Beiträge von Tasmandevil

    Hallo Kollegen,

    nicht an den Worten sollte man das Können beurteilen, sonden an den Taten! Ich denke dieser alte Spruch hat für die Ewigkeit Gültigkeit.

    Das gilt nicht nur im Beruf, nein auch beim Hobby. Besonders, wenn es ein handwerkliches ist. :thumbup:

    Ich bin schon der Meinung, dass man das Können beurteilen kann. Und es ist auch nicht so, dass alles gleich gut ist. Was jeder für sich als gut empfindet steht auf einem anderen Blatt.

    Ein kleines Bespiel: Ich schnitze eine Figur, die mich als einen blutigen Anfänger ausweist. Da liegt es nicht nur im Auge des einzelnen Betrachters ob diese Figur gelungen ist, sondern im Laufe der Kunstgeschichte haben sich ganz bestimmte Vorschriften herausgebildet, die diese Figur erfüllen muss, um von den "meisten" Betrachtern als gelungen bezeichnet werden kann.

    Wir Menschen haben im Grunde alle das gleiche Empfinden wenn es um Schönheit geht. Man nennt es den goldenen Schnitt. Grob gesagt heißt das, alles steht in einer harmonischen Proportion zueinander.

    Wennn ich als Anfänger den David von Michelangelo nachschnitzen solllte, und ihr müsstet beurteilen welcher gelungener ist, da glaube ich nicht, dass ihr euch für mich entscheiden würdet.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    das würde ich nicht verallgemeinern. Bei Bohrern lohnt es sich schon neu zu schärfen. Vor allen Dingen hast Du alles was Du dazu brauchst. Für Bohrer zu schleifen, einen Schleifbock mit einem groben Schleifstein (80er Körnung). Mehr brauchst Du nicht. Kein Bohrer ist so minderwertig, dass es sich nicht lohnen würde ihn zu schärfen.

    Ich könnte dir erklären wie man einen Bohrer schärft. Aber ich denke "nur" mit Worten wird das schwierig sein.
    Sicherlich findest Du dazu Anleitungen in Bild und Schrift im Internet.


    Ich weiß nicht, ob ein Schreinerlehrling das in seiner Ausbildung gelernt hat. Wenn nicht, es ist nie zu spät um etwas neues zu lernen.

    Mir persönlich ging es gegen meine Handwerkerehre wenn ich stumpfe Bohrer nicht schärfen, sondern neu kaufen würde.

    Angesichts der Tatsache, dass Du einen Schleifbock hast, und es eine Sache von höchstenes drei Minuten ist, einen Bohrer zu schärfen, wäre es doch sehr schade wenn Du neu kaufen würdest.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    habe mir das Bohrer-Schärfgerät mal angesehen. Das ist ja recht teuer. Da ich bisher alle meine Bohrer von Hand schleife, kommt das Gerät für mich nicht in Frage. Ich kann dir auch keinen Tipp geben ob das Gerät etwas taugt.

    Schleifen, Fräsen, Drehen, Bohren, Feilen habe ich von der Pike auf gelernt. Ich komme aus dem Metallhandwerk und habe bis zuletzt soche Arbeiten gemacht.

    Einen Bohrer anschleifen, wenn er richtig schneiden soll ist eine kleine Kunst für sich. Es ist so, dass die meisten jungen Metallhandwerker das heute nicht mehr können. Zu meiner Ausbildung hat das noch gehört. Das dieses Gerät jeden Bohrer exakt schärft kann ich mir nicht vorstellen. Wenn man jedoch von Hand schärft, kann man auf die Besonderheiten eines Bohrers eingehen.

    Ich schärfe auch die alten Schlangen-Holzbohrer mit einer Spezialfeile noch von Hand.

    Zudem schleift das Gerät Bohrer nur bis zu einem Durchmesser von 13 mm.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Salaberm,

    eine gelungene Schnitzerei. Wie ließ sich die Kirsche schnitzen? Doch ziemlich hart.

    Der Dudelsackbläser, hat er einen Bezug zu deiner Heimat? Ist doch ein ungewöhnliches Motiv für Österreich.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    Soweit ich das auf den Fotos sehen kann, hast Du die Buchstaben sauber geschnitten.

    Dazu eine Frage: Bei den "geraden" Linien der Buchstaben, hast Du da an einem Lineal entlang geschnitte, oder alles frei Hand?

    Könntest Du die Technik etwas näher erklären? Es ist für mich schwer vorstellbar, dass man z. B. die Kurven der Buchstaben (oder auch zahlen) so exakt "frei Hand" schneiden kann. Denn deine Buchstaben sehen ja aus als wären sie gedruckt.

    Im Zusammenhang mit der Buchstabenschnitzerei habe ich schon oft von so genannten "Buchstabeneisen" gehört. Was weißt Du über solch ein "Schnitzwerkzeug"?

    Gruß
    Jakob

    Hallo Berkow,

    ich glaube da gehe ich nicht zu weit. Wenn hier Beiträge weitergegeben werden, um jemanden zu diskreditieren, dann nenne ich das Bespitzelung.

    Wie sonst, konnte denn der Beschwerdeführer von dem "angeblichen" Verstoß gegen seine Urheberrechte erfahren.

    Wer hier Beiträge liest, um nichts Konstruktives zum Forum beizutragen, sondern die Beiträge benutzt um Unfrieden zu stiften, ist für mich ein sehr fragwürdiger Mensch!!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Kollegen,

    beim Stöbern im Forum bin ich auf diesen Beitrag gestoßen. Ich kannte ihn zawar, hatte ihn aber nur überflogen und nicht in allen Einzelheiten gelesen.

    Also, wer maßt sich da an solch eine Hängepyramide bzw. die Technik dazu sein Eigen zu nennen? Das ist ja schon unerhört!

    Was soll denn urheberrechtlich geschützt sein??

    Etwa die Holzkette mit beweglichen Gliedern? Lachhaft! Die Technik Holzketten mit beweglichen Gliedern zu schnitzen, ist fast so alt wie die Schnitzerei selbst.

    Die Aufhängung der Pyramide etwa? Ebenso lachhaft! Jeder Schlosser, KFZ-Mechaniker, Maschinenschlosser, oder Handwerker der schon mal was mit Kugellagern, Gleitlagern etc. zu tun hatte, weiß wie man so eine Aufhängung "spielend" hinbekommt!!

    Die Bestückung der Pyramide etwa? Noch Lachhafter! Ich wüsste nicht das ein Schnitzer "Weltweit" ein Urheberrecht auf einen Tannenbaum oder sonst eine geschnitzte Figur hat.

    Was aber äußerst verwerflich ist, ist die Tatsachen, dass sich hier im Forum "Spitzel" rumtreiben!! Wir wissen alle, dass die Bespitzelung in der ehemaligen DDR eine große Tradition hatte. Das wollen wir hier nicht.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Berkow,

    das Holz verzieht sich nicht! Das ist überhaupt mit ein Grund weshalb Holz zu Brettern oder Platten verleimt wird.

    So wikt man dem natürlichen Bestreben des Holzes in seine runde "Baumstammform" zurückzukehren entgegen.

    Schnittholz (Bretter) mit liegenden Jahresringen, neigen am ehesten zum Verziehen. Holz mit stehenden Jahresringen verziehen sich am wenigsten.

    Holz mit stehenden Jahresringen ist aus der Mitte eines Baumstammes gesägt. Es versteht sich von selbst, dass es pro Baumstamm nur ein Brett genau aus der Mitte gesägt werden kann. Je weiter entfernt nun ein Brett vom Kern eines Baumstammes gesägt wird, desto eher wird es sich "verziehen".

    Damit aber immer genügent verzugfreies Holz zur Verfügung steht, wird es z. B. nach einem bestimmten System verleimt.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    das Leder sollte eine rauhe Seite haben, damit sich die Schleifpartikel tief ins Leder eingraben können. Bedenke, die Polierpaste (Tormek) trocknet nach dem Auftragen und bildet einen Staubfilm auf dem Leder. Hast du nun ein zu glattes Leder, schiebst du bei jedem Strich mit dem zu schärften Werkzeug den Staubfilm vom Leder runter.

    Wenn dein Leder die oben genannten Eigenschaften besitzt, kannst du es nehmen.

    Zur Breite des Leders: Für die Schnitzeisen, dürfte die Breite von 40 mm ausreichend sein. Bedenke aber, "Schnitzmesser" haben eine lange Klinge. Die Klinge sollte beim Abziehen komplett quer zum Leder aufliegen können. Da erscheint mir 40 mm zu schmal. 100 mm breite des Leders sind da besser.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    danke für den Tipp. Ich habe mir vor einiger Zeit eine im Neigungswinkel verstellbare Reliefarbeitsplatte gebaut. Daran kann ich im Sitzen arbeiten. Überhaupt habe ich alle Arbeitshilfen auf mein Rückenleiden abgestimmt. Das musste ich so machen, sonst hätte ich das Schnitzen nicht anfangen können.

    Gruß
    Jakob

    P.S. Bei Gelegenheit, werde ich von der Arbeitsplatte Fotos einstellen.

    Hallo zusammen,

    ja, ich mag den Geruch der Nadelhölzer. Auch der Geruch der Canadian red cedar, ist sehr angenehm. Ich habe das Holz hie schon mal vorgestellt. Es heißt zwar Zeder ist aber keine. Es riecht nur nach Zeder, Daher der Name. Der Baum gehört zu der Familie der Tujen. Es ist das Einzige Nadelholz das nicht harzt!


    Gruß
    Jakob

    Hallo Thomas,

    hast Du schon mal im "ZVAB" (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher) nachgeschaut! Da findet man unzählige vergriffene Bücher. Bin da schon sehr oft fündig geworden. Kannste alles online Bestellen. Kommt auf Rechnung.

    Zitat von Hobby-Versand

    Klar... leider ohne Fund


    habs bei Amazon gefunden. Zum weiterverkaufen, wirds dir sicherlich zu teuer sein!

    Zitat von Hobby-Versand

    Ja, kenn ich auch schon ..

    aber les´ mal ganz genau was da dort steht ""..ohne DVD" ... und dann zu dem Preis :evil:


    Edit von Spangler: ich wollte eine "Konversation" aus mehrere Beiträgen machen. Ist leider missglückt. Sorry.

    der Kolosskalmar ist nun, bis auf die Flossen fertig. Da die Flossen sehr dünn ausgeschnitz werden müssen, muss ich sie gesondert schnitzen. Am Körper direkt würden sie wegbrechen.

    Die Tentakel des Kalmars zu fertigen, war eine echte Herausforderung. Mit einem "normalen" Holz hätte ich das nie hinbekommen. Der Durchmesser der Tentakel beträgt nur 3,5-4 mm. Dazu noch die Kurven der Tantakel, mit Linde oder sonst einem anderen Holz nicht machbar.

    Ich werde weiter berichten.

    Gruß
    Jakob


    sehe ich auch so, ein junger aber doch schon großer Holz-Bildhauer. Nur einen Lehrfilm zu produzieren in dem gezeigt wird, wie das Abbild eines belasteten Politikers geschnitzt wird, ist sehr gewöhnungsbedürftig.

    Gerade weil Mr. Schnitz ein großer Künstler ist, ist es um so bedauerlicher, dass er einen Politiker überhaupt gewählt hat. Da gäbe es tausende andere Motive, die man schnitzen könnte. Ich bin der Überzeugung, dass er diesen Lehrfilm nicht oft verkaufen wird!


    Gruß
    Jakob

    Hallo Bergow,

    wer zankt sich denn? Also von einem Zank lese ich nix! Otti und ich, haben unsere Meinungen ausgetauscht. Mehr nicht. Zu löschen gibts da gar nix.

    Wie Otti schon schrieb, Meinungen austauschen, auch wenn sie politischer Natur sind, darf man. Daran ist nichts anstößiges.


    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    "DU SPRICHST MIR AUS DER SEELE"


    Unser heutigen Politiker? Wissen nix, können nix! Aber abkassieren, bis die Schwarte kracht!! Ich bin politisch auch sehr interessiert, deshalb bin ich jetzt auch still, sonst rege ich mich zu sehr auf.

    Nur noch eines: Unseren Politikern, müsste es mal so richtig dreckig gehen. Wie es unseren alten, wie Willy Brandt, Helmut Schmidt, Herbert Wehner etc. ging. Die haben alle den Krieg noch mitmachen müssen, deshalb, da sie Elend und Not gesehen und am eigenen Leib erfahren haben, haben die auch eine soziale Politik gemacht.

    Von Merkel bis nun Schulz, mit dem Knüppel drauf, und ab in die Tonne! :cursing::cursing::cursing:

    Gruß
    Jakob