Beiträge von Tasmandevil

    Hallo rainer,

    genau das habe ich mich auch gefragt! Es geht aber. Bei meiner letzten Schnitzarbeit dem Samurai, habe ich das auch so gemacht. Erst geölt, dann gewachst.

    Ich habe mich auch gewundert, denn wenn man vorher geölt hat, sind die Holzporen doch schon geschlossen und es wird kein Wachs mehr aufgenommen, dachte ich. Es ging aber.

    Hallo Rainer,

    das war nur ein Scherz, die Schnitzarbeit liegt nicht in einer (Motten) Kiste. Sie steht in meinem Zimmer im Regal. Mottenkiste deshalb, weil ich den Akt hier schon mal vor längerer Zeit gezeigt habe. Den weit größten Teil den ich bisher geschnitzt habe, habe ich verschenkt, kann den hier also nicht mehr zeigen. Dafür aber immer mal wieder neue Schnitzarbeiten.

    Zu deiner Frage: Ja ich hatte ein Modell, dass war ein Ausdruck aus dem Internet.

    Hallo Gast,

    danke für den Hinweis. Ja von dort habe ich die Fotos. "Pinterest" stellt Fotos ins Internet die keinerlei Lizenzen unterliegen. Keiner kann also etwas dagegen haben wenn ich sie hier wiedergebe.

    Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich sie geschnitzt habe. Ich habe die Fotos lediglich benutzt, um das flat plane carving zu zeigen.

    Ich glaube, dass wurde auch so hier verstanden.

    Wenn Du noch mehr zum flat plane carving zu schreiben hast, wäre es schön, wenn Du es machen würdest. Echte Schnitzer sind hier gerne gesehen. Oder melde dich doch gleich hier an, Mitglieder die ihren Fokus aufs Schnitzen gerichtet haben, könnten wir noch brauchen.

    Hallo Günter,

    was sind das für Holzpfosten? Welches Holz ist es?

    P.S.

    was ich schon immer mal fragen wollte: Gibt es in Österreich, also auf Internetseiten mit der Endung "at" keine Foren für Schnitzer? Hier in diesem Forum haben wir einige Österreicher. Auch Mitglieder aus der Schweiz haben wir hier. Das wundert mich ebenfalls.

    Ich dachte immer, in Österreich und in der Schweiz gäbe es wesentlich mehr Schnitzer als in Deutschland, entsprechend auch mehr Internetforen.

    Hallo Rainer,

    ja stimmt das wird so behauptet. Man sagt auch, pro ein cm Holzstärke, ein Jahr Trocknungszeit. Es wird vieles Behauptet und gesagt, in der Realität sieht es dann oft ganz anders aus.

    Mit Lindenholz habe ich jedenfalls die Erfahrung gemacht, so wie ich sie geschildert habe.

    Übrigens, mein Vater war auch Schreiner.

    Hallo Kollegen,

    fest steht, wer viel Schnitzt, und sein Holz dazu häppchensweise im Internethandel kaufen "muss", kann schnell dabei arm werden. Ich spreche auch nicht von gehobeltem abgerichtetem und "verleimten" Holz.

    Allgemein sind die Holzpreise stark gestiegen, kauft euch nur mal Fichtenbauholz im Baumarkt, Fichtenholz das schnell nachwächst und somit in rauhen Mengen zur Verfügung steht, die Preise dafür sind lachhaft.

    Ich müsste ja mit dem Klammersack gepudert sein, wenn ich solch ein Geschenk wie die Lindenholzstämme hätte liegen lassen, und mir stattdessen Linde im Internetshop gekauft hätte.

    Das hat auch nix mit Geiz zu tun (eine dumme und deplazierte Aussage), ich nenne das gesunden Menschenverstand.

    Natürlich gibt es auch Schnitzer die nicht die Möglichkeit haben, Lindenstämme aus dem Wald zu holen und zu lagern. An die war meine Alternative auch nicht gerichtet, sondern an Kollegen die es können.

    Hallo Rainer,

    entschuldige bitte Rainer, aber da muss ich dir wehement widersprechen. Es ist jetzt ca. fünf bis sechs Jahre her, dass ich das Holz bekommen habe. Ich habe es höchstens 1 1/2 Jahre trocknen lassen bevor ich es geschnitzt habe. Weder das Holz das ich zuerst geschnitzt habe noch das Holz welches jetzt davon noch bei mir lagert ist nennenswert gerissen. Das geschnitzte Holz reißt gar nicht mehr! Wenn Du es nach dem Einschlagen aufschneidest wird es an den Stirnflächen höchstens 2-3 cm einreißen.

    Auch dieser günstige Umstand macht es so beliebt bei uns Schnitzern. Du bist Baujahr 1954 (stimmt doch, oder?), also das wird sich auch noch für dich lohnen;)

    Hallo Kollegen,

    wer sich mit Holz beschäftigt, sei es beruflich oder hobbymäßig, der wird wissen, dass Holz ein begehrter Rohstoff ist. Entsprechend sind auch die Preise für Schnittholz. Um jetzt mal bei dem wichtigste Holz für uns Schnitzer, der Linde, zu bleiben, zahlt man z. B. für einen Kubikmeter dieses Holzes, locker 800 Euro.

    Eigentlich ist Lindenholz für die Holzverarbeitende Industrie kaum von Bedeutung. Hier und da wird mal daraus ein Kinderspielzeug gefertigt, oder auch selten mal ein kleines Möbelstück, Hauptsächlich wird es aber im Kunsthandwerk benutzt. Das Lindenholz taugt auch nicht zum Brennholz, der Brennwert ist zu gering.

    Ich verstehe also nicht so richtig weshalb es doch so teuer ist.

    Um Preisgünstiger an Lindenholz zu kommen, hab ich mir dann etwas überlegt.

    Wo es Mischwälder gibt, wächst auch die Linde. Wo es Wälder gibt, gibt es auch "Staatliche Forsten". Wo es Staatliche Forsten gibt, gibt es auch ein Forstamt. Also, so war meine Überlegung, fragste da mal nach, ob die eine Möglichkeit sehen, preisgünstig an Lindenholz zu kommen.

    Ich bin dann also hin, direkt zum Forstamtsleiter, und brachte mein Anliegen vor.

    Wir haben uns dann auch eine Weile über mein Hobby dem Schnitzen unterhalten. Dann sagte er, ja er hätte Linde, vor ein Paar Wochen gefällt. Ich fragte ihn dann was das Holz kosten würde. Zu meinem größten Erstaunen sagte er: "Nichts kostet es"

    Ungläubig habe ich ihn dann gefragt, weshalb das so wäre. Er sagte dann: Keiner wolle Lindenholz haben, auch nicht als Brennholz. So wäre es für ihn, bez. dem Staat zu teuer, das Holz, da es da nicht leigenbleiben könne, zu entsorgen.

    Er gab mir dann die GPS-Daten unter denen ich es im Wald finden konnte. Ich habe mir dann eine Motor-Kettensäge ausgeliehen, und bin mit meinem Sohn hingefahren.

    Da lagen sie nun, die schönste Lindenstämme. Drei Stück jeder ca. 4m lang mit jeweils einem Durchmesser von 50-55 cm .

    Was wir dann mit zwei Fahrten abtransportieren konnten habe wir mitgenommen. Mehr ging leider nicht, aus Platzgründen in meinem Holzlager daheim.

    Noch was zum Abschluss,: Der Forstamtsleiter sagte mir das die meisten Menschen nicht wissen, dass es Forstämter gibt, und das man da auch nach Holz nachfragen kann. Das wollte ich ihm nicht glauben. Er wird es aber wissen müssen, mir bleibt es aber ein Rätsel.

    Also mein Tipp für die Lindenholzbeschaffung. Geht zu euren Forstämtern fragt dort nach. Zu eurem Schaden wird es mit Sicherheit nicht sein.

    Hallo Rainer,

    wie ich schon schrieb, die meisten Großhändler verkaufen/verschicken ihr Holz nicht stückchensweise. Bei ganzen Bohlen sieht das schon anders aus.

    Ich interessiere mich schon länger für das Holz der Zirbelkiefer. Ich meine ich hätte mal genau bei dem Du es versucht hast, nachgefragt ob er mir eine Bohle schicken könnte. Das hätte er gemacht. Als er mir dann den Preis genannt hat, ist mir die Spucke weggeblieben. Wenn ich mich recht erinnere wären es so um die 300 Euro (mit Versand) gewesen.

    Ich habe mir jetzt ein Probestück unter dem Link den Robert hier eingesetzt hat bestellt.

    250 X 250 X 50 mm, mit Versand habe ich über Paypal knapp 20 Euro bezahlt. Auch ganz schön heftig für solch ein Stückchen. Aber solche Internet-Holzhändler sind eben Apotheken.

    Hallo Kollegen,

    Das nicht immer alles so hinhaut, wie man es sich wünscht, ist auch beim Schnitzen so. Hier mal ein Paar Arbeiten, die ich versemmelt habe.

    Ich nenne sie das Kabinett des grauens:):):)

    Die kleinen Männlein könnten ja noch als "flat plane carving" durchgehen, aber nicht wirklich;)

    Ein Großteil dieser Ausflüge in die "moderene Kunst" sind schon in den Ofen gewandert. Doch einige Stücke (wie diese) fischt sich meine Frau immer wieder raus, und sammelt sie. (Weshalb auch immer)



    Hallo bmwbugu (habe leider deinen Namen vergessen, Du hattest ihn mal genannt),

    Ja das stimmt, man sieht schnell einen Erfolg. Wie schnitzt Du deine Figürchen? Schnitzt Du sie aus der Hand, also das Holz nicht einspannen? Gibt es überhaupt eine Spannvorrichtung für kleine Schnitzereien. Oder schnitzt Du mit dieser Technik große Figuren, die man einspannen kann? Kolorierst Du deine Schnitzereien?

    Zeig doch bitte mal deine Figuren.

    Hallo Robert,

    danke für die Info! Dort werde ich mal schauen. Ich lasse mir mal ein Stück schicken. Wenn ich mit dem Holz zufrieden bin, werde ich es in mein Holzlager aufnehmen.

    Dazu fahre ich aber dann nach Köln. Da kenne ich einen Holzgroßhandel, die haben "alle" heimischen und vereinzelt auch exotische Schnitzhölzer. Da kann man die Hölzer vor Ort anschauen, und sich die geeignetsten (astfrei, enge Jahresringe, gerader Wuchs etc.) aussuchen. Ich kaufe sie dann Bohlenweise.

    Bohlenweise deshalb, da das viel Preiskünstiger ist, als wenn ich die Hölzer bei solchen "Apothekern" wie die Bastelbedarf-Internethändlern bestellen würde.

    Dort kaufe ich nur Probestücke. Die großen Holzhändler "verschicken"/verkaufen ihre Ware meist nicht Stückchensweise.

    Übrigens sehr schöne Arbeiten die Du da zeigst. Schleifst Du deine Werke auch? Ist ja eigentlich bei Profis wie Du einer bist, nicht üblich.

    Oh Holzknecht,

    da kennst Du aber viele Holzwerker/Schnitzer nicht. Die sind ausgerüßtet wie die Profis. Alle Maschinen, Werkzeuge etc. Dagegen bin ich ein armer wicht!;(

    Zu deiner Bemerkung "Schön aufgeräumt ist es bei Dir". Da gebe ich dir z.T. Recht. Ohne Ordnung auf engem Raum geht es nicht. Und danke das Du die Unordnung in den Schubladen übersehen hast!!:):):)

    Hallo Kollegen,

    im Moment habe ich viel Zeit um hier im Forum zu schreiben. Meine anderen Hobbys ruhen zur Zeit. Fischen kann ich nicht gehen, dass Wasser von Rhein und Mosel steht noch zu hoch. Durch die starken Stömungen habe sich die Fische Unterstände gesucht und bewegen sich dort nicht raus.

    Der Angelrutenbau rut auch, keine Aufträge.

    Aber hier schreiben macht auch Spaß!

    Also zum Thema: (weiß nicht ob das hier überhaupt das richtige Unterforum ist / ein spezielles gibts aber nicht ) Mein Winter Schnitzer-Quartier möchte ich vorstellen. Es liegt unter dem Dach unseres Hauses. Mit 35 Quadratmetern ist es recht klein, aber ausreichend. Wegen den anfallenden Schnitzspänen, schnitze ich hier nur kleinere Sachen.

    Wie das so im einzelnen aussieht, könnt ihr auf den mit Text versehenen Fotos anschauen.

    Wäre interessant zu sehen wie und wo ihr so arbeitet.

    Das Zimmer Totalansicht

    Mein alternatives Nassschleifsystem, durch die fehlende Staubentwicklung kann ich es auch in meinem Zimmer benutzen. Im Sommer schleife ich trocken auf einem Schleifbock im freien.

    Meine Schnitzeisen im Regal unterteilt nach Stichformen

    Elektrohandwerkzeuge wie Minibohrmaschine, normal große Bohrmaschine, Minihandschnellläufer etc, etc.

    Diverse Zeichenutensilien

    Handhobel zum abrichten von Schnitzholz, Stemmeisen, diverse Holzfeilen

    Holz-Schleifutensilien, Schärfsteine für Schnitzeisen/Messer (schärfe auch von Hand)

    Meine Werkbank, das ist ein alter in Wassivbauweise hergestellter, mit großen geräumigen Schubladen, Telekom-Techniker Schreib/Werktisch.

    Große Reliefspannplatte (Eigenbau)

    Reliefspannplatte Rückseite, mit Neigungswinkel-Verstellvorrichtung (aus Kopfteilverstellung eines Bett-Sprungrahmen), Wird an der Verstellvorrichtung an den Werktisch geschraubt, so kann ich die Neigung der Reliefplatte meiner Körpergröße anpassen und im sitzen schnitzen.