Beiträge von Berkow

    Ein guter Schnitzer benötigt mindestens eine Woche dafür. 40*20 DM = 800 DM. Da kommt Zillertalers Angabe schon hin. Nur besteht wenig Nachfrage nach solchen Werken. Außerdem konnte ich den Namen der Schnitzerin nicht einmal im Internet finden, was der Angelegenheit nicht dienlich ist. Man kann solche Sachen nur behalten und auf eine bessere Zeit warten oder unter Wert einfach loswerden.

    Grüße

    Berkow

    Hallo Dirk,

    Das mit den Fluchtpunkten ist schon richtig. Nur bei den Verhältnissen, wie bei dem Hobel ist ein Zeichnen nach Fluchtpunkten unerheblich. Diese würden weit außerhalb der Zeichnung liegen oder der Hobel wäre sehr klein. Das trifft eher auf Landschaften und tief gestaffelte Häuserzeilen zu. Eine Parallelverschiebung ist in diesem Fall angezeigter.

    Grüße

    Berkow

    Hallo Christian,

    die Schnitzarbeit kann sich sehen lassen. Hast du da unterschiedliche Hölzer genommen? Auf dem Bild ist der untere Teil heller. Kritisieren möchte ich deine Zeichenkunst. Wenn man perspektivisch arbeitet, müssen alle Linien parallel sein. Nur wenn es in die Weite geht, verjüngen die sich nach hinten (z. B. Zugschiene). Die Linien des Schneideisens mit der Halterung stimmen nicht mit den Linien des Hobelkörpers überein. Das die Schriftführung unterschiedliche Richtungen aufweisen ist mehr oder weniger Geschmackssache. Darüber solltest du noch einmal nachdenken, ehe du es verkaufst oder verschenkst.

    Grüße

    Berkow

    Hallo Martin,

    der Stahl ist das eine. Doch nach dem Ausschmieden muß es in einem Wasser oder Ölbad gehärtet werden. Vor allem ist doch die Anlaßtemperatur wichtig. Wie verfährst du da. Die Nummer für deinen Stahl sagt mir nichts. Ich kenne die Begriffe wie St ...oder X... oder ...CRMo...u.s.w. Wäre für mich interessant zu wissen, wie du da vorgehst.

    Grüße

    erkow

    Nimm einfach eine Feile (kein Sandpapier) und schleife die Oberfläche glatt. Dann wirst du sehen wie tief das reingeht. Auch ein Messer erfüllt den Zweck. Ob eine Antischimmelbehandlung notwendig ist, wird sich rausstellen. Vielleicht hast du den Schimmel mitgeerbt und er fand doch Entfaltungsmöglichkeiten in deiner Wohnung. Muss man beobachten.

    Grüße

    Berkow

    Hallo Otti,

    warum favorisierst du Buche? Das ist doch auch ein Hartholz. Oder lässt sich Buche besser biegen. Dein vorgeschlagener Laden führt nur minimale Rundstäbe von 5 mm. Ich benötige jedoch 2,5 mm für die Geländerläufe und 1,5 mm für die Geländerstreben. Es ist halt Pippelarbeit und damit eine weitere Herausforderung. Mit den Schneideisen für Außengewinde bekommt man die aber gut hin.

    Gruß

    Berkow

    Hallo Otti,

    mit dem Geländer habe ich schon angefangen zu probieren. Ich werde lange Eichenleisten schneiden und die dann mittels Gewindeschneider runden. Das geht sehr gut. Die Herausforderung ist die Rundungen hinzubekommen. Das Holz muss gewässert werden und mittels Flamme in die Form gedrückt werden. Dazu werde ich die Formen aus Holz schneiden und die Stangen anlegen. Zuvor sind jedoch noch die Bohrungen zu versehen in die, die Querstangen eingefügt und verleimt werden. Ein Haufen Arbeit. Dazu müssen beide Stangen gleichmäßig parallel gebogen sein.

    Grüße

    Berkow

    LED-Kopfbandlupe

    Rainer hat nicht Unrecht mit den mühseligen Kleinarbeiten. Vor allem braucht man ein scharfes Auge. Das ist in unserem Alter nicht mehr so einfach. Ich habe mir die allermöglichsten Sehverstärkungen angeschafft. Alles irgendwie Nonsens. Dann habe ich mich doch noch einmal von der Werbung hinreißen lassen. Sie nennt sich LED-Kopfbandlupe Fokus vom Leuchtturm Alpenverlag. Das Ding ist wirklich großartig. Sie besitzt drei verschiedene Vergrößerungen, die man einzeln zuschalten kann. Selbst die eigene Brille kann man bequem darunter auflassen. Eine LED-Leuchte ist verstellbar mit angebracht. Ohne dieses Hilfsmittel würde ich die feinen Arbeiten nicht bewerkstelligen. Ich kann nur jedem dazu raten, der sich mit kleinen feinen Schnitzarbeiten beschäftigt. Thomas sollte die sich auch anschauen. Vielleicht kommt er mit denen ins Geschäft.

    ;)

    Gruß

    Berkow

    Hallo Schnitzergemeinschaft,

    euch allen ein schönes Weihnachtsfest.

    Ich habe es gerade so geschafft noch vor dem Weihnachtsabend meinen Schwibbogen endlich fertig zu bekommen.

    Statt der üblichen Schwibbogenbank habe ich die Brühlschen Terrassen als Unterbau. Als Übergang für ein Holzgeländer habe ich schnell ein paar Zugschienen geopfert. Es sind auch hier und da noch Nacharbeiten fällig. Aber im Großen und Ganzen ist es geschafft. Wenn es auch in der Vielzahl Fräsarbeiten mit dem harten Eichenholz war, so möchte ich es hier nicht vorenthalten. Als Nächstes müssen die kleinen Figuren dazu geschnitzt werden.

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    Schiff und Häuser und Bogen sind erworben. Alles andere habe ich selbst entworfen und gebaut.

    Grüße aus Berlin

    Berkow

    Ne Otti, die Eicheln wären für mich in Ordnung. Ich finde nur die Rippungslinien eines Eichenblattes gehen immer aufwärts. Bei Reiner zeigen die unteren eine Abwärtslinie. Auch dass das Blatt in seiner Form nicht ganz der Natur entspricht, fällt für mich unter künstlerische Freiheit.

    Hallo Rainer,

    wie hast du das nur hinbekommen. Das ist ja eine wirklich feine Arbeit. Vor allem die Eichelfassung beeindruckt mich. Ist die geschnitzt oder Natur?

    Grüße Berkow

    Das Holz lässt sich immer besser längs zur Faser schnitzen. Bei einer menschlichen Figur ist dadurch die Richtung schon vorgegeben. Gekaufte Klötze sind immer in Längsrichtung geschnitten. Damit muss man seine Figur dem Klotz anpassen. Bei einem Tier würde ich schon dieses quer aufzeichnen. Es kann auch durchaus sein, wenn die Beine sehr dünn sind (Reh), diese in Längsrichtung zu belassen. Manchmal sollte man darauf achten, wie man das Holz am besten einspannen kann. Auch das könnte ein Gesichtspunkt sein.

    Grüße

    Berkow