Beiträge von Mr. Noname

    Hallo,

    beim durchstöbern einiger Beiträge bin ich auf eine Anfrage eines Anfängers zur Betriebszeit von Schnitzmessern gekommen.

    Ich respektiere die Mühe die sich dieser Hobbyschnitzer gemacht hat, um dem Fragesteller zu antworten, doch leider stimmen seine Ausführungen nicht.

    Ein Messer kann nicht stumpf werden, wenn das Holz zu weich ist und es wird auch nicht stumpf weil man im falschen Winkel ins Holz scheidet. Es kann stumpf werden durch unsachgemße Handhabeng und zwei weiter Gründe, die ich hier beschreiben möchte.

    Industriell gefertigte Schnitzmesser, vermutllich handelt es sich um Rosenmesser, werden mit mit 26 – 28 HRC ( Härte nach Rockwell ) aufeghärtet. Das ist bei allen Herstellern so.

    Der Grund hierfür ist: Das Messer muss eine bestimmte Fexibilität mit sich bringen, um Handhabungsfehler verkraften zu können.

    Ist es zu weich dann ist es auch flexibel, also lässt sich ein wenig biegen ohne zu brechen.

    Wenn die Aufhärtung niedig ist, ist auch die Standzeit geringer, muss also öfter abgezogen oder nachgeschliffen werden.

    Daher geht die Industrie diesen Kompromiss ein und härtet Messer geringer als die Schnitzbeitel auf.

    Jetzt besitzen diese Messer auf beiden Seiten eine Fase mit einem Winkel von je 12 Grad. Diese 12 Grad ermöglichen die Bearbeitung von weichen und harten Hölzern.

    Unabhängig ob das Messer auf einem Stein von Hand oder auf einer Maschine an der Fase mit einer Hohlkele entsprechen des Steindurchmessers geschliffen wurde, muss es abgezogen werden. Das Abziehen geschieht auf einem Leder oder einer Polierscheibe. Durch den weichen Polieruntergrund wird Material an der Schneide und am Ende der Fase abgetragen, so das durch das ständige Abziehen die Fase einen Bauch bekommt. Das Gleiche geschieht auch am Schnitzbeitel. Duch das Schleifen auf einer Maschine und dem Hohlschliff in der Fase wird dieser Effekt etwas hinausgezögert.

    Mit der kovexen Fom der Fase ändert sich auch der Fasenwinkel und es bedarf mehr Kraft, um in das Holz zu schneiden. Ist die kovexe Form zu groß, besteht die Gefahr das die Klinge nur mit erhötem Kraftaufwnd ins Holz schneidet, sondern wegschnappt. Spätestens hier braucht das Werkzeug einen neuen Anschliff. Die Standzeit erstreckt sich also immer von einem Anschliff zum Nächsten, das hat nichts mit dem zwischenzeitliche Abziehen zu tun. Die Notwendigkeit des Anziehens eines Werkzeuge und die Aufhätung des Stahls so wie die Handhabung des Werkeuges bilden die wirkliche die Standzeit.

    Zum Vergleich, Schnitzbeitel besitzen eine Härte zwischen 60 – 62 HRC wobei man bei der Marke Kirschen den niedrigeren Wert ansetzen sollte, was auch die Rosenmesser der Marke betrifft.

    Hallo Freizeitschnitzer,

    vielen Dank, das du dir die Mühe gemacht hast mir deine Unterlagen zur Ölvergoldung

    zur Verfügung stellen zu wollen.

    Es war für mich ein Versäumnis in der Zeit meiner Selbststämdugkeit mich damit zu beschäftigen, doch heute diese Technik wegen Ein ider Zwei Figuren noch zu erlernen steht nicht im Verhältmis zum Aufwand.

    Es ist nicht allein das Wissen um die Ölvergoldung sondern bedarf es auch Anschaffungen die reichlich ins Geld gehen.

    Ich wollte es daher in meiner Vorstellung auch nur erwähnt haben.

    Hallo Berkow,

    es kommt bei jeden Hobbyschnitzer vor, das im Laufe der Bearbeitung seiner Schnitzerei die Schnittkanten schwarze Ränder bekommen.

    Das kommt nicht davon , das man eventuell schmutzige Hände hat, sondern von den Schweißabsonderungen der Hände.

    Auch wenn jeder von sich behauptet trockene Hände zu haben, sondern diese trozden Schweiß ab.

    Doch das ist absolut kein Grund zur Panik. Wenn die Schnitzerei fertig gestellt ist, kann man diese ruhig mit einer Handbürste in einer Seifenlauge

    ( Spülmittel) schruppen und unter fließenden Wasser abspühlen. Man muss dem Holz nur ein wenig Zeit gönnen die aufgenommene Feuchtigkeit wieder los zu werden, um dann die gewünschte Endbehandlung durchzufüren.

    Wenn du ältere Arbeiten stehen hast die unbehandelt sind wirst du merken, das sie durch den Einfluss von UV Licht nicht nur dunkler werden,

    sondern sich auch auf den Stirnflächen, wie z.B. Schulten bei menschlichen Figuren oder dem Rücken stehender Tiere eine graue Schicht bildet,

    die nicht zum Farbton des Restes passt. Hier wird dir überschnitzen nichts bringen, da der Staub schon tief in diese offen Poren eingedrungen ist, und du dir damit die Proportionen deiner Arbeit zerstörst..

    Hallo,

    Körnerbeize kannst auch von Gerstecker beziehen , genau wie den Hasenhautleim. Sie trägt auch die Bezeichnung "Körnerbeize dunkelbraun"

    Das das Zeug doch sehr ergibig ist und ich es vor Jahren gekauft habe, kann ich dir nicht sageen wie es jetzt angeboten wird. Ich hatte das Zeug damals in einer Dose erworben, so 150 oder 200 Gramm.

    Hallo Freizeitschnitzer,

    es ist wohl für jeden Hobbyschnitzer eine tolle Sachen, wenn man alte Sachen hervorholt und an Hand dieser Arbeiten sieht, wie man sich weiter entwickelt hat. Beim betrachten solcher alten Arbeiten erkennt man gut was man jetzt nach Jahren hätte besser oder anders machen können.

    Hallo Freizeitschnitzer,

    Die farblichen Gestaltungsmöglichkeiten

    Ich möchte hier mit dem nächsten Beitrag anknüpfen was die Federn deiner Eule betrifft.

    Gleich vorweg es ist bei der farblichen Gestaltung einer Schnitzerei immer eine Frage was du damit erreichen willst. Farben direkt aus der Tube oder aus einem Napf ist das schlechteste was man überhaupt machen kann. Denn diese Farben sind nur Grundfarben und für das menschliche Auge unnatürlich. Auch das zusammenmischen unterschiedlicher Farben bringen hier nicht das gewünschte Ergebnis.


    Wir Menschen sehen alle Farben anders nämlich als Erdfarben, wobei die „Farbe“ Weiß in der Fachwelt keine Farbe ist, da sie mit dem zusammenmischen aus keiner anderen Farbe hergestellt werden kann. Sie dient daher nur zum Aufhellen anderer Farben oder als eigenständiger Anstrich.

    Es gibt nun 5 Möglichkeiten Schnitzarbeiten oder Holz farblich zu gestalten.

    1. Das Lassieren. Das auftragen einer stark verdünnten Farbe, so daß die Holzmaßerung noch sehr gut zu erkennen ist.


    2. Die deckende Bemalung, bei der die aufgetragene Farbe das Holz so bedeckt, das nach Abschluss der Bemalung nicht mehr zu erkennen ist ob der Untergrund aus Holz oder einem anderen Werkstoff besteht.


    3. Das Colorieren, ist eine Technik bei der wasserlösliche Farbe aufgetragen wird, diese leicht antrocknen muss und mit einem angefeuchtetem Leinenläppchen abgewischt wird. Hierbei wird Farbe auf Erhöhungen entfernt und bleibt in den Tiefen.


    4. Mit der 4. Möglichkeit möchte ich eine Sonderform der farblichen Holzgestaltung ansprechen. Es handelt sich hierbei um das Beizen von Holz. Hierbei muss man jedoch zwischen Wasserlöslicher und Wachsbeize unterscheiden, dies in allen möglichen Fraben erhältlich ist.


    5. Die 4. und zuglei aufwendigste Farbgestaltung ist die Fassmalerei.

      Hier werden unterschiedlichen Pikmente und Kreiden aufgetragen, so wie Blattgold und findet mehr Anwendundung in sakralen Schnitzereien oder in Bayern bei den Herr Gott Schnitzer

      Um nun die Technik des Colorierens praktizieren zu können, bedarf es wie bereits geschrieben wasserlösliche Farben ( Tempera oder halbflüssige Schulmalfarben) und dunkelbraune Körnerbeize.

    Diese Körnerbeize bewirkt das du aus den Grundfarben des Malkasten Erdfarben machen kannst wie sie auch in der Natur vorkommen und wie sie das menschliche Auge als natürlich empfindet.


    Die Zugabe der aufglösten Beize erfolgt tropfenweise mit einer Pipette oder einer kleinen Spritze wie sie in Apotheken erhältlich sind. Vorzugsweise sollten Farben oder Beizen immer mit destelierten Wasser angesetzt werden um Fäulnisbildung zu verhindern.

    Acryl Farben sind hierfür nicht geeignet, da nach der Trocknung sich diese nicht mehr mit Wasser lösen lassen.

    Ich habe nun versucht hier mit wenigen Schnitten das Federkleid deiner Eule zu imitieren. Es ist nicht sauber und soll nur der Anschauung dienen. Habe hier die Technik des Colorirens angewendet, so das du einen Vergleich ziehen kannst.

    Hallo Freizeitschnitzer,

    Grundierung

    Ich möchte nun näher auf das Thema der Grundierung von Schitzarbeiten eingen. Du hast sicher nichts dagegen, wenn ich hier ausführlicher berichte, damit auch ein Schnitzanfänger etwas mitnehmen kann.

    Die Grundvoraussetzung um Schnitzarbeiten haltbar zu machen, bildet die Grundierung. Es ist daher vollkommen egal, ob deine Schnitzerei naturbelassen bleibt, oder eine farbliche Gestalung bekommt. Holz besteht aus Zellulosefasern, diese Fasern sind an beiden Enden offen um Nährstoffe transportieren zu können. An einem Stamm sind sie senkrecht in wachstumsrichtung des Baumes angeordnet und unterscheiden sich von Länge und Dichte je nach Baumart voneinander.

    Nahezu alle Schnitzarbeiten an einem Stück Holz werden an der sekrechtstehenden Faser durchgefüht, so daß am oberen und uterem Ende die Poren des Holzes offen sind. Diese Flächen bezeichnet man auch als Stirnholzflächen. Durch die Bearbeitung kommen weitere Stirnflächen mit offenen Poren hinzu.

    Um die Oberfläche und diese offenen Poren zu versiegeln wird das Holz grundiert, also verklebt.

    Man sollte jedoch darauf achten, das immer ein nicht sichtbarer Teil des Holzes nicht grundiert wird , um sicher zu stellen, das das Holz weiter athmen kann, also Feuchtkeit aufnehmen und wieder an die Umgebung abgeben kann. Hierzu eignen sich die Standflächen eines Sockels oder die Rückseite von Arbeiten die an der Wand hängen wie z. B. Reliefs


    Die Grundierung bringt den Vorteil das bei einer farbliche Gestaltung keine Farben ineinander verlaufen und bei naturbelassenen Arbeiten vermieden wird, das sich Hausstaub in die offenen Poren der Stirnflächen setzt, die aus einer schönen Schnitzerei in wenigen Jahren ein Stück Brennholz machen. Vermeide daher unbedingt eine Obefläche nur mit Wachs zu versehen ohne zuvor eine Grundierung vorgenommen zu haben. Denn nur Wachs verschwindet auch in diesen offenen Poren.

    Es gibt hierzu einige Möglichkeiten, möchte aber nur 2 wichtige ansprechen. Für kleine Arbeiten genügt es Ponal leim oder auch Weißlem genannt, verdünnt im Verhältnis 1:3 aufzutragen wobei man Strinflächen mehmals behandelt.

    Des weiteren gibt es Hasenhautleim der genau wie Knochenleim oder Fischleim zu den Glutenleimen gehört und in unseren modernen Welt nur noch in der Herstellung von Musikinstrumenten verwendet wird. Auch hier gilt eine Mehrfachbehandlung der Stirnholzflächen. Dieser Glutenleim hat den Vorteil Leimstellen nach Jahrhunderten mit Wärme und Feuchtigkeit wieder gelöst werden können ohne das Holz zu beschädigen, was mit Weißleim nicht fünktioniert. Diese Glutenleime haben jedoch einen erheblichen Nachteil, denn einmal angerührt sind sie nur wenige Tage haltbar und verlieren als Klebstoff ganz schnell ihre Wirkung.

    Wer sich darin nur mal ausprobieren möchte, holt sich in der Kaufhalle ein Päckchen Gelantine, wie sie für die leckere Erdbeertorte von Mutti verwendet wird. Diese werden auch als dünne transparente Gelantineplatten angeboten. Möchte nun niemanden den Appetiet verderben, doch es handelt es sich um gereinigeten Knochenleim der sich auch ideal zum verkleben von Holz eignet und dem Weißleim in seiner Festigkeit in nichts nachsteht.

    Zur Aufbereitung von Hasenhautleim hast du ja schon einen Beitrag geschrieben, daher verzichte ich darauf hier noch mal darauf einzugehen.

    Nun gibt es aber noch eine weitere Möglichkeit der Grundierung, die Verwendung von Schellack, bildet jedoch eine Ausnahme bei den Grundierungsmöglichkeiten, denn er sollte nur verwendet werden, wenn man Arbeiten in ihrernatubelassen Farbe lassen möchte.

    Schellack diente früher der Oberflächenbehandlung von Möbestücken um eine glänzende Oberfläche zu schaffen. Diesen Lack gibt es in verschiedenen Farbtönen. Zum anregen der naturfabe des Holzes verwendet man Schellack in der Farbe Rubin mit einem Mischungsverhältnis von 1:8.

    Mit der Grundierung von Hasenhautleim und der Oberflächenbehandlung durch Wachs geht ein Teil des warmen Farbtons bei natubelassenen Arbeiten verloren. Das kann man durch die Verwendung von Schellack als Grundierung verhindern. Der Schellack lässt sich mit Spiritus oder Isopropanol leicht verdünnen und kann so entsprechend einer gewünschten Anreicherung der Naturfabe des Holzes aufgetragen werden. Bereits nach wenigen Minuten ist das Lösungsmittel verdunstet und das Wachs kann aufgetragen werden.


    Ich habe hier ein Stück Holz als Beispiel, mit einem kleinen Hohleisen eine geschnitze Fläche dargestellt. Die linke Seite grundiert mit Hasenhautleim, die rechte Seite mit Schellack und zum Schluss Wachs auf beide Hälften der Marke Büffelglanz um den Unterschied darzustellen.

    Hallo Freizeitschnitzer,

    werde dir in den nächsten paar Tagen mal ein paar Beispiele der farblichen Gestaltung auf ein paar Reststücken zusammenbasteln, so das du dir ein besseres Blid davon machen kannst.

    Über die einzelnen Techniken könner wir später genauer sprechen.

    Du bekommst auch zum Thema der Grundierung mit Schellack ein Musterstück zum Vergleich.

    Hallo Freizeitschnitzer,

    Der Handel bietet Schellack in verschiedenen Farbtönen an. Ich verwende ihn in der Naturfarbe die so gelblich-rot ist. Du kanst diesen Lack zur Gundierung direkt oder verdünnt auftragen, trocknen lassen und darauf die Endbehandlung bringen.

    Ich hatten mir diesen mal gekauft um eine Gitarre zu Restaurieren, da wird er mit Spiritus verdünnt

    und wie vor einem Jahrhundert zum polieren von Möbeln in dünnen Schichten auf das Holz aufgetragen.

    Schellack lässt sich nicht mit Wasser verdünnen, sondern nur mit Spiritus oder Isopropanol.


    Du schreibst, das du mit der Farbgebung deiner Eule nicht zufrieden bis.

    Mich würde mal genau der Wertegang interessieren, wie du die gesamte Farbgebung durchgeführt hast. Ich könnte dir da für weitere Projekte sicher eine andere Technik der farblichen Gestaltung anbieten. Auch würde mich interessieren was du zum Abschluss aufgetragen hast da aus meiner Sicht die Eule so übermäßig glänzt.

    Hallo WestFale,

    ich muß an dieser Stelle dein Zitat welches du als "faktisch Falsch" bewertest hat noch berichtigen,denn du hast da mit deiner Aussage nicht ganz Unrecht.

    Es gibt beim Freihand oder Einhand Schnitzen noch die Möglichkeit, gegen die Innenfläche des Daumens zu schneiden, was aber ohne Schutz der Daumen nicht lange mitmacht. In diesem Fall bewegt sich die Schneide zum Körper wird aber durch den Daumen gestoppt.

    Danke für deine ausfühliche Antwort.

    Die von dir angesprochenen Mora Messer sind doch, soweit ich mich erinnere genau die Messer die einen weichen Außenbantel und einen harten Innenkern besitzen uns somit 3 Lagig sind ?

    Wie bereits erwähnt verwende ich Messer aus HSS Stahl mit einer Härte von 63 HRC ( Härte nach Rockwell) die zwar durch ihre Härte eine sehr hohe Stadzeiz besitzen, jedoch somit aus empfindlicher auf falsche Handhabung reagieren.

    Hallo WestFale,

    ich habe eine Frage, die du mir sicher beantworten kannst. Ich besitze sehr viele Schnitzeisen und fertige mir auch selbst Messer nach meinen Bedürfnissen aus HSS Stahl. Doch was ich nicht besitze sind Werkzeuge der Marke Fexcut.

    Du erwähnst in deinem Beitrag diese Marke. Selbst halt ich nicht viel davon und betrachte diese Werkzeuge mit auswechselbarer Klinge doch mehr als Spielzeug. Was mich jedoch interessiert sind die Eigenschaften der Schnitzmesser, dabei meine ich nicht die Taschenmesser, sondern die Rosenmesser. Bestehen diese Klingen aus einer Kohlestofflegierung wie der HSS stahl, oder aus Federstahl und wie sind die Standzeiten gegenüber HSS Stahl ?

    Hallo Forengemeinde,

    möchte die Möglichkeit nutzen um mit einer kleinen Vorstellung

    das Rätzlraten um meie Person zu beenden.

    Ich bin Jahrgang 1954 und noch Fit genug um den Altag in Deutschland zu meistern. Ich lebe mit meiner Frau in einem Landstrich Deutschlands ,wo das Holzschnitzen seit dem 14. Jahrhundert fester Bestandteil des kulturellen Lebens ist. Daher wird dieser Teil Deutschland auch von einigen Wessis gern auch als Dunkeldeutschland bezeichnet.

    Was mich auch nicht davon abgehalten hätte mich in diesem Forum als „Mr.Ossi“ registrieren zu lassen, um mir ein Stück meiner wahren Identität zu bewahren, wie es auch der „ WestFale „ hier tut.

    Ich wurde 1985 das erste mal mit dem Holzschnitzen konfrontiet, was in den vielen Jahren fester Bestandteil meines Lebens wurde. Erst einige Jahre nur als Hobby, doch in einer Gemeinschaft, und ich wollte mehr und daus wurde der Beruf. Est im Angestelltenverhältnis nach Leistung später in die Selbstständigkeit.

    Zwischendurch jede Menge Weiterbildungen im Bereich figürliches Schnitzen.

    Die letzten 10 Jahre meiner beruflichen Laufbahn bis zum Eintritt in das Rentenalter habe ich damit verbracht computer gesteuerten Anlagen in einem großenUnternehmen das Fürrchten zu lehren. Daher bin ich was Computer betrifft auch nicht ganz unbelesen. Doch das nur nebenbei.

    Auch in dieser Zeit war ich nie untätig wenn es darum ging, Holz zu gestalten .

    Durch meine berufliche Vergangenheit im Rahmen der Holzbildhauerei bin ich in nahezu allen Bereichen zu Hause, ob Techniken des Schnitzens, Werkzeuge, Schleifen von Hand oder Maschinen, Farbliche Gestaltungstechniken oder Oberflächenbehandlung. Es gibt jedoch eine Ausnahme. Ich habe es in all den Jahren nicht auf die Reihe gebracht, mich ausführlich mit dem Thema der Blattvergoldung auseinanderzusetzen.

    Ich möchte an dieser Stelle auch nicht meine Schwachstellen verbergen. Alles was mit den Holzschnitzen ein her geht, bin ich sehr Direkt und rede nichts schön oder um den heißen Brei, nur um jemanden einen Gefallen zu tun, was leider nicht immer gut ankommt. Was mich betrifft vertrage jede Menge Kritik, wenn es um das Holzschnitzen geht, denn es ist Bestandteil eines Lernprozesses ,da der größte Feind beim Schnitzen die Betriebsblindheit ist.

    Doch was nütz all das Wissen, was sich im Laufe vieler Jahre angesammelt hat, wenn man es nicht weiter gibt. Auf diese Weise lassen sich Fehler vermeiden die man selbst gemacht hat.

    Ich weiß das das Holzschnitzen im Rahmen eines Hobbsy nicht von heute auf morgen erlernen werden kann, da es ein langwieriger Prozess ist und so mancher die Grenzen seiner Fähigkeiten aufgezeit bekommt, doch es ist immer einen Versuch wert weiter zu machen, auch wenn etwas nicht gleich beim ersten Versuch klappt.

    Die Erfahrungen die ich in all den Jahren gemacht habe zeigen aber, auch das es Menschen gibt, die Fähigkeiten überschätzen und das Hobby der Holzschnitzerei beenden noch bevor es richtig begonnen hat.

    Es liegt daher ganz allein an jedem von Euch selbst, von diesem Wissen zu profitieren, was ich Euch hier anbiete und ich bin mir sicher, das es hier im Forum noch Leute gibt, bei dem ich mir selbst noch etwas lernen kann.


    Ich wünsche Euch einen entspannten Sonntag

    Hallo Freizeitschnitzer.

    Ich habe in deiner Chonik mir die Arbeiten angesehen, unter anderem auch die Eule die du kürzlich geschnitzt hast und dir gut gelungen ist.

    Wie du schon selbst darauf hingewiesen hast, verwendest du Hasenhautleim zu Grundierung.

    Selbst benutze ich diesen Tierleim auch seit vielen Jahren.

    Es gibt aber auch noch zwei andere Möglichkeiten der Grundierung.

    Für kleine Schnitzereien Polnal oder Weißleim der verdünnt mit Wasser im Verhältnis 1:3 aufgetragen werden kann. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, das man für eine weitere farbliche Gestaltung Wasserfesten Leim verwendet.

    Möchtest du deine Schnitzarbeit in der Naturfabe des Holzes belassen, die nach der Grundierung nur mit Wachs behandelt wird, bietet sich auch Schellack an. Der Vorteil bei der Verwendung von Schellack ist eine Hervorhebung der warmen Farbe des Holzes.

    Hallo Bernd,

    ich gebe dir und auch Berkow Recht. Ich habe meine Meinung geäußert und habe dem auch nichts meher hinzuzufügen.

    Ich würde sogar empfehlen in diesem Thread vom Forenberteiber alles löschen zu lassen, was nichts mit der Anfrage des Neuen zum Thema Schnitzmesser zu tun hat. Wie du schon sagst werfen solche Auseinandersetzungen ein schlechte Bild auf das gesamte Forum.

    Ich muss hier niemanden heiraten und wer nicht mit mir kommunizieren will, der lässt es bleiben.

    Hallo Breko,

    ich möchte hier nichts unbeantwortet lassen

    denn es sollt möglich sein meine Meinung frei äußern zu dürfen.

    Gleichzeitig möchte mich an dieser Stelle für die überaus herzliche Aufnahme in diesem Forum bedanken.

    Ich habe mich auf dieser Seite registriert, um ohne Vorurteile mein Wissen um das Thema der Holzschnitzerei an Menschen weiterzugeben die in den Startlöchern stehen um die ersten Gehversuche in der Holzschnitzerei zu unternehmen.

    Den Usernamen „Mr. Noname“ gewählt, da für mich in erste Linie das Handwerk steht und nicht die Person dahinter.


    Aus Eurer Reaktion heraus betrachte ich meine Registrierung als einen Fehler der mir klar machen sollte das ich hier nicht erwünscht bin. Doch sei es drum, ich bin da und ich bleibe, da hilft auch nicht der Spruch vom Westfale, Zitat: „ Das sind die selbstreinigenden Kräfte eines Forums.

    Einmal feucht durchgewischt und einen suspekten Schreiberling entfernt.“

    Oder sollte ich dich besser „ Stratis „ nennen , denn ich bin mir sicher das du die gleiche Person bist die hier mit losem Mundwerk agiert. https://www.youtube.com/watch?v=ctL2fYCZ_jY

    Ich habe nichts gegen Videoclips, doch die lassen sich gewiss auch in kleinen Schritt für Schritt Anleitugen hier im Forum integrieren. Wo liegt also das Problem oder ist dieses Forum nur Sprungbrett für die sozalen Medien?

    Das Infragesellen meiner Person , und die Unterstellung meinen Beitrag von einer KI generiert zu haben, oder den von mir gefassen Text als geframt zu bezeinen haben mich etwas verwirrt, da ich mit KI nichts am Hut habe.

    Auch wenn ich über die 70 bin , besitze ich Hirn, um selbstständing zu denken ohne mir mein Leben von einer Maschine vorschreiben zu lassen, denn die KI ist nur ein dummer Computer und das eigentliche Problem ist nicht der Computer selbst, sondern das was sich zwischen Tastatur und der Rückenlehne eines Stuhl befindet. Wo Dummheit injeziert wird kann man keine Intelligenz erwarten.

    Der Grund für all dieses Misstrauen welches mir durch dumme Kommentare entgegen gebracht wurde, wurde mir erst jetzt klar, nach dem ich mir die Zeit genommen habe, die Chronik der Leute hier im Forum mir anzusehen, die ihre Kritik über meine Anwesenheit nicht zurück halten konnten.

    Ich möchte diesen Leuten eine einfache Frage stellen. Was ist der Grund dafür, das ihr in diesem Forum registriert seit? Es ist sicher nicht das Holzschnitzen in der Gemeinschaft.

    Ist es nicht viel mehr ein mangeldes Geltungbedüfnis, mitreden zu wollen, ohne was vorweisen zu können, was sich in den wenigen Arbeiten die hier gezeigt werden wiederspiegelt. Arbeiten, die jedes Schulkind von 12 Jahren neben den Hausaufgaben erledigt.

    Beitäge wie, toll gemacht, wunderschön, tolle Arbeit und fast nichts konstruktives zeugen in meinen Augen von Unwissenheit.

    Ohne jemanden zu nahe zu treten, lassen die wenigen Arbeiten die sich über mehrere Jahre erstrecken doch sehr zu wünschen übrig. Es wundert mich daher nicht, wenn man lieber die Zeit damit verbringt andere zu kritisieren, statt zum Schnitzeisen zu greifen, um sich der Holzgestaltung zu widmen, oder eigene Erfahrungen miteinander zu teilen.

    Die einzige Person die mich mit seinen Arbeiten beeinduckt hat, ist der Freizeitschnitzer, der meinen Respekt verdient.

    Gibt es hier überhaut eine Person die die Bildhauerei beherrscht und so auch konstruktiv Hilfestellungen geben kann, oder unterstützt man sich nur gegenseitig so daß auch Falschinformationen zur Bereicherung beitragen.

    Der Forenbrteiber kann diesen Beitrag gern löschen, wenn sich die von mir angesprochenen Hobbyschnitzer in ihrer Person angegriffen fühlt, was gewiss nicht meine Absicht war, denn es ist eine ehrliche Einschätzung, wie ich den Zustand in diesem Forum sehe, worüber jeder Einzelne mal nachdenken sollte..


    Kritik kann üben wer besser ist als der andere.

    Hallo

    deine Angaben sind zu nächst nahezu richtig, denn in deiner Berechnung fehlen 5 mm. Stell dir vor du schnitzt eine Figur mit einer Höhe von 10 cm, dann haben 5 mm erhebliche Auswirkungen auf das gesamte Erscheinungsbild.

    Eine Kopflänge von 2,66 cm ergeben nur 19,5 cm Gesamthöhe bei einer Teilung von 7,5 cm.

    Eine 20 cm Figur hat bei einer Teilung von 7,5 cm eine Kopflänge von 2,77 cm und demnach eine Kopfbreite 2.08 cm

    Du solltest jedoch den Unterschied zwischen normalproportionierten Figur zwischen männlich und weiblich unterscheiden.

    Eine männliche Figur berechnet man mit 8 Kl ( Kopflängen) und eine weibliche mit 7,5.

    Es passt harmonisch besser beim Schnitzen zweier Figuren, das man die Frau einen halben Kopf kleiner fertigt.

    Die Kopfbreite beim Mann innerhalb einer achtelteilung , gäbe das eine Kopfbreite, von 1,87 cm.

    Ich zweifel daher nicht an deinem Können, doch dumme Bemerkungen gehören nicht in ein Forum, denn sie provozieren dumme Antworten.

    Hallo Zillertaler,

    ich habe viele dieser Schaumschläger in meiner gesamten Laufbahn kennengelernt, die dumme Kommentare von sich geben und selbst nichts auf die Reihe bekommen, oder sich mit fremden Federn schmücken. Selbst das einschlagen eines Nagels in ein Stück Holz, kann für diese Leute zu einer unlösbaren Aufgabe werden.

    Es lohnt nicht sich über Menschen Gedanken zu machen, die an jedem Finger einen Daumen haben.

    Ich kann mit meiner Meinung auch falsch liegen und würde mich gern vom Können dieses Sprücheklopfers überzeugen lassen.

    Als fortgeschrittener Hobbyschnitzer sollte er statt dummen Sprüchen das Fachwissen besitzen, sicher den Aubau einer menschlichen Figur erklären zu können und sich nicht hinter Zipfelmützen Männchen verstecken die jeder Anfänger kann. Dieses Wissen erwarte ich von einem Fortgeschrittenen Hobbyschnitzer, oder zählen hier die Anzahl der Beiträge um den Status eines Fortgeschrittenen Hobbyschnitzer zu erlangen?

    Auch eine fachgerechte Bearbeitung einer vorgefrästen Skulptur aus dem Spangler Shop würde mich überzeugen.