Hallo Zillertaler,
ich habe mir die CD bestellt. Ich denke es wird was bringen, wenn man nicht nur liest, sondern es veranschaulicht bekommt. Wenn nicht, riskierst du eine Abmahnung. ![]()
Gruß
Berkow
Hallo Zillertaler,
ich habe mir die CD bestellt. Ich denke es wird was bringen, wenn man nicht nur liest, sondern es veranschaulicht bekommt. Wenn nicht, riskierst du eine Abmahnung. ![]()
Gruß
Berkow
Hallo Jakob,
ich komme aus dem Vogtland. Die Bräuche sind ,wie im Erzgebirge beheimatet. So auch der Schwibbogen. Ich habe meine Kindheit mit nach Berlin genommen.
Am Anfang hatte ich auch erst mit Lindenholz begonnen. Jedoch selbst mit den Feinschnitzwerkzeugen hatte ich keinen Erfolg. Es brach einfach die Nase weg. Deshalb bin ich auf Buche ausgewichen Bei den feinen Schnitten macht es keine Mühe. Jedoch setze ich jetzt zusätzlich ein Skalpellbesteck ein. Nur durch die umfangreiche Maserung kommen die Details nicht so zur Geltung. Ich werde auf deinen Vorschlag zurückkommen und mir das Holz besorgen, wenn ich mit normaler Linde und dem neuen Besteck nicht weiter komme.
Gruß
Berkow
Ich habe einen Schwibbogen haben wollen, der mir als gekauften Schwibbogen so nicht gefiel. Dieser hat als zentrales Bauwerk die Frauenkirche von Dresden. Daneben befinden sich noch zwei gutbürgerliche Wohnhäuser sowie das Coselpalais und das Johaneum (heute das Verkehrsmuseum). Diese Gebäude sind ausgesprochen filigran gearbeitet. Alleine die vielen Fenster der Gebäude geben dem Bogen das gewisse Etwas.
Zugekauft habe ich mir die Gebäude, die Bäume, das Unterbrett und den Bogen sowie die elektrische Ausrüstung.
Ich selbst habe die Lichthalter gefräst, verstiftet und mit dem Bogen verklebt. Die Kerzenhalter gedrechselt. Wobei ich von einem viereckigen Aufsatz in die Rundung überging. Das war drechslerisch für mich schon eine Herausforderung. Danach aufbohren, mit zwei Nägeln verstiften und die Fassung einbringen. Die Kerzenhalter habe ich nicht mit dem Lichthalter verklebt, um bei Kabelbruch oder sonstigen elektrischen Ausfällen an die Fassung zu kommen. Den angedeuteten Himmel, der auch gleichzeitig als Kanalverschluss für die Elektrik im Bogen dient, habe ich mit einer Laubsäge aus Sperrholz gefertigt. Die dazugehörigen Miniaturen will ich viel kleiner selbst Grunddrechseln und anschließend beschnitzen. Erste Versuche sind mir nicht so gelungen, wie ich gerne möchte.
Das hat jetzt bis Weihnachten 2017 Zeit. Ich werde von Zeit zu Zeit über den Fortgang berichten.
Ich habe bis Weihnachten 2016 den ersten Teilabschnitt fertig bekommen und der Bogen steht zur Freude meiner Enkelinnen im Fenster.
Statt einer Schwibbogenbank soll noch ein Unterbau gefertigt werden. Die angedeutete Brücke am Originalbogen werde ich nicht übernehmen. Ich habe etwas anderes vor. Darüber werde ich auch berichten.
Wenn auch hier mehr Holz- und Drechslerarbeiten bisher als Schnitzarbeiten angefallen sind, so kann doch darüber berichten, denke ich.
Vielleicht animiert es auch andere über ihre Holzarbeiten zu berichten.
Hallo Jakob,
dein Hartöl habe ich mit reingenommen. Langsam wächst die Übersicht zur Bemalung.
GRU?
Berkow
wischtechnik, nass in nass, stupfen,
Hallo Michael,
wieder was gelernt. Du hast ja bestimmt noch mehr Bräuche auf Lager bei den verschiedenen Masken, stimmt's?
Nun zu deiner Ausführung Zitat oben. Kannst du diese Technik näher beschreiben oder ist das Berufsgeheimnis?
Grüße
Berkow
Hallo Zillertaler und Schnitzerfreunde,
ich hatte mir über diese Abwesenheitsliste so meine Gedanken gemacht. Ich glaube nicht, das sich jemand als abwesend meldet. Ich denke, da ist ein Automatismus dahinter. Wer längere Zeit nichts von sich hören lasse hat, kommt in die Liste.
Natürlich melden sich auch irgend welche Leute an, die auf diese Homepage gestoßen sind. Das sieht man schon an ihren Namenseinträgen. Auch Nicknamen sind so verunglimpft, dass sich wohl keiner so nennen würde. Es sind solche, wie die Sprüher. Ihren Mist an die Wand und weg für immer. Die Software kann Freund und Feind nicht unterscheiden. Das müssten wir schon selbst bereinigen. Die Frage ist warum?
Die Anregung von Reiner ist da schon besser. Ich selbst versuche schon von Anfang an, nicht nur Werke vorzustellen, sondern auch ein drum herum in Gang zu bringen.
Ich denke, wir sind schon auf dem richtigen Weg.
Ein gesundes Neues euch allen
Berkow
Hallo Jakob,
das ist halt Schnitzerpech. Zumindest hast du deine 1. Vorstellungsvariante ganz schön aufgepeppt. Ich nehme mir aus dem Missglück für mich heraus, erst die Verzierungen zu tätigen und danach die Schwachstellen anzugehen, d.h. den Schwanz zum Rücken ausarbeiten. Du nanntest in deinem letzten verfassten Beitrag "Hartöl". Ist das etwas besonderes und kann ich das in meiner Aufzählung mit eingeben?
Ein gesundes Neues
Berkow
Hallo Jakob,
ich denke da ist noch mehr als nur verputzen. Für mich ist das ein gelungener Rohling, der noch den Schliff von dir bekommt, wie ich dich und deine Arbeiten kenne. Winterarbeit eben.
Grüße und einen guten Rutsch
Berkow
Hallo Michael,
ja ich würde es gut finden, wenn nicht nur die Werkstücke gezeigt werden, sondern auch ein paar Ausführungen und Hintergründe dargestellt werden. Ich selbst lerne gerne immer etwas dazu. wenn es um Bräuche oder regionale Sachen geht.
Guten Rutsch ins neue Jahr
Berkow
Hallo Michael,
die Masken sehen teilweise ja wirklich zum Fürchten aus. Eben sehr gut gestaltet. Bei dem Nikolaus bin ich mir nicht sicher ,ob es eine Maske ist. Mich würde interessieren, warum du dich darauf verlegt hast? Betreibst du aktiv den Brauch Krampus und Nikolaus oder ist es nur die Freude am Gestalten. Ich sehe die Masken an der Tür hängen. Ist das bei euch so üblich? Schreib doch mal was darüber.
Grüße
Berkow
Hallo Rainer,
die Weihnachtsberge sind verschiedenartig ausgeführt. Früher war immer eine Krippe der zentrale Punkt auf den Bergen. Mit der Zeit kam das Drumherum. Sehr oft ist ein Bergwerk darunter. Die Kumpels haben das geschnitzt, was sie kannten. Dann kam noch die Bewegung dazu. Manche haben, wenn sie es sich platzmäßig leisten konnten, halbe Zimmer ausgebaut. Ich habe ein Buch mit vielen Abbildungen über Weihnachtsberge. Die oberen Sachen sind alles Zukäufe. ich hatte einfach die Zeit nicht dazu. Für das Bergwerk bin ich ein halbes Jahr allabendlich in meiner Werkstatt verschwunden gewesen.
Schon alleine die Mechanik macht Arbeit. Wenn du Lust darauf hast, fange einfach mit einer Ebene an. Selbst schöne Winterhäuser aus Karton werden angeboten. Lasse deiner Inspiration freien Lauf. Geh es nicht so kompliziert an.
Grüße
Berkow
Hallo Schnitzerfreunde,
jetzt möchte ich euch noch eine zweite Sache zeigen. Die Schwibbögen sind neben Sachsen durchaus auch in Thüringen und Sachsen-Anhalt verbreitet, wie auch Reiner schrieb. Jedoch ist die Verbreitung der Weihnachtsberge selbst im Erzgebirge nicht all zu sehr vorangeschritten. Als Kinder konnten wir diese noch hier und da bei Familien sehen. Heute stellen Museen diese noch aus. Ich selbst habe diese Tradition mit nach Berlin genommen. Vielleicht können die Schnitzerkollegen aus dem Erzgebirge mehr dazu sagen.
Die Altvordern haben an vielen Abenden und in den Nächten die Häuser und Figuren selbst gefertigt. Ich habe die Bergmänner mir auch aus Seiffen geholt. Das Bergwerk und die Mechanik für der laufenden Bergmannsparade habe ich selbst gestaltet. Meine zwei kleinen Enkelinnen sind immer begeistert, wenn sie Weihnachten zu Besuch kommen.
Fröhliche Weihnachten
Berkow
Hallo Armon,
ich habe deinen Rat befolgt und mich durchgewurstelt, um den Link zu setzen. Nur läuft das Ganze fast auf Werbung aus. Sollte so was hier nicht genehm sein, so nehme ich den Link wieder raus.
Übrigens sind Schwibbögen im Erzgebirge und Vogtland eine alte Tradition. In vielen Fenstern werden diese in der Weihnachtszeit aufgestellt. Es macht Freude zu dieser Zeit durch diese Gegenden zu fahren.
Gruß
Berkow
Hallo Zillertaler und Armon
danke für euren netten Worte. Es ist die Frauenkirche. Ich hatte den Originalbogen schon vor Jahren gesehen und hatte mich in den verliebt. Die Häuser mit den vielen Fenstern wollte ich mir nicht antun. Durch das selbst machen konnte ich den Preis halbieren. Die Figuren werde ich auch noch hinbekommen. Mit dem harten Rundholz konnte ich ganz gut drechseln und schnitzen. Ich versuche es auch noch einmal mit Lindenholz.
Den Link auf deren Homepage zu setzen misslang mir. Vielleicht kann mir einer die Vorgehensweise dazu erläutern.
Grüße
Berkow
Schwibbogen Fa. Müller Original
Hallo Schnitzerfreunde,
endlich ist der Schwibbogen geschafft. Das Bild zumOriginalbogen, den man kaufen kann, habe ich dazugestellt. Die Häuser und Bäumesowie den Bogen habe ich von der Firma Müller aus dem Erzgebirge erworben. Mir sind die Figuren im Original zu groß. Sie überragen die Häuser zu sehr. Meine Minifiguren werden noch etwas dauern. Noch bin ich im Versuchsmodus damit. Die Elektrik hat mir ziemliche Mühe bereitet. Im nächsten Jahr soll, statt einer Schwibbogenbank, noch ein Unterbau dazukommen. Wenn das alles fertig ist, werde ich es hier im Forum einstellen.
Auch meine früheren Sachen, die ichbereits vor vierzig Jahren angefangen habe stell ich hier mit vor. Dabei sindzwei Bauern für ein Schachbrett im rohen Zustand. Es gibt noch mehr Schachfiguren, die sind jedoch noch auf dem Oberboden verbuddelt. Den Lichterengel hatte ich aus einem Lindenblock geschnitzt. Probleme hatte ich immer mit den Gesichtern. Das hoffe ich beheben zu können.
Die Masken waren in den 70-geren Zeitgeist. Davon habe ich etliche in verschiedenen Arten verschenkt.
Grüße
Berkow
Hallo Schnitzfreunde,
ich finde das Begehren des Herrn Reichardt nicht gerade als freundlichen Akt. Selbst wenn ich etwas 1:1 nachschnitzen oder nachbauen würde, zeigt man ja auch mit einer gewissen Befriedigung und Stolz, was man geschaffenhat. Man hat einfach Fingerfertigkeit und handwerkliches Können bewiesen. Schließlich wird es, wie Thomas schon aufgezeigt hat, für die Eigennutzung oder als Geschenk für andere gefertigt. Es steckt kein Erwerbsgedanke dahinter. Herr Reichardt sollte seine Einwände doch noch einmal überdenken, wenn er in der Schnitzerszene weiterhin ernst genommen werden will. Zumindest ist das meinEmpfinden.
Wie denkt ihr darüber?
Grüße
Berkow
Das bevorstehende Weihnachtsfest lässt uns so langsam zur Besinnung kommen. Dazu übermittle ich allen Schnitzerfreunden die besten Wünsche zum Fest und bedanke mich für die freundliche Aufnahme in diesem Forum.
Kommt gut in das neue Jahr und mögen Glück und Gesundheit eure besten Begleiter sein.
Das Jahr ist in wenigen Tagen Geschichte und dazu noch diese Gedanken:
Die schnelle Zeit
Wieder ist ein Jahr vergangen
Wo ist sie hin der Tage Zeit?
Das Jahr hat eben angefangen,
schon ruft es wieder Weihnachtszeit.
Wer jagt uns so durch das Leben?
Was treibt uns immer wieder an?
Ist’s ein stetig vorwärts Streben,
gar Zaster, den man holen kann?
Menschen sollten runterschalten.
Die Welt mit andren Augen sehn.
Erst dann wird das Jahr verhalten,
wie früher an uns vorüber gehen.
Grüße aus Berlin
Berkow
Hallo Lukas Zillertaler und Jakob,
bei verleimten Hölzern, die anschließend beschnitzt werdenmüssen, habe ich selbst noch keine Erfahrung.
Inzwischen habe ich die Tragarme für die Schwibbogenlichter mitdem Probellerleim verleimt. Hält nach kurzer Zeit bombig. Beim Schwibbogen lässtsich keine Zwinge ansetzen. Dazu habe ich dicke Gummis verwandt, um dennotwendigen Anpressdruck zu bekommen. Die Dübelmarker habe ich mir besorgt undwaren eine große Hilfe. Am Wochenende werde ich noch die elektrische Installationvornehmen und kann dann auch mal was vorzeigen.
Gruß
Berkow