Beiträge von doris

    schwierigkeiten beim schnitzen von irgendwelchen dingen kommen meist daher, das man nicht "wirklich" weiss wie diese dinge aussehen. klar, man weiss wie eine hand aussieht, in etwa eben...aber, genau, dies in etwa reicht eben nicht... deshalb mein tip : nimm zuerst bleistift und papier und zeichne dien hand ab, deine fuesse, aus verschiedenen ansichten... dann, nimm plastilin oder ähnliches, und forme deine hand, und dann fuss... und schliesslich ,,,schnitze sie. nun wird es gehen, da du durch zeichnen und formen wirklich gelernt hast wie sie aufgebaut sind...

    hallo guido, herzlich willkommen im forum auch von mir. freue mich auf deine beiträge, besonders da ich deine homepage und die dort ausgestellten arbeiten bewundert habe...zu deiner frage : beginne einfach ein neues eigenes thema, zb in der kategorie schnitzen, dann kannst du deinen text wie üblich schreiben, unter dem fenster ist ein kleines feld"erweiterte optionen", wenn du dan klickst, kannst du bei "datei anhängen" den butoon "durchsuchen " klicken und direkt ein bild (die erlaubte formate stehen in der zeile darunter) von deinem rechner aussuchen...und durch klicken von "mehr dateianhänge" auch mehr als ein bild dem beitrag zufügen... viel spass und freude im forum...

    man kann auch einfach etwas selber bauen, aus ein odr zwei bretter fichtenholz vom baumarkt, 2 lange schrauben, und noch ein kleines stück grobes sandpapier,,,das funkitioniert prima, die figur ist vollstädig drehbar, indem man die grosse schraubzwinge löst. und hält wirklich fest, auch wenn man mit dem klüpfel draufhaut...

    hallo stefan, willkommen im forum. bin gespannt darauf deine maske zu sehen,,,mach dir nix draus wenn schon was verkehrt gelaufen ist, merk dir den fehler einfach fuers naechste mal, dann machst du ihn nicht wieder. ich wette die maske wird trotzdem toll :) danke fuer den ink, sind ja tolle masken, auch wenn ich zugeben muss "gruseliges" ist nicht ganz mein fall, aber super sehen sie schon aus...freue mich auf deine beiträge im forum

    hallo johannes, auch ich bin wie armon dafuer immer (!) ales einzuspannen. es hat nicht nur den vorteil das du dich nicht schneiden kannst, da ja beide hände hinter der klinge sind, sondern deine schnitte werden genauer, präziser, sind leichter durch die gewünschte bewegug zu fuehren, du hast mehr kraft in den händen, weil du ja nicht mit der haltenden hand gegendruecken musst, und du kannst jederzeit die komplette arbeit sehen.
    ich schnitze auch sehr winzige sachen indem ich sie einspanne, oder irgendwie festklemme. da muss man vorher nur etwas planen. zb, als ich den regenschirm meiner mary poppins geschnitzt habe (der ist sicherich kleiner als deine tiere am tutenchamun), da habe ich oben und unten ein kleines stueck extra holz drangelassen, und da habe ich es mit zwei klemmen ab tisch festgeklemmt und dagegen noch einen kleinen block holz geklemmt damit es nicht dreht wenn ich druck auf eine seite ausuebe. zugegeben, das machte etwas muehe rauszupuzzlen wie ich das wohl mache mit dem festhalten, aber es war es wert. ich denke, hätte ich diesen kleinen schirm in der hand gehalten beim schnitzen, wär mir bestimmt irgendetwas abgebrochen, oder ich hätte mich geschnitten... solche handschuhe sind uebrigens nur bedingt schutz, ich kenne jemand der sich durch solchen handschuh durch schlimm geschnitten hat...besser einspannen ...lange rede, entschuldige bitte, aber das thema ist mir wichtig...

    hallo johannes, nochmals willkommen im forum. schoene arbeiten hast du. mein favourit ist der tutenchamun, sehr schoen...hmm, den wuerde ich vielleicht auchmal probieren... auch die giraffe ist klasse, die anderen arbeiten auch, aber diese beiden gefallen mir am besten...und das aus fichte, hut ab, ich hab mal fichte probiert, ja ist schoen weich, aber garstig zu schneiden. kiefer geht da ein bisschen besser. aber du scheinst das holz zu moegen. hast du mal linde probiert ?

    kommt mir sehr vernuenfti vor... ich hab lindenholz in einem sägewerk hier im ort gekauft, über 4m lang, 50cm breit, 6.5cm dick. hab mir das in handliche stuecke saegen lassen, ohne aufpreis, und gerade 50 euro bezahlt. das holz war allerdings nur gesägt, nicht gehobelt oder gar genau auf rechteck gesägt. ebben nur krum und schief wie mutter natur den baum eben hat wachsen lassen, ich bekam, aufgrund des gesprächs, noch ein riesen stueck eichenbohle geschenkt dazu ;-)...das lidenholz ist sagenhaft gut getrocknet :) ... wie ist dein holz ? gehobelt und genau auf quader gesägt ?

    ja klöppel du machst wirklich viele kreuze, die koennen ja nicht alle bei dir haengen, oder ? von den neuen gefällt mir das erste am besten, es hat eine ruhige spannung, die ich interessant finde. die anderen sind aber auch schoen

    hallo wolfgang, habe eben erst dieses, dein eigenes thema, das erste mal gesehen. tolle arbeiten die du hier vorgestellt hast...und gute tips zum beizen, werde die wasserbeize aus dem baumarkt auch mal probieren... und schoenes zugpferd, man sieht wie schwer das schuften muss

    ja,,,und ganz feine arbeiten kann man damit auch machen, wolfgang, einfach nur gefühlvoll (!) klopfen, ganz leicht tap, tap, tap :) die spinne an der hexe auf meiner homepage, ist bloss so gross wie ein euro, und hab ich ganz mit klüpfel geschnitzt...alle 8 beinchen sind dran ;)

    toll, wolfgang, finde ich ganz toll, weil du ihm nämlich gleich die richtige sichere handhabung des werkzeugs zeigst :-),,,und mit klüpfel, da kann nicht viel passieren, beiden haesnde sind ja hinter der schneide... was ich gefährlich finde ist kinder mit messer schnitzen lassen, viele lassen ihre kinder mit dem taschenmesser schnitzen, oje,oje, da ist immer eine hand am werkstueck das sie festhalten,,,supergefährlich...so wie du es den kindern zeigst ist es gut, werkstueck eingespannt, und beide haende hinter der klinge... und man sieht mit welchen ernst und konzentration er bei der sache ist :)

    thomas, ich wuerde nie (mehr ;-)) aus der hand schnitzen, hab fast 2 finger dabei verloren,,,eingespannt die arbeit und mit beiteln, habe ich mich noch nie geschnitten... ich hab auch keinen richtigen platz zum schnitzen, nur eine ecke von einem wrecht wackeligen tisch, den hab ich mit keilen an der wand festgemacht, jetzt wackelt er nicht mehr so,,, und eine alte platte benutze ich, auf der ich meine sachen mit 2seitigem tesa aufklebe. das hält super fest... und fuer eine figur habe ich was gebastelt, sieht etwa aus wie ein waagerechter galgen, der wird mit schraubzwingen am tisch festgemacht....wenn dus sehen willst zeige ich da ein foto...es gibt viele moeglichkeiten seine arbeit festzumachen, es muss nicht be 10cm bleiben, ich arbeite auch größer, figur etwa 35cm portraits bis lebesgross hochrelief...

    stoffel, am anfang geht es erstmal darum ueberhaupt etwas zu schnitzen, damit du ein gefuehl fuer werkzeuge und material bekommst. ja, pliz ist ideal dafuer ... modelle sind dann dafuer gedacht, besser zu lernen wie das aussieht was man schnitzen will, ,,, ich benutze modelle erst seit ganz kurzem, habe mich vorher stets "geweigert", aber dann, mit der herbst figur festgestellt, das ich ohne modell nicht weiterkomme. dann habe ich damit angefangen... mach du es doch genauso, schnitz erstmal so, das geht auch gut fuer den anfang, und dann, vielleicht gibt es bei dir dann auch den moment, wo du sagst ich will weiter, und das geht nur mit modell... michelangelo hat wohl immer ohne modell gearbeitet, bernini dagegen oft eins benutzt,,, du siehst, beides ist "richtig"...

    hallo wolfgang, der josef ist schoen geworden. bin froh das du noch einen rohling uebrig hattest nach dem fehlversuch mit dem feuchtmachen... ich stimme da dem thomas, dem holzwurmthomas ;-), zu, warum etwas nass machen, was man lange und mit viel muehe versucht hat so zu trocknen das es nicht reisst... freue mich auf jedenfall darauf die übrigen figuren zu sehen

    hi danke, ist ja witzig noch antworten zu kriegen auf so einen "alten" post :) ... wenn man nicht so gut english kann, gibt es ja eine tolle übersetzungshilfe :
    http://translate.google.de
    dort gibt man in das große kästchen einfach die homepageaddresse ein (zb meine ;-)) und klickt dann, und google übersetzt alles... zugegeben, das deutsch ist etwas holperig, hat keineswegs den lyrischen klang den der originale englische text hat, ;D , aber man kann alles verstehen... viels spass dabei
    thomas, wenn ich dir helfe damit das ich dir vorbild bin, fuer eine weile, nur zu,,, ich habe auch vorbilder an denen ich mich orientiere, ,,, und sie wechseln mit meinen beduerfnissen ...

    als erste schnitzversuche für kinder ist seife (am besten kernseife wegen der konsistenz) und ein normales kuechenmesser zum broteschmieren (also ein stumpfes mit runder spitze) besser geeignet als holz, weil es schneller geht (sie haben ja noch nicht soviel geduld) und weil sie sich nicht so verletzen koennen... eine eule, so eine ganz einfache stilisierte, das lieben sie (auf meiner homepage ist so eine aus holz, die wollen sie immer gerne nachschnitzen), und kriegens auch hin... haben sie dann 2-3 seifen zu irgendwas verarbeitet, kann man sie vorsichtig zum holz und scharfen werkzeug fuehren. dann muss man aber daneben sitzen und sehr aufpassen das sie werkzeug fuehrung lernen, und lernen nicht mit dem werkzeug rumzufuchteln... (hallo willkommen, stoffel, übrigens wir hatten noch nicht das vergügen ;)

    ja, nur sandpapier.... ja das dauert in der tat etwas, aber wenn man das grobe sandpapier häufig erneuert gehts dann schon.... oh, ich denke daran mir ein maschinchen zum umschleifen zuzulegen,die dinger scheinen nur gut geld zu kosten

    oh je, naja, ich versuchs... erstmal muss ich aber sagen, das ich meine eisen nicht so schärfe wie sie zb von pfeil kommen. so wie ich schnitze sind die dafuer ziemlich untauglich... ich schärfe meine eisen alle mit einer ganz leichten rundung der klinge, einer ganz leichten wölbung des bevels (fase heisst das glaube ich in deutsch ?) und ich schleife die kanten duenner und die ecken weg,,,vor allem aber mache ich den bevel mehr als doppelt so lang wie er von pfeil kommt, ich hab schwache hände, die original werkzeuge krieg ich kaum durchs holz. da ich eine rundung im bevel schleife bleibt die stabilität der schneidekante trotz der extremen länge der fase erhalten ... fuer alles hab ich eine erklärung, warum ichs mache, ich weiss das ist absolut nicht standard, aber ich schleife auch neu erstandene werkzeuge so um, nachdem ich mich ein paar tage mit dem normalschliff rumgeärgert habe...

    nun zum vorgang, und den kann man anwenden, auch wenn man die eisen standard schleifen will.

    sind die eisen schon in der form wie man sie haben will, und muessen nur nachgeschiffen werden, so braucht man nur 600er und 1200er sandpapier (auto-bedarf) und ein leder (ich hab fein-juchten, ein alter guertel tuts auch) und eine feinpolier-paste, da habe ich diamand-wachs-paste 14000er koernung. das sandpapier ist auf einer glatten platte irgendwie festgemacht, entweder klebstoff, oder ich hab einfach kleine zwingen die es festhalten. ich benutze noch eine 8x up um den vorgang genau zu kontrolieren

    nun legt man das eisen mit dem bevel auf das sandpapier, so das dieser schoen aufliegt. (nehmen wir mal an das eisen ist ein 5er oder so). nun drueckt man etwas, und rollt das eisen seitlich ueber das sandpapier ohne die hoehe des griffs zu verändern, damit der winkel konstant bleibt. hin und her, ein paar mal. dann guckt man mit der lupe, ob das sandpapier gleichmaßig über die fläche gekratzt hat. wenn ja, gut, weiter so, wenn nicht, winkel etnsprechend ändern... nach kurzer zeit entsteht ein grat vorne, und eventuelle macken sind weggeschliffen. ... dann das gleiche auf dem 1200er papier, geht wirklich fix bis alle kratzer vom 600er weg sind. und dann auf dem leder abziehen, (immer die schnittkante hinterherziehen, sozusagen) ich mach erst innen, dazu wickel ich das leder oft um ein holzstäbchen, dann aussen, dann innen, wieder aussen usw, bis der grat ganz ab ist. dann sollte der bevel(fase) auch schoen glaenzend geworden sein... man fuehlt das dann wenn man mit dem finger vorsichtig an der kante entlangfährt , dann ists ganz glatt ohne mikro-huppel, und wenn man das eisen ausprobiert, macht es einen ganz sauberen sehr schoen glaenzenden schnitt...

    zum nachschärfen zwischendurch, während des schnitzen, reicht es das eisen ein paarmal über das leder zu ziehen...

    will man ein eisen umschleifen, fange ich mit 60er papier an. und dann benutze ich eine selbstgemachte hilfe um das eisen in einem bestimmten winkel zu halten, damit ich die neue fase hinbekomme. sobald die da ist, gehts so weiter wie oben geschrieben, ich gehe dabei durch 100,150,400,600,1200 papier...andere zahlen mit ähnlichen abständen tuns auch... hoert sich wuest an, aber umschleifen macht man ja nicht so oft, und es dauert gar nicht so lange...