Beiträge von Hobby-Versand

    Hallo Armon

    Die Fräsbohrer haben schneiden. Einschneidig und Zweischneidig - je nach Größe:
    http://troma-maschinen.de/produktgruppen…nitzfraeser.php

    Das Grundmodell sollte schon Maschinengerecht sein. Also dünne Teile müssen vermieden werden oder eben mit Holzstegen vertsärkt sein.
    Besonders Bruchanfällige, wegstehende Dinge werden meist getrennt gefräst (also in mehrere Teilen)

    @ flashmueller
    Solche Maschinen sind für mich unerschwinglich. Das sind Preise in einer anderen Dimension.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Armon

    Ein sehr umfangreichge Frage:
    1.
    Brauchst Du einen Entwurf, also ein Modell. Entweder man macht es selbst, oder beauftragt einen Bildhauer (um auch mal einen anderen Stilrichtung/Note zu bekommen). Je nach Motiv bekommt man da schon mehrere tausend Euro los, denn ein Bildhauer wird immer mehr verlangen, wenn er ein Motiv zur Massenproduktion herstellt. Schließlich ist es sein Kunstwerk, er ist der Urheber von dem Motiv - das später in Serie gefertigt wird. Lizenzfertigung würde natürlich auch gehen.
    2.
    Um an den schweren Fräsmaschinen sauber abtasten zu können braucht man eine Modellgrundlage, die schön glatt ist und absolut nicht nachgibt (da man viele Stellen mehrmals abtastet). Hier hat sich Bronzeguss bewährt. Bei einem Bronzegussmodell legt man auch wieder mehrere Tausend Euro für das Gießen auf dem Tisch.
    3.
    Die Produktion. Hier gibt es viele Möglichkeiten und Maschinenarten. Nehmen wir an, dass Originalmodell ist 60cm. Dann gibt es eine sog. 1/2-Maschine, bei der man eine 30cm (von diesem 60er-Modell) herstellt. Bei uns haben wir 1/2 (20 Kopien pro Maschine), 1/3 (32 Kopien)und 2/3 (20 Kopien)Maschinen. Diese sind rein Handbetrieben. Es steht also der Fräser die ganze Zeit an der Maschine und tastet ab. Daraus resultiert eine sehr saubere Fräsqualität.
    Bei unsere CNC-Maschine hingegen (12 Kopien). Wird das Grundmodell das erste mal "normal" im Handbetrieb abgetastet. Diese Bewegungen speichert die Maschine dann. Dadurch kann die Wiedergabe in jeder beliebigen Verkleinerung und auch gespiegelt umgerechnet werden.
    Nachteil: Die Fräsqualität ist gröber und nicht so sauber. Da nur 12 Kopien entstehen resultiert auch ein höherer Stückpreis.
    Hier hatte ich mal ein Bildreihe geschrieben:
    https://www.hobbyschnitzen.de/site/holzrohling.html

    Bei einer Produktion fallen daher also, abgesehen von den enormen Modellkosten, auch Lagerhaltungskosten an, da man ja -je nach Größe- leider gleich 12, 20 oder sogar 32 Stück hat -die dann ja auch erstmal verkauft werden müssen. Wenn also z.B. eine Passionskrippe nur 2x im Jahr gewünscht wird - lohnt sich das alles nicht. Dann bräuchte ich schon alleine 10 Jahre bis ich eine 20er-Serie verkauft hätte. ::)

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Hans-Otto

    Nachfrage bestimmt bekanntlich das Angebot ;)
    Bisher ist die Nachfrage für die meisten der genannten Motive so gering, dass sich eine Modellerstellung, Erstellung eines maschinentauglichen Modelles (Bronzeguss) sowie eine Serienfertigung nicht rechnet.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Danke Wolfgang

    Ich habe keine Erfahrung mit den Wasserfarben (nur mit Acryl).
    Ich stelle mir jedoch vor, dass beim Auftragen des Schutzwachses (oder auch des Lackes) mit besonderer Vorsicht gearbeitet werden muss, damit man die Wasserfarbe nicht wieder löst (aufweicht bzw. verwischt).
    Stimmt mein Gedanke so?

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Zoraya

    Ich will nicht wieder viel schreiben, da hier im Forum eigentlich schon alles darüber geschrieben wurde.

    Bitte: Nimm diese von Dir bestellten Schnitzeisen bei Lieferung gleich gar nicht an, oder sende Sie wieder zurück. Das ist der größte Schrott den ich jemals in meinem Leben in der Hand gehabt habe.

    Lies Dir unbedingt mal folgendes durch (dort gibt es auch eine Punkt zu den Billig-Werkzeugen):
    https://www.hobbyschnitzen.de/www.hobbyschni…werkzeugen.html

    Und kaufe danach Schnitzeisensätze der Marken: Pfeil, Stubai, Kirschen, MHG oder Dastra - und nix anderes !!
    Wenn dir diese Sätze zu teuer sind, dann sprich erst mit deinem Freund, welche Eisenformen er braucht und kaufe eben dann nur 2-3 Eisen. Natürlich ist es dann keine Überraschung mehr, aber nur so bekommt dein Freund genau die passenden Eisen die er braucht, und eben genau die Qualität um Erfolg zu haben.

    Und nochmal: Lass die Finger von den Billigangeboten. Das einzige was diese Sätze bei eBay, Westfalia und Co. gut können ist: "Schön aussehen". Arbeiten kann man damit nicht wirklich!!

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Michel

    Ich würde sagen eher von Nachteil, denn die Schwabbelscheibe "sättigt" sich mit der Zeit ja etwas mit der Polierpaste und man braucht dann nicht mehr so viel Paste auftragen.
    Wenn Du die Schwabbelscheibe reinigst oder abziehst (wie auch immer) erhöhst Du also den Polierpastenverschleiß und verkürzt dabei noch dazu die Lebensdauer deiner Scheibe.

    Zum Schärfen von Schnitzeisen sehe ich an dieser von Dir angesprochenen Vorgehensweise keinen einzigen Vorteil.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Klemens

    Guck mal das Video zum Abziehen hier:

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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Bestellbar natürlich bei mir ;), unter:
    http://www.schnitzerbedarf.de/shop/werkzeuge…iben/index.html

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Baslerstab

    Für mich sieht es so aus, als ob es ein "selbstgebaute" Möglichkeit ist, Holzstücke einzuklemmen. Ähnlich einer Hobelbankzange.
    Also bei den ganzen Löchern kannst Du den Halteklotz einstecken (je nachdem wie lange das Holzstück eben ist) um es auf der anderen, gegenüberliegenden Seite gegenzuklemmen.
    .. ich hoffe Du kannst mir folgen ;)

    Spätestens wenn Du vor der Bank stehst, wirst Du auch das Sytem verstehen ;D

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Freunde,
    bitte Vorsicht mit dem "ins Wasser legen".
    Das mag zwar oft gut gehen, aber bei Holzstücken mit noch langen Jahresringen (die nicht durchs schnitzen "getrennt" wurden) oder sogar verleimten Blöcken, geht das zu 100% schief.
    Die Leimstellen gehen auf und das Holz fängt später an zu reissen!

    Feuchtet es also bitte nur an der Oberflächen mit einem Sprüher an und wiederholt das bei Bedarf. Man schnitzt schliesslich nur an der Oberfläche.
    Manche wickeln das Holz bzw. das Schnitzobjekt auch für kurze Zeit in ein feuchtes Handtuch.

    Wasser ist grundsätzlich gift für bereits getrocknetes Holz.
    Vermeidet den Kontakt damit also lieber wenn irgendwie möglich.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Michel

    Einer der Gründe wieso ich selbst kein Schnitzholz versende! Denn die Meisten wollen immer nur TOP 1.Wahl mit hervorragenden Schnitzeigenschaften. Das gibt es leider in der Natur nicht immer: :-[

    Da ein Baum sich nicht vorschreiben lässt wie er wachsen soll, gibt es nunmal weichere oder härtere Linde. Auch farbliche Unterschiede gibt es von rötlich über gebliche bis weiß.
    Mal ist es zäher, mal lässt es sich butterweich schneiden. Lange Lagerung und die dadurch entstehende Austrocknung spielen dabei auch eine Rolle.

    Ein Schnitzer muss mit solchen Dingen umgehen können bzw. es lernen. Holz ist nunmal ein Naturprodukt und kein künstlich hergestelltes Material. Perfekt geschärfte Messer und Erfahrung braucht man eben unbedingt.

    Lies mal diesen Bereich hier:
    https://www.hobbyschnitzen.de/site/holzeigenschaften.html

    Ansonsten kann ich nur empfehlen, einen Holzhändler zu suchen bei dem Du vorbeifahren kannst und Dir dein Holz selbst aussuchst! ;)

    Viele Grüße
    Spangler Thomas