Das Eichhörnchen wird schon rechtzeitig das Weite suchen, bevor es Zerrissen wird. Eichhörnchen sind klug! ![]()
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Beiträge von Tasmandevil
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Und, was sagte er? Übrigens: Der bemängelt auch die Standzeiten der Pfeil-Schnitzeisenschneiden!
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Hallo Tom,
durch mein zweites Hobby, die Fischerei (hatte in der Familie mehrere Berufsfischer), habe ich einen engen Bezug zu allem was im Wasser lebt. Ich war auch schon auf hoher See fischen. Habe dort z. B. einen Hai gefangen. Der war zwar klein aber immerhin. Natürlich wurde der wieder in die Freiheit entlassen.
Am gleichen Tag habe ich dort dicht unter der Wasseroberfläche, direkt unter unserem Boot einen Blauhai (sehr gefährlich für Schwimmer)gesehen. Das war schon ein anderes Kaliber, ca. 2-2,50 m lang. Haben versuch den zu fangen, der hat aber leider nicht gebissen.
Habe ich mir gedacht, dass ihr über den Wal die Nase rümpft
. Aber ich bin ein sehr vielseitiger Mensch. Ich liebe das Außergewöhnliche, interessiere mich für fast alles. Dadurch konnte ich mir auch einen großen Wissensschatz aneignen. Das halte ich auch bei der Schnitzerei so. Was mir machbar erscheint versuche ich zu schnitzen.Gruß
Jakob -
Hallo Thomas,
ja den kenne ich. Der ist noch recht jung, aber schon ein echter Vollprofi. Macht klasse Videos.
Der müsste hier im Forum Mitglied sein!

Hab den auch schon mal angemailt, aber leider keine Antwort bekommen.
Gruß
Jakob -
Hallo Otti,
Ja die Werkbank ist eine gute Sache, wenn man sie nutzt. Ich weiß ja nicht worum es hier im Forum eigentlich geht. Geht es darum Schnitzarbeiten auszustellen, oder geht es dem Forum darum, eine Hilfestellung zum Erlernen der Schnitzerei (mit allen Unterthemen) zu sein.
Leider werden bei und in der Gegend keine Schnitzkurse, die ich regelmäßig besuchen könnte, angeboten. Deshalb dachte ich, suche dir ein Forum im Netz wo du "praktische" Hilfe bekommst.
Die "Werkbank" hier im Forum könnte solch eine praktische Hilfe sein. Wird aber leider zu wenig genutzt.
Nun zu meinem Wal. Er ist noch lange nicht fertig. Jetzt fangen die Feinarbeiten erst an. Sind die gemacht soll er "freischwebend" auf einen Sockel (Meeresgrund) montiert werden. Dabei soll er seine Hauptnahrung einen Riesenkalmar jagen. Den Kalmar werde ich ebenfalls schnitzen und freischwebend über dem Meeresgrund montieren.
Gruß
Jakob -
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Jaaaa, klasse! Da haben sich deine vielen Arbeitsstunden voll ausgezahlt. Schnitzen erfordert Gedult und Liebe zum Detail.
Die Punzierung des Schildes würde ich mir gerne näher betrachten. Wenn Du die Fotos hochlädst und auf "in Originalgröße einfügen klickst" werden die Fotos wesentlich größer.
Überhaupt ein Paar große Detailfotos von deinem Löwen wären nicht schlecht!
Gruß
Jakob -
Hallo Tom,
aha, dann habe ich das wohl falsch übersetzt! Also in Andenken an gefallene Schweizer. Aber bitte, was beduetet "Reisläufer" genau?
Gruß
Jakob -
Hallo Feuerwehrmann,
die wundersame Tierverwnadlung? Vom Elefanten zum Eichhörnchen! Das hat man nicht alle Tage.



Das Elehörnchen ist dir aber sehr gut gelungen. Was mir besonders daran gefällt, ist, dass Du das Eichhörnchen in Bewegung geschnitzt hast. Das ist nicht leicht zu schnitzen. Es macht einen munteren lebendigen Eindruck. Alle Achtung, dafür das Du nur selten schnitzt. Wenn Du dein offentsichtliches Talent weiter entwickelst, wirst Du mal ein ganz Großer in der Schnitzerszene.
Was mich noch interessiert: Hast Du das Eichhörnchen aus dem vollen Stamm geschnitzt, auf dem es sitzt? Was einen hohen Schwierigkeitsgrad bedeuten würde.
So Fradi, wenn Du jetzt noch das Eichhörnchen etwas putzt, das heißt die Schnittmarken glättest ist das Hörnchen perfekt!
Gruß
Jakob -
Jetzt habe ich mich der endgültigen Körperform des Wales angenähert (an den Flossen nocht nicht).
Dazu habe ich jede Seite des Wales anhand einer Mittellinie in zwei Hälften aufgeteilt. Ausgehend von den Sägekanten, habe ich diese in einem 45 Grad-Winkel gebrochen. Die dadurch immer wieder entstandenen Kanten habe ich immer wieder gebrochen, bis ich zur Mittellinie angelangt war, und die Körperrundung entstanden ist. Man bricht also die Kanten immer wieder. Hat man das auf einer Hälfte der Fläche gemacht, verfährt man ebenso mit der anderen Hälfte. Alle vier Ansichten des Wales werden so beschnitzt.
Für diese Arbeiten habe ich lediglich zwei Schnitzeisen benutzt. Stich 2/16 und Stich 2/20 mm.
Zum Übertragen der Maße von der Zeichnung (Ausdruck) auf das Holz, habe ich einen Stechzirkel benutzt. -
hallo Berkow,
wer ist Dieter? Wenn Du mich meinst, ich heiße Jakob!

Ja mit dem Ast können der Wahl und ich sehr gut leben.

Als ich das Holzstück ausgesucht habe, habe ich den auch gesehen. Man sollte Holz "lesen" Können bevor man es bearbeitet. Ich wusste, dass man den Ast am fertigen Schnitzwerk fast nicht mehr sehen würde.
Holz ist ein Naturprodukt, so soll es auch bleiben. Wenn in dem Schnitzwerk an einer unauffälligen Stelle mal ein Ästchen steckt, ist das für mich kein Beinbruch. Es ist eben gewachsene Natur. Außerdem (kannst Du auf dem Foto noch nicht sehen, sieht man den nur von einer Seite, wenn der Wal fertig ist dann fast gar nicht mehr)
Wenn ich aber makelloses Material schnitzen möchte, dann müsste ich schon Kunststoff oder soetwas schnitzen.

Holz hat ein Eigenleben, deren Wachstum der Mensch nicht beeinflussen kann. So "muss" es bleiben!!
Gruß
Jakob -
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Hallo Kollegen,
heute habe ich ein neues Leder auf meine Abziehstation Marke Eigenbau aufgezogen. Eine gute Gelegenheit euch das Teil in seinen Einzeheiten vorzustellen.
Die Abziehleder, die ich so kenn sind alle aufgeklebt. Bei erneuerung des Leders, muss man das Leder vom Untergrund erst mal abbekommen.
Mein Leder ist jedoch geklemmt. Das ermöglicht ein schnelles sauberes Wechseln des Lederstreifens.
(Wer Informationen zu den Maßen, dem Material und Bezugsquellen (Leder) haben möchte, bitte melden).
Auf den Fotos könnt ihr sehen wie es aufgebaut ist, und wie man es handhabt.
So kann man z.B. die Abziehfläche in jedem beliebigen Winkel feststellen. Das hat den Vorteil, das man die Schräge des Leders, dem Schneidwinkel der Schnitzeisen anpassen kann. Man erspart sich so, die Schrägstellung des Armes, während des Abziehens. An meiner Station, folgt das Schnitzeisen also horizontal dem Winkel (z. B. 23 Grad) des Leders.
Ich habe es mir vor einiger Zeit gebaut, um während des Schnitzens die benutzten Eisen zwichendurch abzuziehen.
Einmal Jährlich, ziehe ich dann alle Eisen, da ich ja nicht weiß welche Eisen ich im Laufe des Jahres benutzt habe, auf der Schwabbelscheibe am Schleifbock ab.
Gruß
Jakob -
Hallo Bierdi, hallo Otti,
wenn ich eure Krippen sehe kommen immer wieder Kindheitserinnerungen. Mein Vater (Schreiner der alten Schule), war auch sehr künstlerich begabt. So hat er auch eine Krippe gebaut. Mit einer zugehörigen Landschaft. Da war ein Lagerfeuer, kleine Holzscheide über rotem Transparentpapier, darunter eine glühlampe aus dem Fahrradscheinwerfer. Einen kleinen See, aus einer Spiegelscherbe. Am Dachfirst des Stalles der Stern von Bethlehem, mit einem gezackten Schweif, in der Mitte ebenfalls eine kleine Glühlampe aus dem Fahrrad. Auf dem Gelände lag feiner Kies, darauf verteilt große Felsbrocken, die er aus selbstgemachten Felspapier gemacht hatte. Den Stall hatte er aus verwittertem alten Holz gebaut. Auf dem Dach echtes Moos, darauf Steine.
Das Moos fürs Dach haben wir Kinder immer am heiligen Abend frisch fürs Dach aus dem Wald geholt. Im Stall, Josef, Maria, Christus in einer Krippe und wie sichs gehört, Ochs und Esel.
Auf dem Gelände, der Verkündigungsengel, ein Schäfer mit seinen Schafen.
Das Ganze stand auf einem extra dafür angefertigten Gestell, rund um die Gestellbeine vom Fußboden bis zur Krippenplatte war ebenfalls selbstgemachtes Felspapier. Das machte den Eindruck, als stände die Krippe auf einem Felsplateau.Am Dreikönigstag, standen dann wie von Zauberhand die heiligen drei Könige im Stall. Dann wussten wir Kinder, jetzt ist Weihnachten vorbei und die Krippe wird bald abgeräumt.
Das ganze ist ja jetzt schon gut fünfzig Jahre her, aber ich könnte die Krippe in allen Einzelheiten beschreiben.
Gruß
Jakob -
Hallo Wolfgang,
schade das man die Figuren nicht in Nahaufnahme sehen kann. So kann man nicht so viel dazu sagen.
Gruß
Jakob -
Hallo Berkow,
oben in meinem Text habe ich die Maße des Messers angegeben. Hast Du die überlesen? Schau noch mal nach.
Ja, die Klingenform habe ich bewusst gewählt. Ich wollte ein Messer mit einer schmalen Klinge, deren Spitze gerundet ist. Das Messer eignet sich unter Anderem auch für die Schnitzerei kleiner Figuren. Mit der gerundeten Spitze kommt man,wenn man das Messer flach hält, wunderbar in Ecken.
Gruß
Jakob -
Hallo Kollegen,
ich möchte euch ein besonderes Schnitzmesser aus Schweden vorstellen. Hergestellt wurde es von dem Schwedischen Hersteller "Svante Djärv". Mit seiner Frau und seinem Sohn stellt Svante Schnitzmesser in Handarbeit her. Hierzu benutzt er hitzebeständigen SIS Kohlenstoffstahl.
Außerdem stellt er noch Jagdbeile, Äxte, Dechsel, Drechseleisen und spezielle Schnitzeisen her. Alles in Allem höchstens 4000 Werkzeuge im Jahr.
Das gezeigte Messer hat eine Länge (über alles) 157 mm, die Klinge 45 mm. Klingenbreite ca. 9 mm. Der Messerrücken ist anders als bei den Standart-Messern relativ breit. Das hat den Vorteil, bei längerem Schnitzen, drückt der Messerrücken nicht so schnell in den Daumen.
Das Messerheft ist sehr griffig und recht dick (ca. 30 mm), auch ein Vorteil gegenüber den Handelsüblichen Messern. Man kann lange schnitzen ohne Krämpfe in die Hände zu bekommen. Außer den Äxten und Beilen, haben alle Schnitzmesser von Svante Djärv Ulmenholz-Griffe aus Schwedischer Ulme.
Nun zur Schneide des Messers: Leider kann ich euch nicht vorführen wie scharf das Teil ist. Mit wenig Druck schneidet es sogar Stirnholz wie Butter. Es liegt an dem guten alten Schwedischen Kohlenstoffstahl, dass das Messer so scharf ist. Ich habe auch Messer von Pfeil und Kirchen. Aber diese Messer kommen an die Schärfe des Svante-Messers nicht im entferntesten heran. Auch die Standzeit der Schneide ist unvergleichlich. Lässt die Schärfe im laufe der Zeit nach, reichen vier-fünf Striche über das Abziehleder und es hat wieder seine gewohnte Schärfe.
Ich habe noch ein weiteres Messer von Svante mit anderer Klingenform. Natürlich in gleicher Qualität.
Ihr könnt euch denken, dass man solche Schnitzmesser nicht fürn Appel und en Ei bekommt. Das gezeigte Messer bekommt man nicht unter 60 Euro. Aber glaubt mir eine Investition die sich lohnt!
Gruß
Jakob -
Hallo Berkow,
weiter oben hatte ich geschrieben weshalb ich das so mache. Eine für mich neue Methode. Wollte auch die mal ausprobieren.
Aber die ging eh schief. Ich hatte die Steege zu breit stehen lassen. Gleich beim ersten Ansetzen des Eisen ist ein großes Stück Holz ausgerissen. In die Figur hinein. Habe dann trotzdem mal weiter geschitzt. Resultat sieht ihr auf den Fotos.
Da ich hier auch die Fehlschläge zeigen möchte, denn aus Fehlern kann ich ja nur lernen, vielleicht der Eine oder Andere von Euch auch, habe ich auch von dem missglückten Stück, Fotos hochgeladen.
Habe aber schon auf einem neuen Holzkantel den Wahl aufgezeichnet. Den werd ich jetzt nach der alten Methode aussägen.
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Hallo zusammen,
habe noch keine Zeit gefunden, mal auf der Hegner-Seite zu schauen. Die Excalibur werde ich mir auch mal anschauen.
Vielen Dank für die Tipps!
Gruß
Jakob -