Beiträge von TreibHolz

    Hallo Thomas,

    meine Bandsäge hat einen Rollendurchmesser von 380 mm. Mit dieser Größe kann sie nur auf dem Fußboden stehen. Ich hätte gerne eine noch größere Bandsäge, aber dafür habe ich leider keinen Platz. Wenn du Platz für eine Aufstellung auf dem Boden hast, solltest du einen größeren Rollendurchmesser als 315 mm in Erwägung ziehen. Je größer der Rollendurchmesser, desto besser funktioniert das Prinzip "Bandsäge". Desto mehr kann man natürlich auch damit machen...

    Hier ein Link, wo es eine kleine Diskussion und paar Fotos vom Upgrade meiner Bandsäge gibt:

    http://www.woodworking.de/viewtopic.php?t=15390

    Gruß

    Bernd

    Hallo Berkow,

    dazu gibt es auch ein Video von Mr. Schnitz auf YouTube.

    Wenn der Kopf groß genug ist, kann man die Augen hinter dem Brillenrahmen noch relativ gut erreichen und auch schnitzen (Beispiel siehe Mr. Schnitz: Bundespräsident). Die Gestaltung als Flachrelief begünstigt die Zugänglichkeit: je flacher das Relief, desto besser sind die Augen durch die Brille zugänglich.

    Sobald aber - wie in meinem Fall - auf einer ähnlich großen Grundfläche (20 x 27 cm bei den Skifahrern, bzw. 13 x 20 cm beim Bundespräsident) gleich vier Köpfe mit Sehbrillen zu schnitzen wären, dürfte die Technik von Mr. Schnitz meiner Meinung nach nicht mehr anwendbar sein. Die Brillen und die Augen sind dann einfach zu klein ...

    Mit undurchsichtigen Sonnenbrillen geht's aber (siehe die vier Skifahrer).

    Gruß

    Bernd

    Hallo Knuddelstall,

    erst mal herzlich willkommen hier im Forum!

    Auf deine Fotos sind wir sehr gespannt. Doch, du kannst mit mehreren Bildern dienen. Deine Bilder müssen vor dem Hochladen allerdings so verkleinert werden, dass sie nicht mehr als 1MB Speicherplatz pro Bild einnehmen. Wenn du deine Fotos in ein anderes Fotoformat exportierst, kannst du die Bildgröße entsprechend verringern und dann das Bild im neuen (verkleinerten) Format speichern und auf dieser Website hochladen. Probier's mal aus.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Thomas,

    wie groß soll die Bandsäge denn sein? Soll sie auf dem Fußboden oder auf der Werkbank stehen?

    Die Größe einer Bandsäge wird durch ihren Rollendurchmesser (Durchmesser der Umlaufrollen) definiert.

    Also lautet die Frage: welchen Rollendurchmesser hast du im Sinn?

    Gruß

    Bernd

    Hallo Lukas,

    man sieht auf dem Foto, dass die Platte eine Leimfuge hat, die nicht überall zu 100 % verleimt ist. Das ist dir sicher auch schon aufgefallen.

    Die beiden häufigsten Ursachen für derartige Leimfehler sind:

    1. Die Leimflächen waren vor der Verleimung nicht hinreichend eben.

    2. Der Pressdruck war zu niedrig, d.h. es wurden zu wenig Schraubzwingen gesetzt.

    In deinem Fall tippe ich auf Ursache Nr. 2, evtl. auch auf eine Kombination von Ursachen 1 und 2.

    Wenn du für weitere Rohlinge glatt verleimte Fugen haben willst, solltest du so viele Zwingen wie möglich ansetzen. Nur so kannst du spätere Lücken in der Leimfuge, die dem Betrachter leider immer gerne ins Auge springen wollen, weitgehend ausschließen.

    Das soll aber keine Kritik an deiner Arbeit sein - nur ein Tip - den du bei der nächsten Verleimung vielleicht ganz gut gebrauchen kannst.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Lukas,

    schön, dass dir mein Relief gefällt. Ja, wenn man will, kann man in dem Rahmen so etwas wie eine Skihütte erkennen. Der Rahmen ist allerdings nicht in dieser Absicht angelegt worden. Es waren drei andere Gründe, die mich in die dargestellte Ausführung geleitet haben:

    1. Es war mein letztes Stück Lindenholz, und das hat eine Baumkante, die ich nicht wegschneiden wollte, denn dann wäre das Relief noch kleiner geworden. Die Baumkante war somit formgebend für den Rahmen.

    2. Der umlaufende Rahmen soll das Relief gegen mechanische Abnutzung oder Abbruch der hervorstehenden Bereiche schützen.

    3. Ich habe auf Symmetrie in der Form bewusst verzichtet, weil ich den Schriftzug "Gargellen" unbedingt auch noch unterbringen wollte. Diesen Beitrag schreibe ich gerade aus Gargellen, wo man diesen Namen in genau dieser Schrift an jeder Gondel der Bergbahn, aber auch sonst an jeder Ecke lesen kann.

    Nun zur Problematik der "geschnitzten Brillenträger". Ja, die Lösung, dem Porträt eine aus anderem Material gefertigte Brille aufzusetzen, ist eine gute Idee, die dir in deinem Relief auch wirklich gut und ansprechend gelungen ist. Gefällt mit gut. Hast du das Relief aus zwei Brettern zusammengeleimt?

    Gruß

    Bernd

    Hallo Thommy,

    Ein Dreibein mit Flaschenzug und Handseilwinde würde dir die Quälerei erheblich reduzieren. So mache ich das, wenn schwergewichtiger Nachschub in mein Holzlager kommt.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Berkow,

    Es waren die Sonnenbrillen, nicht die Skibrillen, die mich auf die Idee brachten, dieses Foto in ein Relief umzusetzen. Sie haben mir das Schnitzen der Gesichter in der Tat leichter gemacht. Die Gesichter waren für mich aber trotzdem die eigentliche Herausforderung dieser Arbeit. Die Vier sollen sich beim Betrachten des Reliefs ja schließlich selbst auch wieder erkennen. Das ging z.B. bei den Skianzügen und bei den Helmen (zwei Helme mit Visier, zwei Helme ohne) relativ einfach, bei den Gesichtern war das Herausarbeiten der typischen Gesichtszüge allerdings ziemlich schwer. Ein zu tief geschnittener oder ein zu weit geöffneter Mund kann einem da schnell das ganze Gesicht verhunzen ...

    Das ist mir bei einem Gesicht auch tatsächlich passiert. Mit den anderen drei Gesichtern bin ich aber einigermaßen zufrieden. Deutlich schwerer wird es, wenn Augen dazukommen. Das Schnitzen der Sonnenbrillen war aber auch eine Herausforderung, denn die Gläser mussten ja gegenüber dem Brillenrahmen geringfügig tiefer angelegt werden. Dabei kann es passieren, das etwas von dem schmalen Rahmen weg bricht. Das ist aber in allen Fällen gut gegangen.

    Am Schwierigsten stelle ich mir das Schnitzen eines Gesichtes vor, das eine Sehbrille trägt. Wie soll man da denn noch die dahinter liegenden Augen schnitzen? Geht das überhaupt?

    Gruß

    Bernd

    Vielen Dank für alle Reaktionen, die ich zu diesem ca. 20 cm hohen und ca. 27 cm breiten Wintersportrelief erhalten habe!

    Die gezeigte Möglichkeit, es hinzustellen, habe ich selber auch so noch nicht gesehen. Ich wollte mit möglichst wenig Aufwand einen einfachen und flexiblen Aufsteller realisieren, der abnehmbar (d.h. nicht fest mit dem Bild verbunden) ist. Das Resultat meiner Überlegungen war dann eine gefräste Nut auf der Rückseite, die im Möbelbau normalerweise für Lamello-Flachdübel-Verbindungen benötigt wird. Die Länge des kleinen Brettchens, das in der Nut steckt, bestimmt den Aufstellwinkel. Wenn man das Relief nicht aufstellen, sondern an die Wand hängen will, kann das Brettchen einfach aus der Nut herausgezogen werden.

    Der Urlaubsort ist Gargellen. Der Schriftzug "Gargellen" stammt aus dem Logo der Gargellener Bergbahnen. Er hat viele enge Kurven und ist daher nicht besonders gut zum Schnitzen geeignet. Der Wiedererkennungswert des Schriftzuges war mir hier aber wichtiger. Deshalb habe ich ihn ins Relief integriert. Das gilt auch für das Motto der Ski-Woche "Snow & More", das in dieser Schriftart genau so im Originaldesign im Werbeprospekt des Veranstalters als Überschrift über dem Foto der vier Personen steht.

    Nun bin ich auf die Übergabe gespannt.

    Gruß

    Bernd

    Hallo liebe Hobbyschnitzer,

    da ich in den nächsten Tagen mit einer Gruppe zum Skifahren in die Berge reise, habe ich für die beiden Ehepaare der Reiseleitung eine Überraschung vorbereitet (siehe Foto). Mit den Gesichtern bin ich noch nicht zufrieden. Ich habe lange daran herumgeschnitzt, da sie mir doch erheblich mehr Schwierigkeiten gemacht haben, als erwartet, bin aber zuversichtlich, dass es beim Überreichen wenigstens einen hinreichenden Wiedererkennungseffekt geben wird. Vorlage war ein Foto der vier Skifahrer.

    Zur Oberflächenbehandlung habe ich Leinöl genommen. Das war ein Fehler, denn dadurch ist die Holzmaserung meiner Meinung nach ein wenig zu kräftig hervorgetreten. Meinem Sohn gefällt aber gerade die kräftigere Maserung. Er meint, dadurch käme Schwung ins Bild. Nun ja, das ist wohl wieder mal Ansichtssache.

    Ein Foto von der Rückseite liegt bei, damit man sieht, wie das Relief aufgestellt ist.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Christian,

    das Schild gefällt mir sehr gut. Schrift und Hintergrund sind sehr schön sauber geschnitzt. Die Motive sind gut erkennbar und ausgewogen angeordnet. Allein der angeschraubte Stiel auf der Rückseite stört. Den hätte man besser in einem Bohrloch verstecken können. Das hat aber nichts mit Schnitzen zu tun.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Alfons und Jürgen,

    herzlich willkommen hier im Forum. Mit Krippenfiguren habt ihr ja etwas gemeinsam. Hier im Forum kann man sie auch präsentieren.

    Die Frage von Jürgen nach Farben für das Bemalen seiner Figuren kann ich leider nicht beantworten, da ich meine Schnitzereien normalerweise nicht übermale. Geschnitzte Holzoberflächen sind von Natur aus wunderschön - ich habe sie noch nie mit Farbe überpinselt. Aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.

    Gruß

    Bernd

    Soeben ist die Antwort von Kirschen auch noch gekommen:

    3. Marke "Kirschen" (11.01.2023):

    "Das zweischneidige Messer eignet sich ideal um Runden zu bearbeiten: Die konkave Seite (quasi die Unterseite) eignet sich um Auswölbungen, also Rundungen nach außen zu schnitzen wohingegen die konvexe Seite (obere Seite) der Klinge sich dazu eignet Vertiefungen zu bearbeiten. Oder eben um mit "der Rückhand" arbeiten zu können.

    Produktvideos haben wir leider (noch) keine und auch kein konkretes Anwendungsfoto für die beiden Bearbeitungsrichtungen. Das nehmen wir allerdings gerne als Anregung auf."

    Mein Fazit:

    Nachdem ich alle diese Antworten gelesen habe, würde ich sagen, dass dieses zweischneidige Messer gegenüber den "normalen" Schnitzmessern wohl nur dann wirklich im Vorteil ist, wenn man mit Hölzern zu tun hat, bei denen die Faserrichtung ständig wechselt. Wenn man z.B. an einem Stock über ein Astauge schnitzt, reißt der Schnitt hinter dem Astauge in der Regel aus oder geht tief ins Holz hinein, weil hier die Faserrichtung gegenläufig ist. Um solche Stellen sauber (d.h. ausrissfrei) zu beschnitzen, muss die Schnittrichtung ständig gewechselt werden (immer mit der Faser schneiden - nie dagegen). Hier dürfte sich das zweischneidige gebogene Messer als vorteilhaft erweisen, weil dieses Messer sowohl vorwärts als auch rückwärts schneidet (ich werd's bei meinem nächsten Grünholz-Löffel mal ausprobieren). Man kann damit also die Schnittrichtung wechseln ohne die Haltung des Werkstücks und/oder des Messers signifikant zu verändern. Das dürfte auch dann der Fall sein, wenn man z.B. eine Kugel (oder einen Kopf) aus einem Vierkantstab, einem Rundholz oder einem Stock herausarbeiten möchte. Ob dieser Vorteil ein hinreichender Grund für den sinnvollen Gebrauch dieses Messers ist, mag jeder für sich selbst beurteilen.

    Der in meinen Augen schwerer wiegende Nachteil dieses Messers ist aber zweifellos das durch die Zweischneidigkeit vorhandene deutlich höhere Verletzungsrisiko.

    Wie seht ihr das? Auch so? Oder anders?

    Gruß

    Bernd

    Hallo, liebe Hobbyschnitzer,

    Es ist soweit. Zwei der drei angefragten Hersteller haben inzwischen geantwortet, und zwar wie folgt:

    1. Marke "Pfeil" (03.01.2023):

    "Wir sehen unser Kerbschnitzmesser Nr. 15 als Schnitzmesser zum Schnitzen von kleinen nicht sehr naturalistischen Figuren oder auch zum Schnitzen von Verzierungen an einem Stock. Das kleine Holzstück hält man in der einen Hand und das Messer in der anderen Hand. Die runde konvexe Seite des Messers gleitet etwas leichter durch das Holz als eine gerade Schneide, gerade wenn man ein Stück Holz zuerst grob zuschneidet. Die konkave Seite kann benutzt werden um etwas Rundes zu schnitzen. Mit der Spitze kann man feinere Linien (einfache Hände, vielleicht Gesichter oder Falten in Kleidung) schnitzen. Dabei kann man das Messer so drehen, wie es gerade passt und muss es nicht aus der Hand legen und ein anderes Messer suchen.

    Es ist natürlich sehr individuell, welche Art von Messer man benutzt, was einem gut in der Hand liegt und es hängt natürlich auch davon ab, wie man arbeitet, was man schnitzt und welche Messer man bereits besitzt."

    2. Marke "Stubai" (09.01.2023):

    "Art.510701 Kerbschnitzmesser doppelschneidig

    Unser Universalmesser im Kerbschnitzsortiment ist besonders geeignet für tiefe Einschnitte (Hinterschneidungen) bei Ornamenten oder Schriften. Für die Ausarbeitung von Details ist der runde Schnitt oft sehr hilfreich, der hohle Schnitt hingegen wird gerne beim figürlichen Schnitzen auf Rundholz verwendet (zB.Stockschnitz Arbeiten).

    Wie alle unsere Kerbschnitzmesser wird auch diese Form nur vorgeschliffen ausgeliefert."

    Stubai hat zudem einen Wettbewerb angeregt und schreibt:

    "Ps.da es anscheinend wirklich keine Anwendungsvideos für diese Form gibt (erstaunlicherweise auch nicht von Mitbewerbern die diese Form auch im Sortiment haben) wäre es vielleicht eine Idee einen kleinen Wettbewerb im Schnitzerform auszurufen, derjenige der uns das beste Video (max.3Min) zuschickt und uns erlaubt es auf unserer Seite zu verwenden gewinnt einen Kerbschnitzmesser Satz (oder 2 Tageskarten fürs Skifahren auf dem Stubaigletscher)."

    Also, liebe Hobbyschnitzer, wer von euch schnitzt mit so einem doppelschneidigen Kerbschnitzmesser? Er oder sie hat nun die Chance, davon ein kleines Video zu erstellen und einen großen Preis zu gewinnen.

    Die Marke "Kirschen" hat (noch) nicht geantwortet. Aber vielleicht kommt aus diesem Unternehmen ja auch noch was zum hier diskutierten Thema ...

    Gruß

    Bernd


    Hallo Schurzi,

    gibt es (außer dem Aufkleber) sonst keine Beschriftung an diesem Werkzeug? Bei Markenwerkzeugen findet sich in der Regel noch ein in den Stahl eingeschlagenes Zeichen oder die Initialien oder der Name des Herstellers.

    Diesen Aufkleber habe ich noch nie gesehen. Vielleicht handelt es sich hier um kleinere Schnitzeisen, die für Kinder bzw. für Schüler besser geeignet sind als die großen Bildhauer-Eisen - eine Schülerserie, sozusagen - aber das ist nur eine Vermutung (kann auch falsch sein).

    Gruß

    Bernd