Beiträge von Tasmandevil

    Hallo Berkow,

    ich habe schon einiges Holz ge/verleimt. Hierzu habe ich "immer" den weißen Holzleim von Ponal genommen. Der klebt bombig und ist auch relativ schnell angetrocknet! Ich benutze zwei Sorten, den Ponal express (klebt nach ca. 5 min) und den Ponal wasserfest (klebt nach ca. 15 min). Die Leimflächen sollte man aber aneinanderpressen. Das erhöht die Endfestigkeit der Leimung! Ich weiß ja nicht, ob du an deinem Schwibbogen eine Schraubzwinge ansetzen kannst. Festhalten bis der Leim wenigsten angetrocknet ist willst Du sicherlich auch nicht! :D

    Wegen der Form der Teile die man leimen möchte kann man oft keine Zwingen ansetzen. Ich gehe dann wie folgt vor: Ich bohre in die Klebeflächen, eine oder mehrere (je nach größe der Flächen) Bohrungen. In die Bohrungen schlage ich bis zur Hälfte Holzdübel. Dann setze ich die gegenüberliegende Klebefläch, die ich vor her natürlich auch gebohrt habe, auf. Wenn Du die Bohrungen stramm genug bohrst, wirkt das wie eine Schraubzwinge.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Zillertaler,

    Ich wollte schon immer mal einen Drachen schnitzen. Einen besonderen Grund hat das nicht. Und wegen der Größe Eragons, bekam ich auch Einblicke in sonstige Arbeitstechniken wie hobeln, verleimen von Holz! Ich denke das kann nur dienlich für das Hobbyschnitzen sein.

    Zur Vorlage: Ich habe ein 3-D-Computerprogramm. Hierzu lade ich mir so genannte STL-Dateien aus dem Netz. Es gibt auch andere Dateien (z. B. OBJ), die kann mein Programm aber nicht verarbeiten. Die Dateien findest Du aber fast nur (kostenlos) auf amerikanischen Seiten im Internet. Mit Hilfe meines Programmes kann ich das Objekt dann aus jeder erdenklichen Ansicht anschauen. Das Programm ist aber kein spezielles für Bildhauer! Es ist eher für Konstrukteure im Metallhandwerk.

    Ich könnte mir alle Ansichten ausdrucken und mit Hilfe von Kohlepapier aufs Holz übertragen. Das geht aber leider nicht, das Programm gibt die einzelnen Ansichten nicht proportional zueinander aus.

    Es hat also nur den Vorteil für mich, das ich mir mein Schnitzwerk bevor ich mit Schnitzen anfange, von allen Seiten anschauen kann.

    Sehr gut ist das Programm aber für die Reliefschnitzerei geeignet. Da braucht man ja nur eine Ansicht. Die kann ich mir ausdrucken und eins zu eins aufs Holz übertragen.

    Mein Herz hängt aber an der Figürlichen Schnitzerei. Leider kann ich aber nicht so gut zeichnen. Also sind mir da Grenzen gesetzt. Mein Kopf ist voller Ideen, die ich aber dadurch nicht umsetzen kann.
    Leider gibt es kein spezielles drei-D-Programm für Bildhauer. Ich kenne jedenfalls keines. Auch keines aus Amerika, was mich sehr wundert, denn in USA ist das Hobbyschnitzen sehr weit verbreitet.

    Kennt ihr ein solches Programm vielleicht?? Ich würde es sofort kaufen!!!

    @Rainer Berndt

    Ich schnitze gerne größere Sachen. Ich glaube nicht, dass Thomas Stammware verkauft. Wenn ich mir schon fertig zugerichtetes Lindenholz kaufen würde, wäre ich schnell arm. ;(


    Gruß
    Jakob

    Hallo Rainer,

    schön das dir Eragon gefällt. Bis er fertig wird, wird es noch dauern. Mein abgelagertes Lindenholz geht langsam zu Ende. Ich muss erst neues Stammholz besorgen. Wenn ich kein abgelagertes bekomme, muss es ja erst min. zwei Jahre ablagern.
    Ich habe zwar noch genügend abgel. amerikanische Linge und red cedar, dieses Holz, da es sehr schwierig zu bekommen ist, verwende ich aber nur für ganz besondere Schnitzereien.

    Den Rest europ. Linde verwende ich für kleinere Schnitzereien. So habe ich als nächste Arbeit vor, einen Pottwal von ca. 40 cm Länge zu schnitzen.

    An Eragon kann ich auch wegen seiner Größe nur in den Sommermonaten schnitzen. Meine kleine Schnitzwerkstatt befindet sich in einer kleinen Hütte neben dem Haus. Die Hütte ist aber nicht geheizt.

    Unter dem Dach unseres Hauses habe ich ein kleineres Zimmer. Dort schnitze ich während der Wintermonate. Aber nur kleinere Sachen. Eragon würde dort zu viele Späne machen, die ich im ganzen Haus verteilen würde.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Schnitzer,

    wie versprochen ein weiteres Werk von mir. An dem Drachen Eragon arbeite ich schon sehr lange. Da er relativ groß ist muss ich Lindenholz verleimen ansetzen und überschnitzen. Ich mache das alles von Hand, Holz zusägen (Bandsäge), abrichten (mit Handhobel). natürlich wäre es mir lieber, wenn ich den Drachen aus einem Stück schnitzen könnte. Aber solch dicke Linden gibt es nich. Wenn doch, und der Stamm hätte den nötigen Durchmesser, wäre der Baum entweder krank, dass man ihn fällen müsste, oder er wäre ein Naturdenkmal, dass man ihn nicht mehr fällen dürfte. Zudem würden solch dicke Stämme unweigerlich reißen.

    Ich schnitze also nur nach und nach.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Zillertaler,

    aus Lindenholz. Die Schnitzerei ist nicht behandelt. Sie wirkt nur so. Das Holz ist ein Rindenstück. Ca. drei Zentimeter unter der Rinde entlang des Stammes geschnitten. Da ist das Holz noch jung, also noch nicht so dicht wie das Kernholz. Dadurch ist es auch fast weiß! Es ist auch weicher wie das Kernholz. Sehr gut geeignet für feine Reliefarbeiten.
    Wenn ich Lindenholz besorge, versuche ich immer Stämme zu bekommen. Die Rindenstücke werfe ich nie weg.


    Gruß
    Jakob

    Hallo Zillertaler,

    ich möchte eigentlich nicht meine Daten preisgeben. Mir wurde mal meine Kreditkarte gehackt. Wie die das gemacht haben, ist mir bis heute ein Rätsel. Man höre und staune: Das wurde nicht von Deutschland aus gemacht, sondern von den USA aus. Von meinem Bankkonto wurden für einen Flug von USA nach "Dubai" 2000 Dollar abgebucht!
    Meine Bank hat das aber erkannt, sie hat mir den Schaden ersetzt. Ich hatte dadurch aber viel Ärger!

    Ich wohne in Lahnstein direkt bei Koblenz.

    Deinem Namen nach, dachte ich, würdest Du im Zillertal wohnen. Sponsheim, hätte ich nie gedacht!!
    Ja meine Schnitzwerke, eines habe ich ja schon vorgestellt. Demnächst werde ich noch welche zeigen! So viele sind das bisher nicht. Ich baue auch viel aus Holz, kleinere Möbelstücke. Natürlich halten die deiner Kritischen Meinung als Möbelschreiner nicht stand. Ich gehe auch fischen, und baue auch Angelruten (meist Fliegenruten auf Bestellung). Deshalb kann ich auch nicht allzuviel schnitzen. Jedenfalls liebe ich Holz, liegt sicher an meinem verstorbenen Vater. Der war Schreiner der alten Schule.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Berkow,

    Ja wie Thomas schon schrieb, guter Umbau. Ich sehe aber Du hast die Schleifstation nicht befestigt. Das würde ich wegen der Unfallgefahr noch machen.

    Als kleine Hilfe habe ich ein Paar Fotos von meiner Schleifstation hochgeladen. Du siehst, der Schleifbock ist auf eine Holzplatte montiert. Bedenke, im Betrieb erzeugen die rotierenden Scheiben Fliehkräfte, die können im Extremfall den Schleifbock umwerfen.
    Unter dem Schleifbock sind Gummistopfen die fangen die Vibrationen auf, aber nur wenn sie eine Vorspannung haben. Zudem kann ich den Schleifbock durch die Holzplatte mit Hilfe von Schraubzwingen auf jedem beliebigen Werktisch montieren. Ich bin also nicht an einen Tisch gebunden.

    Die Eisenauflage die auf den Fotos sehen kannst, habe ich damals auch bei Thomas gekauf. Das weiß ich aber nicht mehr genau. Jedenfalls ist sie mir eine große Hilfe den richtigen Winkel (23 Grad) beim Schleifen einzuhalten.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Bergow,

    hast Du also den Schutz abgebaut. Das hast Du richtig gemacht. Erstens, ohne Schutz siehst Du besser beim Schleifen, zweitens würde sich die Schleifpaste sonst im Schutz fangen und Du hättest ständig die von der Schwabbelscheibe weggeschleuderten Polierpasten-Reste innen am Schutz kleben. Diese Reste bauen sich mit der Zeit so weit auf, dass sie die Scheibe berühren!

    Aber vorsicht ohne Schutz ist die Unfallgefahr wesentlich höher! Sachte mit den Eisen an die Scheiben gehen!!!!!!!!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Zillertaler,

    da hast Du dir eine tolle Schleifvorrichtung gebaut! Ich probiere auch immer gerne rum. Aber jetzt habe ich nur einen einzigen Schleifbock. Den von Thomas, mit einem Stein und einer Schwabbelscheibe. Zum Feinstabziehen, für teure Messer habe ich noch ein Leder das ich mit auf ein Stück Holz gezogen habe. darauf ziehe ich mir z. B. meine Filettiermesser ab. Dazu die Polierpaste von Tormek. Für die Schwabelscheibe, die grüne Paste von Thomas.

    Nach meiner Meinung wird um das Schärfen zu viel Aufwand betrieben. Schleifbock mit Stein/Schwabbelscheibe, Polierpaste ........Ende!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Berkow,

    Ja, da gebe Ich Thomas Recht. Aber einen Tollen Satz Schnitzeisen hast Du da. Ich rate dir dringend zu einer Lupenbrille. Oder hast Du Adleraugen? =O Ich denke mal, wenn Du die Schneiden der Eisen so dünn ausschleifst, dass sie einen Grad bekommen, war das schon zuviel des Guten. Bedenke bitte, die Schwabbel/Polierscheibe nimmt auch nochmal Material weg. Das kann dazu führen, dass die Schneiden so dünn sind, das sie beim Schnitzen "umklappen"! Das ist mir sogar bei großen Eisen passiert. Die Schneiden nur soweit schleifen, das gerade noch "kein" Grad entsteht. Der Rest, die eigentliche "Endschärfe" bringt die Schwabbelscheibe!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Berkow,

    schön, dass Du Schnitzeisen geschenkt bekommen hast.

    Zu deiner Frage wie man den Grad wegbekommt: Wie Thomas schon schreibt, mit einer Schwabbelscheibe!
    Wie hast Du sie denn geschärft, dass sie einen Grad haben?

    Wie groß sind denn diese Schnitzeisen? Wäre schön wenn Du mal Paar Fotos einstellen könntest. Ich habe noch nie mit solchen Mini-Eisen gearbeitet. Hast Du zum schärfen eine Lupenbrille benutzt? Ich könnte solche kleinen Eisen nicht ohne solche Brille schärfen.

    Auf der CD, die Thomas verkauft wird so eine Brille vorgestellt! Ich finde das ist ein super Hilfsmittel, wenn man Mini-Eisen schärft. Ich hab so eine ähnliche. Die kann man auch sehr gut für andere Arbeiten gebrauchen. Z. B. um kleine und kleinste elektronische Bauteile zu löten.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Schnitzfreunde,

    Mein Vater, er ist im Alter von 86 Jahren verstorben, war ein gelernter Schreiner der alten Schule. Als Kind habe ich ihm sehr oft zugeschaut wenn er schreinerte. Ich war immer erstaunt, wie scharf seine Messer, Stemmeisen, Drechseleisen waren. Er hat alles nass von Hand geschärft. Er hatte das aber auch drauf!

    Wenn ich einem blutigen Schärf-Anfaänger eines nicht empfehlen kann, dann ist es das Nass-Handschärfen! Für einen der noch nie überhaupt einen Stahl geschärft hat, ist das Schärfen von Hand auf einem Stein "fast" unmöglich!

    Ich rate jedem Anfänger seine ersten Schleif-Schärfversuche auf einem ganz gewöhnlichen Trocken-Doppelschleifer zu machen. Thomas verkauft diese Doppelschleifer. Eines ist sehr wichtig, ohne fachmännische Hilfe, würde ich es erst gar nicht versuchen. Thomas verkauft ebenfalls eine CD für Schnitzanfänger. Hier wird "sehr" anschaulich gezeigt wie man Schnitzmesser/Eisen schärft.

    Wer dann später mal Routine im Schärfen hat, der wird dann "später" mal seine Schneidwerkzeuge auf jeder Maschine oder auch von Hand auf einem Stein schärfen können. Erst klein anfangen, und wer dann möchte kann sich ja spezialisieren.

    Gruß
    Jakob

    Ah verstehe, Du hast also "Wasserfarben" benutzt! Ich könnte mir vorstellen, dass jetzt nur noch ein "Sprühklarlack" für eine dauerhafte Versiegelung geeignet ist. Wenn Du mit einem Pinsel an die Wasserfarben gehst, könnte es sein, dass die Wasserfarben sich wieder anlösen und ineinander verlaufen.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Freizeitschnitzer,

    nach dem lackieren wachsen? Was sind Schulmalfarben? Ich habe noch nicht gehört, dass man auf Lacke oder Farben wachs aufträgt! Durch die Farbe verschließt Du die Poren des Holzes und das Wachs kann nicht mehr ins Holz einziehen. Es bleibt also auf der Oberfläche und klebt deshalb.

    Übrigens: Ich kenne dich aus dem alten Forum von Thomas. Weißt Du eigentlich weshalb es geschlossen wurde? Ich kanns, wenn es dich interessiert, erzählen.

    Gruß
    Jakob