Beiträge von Mellmauslander

    Wir sehr ich diese dezente Farbgebung schätze.

    Klasse.

    Da hab ich ziemlich viel rumexpetimentiert. Mit weißen Grundierungen, dicken und dünnen Lasuren , und war zumeist unzufrieden. Jetzt grundiere ich gar nichts mehr, sondern trage sofort eine Lasur aus sehr stark verdünnten Acryl Farben auf, ggf. in mehreren Durchgängen. Dadurch wird der Farbauftrag gleichmäßig, bleibt noch etwas transparent und die Farben wirken etwas gedeckt. Abschließend lackiere ich das ganze mit Acryllack matt. Dadurch wird es speichelfest und das Enkelchen kann später ruhig mal dran herum lecken. Sehr feine Dinge wie Auge o. ä. lassen sich besonders gut erst nach der Lackierung mit Acrylstiften aufmalen. Vorher würde die Farbe der Stfte dazu neigen, in die Fasern zu verlaufen.

    Bei diesem Ablauf werde ich wohl bleiben.

    hallo lieber Maechler,

    danke für den Tipp, schau ich mir sehr gerne an. Inzwischen bin ich aber von den Ostheimern nicht mehr so richtig begeistert. Ich versuche jetzt, mich eher an denen von Lotte Sievers-Hahn zu orientieren, dem Typ 2. Allerdings deutlich kleiner als die dort angegebene Höhe von bis zu 24cm. meine maximale Höne ist (König mit Krone, stehend) 16cm. Das kommt dann mit der Größe der billigen Reststücke von Boesner so gerade noch hin, und auch die maximale Figurbreite von 5cm, die ich so gerade noch durch meine Dekupiersäge bekomme, ist dann noch hablbwegs vertretbar.

    LG Frank

    Habe mal versucht, nur ansatz-und testweise eure Tipps einzubringen. Sieht nun schon etwas mehr nach Lamm als nach Pitbull aus. Beim anschauen ganz vieler Bilder hab ich gesehen, dass Lämmer meistens im Gesicht genau so weiß sind wie am restlichen Körper, und dass der Übergang von Wolle zu keine Wolle sehr fließend ist. Bei älteren Schafen ist das ganz anders, und das macht die Darstellung hoffentlich einfacher und besser.

    Jetzt guck ich es aber erstmal einige Zeit nicht mehr an. Danke nochmals!

    Danke für die netten Tipps! Das ganze als Rohling zu betrachten, um ihn mir ein paar Wochen später nochmal vorzunehmen, ist eine gute Idee. Hab ich bei Bilder malen auch schon mal so gemacht.

    Hallo Freizeitschnitzer

    Danke für den Tipp! Werde ich beim nächsten Versuch auf jeden Fall ausprobieren. Bei meiner heutigen Malaktion hab ich erstmal den Dispersionsbinder von Boesner genommen. Hatten die mir empfohlen, weil ich den entweder farblos oder transparent weiß bzw. andersfarbig als Unterlasur und auch zum verdünnen der Acrylfarben zu Lasur verwenden kann. Hat auf jeden Fall recht gut funktioniert.

    LG Frank

    Yeey, Testkönig no. 1 ist quasi fertig! Bei den Farben habe ich versucht, nur ganz ungefähr die Ostheimer Richtung zu treffen, auch weil das meiner Frau gut gefällt. Dafür ist mein Detailgrad und damit meine Fehlerquote höher als bei den Ostheimern. Wenn mir die nächsten Figuren ähnlich gelingen, nur bitte ohne die handwerklichen Fehler dieser, wäre ich erstmal zufrieden.

    Hi Berkow,

    Wie toll sowas aussehen kann, hab ich schon ein paar Mal an deinem Avatar bewundert. Wie man sowas hinbekommt, ist mir ein völliges Rätsel.

    Ich hab mal gerechnet: ein Augenlid, welches in Lebensgröße etwa 4cm breit und 1cm hoch ist, wäre an meiner 15cm großen Figur ca. 3mm breit und <1mm hoch. Da ich heute erst zum zweiten Mal mit dem Messer herum gefuhrwerkt habe und mir eigentlich höchstens etwas so grobes und undetailliertes wie eine Ostheimer zugetraut hätte, bin ich sicher, dass mich das Schnitzen eines Auges auf 3mm Spielfläche im Moment noch hoffnungslos überfordert. Ich mag mir kaum vorstellen, wie man eine 5mm große Augenhöhle vertiefen soll, während mitten drin ein Augapfel stehen bleibt. Für mich noch völliges Hexenwerk.

    Deshalb würde ich diesmal die Augen, wie sowieso gedacht, mal versuchen aufzumalen. Irgendwann werde ich mich aber daran wagen, so winzige und wichtige Details zurecht zu schnibbeln, und Gesichter noch proportionsgerechter hinzubekommen.

    LG Frank

    Danke Berkow!

    Ja, sehr guter Hinweis: das Gesicht hat mir auch noch nicht so gefallen. Wahrscheinlich fehlt einem am Anfang der Mut, richtig rein zu fräsen :) Ich war eben nochmal dran, hab die Augen(Hilfs) Pünktchen wieder weggeschält, die Höhlen gut vertieft, die Wangen deutlich zurück geschnitten, Stirn- und Wangenseiten stärker nach hinten abgerundet. Jetzt wirkt es tatsächlich schon recht plastisch, nicht mehr ganz so wie ein Pfannkuchen. Ein richtig schönes Gesicht wird es aber an diesem Objekt wohl leider nicht mehr. Hoffentlich beim nächsten!

    Danke nochmals!

    LG Frank

    Nachdem ich mir Bilder einiger Figuren von Ostheimer und Fabel angeschaut hatte, die mir zum Teil ganz gut gefallen und als ganz grobe Vorlage dienen sollten, habe ich mir noch ein sehr interessantes Video-Tutorial von Mr. Schnitz angeschaut und dann zum ersten Mal ein Messer und ein Stück Lindenholz in die Hand genommen.

    Für diesen ersten Test wollte ich kein Schaf oder sowas, sondern zum dran herum probieren gleich eine etwas umfangreichere Figur, also einen der drei Könige.

    Schon nach den ersten Schnitten habe ich beschlossen, mich nicht so sehr an die Vorlage zu halten, sondern das Messer einfach mal nach Gefühl und meinen Möglichkeiten laufen zu lassen. Sehr schnell erkannte ich kleine Planungsfehler, die ich nächstes Mal anders angehen werde, kam an ein paar Stellen, die mir Probleme bereiten, aber auch an solche, die zu recht guten Ergebnissen geführt haben und richtig Spaß gemacht haben. Hier zeige ich den momentanen Zwischenstand, und daf6, dass es mein allererster Versuch ist, bin ich bis jetzt gar nicht mal so unzufrieden. Und am Ende wird es dann sowieso heißen :

    was des Schnitzers Hand nicht ziert,

    wird gebeizt oder lackiert,

    oder mit Lasur beschmiert.

    Auch das Ergebnis davon werde ich dann vorzeigen 🙄

    P. S. : für Anregungen, Tipps und Kritik bin ich jederzeit sehr dankbar!

    LG Frank

    Danke Frank!

    Dann scheint es ja nicht so ungewöhnlich zu sein, wenn ich nach ein paar Stunden intensivem Gebrauch den Wunsch zum Nachschärfen habe. Ich habe einen Nassschleifer mit 4000er Scheibe und Lederscheibe, die ich zusammen mit Autosol Metal Polish benutze, kann also jederzeit mal neu abziehen. Dann tu ich das halt alle paar Arbeitsstunden und mach mir keine Gedanken. 😊

    LG Frank

    hallo ihr Lieben,

    wahrscheinlich wieder 'ne Anfängerfrage: habe mir zum Start meines neuen Hobbys einen alten, gebrauchten, aber äußerst günstigen 6er-Satz von Spannsäge zugelegt. Alles erst rasiermesserscharf geschliffen und dann losgelegt. Das Rosenmesser habe ich nun etwa 7-8 Arbeitsstunden an einem Stück Lindenholz im Einsatz und habe den Eindruck, es könnte schon wieder nachgeschärft werden. Ist das möglicherweise so eine übliche "Lebensdauer" einer wirklich scharfen Schneide, oder läuft da was verkehrt bei mir? :/

    Danke für jeden Tipp!

    LG Frank

    hallo, im Vorfeld meiner Krippenfigurenschnitzerei habe ich heute mal ein paar Farbproben mit einem Reststück gemacht. Das Lasieren mit verdünnter Acrylfabe, evtl. danach noch einige kleine deckende Farbakzente aufmalen, gefällt mir schon ziemlich gut. Allerdings möchte ich unbedingt den Untergrund vorbehandeln/grundieren, da das Lasieren auf rohem Holz nicht so gut aussieht. Heute habe ich mir mit einer "Unterlasur" aus ziemlich stark verdünntem weiß (Acryl) beholfen, das hat schon mal einigermaßen gut funktioniert, und auch durch die danach aufgetragene farbige Lasur ist die Maserung noch recht gut zu sehen. Hat jemand eine Empfehlung, was ich als "amtliche" Grundierung vor einer Acryllasierung gut nehmen kann, entweder transparant weiß oder auch farblos?

    Danke und viele Grüße

    P.S. habe hier versehentlich einen uralten Thread verlängert. Sorry, das ist hier ja nicht so gern gesehen. Wenn ich lieber ein neues Thema mit meiner Frage aufmachen soll, bitte kurze Info. Danke!

    Dankeschön für die freundliche Begrüßung und die ersten Tipps!

    Inzwischen habe ich mich dazu entschieden, zunächst einen Satz Krippenfiguren etwa im Ostheimer Stil als Übung zu machen, was mir tatsächlich nicht schwierig erscheint. Bemalen kann ich sie vielleicht sogar etwas schöner als die Originale, da ich auch schon ein paar Jahre male.

    Dann hab ich mir als nächstes die Figuren im Stil der ebenfalls recht bekannten Fabel-Krippen zum Ziel gesetzt, die ich sehr schön finde (siehe Bild).

    Das ganze dann sehr dezent, halbtransparent, mehrfarbig lasiert, mit nur wenigen wirklich farbig aufgemalten Akzenten.

    Damit habe ich bestimmt bis nächstes Weihnachten genug zu tun :)

    Zunächst mal eine Frage zur Einrichtung des Arbeitsplatzes: ist es sinnvoll, die Werkstücke untenrum zunächst etwas länger zu lassen und das untere, nicht zu bearbeitenden Ende im Schraubstock o. ä. einzuspannen, oder sollte ich mich besser von Anfang an an eine "freihändige" Arbeitsweise gewöhnen?

    Weitere Fragen werde ich aber besser in den entsprechenden Themengebieten stellen.

    Danke und LG

    Frank