäge, Bandsäge) ausgewählt (min 1,2mm dick). Hierbei ist auf die Legierung zu achten. Wird nämlich das Messer zu hart, hat man ein Problem es zu schärfen. Ich habe meine Messer aus hochwertigen HSS Blättern gefertigt. Leicht zu besorgen bei Metall verarbeiteten Betrieben (Bruch oder Abnützung). Hier habe ich schon einige Versuche machen müssen um die richtige Schärfe zu erzielen. Durch die gleichmäßige Stärke des Blattes ist es nun leicht, sein gewünschtes Eisen zu formen. Hier kann man sich helfen in dem man ein sogenanntes Gesenk, in einen Stahlklotz einarbeitet. Das ausgewählte Blatt wird nun auf grobe Größe zu geschnitten. Nun erfolgt die Erwärmung mit einen Autogenbrenner bis der Stahl hellrot ist. Unbedingt auf richtige Temperatur achten. Und nun sehr schnell mit den Hammer bearbeiten, aber nicht zu viel klopfen, Scharten vermeiden. Dieser Vorgang kann des öfteren wiederholt werden, wenn immer die richtige Wärme vorhanden war. Die gekröpften Eisen kann man mit einer Zange entsprechend biegen.
So nun schleife ich die Eisen noch im Form (seitlich) . Als Stiel nehme ich einen Rundstahl ca. 8 mm .
Dann verlöte ich den Stiel mit dem geschmiedeten Teil mit Silberlot.
Nun zum Härten. Ich mache nun das vordere Teil ca. 20 mm - 30 mm, kirschrot warm und schrecke es sofort im Wasser ab. (Versuche machen ist notwendig).
Jetzt schleife ich das Messer in seine endgültige Form .
Denn Grief fertige ich zB. aus Besenstiel . Ich habe noch ein Bild gemacht von 3 Messern.
So nun Armon, habe ich meinen bisher längsten Beitrag geschrieben. Ich hoffe dir geholfen zu haben.
Schnitzergruß Opasepp -
Hallo Schnitzerfreunde
Habe hier wieder eine meiner Fragen. ???
Wenn ein Schnitzholz oder Schnitzrohling längere Zeit gelagert wurde, kommt es mit Sicherheit vor, das sich mehr oder weniger Staub abgelagert hat. :-\ Was kann man dagegen tun, das bei den ersten Schnitten das Schnitzmesser nicht so schnell stumpf wird? Ich habe immer wieder das Gefühl das sie hier sehr schnell stumpf werden. Zum Teil, besonders bei den Rohlingen, ist ein tiefer Schnitt nicht möglich.
Schnitzergruß Opasepp -
Hallo Hanse, Hallo Thomas
Ich möchte mich den Ausführungen von Armon voll anschließen.
Schnitzergruß Opasepp -
Hallo Schnitzer
Die Auflage zum schleifen, von Thomas sieht bei mir ähnlich aus.
Meine Schnitzmesser sind von keinen "Markenhersteller". Meine Eisen sind , bis auf 5 Stück, die ich von Thomas kaufte , alle um die 60 Stück, selbst gefertigt. Da ich aus der Metallbransche komme, ist es für mich kein Problem, mir die geeigneten Messer selbst zufertigen. Ich wollte wissen, ob von meinen Messern, ein großer Qualitätsunterschied zu den gebräuchlichen Markenmessern ist.
Ich meine mit meiner Herstellung, richtig zuliegen, zumal ich mit dem Ergebniss bisher zufrieden bin.
Durch eure Aussagen" das richtige schleifen ist sehr wichtig", fühle ich mich darin bestätigt.
Beim richtigen schleifen ist sehr viel Gefühl, und ein gutes Auge (Lupe) notwendig.
Ich meine es gibt mehrere Interessanten, am schnitzen, denen aber die Messer zu teuer sind. Ich meine mit ca. 1000 € ist man dabei. Oder gibt es andere Preisvorstellungen von euch.
Luxschnitzi- auch ich kann mir nicht vorstellen das sich die Schneide, bei Temperaturwechsel verändert.
Stahl verändert sein Gefüge erst bei einer Temperatur ab ca. 300 Grad. Kälte spielt hier keine Rolle.
Schnitzergruß Opasepp -
Hallo Schnitzerfreunde
Heute will ich mal eine neue Diskusion anstossen.
Ich bin in der Kenntnis über die Qualität von Schnitzmessern ein Laie.
Wer hat Erfahrung mit verschieden Marken? Ist hier wirklich ein so großer Unterschied zwischen Pfeil, Stubai, Kirschen usw. ? Liegt es nicht zum großteil am schärfen der Messer? Ein so erfahrener Profi wie Armon oder Charly, kennt sich damit bestimmt bestens aus.
Schnitzergruß Opasepp -
Hallo Wolfgang
Von deinen Kreuzen ist eines schöner als das andere. :o :oArmon, du findest den Beitrag unter "Schnitzen"- Beiträge- von Charly (ok.pruefert)
Schnitzergruß Opasepp
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Hallo Wolfgang
Schön von dir wieder zu hören.
Deine Kreuze sind super geworden.
Hast du sie selber entworfen?
Zum Einstellen der Bilder habe ich schon einen Beitrag vor kurzen geschrieben, kannst ihn mal ansehenSchnitzergruß Opasepp
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Hallo Schnitzerfreunde (trotz allen)
Ich möchte mich hiermit der Meinung von Luxschitzi voll anschließen. Es wäre wirklich Schade wenn dem Forum, das wir Alle mit großer Begeisterung benützten, durch solche Mißverstände, schaden würde. Die Meinung von Thomas dürfte den jeden Forumsprofi bekannt gewessen sein, also nichts neues. Zu dem Schleifen schaut doch noch mal meinen Beitrag "Gesichterschnitzen" an.
Ich finde wir sollten weiter so machen wie bisher. Wir sind doch nur alle Hobbyschnitzer. Die Profis lachen uns wegen solchen Streitereien nur aus. Sie machen es so wie es der Kunde will. Die Schnitzerein aus dem Grödnertal sind garantiert, nicht alle ohne schleifen gefertigt worden. Wenn Ihr diverse Internetseiten (bitte nur Deutsche oder Östereichische) besucht wird euch das sicher ausführlich erklärt.
Das mit den Rohlingen ist jedermanns eigene Sache. Jeder fängt mal von Vorne an, einer mit der andere ohne Rohlinge. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich zuerstmal Erfahrung im Schnitzen brauche.
Ich meine mit großen Erfolg. Nun bin ich daran einen Schnitzkurs zu belegen, in welchen das schnitzen aus dem Vollem gelehrt wird. Ich werde aber die Rohlinge nie ganz auf die Seite legen, wenn ich was zu schencken brauche, sind sie sehr Willkommen. Neulingen wird ein Werk damit auch leichter gelingen, was wiederum die Freude am Schnitzen steigert. Was ist dagegen einzuwenden? -
Hallo Schnitzerfreunde
Auch ich habe meine Figuren schon mit Bohnerwachs endbehandelt. Es stinkt zwar stark aber sie sind schön geworden. Auf das Bohnerwachs bin ich gekommen, weil es Wolfgang, bei Film Fassmalen auch verwendet.
@Amon
Ich habe bis jetzt noch keinen Grauschleier bei meinen Werken gesehen. Ich hoffe es bleibt dabei.
Schnitzergruß opasepp -
Hallo Luxschnitzi
Danke für Deine Mühe.
Gruß Opasepp -
Hallo Schnitzerfreunde
Habe mal wieder im Internet eine interessante Seite gefunden.
Hier könnt Ihr mal Einblick nehmen über die Lasurtechnik. Es ist zwar die Lasurtechnik von einen Acrylbild, aber ich denke es läßt sich auch auf unsere Werke übertragen. Ihr findet sie unter http://www.k-vollert.de
Dann- Gemäldegalerie
-Acryltechnik
-blaustrümpfig
Viel Spaß dabei wünscht Opasepp -
Hallo Schnitzerfreunde
Ich habe mir in der Vergangenheit schon einige Kenntnisse, auch Dank durch Euch, angeeignet.
Nun möchte ich einen Schnitzkurs für Fortgeschrittene machen. Kann mir einer einen Kurs empfehlen den er selber schon gemacht hat. Es werden in Internet sehr viele angeboten, aber mit einen sehr großen Preisunterschied. Ist der Kurs von Max im Lechtal, vielleicht der richtige?Schnitzergruß Opasepp
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Hallo Schnitzerfreunde
Wie macht Ihr Eure Werke nach dem Schnitzen sauber?
Ich reinige Sie, in dem ich das Ganze mit magerer Seifenlauge abbürstle. Dann wird es nochmals mit reinen Wasser behandelt. Als letztes stelle ich es zum trocknen.
Schnitzergruß opasepp -
Man lehrt nie aus!
Danke Chary
SG Opasepp -
Hallo Erwin
Erstmal freue ich mich auf einen" Neuen".
Ich hoffe viel von Dir zu hören.Zu der Behandlung von Figuren möchte ich sagen, es ist Dir überlassen was Dir gefällt.
Ich bin aber der Meinung, das jede wertvolle Figur behandelt werden soll. Eine kleine Unachtsamkeit sei sie Dir basiert, oder aber von neugierigen fetten Fingern verursacht, beschädigt dein Werk. Und wie schon Thomas sagte, feucht reinigen, ist dann nicht mehr möglich.
Wenn Du wenig Oberflächenänderung willst, dann nimm doch einfach ein Bohnerwachs und poliere nur wenig.
Schnitzergruß Opasepp -
Ich habe mit dieser Bildgröße einzelne Figuren gemeint.
Sollte Jemand ein Bild mit mehreren Figuren einstellen, dann bitte mit der Größe wie von Armon vorgeschlagen. Charly, deine Bilder hätte ich sehr gerne genauer gesehen (bei diesen tollen Werken :D)
Schnitzergruß Opasepp -
Hallo Charly Hallo Schnitzerfreunde
Hier meine Antwort auf Bitte von Thomas.
Zuerst braucht Ihr ein leichtes Bildbearbeitungsprogramm. Ein, gutes und kostenloses Programm ist unter http://www.xnview zu finden. Wenn Ihr dieses Programm auf Euren PC geladen habt geht folgendermaßen vor.
-Doppelklick auf das Bild
-Klick auf Bild in Bearbeitungsleiste
-Zuschneiden durch drücken der linken Maustaste, bestätigen durch Klick auf Schere.
-Größe ändern
-angepaßt auf 320 x 240
-OK
-Datei laden
-weitere Dateien möglich durch klicken auf- mehr Dateianhänge-
Ich hoffe das es damit keine Proplemme mehr gibt.
Sollte Jemand sich nicht zurecht finden, oder ich habe was vergessen, meldet Euch wieder.
Schnitzergruß Opasepp -
Hallo Schnitzerfreunde
Ich habe die Figur nass gemacht und eine merkliche Besserung festgestellt.
Nochmals vielen Dank für Eure Ratschläge.
Schnitzergruß Opasepp