Hallo Seehas,
Tom (dergrenzer) hatte bereits angekündigt, dass sein Hirschkopf natürliche Größe haben solle. Also 1:1. Der Maßstab steht also schon fest. Da er ja nun schlecht, es sei denn er ist sehr mutig
, die Maße am lebenden Objekt abnehmen kann, muss er ja an die Maße sonstwie kommen. Die Methode die Du vorschlägst wäre zwar eine Lösung, ist aber kompliziert. Die ständige Umrechnerei nervt doch sehr (ich habs schon ausprobiert).
Im Internet findet man sicherlich zur Anatomie eines Hirsches genügend Angaben.
Zumindest würde man das lichte Maß (die s. g. Auslage/ kann über einen Meter breit sein) zwichen den Geweihstangen finden. Wenn man das Maß hat, legt man die Geweihstangen mit diesem Maß zwichen den einzelnen Stangen hin, und misst den Abstand ganz unten an den Geweihansätzen. So hat man die Kopfbreite. Hieraus leitet man alle anderen Maße des Kopfes ab. Wenn man ein gutes Auge für Proportionen hat kann man das.
Besser ist, man fragt einen Staatl. Förster (keinen Jäger/Jägerlatein
). Tom muss ja den Kopf seinen Stangen anpassen. Die Maße des Kopfes wird der Förster an Hand der Geweihstangen (Anzahl der Enden, umfang der Stangen, Gewicht der Stangen) abschätzen können. Die Auslage wird z. B. zwichen den am weitesten von einander entfertesten Stellen der Geweihstangen gemessen. Geweihstangen machen ungefähr in der Mitte einen Bogen nach außen, und laufen nach oben hin wieder etwas zusammen. An den Bogen wird gemessen.
Die Breite hätte man nun. Dann würde ich mit dem Zeichnen in natürlicher größe auf einem Blatt Papier beginnen. Das alles in vier Ansichten. Von oben, vorne, unten und eine Seitenansicht. Das hat den Vorteil man kann so oft korrigieren wie man möchte. Bis die Proportionen zueinander passen.
Ich mache es noch einfacher. Ich drucke mir diese Ansichten in natürlicher Größe mit Hilfe eines 3-D-Programmes aus (Die Dateien findet man kostenlos im Netz), und übertrage die mit Hilfe von Durchschlagpapier direkt aufs Holz. Aussägen, schnitzen.
Gruß
Jakob