Beiträge von Hobby-Versand

    Hallo Smorten

    Als Du dich hier angemeldet hattest, habe ich mich gefragt: Wieso meldet er sich "nochmal" an. Auf die Idee, dass ich dich vom anderen Forum kenn, bin ich nicht gekommen.
    Herzlich willkommen auch hier.. Und... Auch mal abwarten und Tee trinken ;)

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Marco

    Ja, das ist meine persönliche Meinung: lerne die Messer gleich maschinell zu schleifen.
    Erkundige Dich doch mal was es für Systeme gibt und entscheide dann selbst. Eine sehr gute Übersicht darüber hat unsere "Thomas" unter nachfolgendem Link geschrieben:
    http://www.hobby-schnitzen.de/schaerfen3.shtml
    dort findest Du auch schöne Erklärungen zum händischen Schärfen:
    http://www.hobby-schnitzen.de/schaerfen.shtml

    Ansonsten, wenn Du dich für "Doppelschleifer" entscheiden solltest ;), reicht unsere Hobby-Ausführung (evtl mit dem 80er-Stein) vorerst vollkommen aus:
    http://www.schnitzerbedarf.de/shop/werkzeuge…ifmaschine.html
    Gibts auch gleich im Set mit Lehrfilm und Pasten:
    http://www.schnitzerbedarf.de/shop/anfaenger…schleifset.html


    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Marco

    Da sich kein anderer Schreiben traut, hier meine Meinung.... wobei Du diese schon kennen dürftest... sofern Du schon etwas hier im Forum gelesen hast.

    Zitat

    Mit dem schärfen auf der Maschine, würde ich mir noch nicht trauen.


    Komisch... aber das Schnitzen an sich traust Du Dir schon zu?
    Sei nicht so selbstkritisch und ängstlich sondern TRAU DICH! Spiel nicht erst mit den "Steinen" rum sondern mach es gleich vernünftig!

    Frag mal deine Frau / Freundin / Mutter wieso Sie die schmutzige Wäsche in der Maschine wäscht und nicht am Waschbrett ;D 90% der Antworten darauf kannst Du auch auf das Maschinenschärfen übertragen!

    Einige geben noch als Gegenargument, dass Zeit ja im Hobby keine große Rolle spielt... aber mal ehrlich.. ich schnitze lieber in meine zur Verfügung stehende zeit am Motiv selbst und möchte diese so wenig wie möglich mit dem Schärfen verbringen.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Bernd

    Auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Nimm Dir doch auch mal die Zeit und "wühle" durch die bereits geschriebenen alten Beiträge. Der eine oder andere Tipp ist da schon zu finden ;D

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Schnitzfreunde

    Von einigen wird das Aufschrauben der Schnitzobjekte an der runden Spannplatte des Kugelgelenks als umständlich empfunden.
    Besonders Schnitzer, die die Vorteile einer Figurenschraube schon kennen, vermissen diese Option meist bei den angeboteten Kugelgelenk-Spannvorrichtungen.

    Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und biete ab sofort einen "Schnellspann-Aufsatz" speziell zu unseren Kugelgelenken an.
    Damit kann nun das schnelle Spannen mit einer Figurenschraube von statten gehen:
    http://www.schnitzerbedarf.de/shop/werkzeuge…nschrauben.html

    In diesem Set ist alles enthalten was zur Monatge benötigt wird und kann auch gleich mit passenden Figurenschrauben bestellt werden.

    Ich habe besonders Wert auf langlebige Qualität gelegt. Die Platte ist aus robustem Multiplex in der metrische metallgewinde eingearbeitet sind.
    Dadurch kann man den Aufsatz beliebig oft wieder vom Kugelgelenk schrauben, ohne dabei einen Verschleiß zu haben.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Forumsgemeinde

    Einige von euch werden bestimmt schon die neuen CBN-Schleifscheiben kennen. Diese werden als "Trockenschleifen ohne das Eisen zu verglühen" angepriesen.

    Nach langem Testen bei mir in der Werkstatt habe ich diese Scheibe nun auch im Angebot, allerdings in einer feinen Körnung, die Ideal für das Schleifen von Schnitzeisen geeignet ist:
    http://www.schnitzerbedarf.de/shop/werkzeuge…eifscheibe.html

    Eins Vorweg: Ja, es stimmt. Ein verglühen ist damit kaum noch möglich!
    Da CBN besonders Wärmeleitfähig ist wird die größte Hitze an die Metallscheibe abgegeben. Das Schnitzeisen selbst wird dabei nur noch leicht warm - aber nicht mehr heiß.
    Man(n) muss schon brutalst mit dem Eisen auf die Scheibe drücken, bis man tatsächlich eine Hitzeentwicklung bzw. Verfärbung bekommt.

    Mich würde interessieren, ob schon jemand von euch länger damit gearbeitet hat?
    Was meint ihr dazu?

    Ich habe die Scheibe nun schon seit knapp einem halben Jahr bei mir in im Einsatz. Meine Meinung hierzu:
    - Der Materialabtrag ist sehr aggressiv, nicht vergleichbar mit einem Korundstein. Dadurch muss und soll man das Eisen kaum aufdrücken, sondern mehr oder weniger nur mit dem Eigengewicht arbeiten lassen.
    - Trozdem ist das Schliffbild (sofern man auch die richtige Körnung gekauft hat) sehr fein und ermöglicht ein schnelles auspolieren.
    - Die CBN-Körnungen bzw. dessen Feinheitsangaben kann man nicht mit Korundkörnungen vergleichen. Bei uns im Shop biete ich eine 350/400er-Körnung CBN an. Dies ist vom Schliffbild her ungefähr mit einem 80er-100er Korn Korund vergleichbar.
    - anders als bei Korundscheiben benötigt eine CBN-Schleifscheibe ein wenig Einlaufzeit. Durch die Beschichtung "stehen" manchen Schleifkörner etwas ab und die Scheibe erscheint anfänglich gröber. Mit der Zeit jedoch legt sich diese "grobheit" und das Schliffbild wird feiner und gleichmäßiger - so wie eigentlich gedacht.
    - Die Scheibe ist aus Stahl (um die entstehende Hitz aufzunehmen) und an der Oberfläche nur dünn mit dem teuren CBN-Material beschichtet. CBN ist zwar durch die Hitzebeständigkeit langlebiger beim Schleifen von Stahl, als ein echter Diamant - trotzdem ist diese dünne Schicht sicher "irgendwann" in absehbarere Zeit mal verbraucht. Bei einem Korundstein hingegen hat man von Anfang bis Ende die volle und 100% gleiche Qualität (da die Scheibe ja komplett aus dem Material gebrannt wurde).
    - Funkenflug entsteht beim Schleifen von Schnitzwerkzeugen nur noch sehr wenig. Ich würde mal einfach "grob" behaupten das es sicherlich 50% weniger Funkenbildung (und dadurch auch wieder weniger Hitzeentwicklung) ist. Angeblich soll beim Schleifen von HSS-Röhren KEIN Funkenflug mehr sein - ich habe es aber nicht getestet.
    - Der Hersteller gibt als empfohlene Drehrichtung nach Vorne (also zum Körper hin drehend) an, damit die geringe Funkenbildung am Messerrücken ist und nicht an der dünnen Messerspitze/-schneide.
    Ich habe die Scheibe jedoch genau umgekehrt benutzt (also nach Hinten drehend - vom Körper weg) und konnte als einzigen Nachteil feststellen, dass der entstehende Grat sich dabei schnell verfärbt (Hitze), dass Eisen selbst jedoch trotzdem nur sehr geringfügig mehr warm wird - als in empfohlener Drehrichtung. Meiner Meinung nach ist die Scheibe daher durchaus in beiden Richtungen verwendbar.

    Mein Fazit:
    Die CBN-Scheibe ist wirklich Klasse wegen der geringen Wärmeentwicklung und dem damit nicht benötigten Kühlen der Eisen.
    Auch das Schliffbild finde ich super, da es extrem aggressiv ist und trotzdem schnell auspoliert ist. Man kann also diese feine Scheibe selbst für grobe Reperaturen benutzen. Ein extra "grober Stein" wird daher in diesem Fall nicht mehr unbedingt benötigt.
    Aber....
    Die Scheibe kostet das 4-fache gegenüber einem Korundstein. Hat aber nur eine kleinen hauch an Schleifmaterial als Beschichtung.
    Man gibt also enorm viel Geld aus für den Schleifkomfort und trotzdem hält die Scheibne nicht annähernd so lange wie ein hochwertiger Korundstein.

    Ich schleife die Schnitzeisen daher, nach wie vor, mit dem Korundstein.
    Da ich ja wirklich täglich Schnitzmesser schärfe ist der Kostenfaktor ein wichtiger Punkt für mich. Ob ich mir 1x oder eventuell 2x im Leben eine Korundscheibe kaufe - oder alle paar Jahre eine neue CBN-Scheibe macht einen enormen Preisunterschied.
    Hinzu kommt, dass ich selbst bei Korundsteinen kaum Probleme mit dem "Verglühen" habe (ich habs einfach schon im Gefühl).

    Es bleibt also eure Entscheidung.
    Vielleicht hat schon jemand Erfahrung damit und teilt uns seine Sichtweise hierzu mit. Das wäre toll.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Ennstaler

    Gundsätzliche Erfahrungen mit den anderen Firmen...... Eigentlich ganz normal.
    Das heißt: Große Firmen mit großer Abnahme bekommen bessere Einkaufspreise, als kleine Firmen mit wenig Abnahme.
    Dadurch können die Hersteller natürlich auch "grob" den Preis regulieren.
    Was daraus dann für ein VK wird, bleibt dem jeweiligen Händler (so wie es sich gehört) selbst überlassen.

    Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
    Wenn es sich dann doch wieder eine Firma anders überlegt, werde ich es sicher wieder hier bekanntgeben. ;D

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Ennstaler

    Ah... Jetzt weiß ich was Du gemeint hast.
    Den Hinweis auf den 6 oder 12tlg. Satz.

    Ich gebe Dir in deiner Ansichtsweise natürlich recht. Es gibt eben immer mehrere Blickwinkel (und Geldbörsen). ::)
    Es freut mich für Dich, dass Du auf diesem Wege so erfolgreich zum Schnitzen gekommen bist.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Sehr Interessant. Danke für den Link.

    Besonders gut finde ich die Definition der Berufschule:

    Zitat

    Holzbildhauer/in
    Mit Hilfe verschiedener Schnitzeisen fertigen die Auszubildenden Statuen, Figuren, Brunnen, Flach- und Hochreliefs, Ornamente, Möbel- und Altarteile, Beleuchtungskörper aus Holz und anderen Materialien. Sie arbeiten frei nach eigener Vorstellung oder nach Vorlagen und Modellen. Fertiggeschnitzte Werke können gebeizt, bemalt, gebrannt oder vergoldet werden.


    und

    Zitat

    Holzschnitzer/in
    Sie fertigen aus verschiedenen Holzarten vorwiegend kleinere Figuren, Reliefs, Gebrauchsgegenstände u.a.m. Im Unterschied zum Holzbildhauer arbeiten sie vorwiegend nach Vorlage und Modell und seltener nach eigenen künstlerischen Entwürfen. Auch das Feinschnitzen von maschinell vorgefertigten Figuren fällt in ihren Aufgabenbereich.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Börny

    Super Arbeiten! Schön das Du dich hier anmeldest.
    Ich würde mich wahnsinnig auf deine weiteren Arbeiten und mithilfe hier im Forum freuen.
    Hauptsächlich schnitzt Du Masken, so wie ich auf deiner Homepage sehe.

    Hast Du in einer Schnitzerei deine Ausbildung gemacht, oder ist es eine Schule?
    Gibts dazu auch eine Internetseite?

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Ennstaler

    Einer ist besser als Keiner ;)

    Es gibt bei den Schnitzeisenfirmen eine Marke da sind zwei Kirschen auf dem Logo. Diese stellen von Anfang an klar, dass man nur zu den vorgegebenen Preisen verkaufen darf, da man sonst gleich gar nicht beliefert wird.
    Hätte Pfeil das auch so klargestellt, hätte es auch die Pfeil-Werkzeuge bei mir nie im Shop gegeben.
    Aber nach 7 Jahren (denn so lange habe ich die Eisen jetzt) plötzlich den Weg mit Gewalt durchsetzen - das is schon komisch >:(

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Ennstaler

    Welchen Abschnitt aus meinen Tipps meinst Du genau? Füge doch mal ein Zitat ein (Copy & Paste).
    Nur damit ich deiner Meinung auch ganz folgen kann ;)

    Ich kann mich nämlich nicht erinnern, wo genau ich geschrieben habe, dass Anfänger "ein Haufen" Geld locker machen sollen ???

    Ich habe geschrieben, dass man keine günstigen Billigeisen kaufen soll. Meinst Du das zufällig?
    Wenn ja, bleibe ich voll und ganz bei dieser Aussage. Nicht weil ich meine Messer verkaufen will, sondern weil mit Billigeisen definitiv immer Pobleme vorprogrammiert sind.
    Natürlich, Erfahrene können selbst mit Billigeisen ( allerdings eben mit Abstrichen) was Anfangen - aber die Tipps gelten ja nicht für Profis, denn die brauchen keine Tipps mehr ::)

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Ennstaler

    Na da hast Du mächtig viel Arbeit hinter dir. Wie und mit welcher Methode Du das Fassmalen letztendlich machst ist doch egal. Es zählt nur das Ergebnis.
    Ich glaube auch kaum, dass alle Restaurierer 100% nach "alten Lehren" abeiten.

    .. Also weiter so.. ;)

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Eva

    Ja, die Dastra sind "schwerer" weil der Stahl besser geschmiedet (also verdichtet) wurde.
    Ein Zeichen für gute Qualität.

    Es gibt noch einen anderen Händler, dem es genau so ergeht/erging. Und Pfeil hat diesem Händler tatsächlich ganz andere Preisvorschriften (noch teurer als bei mir) gemacht. (Ich kann es selbst nicht so recht glauben, habe es aber "Schwarz auf Weiß" vorliegen).
    Hauptgrund wieso ich nun nicht mehr beliefert werde ist, da ich die Sache hier im Forum öffentlich gemacht habe. Ich habe euch allen davon berichtet und "Schade" damit dem Ansehen der Marke.

    Wahrheit gehört sich gesagt!! Besonders wenn es um eure Geldbörse geht!!

    Ich bin nicht sauer auf Pfeil - sondern möchte nur, dass jeder erfährt was diese Firma und deren große Händler (eigentlich im Hintergrund) mit euch abziehen möchte.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo liebe Schnitzer

    Schnitzen ist ein teures Hobby - keine Frage.
    Wer mich bzw. meine Firma schon etwas länger kennt, der weiß das ich immer bestrebt bin meine Produkte günstiger zu verkaufen. Teure Preisabsprachen und "Preistreibereien" habe ich immer abgelehnt.

    Lest euch bitte mal diesen Forums-Beitrag genau durch:

    Pfeil Schnitzwerkzeuge - Wichtig - Hobbyschnitzer Forum
    Liebe Forumsgemeinde Diejenigen unter euch, die Pfeil-Werkzeuge gerne benutzen sollten folgendes Wissen: Sicherlich ist euch bekannt, dass meine jetzigen…
    www.hobbyschnitzen.de

    Die Fa. Pfeil schlägt Wege ein, die sich nicht unterstützt gehören.
    Wieso sollte man mehr für Eisen bezahlen, nur weil bestimmte Personene nicht genug "Geld" in den Hals bekommen.

    Ich rate daher allen Schnitzern:
    -- kauft euch DASTRA-Schnitzeisen !!
    Dastra ist ein ehrlicher Familienbetrieb mit wirklich hervorragenden Produkten die definitiv besser sind als von der Fa. Pfeil.
    Ja, Dastra-Werkzeuge kosten ein bischen mehr - aber dafür bleibt das Geld in Deutschland. Man unterstützt deutsche Arbeitsplätze und schiebt das Geld nicht ins Ausland (wie bei Pfeil).


    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo liebe Schnitzfreunde

    Jetzt ist es soweit:
    Ich habe gerade eben bei der Fa. Pfeil angefragt, wieso meine Bestellung vom Juli noch nicht ausgeliefert wurde.
    Daraufhin hat mir Herr Zulauf telefonisch mitgeteilt, dass er mich nicht mehr beliefern wird.

    Jeder der ab sofort Pfeil-Werkzeuge kauft unterstützt diese Geschäftspraktiken und Preistreibereien.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Christian

    Nein, nein... keine Angst... persönlich Angegriffen fühlt sich hier keiner ;)
    Letztendlich geht es hier ja wiedermal nur um "Grundsatz-Diskussionen". Wir sprechen hier ja auch nur um "Feinheiten" und nicht um gravierende, weltbewegende Unterschiede.

    Ich bin natürlich kein Stahlmacher. Das jedoch, wie Du oben schreibst, der Chrom-Vanadium-Stahl der hochwertigere Stahl sein soll, lese ich zum ersten Mal. Bisher haben die "Profis" zu dieser Thematik genau das Gegenteil erzählt.
    Vielleicht meldet sich ja hier noch ein Schmieder, aber mein Gedanke hierzu:
    Es geht hier nicht um die "Wertigkeit" des Stahls, sondern um die Eigenschaften (also wie verhält sich das Gefüge selbst bei der Beanspruchung durch das Schleifen und Schnitzen). Und für Schnitzmesser hat sich dann Kohlenstoffstahl eben als die bessere Wahl herausgestellt.
    Auch entspricht dies genau meiner eigenen Erfahrung, dass Stubai eine längere Schneidenstandzeit hat, als Pfeil - genau so kann ich es definitiv bestätigen!

    Ich denke aber auch, dass Angaben wie "Chrom-Vanadium-Stahl" sowie "Spezial-Kohlenstoffstahl" nur oberflächlich sind. Jeder Hersteller wird letztendlich seine eigene "Mischung/Rezeptur" haben, die er eben nicht preisgibt. Das Wort "Spezial" deutet schon darauf hin, dass es sich nicht um normalen Kohlenstoffstahl handelt.

    Auch möchte ich meine "persönliche" Meinung zu den Härteangaben noch schreiben:
    Ich denke mir eben, dass ein Eisenhersteller am Anfang seiner Karriere seinen Stahl auf die genaue Härte prüft und dies in seine Prospekte schreibt. Bei der nachfolgenden Produktion hingegen trotzdem unterschiedliche Härten Zustandekommen. Wie sonst erklärt es sich, dass bei Stubai sowie auch bei Pfeil (zu Dastra habe ich noch keine Langzeiterfahrung) immer wieder mal Eisen ausgeliefert werden, die viel zu weich sind also nach ein paar Schnitten wieder Stumpf werden (ich liefere diese Eisen garnicht aus und reklamiere). Wenn überhaupt gehe ich davon aus, dass nur gelegentlich, stichprobenhaltig die Härte kontrolliert wird und jedes Eisen somit in der Härte "schwankt".

    Aber letztendlich sind wir nun wieder beim Punkt: Wir unterhalten uns hier um "theoretische Dinge"
    ..probieren geht über studieren.. ;D
    Nur wer es selbst testet, kann letztendlich urteilen.

    Die ganzen vorherigen Mitschreiber zu diesem Thema haben das schon gemacht und Ihre positive Meinung zu den Dastra-Schnitzeisen geschrieben. Nun fehlt nur noch dein eigener Erfahrungsbericht, Chrsitian 8)

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    PS
    Es geht in dieser Diskussion nicht darum, dass Pfeil, Stubai und Co. plötzlich schlecht sind und Dastra das Ultimo. Es geht nur darum, das jede Eisenmarke definitiv unterschiede aufweist und sich dadurch bei Schnitzern eben "Favoriten" entwickeln.
    Egal ob Ihr nun Pfeil, Stubai, Kirschen, englische Marken oder eben nun die Dastra benutzt. Es zählen nur eure Schnitzwerke bzw. das "zufriedenstellende" Arbeiten.

    Also: Nicht verwirren lassen und weitermachen - jedoch (wie Thomas oben schön schreibt) mal über den Tellerrand sehen ;)