Beiträge von Hobby-Versand

    Hallo Klöppel

    Warum Du keine Antwort bekommst liegt schlichtweg daran, dass keiner genau weiß was Du meinst.
    Vielleicht stellst Du ein Bild hier online - dann kann es sich jeder Vorstellen.

    Es gibt keine Stelle, die man nicht mit einem Schnitzeisen erreichen kann.
    Für schwer zugänglich Stellen, gibt es gekröpfte Formen (also Spezialeisen).

    Also meine Vermutung:
    Du hast vielleicht die falschen Eisen bzw. das richtige für diese Anwendung fehlt Dir.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Charly

    Das mit den Preisen ist so eine Sache.
    Grob gesagt ist, ist es so viel Wert wie eben jemand dafür ausgeben möchte.

    Angenommen das Holz ist wirklich sehr schön, also wenig Äste, dann ist für das 4cm dicke ein Preis von 40 Euro und für das 11cm dicke 120 Euro angemessen.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Opasepp

    Du sollst den Stamm sogar in Bretter schneiden lassen!

    Bedenke jedoch - wenn Du die in 8cm stärke schneiden lässt, schwinden diese durch das Trocknen auf min. 7,5cm zusammen.

    Bei dem Stück, indem der Kern enthalten ist, lässt Du diesen am besten gleich mit rausschneiden.

    Den Rest kannst Du nicht mehr beeinflussen.
    ...... abwarten und Tee trinken ;)

    Der Wert eines Lindenbaumes ist "relativ".


    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Klöppel

    Deine Aussage stimmt nicht ganz.
    Bei einer Filzscheibe wird die Schneide genau so "rund" wie bei einer Schwabbelscheibe.
    (Siehe z.B. Anleitungen für das Koch-Schärfsystem)
    Bei einer Filzscheibe dauert es zwar ein bisschen länger, aber dafür benötigt man verschiedene Profilierungen.

    Bei einer Schwabbelscheibe machen die meisten immer den Fehler, das Sie das Eisen in einem zu stumpfen Winkel aufdrücken. Dadurch wird die Schneide tatsächlich schneller rund.
    Also...... immer so Flach wie möglich bzw. nötig andrücken.
    Größter Vorteil der Schwabbelscheibe ist ja, dass sie sich jeder Eisenform anpasst. Man benötigt also nur eine einzige Scheibe um auch an die Innenseite von Hohleisen und Gaißfüßen zu kommen.

    Mit nur einer einzigen Filz-Scheibe kommst Du da nicht weit.
    Natürlich kannst Du deine Eisen so lange einseitig abziehen, bis sie passen. Aber mit dem beidseitigen Abziehen auf einer Schwabbelscheibe bin ich gut das Doppelte schneller als Du ;)

    Generell möchte ich aber keinem von seinem bisherigen System abraten.
    Jeder wie er meint bzw. wie es ihm gefällt.

    Es gibt kein schlechtes Schleif-System - nur mangelndes Können !

    Hierzu werde ich mich in meinem zukünftigen Buch aber auch mal äussern.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Stefan

    Ich möchte ja noch nicht zu viel verraten - aber in diese Richtung wird das Buch nicht gehen. Zum Einen gibt es schon genügend Bücher die sich mit der Schnitzpraxis selbst befassen, und zum Anderen habe ich folgende Meinung zu den Schnitzbüchern:

    >> Schnitzen lernt man nur in der Praxis - nicht jedoch durch ein Buch !!!

    Beispielsweise das Autofahren hast Du auch nur durch die Praxis gelernt und erst durch die Übung verbessert. Nur ein Buch, hätte dir nicht geholfen.

    Mein Buch geht in eine andere Richtung.
    Es behandelt die "GRUNDLAGEN" zum Schnitzen. Also welche Werkzeuge, welche Gedanken man sich machen sollte, WIE man mit WAS am besten lernt (anfängt), usw. usw.

    So..........
    Mehr verrat ich nicht!

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Opasepp

    Alle Punkte die mir eingefallen sind, und die sich mit dem Buchthema vereinbaren lassen, sind drin.
    Sollte ich trotzdem was vergessen haben, wird es sicher dann in der 2.Auflage korrigiert.
    Hier benötige allerdings eure Hilfe!
    Ohne eure Verbesserungsvorschläge und Kritiken wird es nicht klappen ;)

    Der obige Tipp, mit den Gesichtern, ist aber beispielsweise nicht drin.
    Das Buch ist in erster Linie als "Leitfaden für den Anfänger" gedacht. Ihm darin gleich professionelle Tipps zum Gesichterschnitzen zu geben - ist meines Erachtens zu viel des Guten.
    Ein Anfänger braucht erstmal die richtige Grundlage. Bei Gesichtern soll er sich dann in erster Linie auf den Ausdruck konzentrieren. Das Glätten, wie oben beschrieben, kann er sich später aneignen - das ist nicht ganz so wichtig.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Opasepp

    Ja, leider ist es tatsächlich immer so, das Profis Ihre Tricks nicht verraten.
    Jeder macht aus allem Geheimnisse...... Jeder erzählt was anderes..... Das stört mich selbst immer sehr !

    Das ist auch der Grund, wieso viele Anfänger es immer schwer haben werden.

    Ich arbeite gerade an einem kleinen Buch, indem endlich mal "Schluß mit Geheimnissen" wird.
    Dies erleichtert garantiert jeden Anfänger den Einstieg in dieses Hobby. Auch der langjährige Hobbyschnitzer wird einiges darin finden, was er schon immer wissen wollte.
    Also..... ein bisschen Geduld und einfach meinen Newsletter auf der Homepage abonnieren. Dann erfahrt Ihr ganz exklusiv wann das Buch erscheint.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Opasepp

    Der Trick, damit man die Gesichter glatt bekommt, ist folgendermaßen:

    1. Das Gesicht sauber schnitzen. Nicht zu kantig / uneben.

    2. Um die letzten Unebenheiten zu beseitigen, zieht man das Messer rückwärts und drückt die Schnitzkanten somit glatt.
    Vorsicht! Das Eisen nicht zu waagerecht halten, da du sonst "schabst" und die Fläche dadurch rauh wird.

    Das wars....
    Mehr ist nicht dabei.
    Auf jeden Fall darf kein Schleifpapier verwendet werden.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Siegfried

    So wird´s dann wohl gewesen sein. ;D
    Das mit dem Lasieren hab ich da schon eher erwähnt.

    Das wäre dann auch die einfachere Art Figuren zu bemalen.

    Aber wichtig:
    Das heißt: Einfacher als das Fassmalen - jedoch schwerer als das Beizen !!

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Siegfried

    Ich weiß nicht mit wem Du darüber gesprochen hast - aber mit mir jedenfalls nicht.

    Faßmalen mit farbigen Wachsbeizen ???
    Da kommt bestimmt nichts gutes dabei raus !!
    Lass mal den Gedanken -- sowas wird es bei mir nie geben.
    Insofern auch keine Anleitung für sowas.

    Ihr findet hier bei mir, auf der Info-Seite, im Bereich: "Schnitzbedarf >> Wachsbeizen" eine Anleitung zum "mehrfarbigen Beizen".
    In dieser Anleitung wurden nur Brauntöne benutzt (hellbraun, dunkelbraun, mittelbraun, eiche hell usw..).
    Das allergleiche Schema könnt Ihr auch mit den farbigen Wachsbeizen (Rot, Grün usw. usw.) anwenden.
    Da gibt es keine unterschiede bei der Anwendung.

    Wer Faßmalen oder Lasieren möchte, muss dies auch mit Acrylfarben, Ölfarben oder Pigmentfarben bewerkstelligen.
    Alles andere "..wird nix gscheit´s" (sagt man bei uns in Bayern).

    Das richtige Bemalen von Figuren, so wie diese auch bei uns abgebildet sind, erfordert nunmal viel Zeit und können. Wer es nicht wahrhaben möchte - soll es bitte auch lieber beim Beizen belassen.
    Nur mal so schnell..schnell auf einfachste Weise eine Figur bemalen - wird einfach nix werden !!

    Jeder der Interesse hat, eine Figur schön zu bemalen, der MUSS unbedingt Geld investieren und einen entsprechenden Kurs belegen.
    Als Notlösung gibt es auch die Lehrfilme von Herrn Korotkow hier bei uns.
    "Faßmalen mit Wolfgang" findet Ihr hier:
    http://www.schnitzerbedarf.de/sg_Lehrfilme_Fassmalen.htm?ID=449

    Über das Lasieren (ist die einfachere Art Figuren zu bemalen) erscheint voraussichtlich Ende diesen Jahres eine DVD !!
    Diese DVD würde ich dann Jedem hier unbedingt empfehlen.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Siegfried

    ...Ja.... Ich bins schonwieder der Antwortet..... ::)

    Also Wenn Du die Figur nicht natur lassen möchtest bzw. eine "Schutzschicht" drübermachen willst, gibt es folgende Möglichkeiten:

    - Antikwachs
    - Bienenwachs
    - Einölen (wie z.B. "ok.pruefert" hier im Forum beschreibt)
    - oder mit Rosner Schutzwachs "Super 85".

    Am besten mal an mehreren Holzstücken austesten was dir am besten gefällt.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    PS
    Oben genannte Sachen bekommt Ihr ausnahmsweise nicht bei mir !

    Hallo Armon

    Ja, du kannst es auch als "Herzgetrennt" bezeichnen.
    ;)

    Sieh dir mal Holzbalken eines älteren Dachstuhles an.
    Da sind meist ganz lange und sehr, sehr breite Risse drin.
    Diese entstehen, da in den Gebälken absichtlich der Kern, oder das "Herz" wie du es nennst, drin gelassen wurde.

    Soetwas würde zu 90% auch an deiner Figur entstehen, wenn Du den Kern drin lässt.
    Ich denke sowas will keiner haben, oder? ???

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Siegfried

    Zum ersten:
    Natürlich kann man ein Eisen auch zu spitz anschleifen.
    Wenn es also zu spitz angeschliffen wurde ist es zwar superscharf - aber beim zweiten Schnitt in das Holz schonwieder stumpf. Das bringt also nichts und wird bei deinem Messer so gewesen sein.

    Grundstätzlich gilt:
    Je spitzer ein Schnitzmesser angeschliffen wird, um so schärfer ist dies - aber allerdings auch um so "kurzlebiger".
    Je stumpfer ein Eisen angeschliffen wurde, um so standfester wird die Schneide.

    Zu stumpfe Anschliffe bringen beim Schnitzen allerdings keinen schönen Schnitt (also meist sehr matt).
    Zu spitzige Anschliffe sind kaum zu gebrauchen da meist beim zweiten o. dritten Schnitt in das Holz die Schärfe wieder weg ist.

    Zum zweiten:
    Ich möchte hier keine anderen Firmen schlecht machen, aber alle Angaben von Winkelgraden usw. ist meines Erachtens nur "Wichtigtuerei".
    Du hast es schon richtig erkannt, "probieren geht über studieren".
    Was hilft Dir eine theoretischer Angabe wenn die Praxis einfach was anderes erfordert.

    Also an Alle die das Lesen:
    Lasst euch nicht verrückt machen!
    Schnitzt... Schleift.... Schnitzt... und Ihr werdet merken was für euch am besten ist bzw. was euch am besten gefällt.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas

    Hallo Siegfried

    Wenn Du mit einem speziellen Winkel besser zurechtkommst, dann schleif deine Eisen auch einfach so an.

    Jedoch habe ich eben deine andere Frage "mit den weißlichen Stellen" gelesen - und nun denke ich zu wissen, wo dein Problem herkommt.

    Je stumpfer du dein Eisen anschleifst, um so "weißlicher" wird dein Schnitt.
    Dies sieht man dann speziell an "Hirnholzstellen".
    Bei Längsholzschnitten fällt es nicht so gravierend auf.

    Viele Grüße
    Spangler Thomas