Anfänger mit vielen Fragen...

  • Hallo zusammen,

    erstmal ein großes lob das es hier so ein forum gibt ! finde ich echt klasse

    seit ca. einen halben jahr habe ich angefangen weihnachtskrippen zu bauen, mit der zeit kamen kleinere schnitzarbeiten dazu (eimer , wasserfässe und kleines zubehör), die ich mit einem scharfen teppichmesser gemacht habe. mittlerweile ist mir klar geworden das das schnitzen mir tierisch spass macht und wollte anfangen krippenfiguren zu schnitzen. jetzt fangen schon meine probleme an mit der beschaffung des passenden werkzeugs. ich würde gerne aus einem stück holz z.b. einen ochsen oder schaf schnitzen. habe mir mal eine dvd gekauft wo dieses gezeigt wurde. dort empfahlen sie folgende eisen:
    2 flache leicht gebogene messer mit 10 und 5 mm
    1 hohleisen 2mm mit tiefer rundung
    1 hohleisen 5-6 mm mit tiefer rundung
    1 hohleisen 4-5 mm mit flacher rundung
    und ein kerbschnitzmesser
    dieses wäre ein brauchbares anfängerset. da diese eisen keinen stichtyp haben bin ich mir unsicher beim bestellen und auch ob es das passende werkzeug ist.
    ein weiterer punkt wäre das schärfen, das mich eigentlich am meisten vom kauf abhält. habe da angst was falsch zu machen und das eisen nachher unbrauchbar zu machen. kurz gesagt ich habe null ahnung davon. sind dafür die lehrdvd sinnvoll?
    wie sollte ich jetzt am besten vorgehen und was wäre gut zum kaufen.
    hoffe das ihr mir ein paar tips geben könnt

    und danke für die aufnahme hier
    gruss marco

  • Hallo Marco

    Grundsätzlich würde ich Dir erstmal mein Buch empfehlen:
    http://www.schnitzerbedarf.de/shop/schnitzbu…-schnitzen.html
    Danach weißt Du, worauf Du dich einlässt bzw. was Du alles beachten musst.

    Wie das die Anderen hier sehen, weiß ich nicht - jedoch ist meiner Meinung nach, das Anfangen mit Krippenfiguren die absolut falsche Lösung. Noch dazu, wenn Du Sie selbst aus einem rohen Stück Holz herausarbeiten möchtest.
    Ich denke, Du willst zu viel auf einmal. Krippenfiguren sind schon trotz Rohlinge sehr schwer zu vollenden, da durch die "kleinen Proportionen" sehr viel Geschick und Übung vorausgesetzt wird.
    Noch dazu möchtest Du ohne Erfahrung an Proportionslehre und Ähnlichem gleich noch alles aus einem rohen Stück Holz herausmachen.
    Wenn Du hierzu eine DVD hast, dann mach es so, wie es dort auch gezeigt wird. Allerdings wird Dir keiner Hilfestellung zu der benötigten Eisenwauswahl geben können.
    Wir wissen hier nicht, welche Größen bzw. Stichformen Du für dein Motiv brauchst. Das ist abhängig von der Größe des zu schnitzenden Motives selbst und natürlich auch von der Schnitztechnik. Jeder setzt die Schnitte etwas anders an bzw. nimmt leicht andere Eisen für seine vorhaben.

    Übe erstmal an leichteren Motiven, wie beispielsweise vorgefräste Bilder (Relief) oder Tiere.
    Eine Auswahl findest Du bei mir im Shop:
    http://www.schnitzerbedarf.de/shop/anfaengerecke/index.html

    Was das Eisen schärfen betrifft:
    Angst zu haben ist gut - so hast Du gleich den nötigen Respekt um an gute Ergebnisse zu kommen.

    Die von uns vertriebene DVD zeigt das Schärfen mit Doppelschleifmaschienen.
    Solltest Du dich für diese Methode entscheiden, kann ich sie Dir nur an Herz legen:
    http://www.schnitzerbedarf.de/shop/lehrfilme…-schaerfen.html


    Viele Grüße
    Spangler Thomas

  • hallo marco :) finde ich toll, das du gleich etwas richtiges schnitzen willst, so habe ich auch angefangen, ist meiner meinung nach der beste weg, weil man dan die gröste motivation hat :) :) ... rohlinge mögen toll sein, aber das wichtigste beim schnitzen ist das man den anfang lernt, sozusagen den rohing herzustellen, das ist garnicht so schwierig, man muss sich nur trauen...deshalb möchte ich dich ermuntern genau das zu tun, was du sagst, nämlich krippenfiguren nach deinen eigenen vorstellungen zu schnitzen...
    klein bedeutet zwar, wie thomas gesagt hat, das man proportionen genauer einhalten muss, aber klein bedeutet auch das man ja viel weniger details schinitzt und die arbeit sehr viel schneller fertig wird.. deshalb finden viele es einfacher. das buch das ich unten empfehle hat sehr kleine projekte (reh,esel, loewe usw) die sehr einfach zu schnitzen sind, und ganz toll aussehn... die einfache eule aus dem buch war meine erste schnitzarbeit, in ganz klein habe ich sie gemacht...mein zweites war ein bär, nach eigenem entwurf, und der ist echt huebsch geworden ;)

    welche werkzeuge die richtigen sind, hängt wie thomas schon erklärt hat, davon ab wie man schnitzt, und das weiss man ja am anfang noch garnicht... ich habe schone recht viele dinge geschnitzt, in kleinen bis mittlegross, und meine werkzeuge sind fast alle 10-12mm breit, ein paar 4-5mm und eins 3mm--- flache rundungen sind vielfätiger zu gebrauchen als zu starke. ich habe 2 jahre lang mit nur 5 werkzeugen geschnitzt, und auch jezt wo ich ein paar mehr habe sind es nur 3 die ich andauern gebrauche, die anderen kommen oft gar nicht ins spiel...

    hier ist noch ein buchtip,

    maria sauheitl
    tiere schnitzen
    urania verlag

    das sind zwar keine krippenfiguren, aber doch kleine tiere, und wohl etwa in der größe die du dir vorstellst. ich finde das buch sehr gut, habe es selbst, da es auch eine gute einfuehrung gibt, und ein paar projecte zum nachschnitzen. ...

    das schärfen,,,,nein, keine angst, wenn du es erstmal mit der hand lernst, also mit stein und leder, oder sandpapier und leder, dann kannst du dein werkzeug garnicht ruinieren...wenn man mit maschine schärft, und nicht weiß wie es geht,kann man potentiel das wekzeug zu heiss werden lassen und dann ist der stahl hin (jedenfalls in nähe der schneide)... also, wuerde ich empfehlen, das schärfn erstmal auf die langsame art mit der hand zu lernen. ich schärfe übrigens immer so, ist garnicht so langsam wie man denkt...

  • Hallo Marco

    Da sich anscheinend niemand mehr zum Thema äussern will, springe ich mal ins Kalte Wasser....

    Ich bin selber eher Anfänger, habe aber immer selber aus einem Stück Holz geschnitzt. Bei meinem Kursleiter, konnte jeder schnitzen was er wollte. Finde ich gut! Jeder ist erwachsen genug um auch - falls nötig - eine Niederlage einzustecken. Sonst war es ein voller Erfolg. Dieses Erfolgserlebnis will mehr. Über Rohlinge will und kann ich mich deshalb nicht äussern.
    Was für mich wichtig schien, zu meinen Werken zu stehen und auch den Mut habe diese hier zu zeigen. So konnte schon manchen Fehler "entdecken". Ach ja, ein Kurs bringt wirklich etwas.

    Betreffend Tieren hat mir ein Alter Hase geraten von der Firma Schleich (googeln) diese Spielzeugtiere zu bestellen. Ganz schöne Formen und Handbemalt. Da kann man genau beobachten wie und wo die Falten und Rundungen der Tiere sind.

    Was ich noch wichtig finde, das Holz sollte eingespannt sein. Es geht einfach besser und sicherer.

    Gruss Armon

  • Hallo Marco,Hallo alle Miteinander, frohe Weihnachten !!

    Zu deinen fragen ,möchte ich auch mal Stellung nehmen

    1. Schnitz wonach dir ist ,kauf dir einen kleinen Satz Messer 5-6 Stück so wie Doris auch geraten hat . Aber nur Markenmesser sollens sein.
    Am besten Pfeil oder Stubai wenns auch ein wenig teurer sein darf dann Kirschen .Und willst nenn Mercedes dann kauf Ashley.

    2. Anhand der größe deiner Messer richtet sich auch die größe deiner Figuren ,aber nicht das Aussehen ! Es gibt Krippenfiguren schlichter Schönheit ,einfach geschnitzt
    mit wenig Geschnörgsel und doch viel ausstrahlung
    3.Das ewige Thema Schärfen und mit was,hier mal mein Rat . Kauf dir aus dem Baumarkt eine Kombi-Schleifmaschine ( naß trocken)
    cirka 40-50 Euro. Achte beim kauf darauf daß der Schutz der Trockenscheibe auf die andere Seite gelegt werden kann.
    Allso daß die Scheibe von unten nach oben läuft . Umgebaut und mit einer passenden Filzscheibe versehn ,etwas polierpaste drauf und schon hast du rassiermesser schafe
    Eisen. Schwabbelscheiben finde ich nicht so gut, weil sie sich soleicht um die Fase legen und sie eher abrunden
    Kombi Maschine naß 80er oder 100er Korn darum ,naß läuft viel langsamer .kein ausglühen und kein zu großer und unnötiger material abtrag .
    Die Eisen haben doch sogut wie nie Scharten ,ausser sie fallen runter oder man stößt gegen eine Schraubzwinge.
    Sie sind einfach zu teuer daß man da ranfährt wie sonst was ,gerade wenn man noch beim schärfen lernen ist .
    Gruß Robert

    Einmal editiert, zuletzt von Robert (25. Dezember 2008 um 10:52)

  • Ihr seit ja klasse ^^

    danke für die vielen antworten ...
    bekomme immer mehr lust zum schnitzen -danke
    und bevor ich es noch vergesse "FROHE WEIHNACHTEN EUCH ALLEN HIER!"

    darf ich nochmal nee frage stellen bezüglich den schnitzseisen?
    habe vor mit einem ochsen oder schaf für die krippe anzufangen. das schaf sollte mit einem ca. 1 - 1,5 cm boden auf etwa 8 cm kommen. denke das ist zum lernen nicht zu klein. versuchs halt mal damit.
    jetzt habe ich mich für die marke stubai entschieden und mir mal die ganzen stiche angeschaut und bin mir noch etwas unsicher ob man diese, die ich hier gleich aufliste als "grundausstattung" nehmen kann. könnt ihr bitte eure meinung dazu schreiben was ihr gut oder nicht so sinnvoll findet gerade im anfängerbereich.

    hier mal meine liste wo ich meine das man die schon brauchen könnte bei der figurgröße

    gerades facheisen stich 3 / 5mm
    gerades facheisen stich 3 /10mm
    gerades hohleisen stich 11 / 2mm
    gerades hohleisen stich 11 / 5 mm
    gerades hohleisen stich 10 / 10mm
    gerades hohleisen stich 10 / 5mm
    gerader bockfuß stich 41 /6mm
    kerbschnitzmesser
    - wollte diese geschärft hier im onlineshop bestellen.
    einen 150er doppelschleifer habe ich noch von meinem vater
    mit den schleifscheiben dachte ich an eine feine schleifscheibe mit korn 80 und einer schwabbelscheibe sowie 1 kg grüner polierpaste - habe da keine erfahrung wieviel paste man braucht und auch was.

    meint ihr das wäre so als "grundausstattung" akzeptabel ? fehlt noch was wichtiges?

    sorry für die 1000 fragen ^^

  • die größe der figur ist perfekt fuer den anfang, wuerde ich sagen. nicht zu winzig, aber klein genug das es nicht ewig dauert bis sie fertig ist:-)

    meiner meinung nach sind zu viele tiefe hohleisen in deiner liste...ich verwende solche fast nie...,,10 ist fast so wie 11, das bringt in einer grundausstattung nix... dir fehlt eine mitlere größe, ich wuerde ein 5er vorschlagen , 5mm und 10mm oder so, die 10er weglassen. vielleicht noch ein 7er oder 8er dazu, ein 11er reicht,... die flacheren werkzeuge sind nuetzlicher, obwohl man als anfänger glaubt(habe ich auch ;-)) die tiefen eisen wären was man braucht... bockfuss, wenn da v--tool gemeint ist,, und messer verwende ich überhaupt nicht, obwohl ich sie habe...

  • Hallo Marco,
    als ich vor ca. 4 Jahren gebann, war mein erstes Stück, bei einem Schnizkurs der VHS ein Schaf.
    Das Schaf ist ca. 10 cm lang und hat ne Schultehöhe von ca. 5-6 cm.Wenn du willst dann kann ich dir ein paar Bilder reinstellen! Wenn du willst dann melde dich!
    Kannst dir auch folgenden Beitrag https://www.hobbyschnitzen.de/forum/index.php?topic=107.0 ansehen.
    Da ist auch was über den Detailkurs Schafe drin, den ich schon gemacht habe!
    Erwin

    Jeder fängt mal klein an .... aller Anfang ist schwer .... aber gut Ding hat Weile!

  • Hallo Doris,

    du schreibst in einem deiner Berichte, daß du deine Messer mit der Hand schärfst. Es würde mich interessieren wie du da genau vorgehst. Ich habe schon mit einigen Schnitzprofis (ich zähl dich darunter) über das Thema gesprochen und bin überrascht, wieviele noch immer ihre Messer von Hand schleifen.

    Schnitzergruß
    Hanse

  • Hallo Marco,ich begrüsse Dich auch gerne im Forum. Es sind Dir ja einige Ratschläge gemacht worden. Welche Du letzendlich für Dich auswählst, ist Deine Sache. Thomas hat nach meinem dafürhalten die richtigere Aussage gemacht. Ich an Deiner Stelle würde mich danach richten, denn dann hast Du nicht so viele negative Erlebnisse. Es ist ein Hobby, wofür eigentlich eine 3-4 jährige Ausbildung erforderlich ist und auch viel Talent und Freude am Schnitzen sind Grundvoraussetzungen. Ich persönlich schnitze nun schon über 23 Jahre und mache immer noch den einen oder anderen Fehler. Man lernt dabei nie aus, denn es ist nicht mal ebenso mit verschiedenen Beiteln herumschnitzeln , das klappt nicht. Üben üben und noch mehr üben dann klappt es irgendwann schon. Zu der Beitelfrage möchte ich nichts sagen, denn das ist eine persönliche Einstellungssache. Ich wünsche Dir viel Erfolg und zeig bitte im Forum Deine Arbeiten. Gruß, Charly.

    Arbeiten zu schaffen, die unser Leben überdauern und <br />anderen Menschen Freude bereiten - das macht meine Freude am Holzschnitzen und Bildermalen so groß !

  • Hallo Doris,

    mich würde es auch gerne interessieren wie du das genau machst, deine Schnitzeisen wenn du die von Hand schärfst.

    Wäre nett wenn du das mal erklären würdest ;D.

    Danke im vorraus Gruß Holzmichel

  • oh je, naja, ich versuchs... erstmal muss ich aber sagen, das ich meine eisen nicht so schärfe wie sie zb von pfeil kommen. so wie ich schnitze sind die dafuer ziemlich untauglich... ich schärfe meine eisen alle mit einer ganz leichten rundung der klinge, einer ganz leichten wölbung des bevels (fase heisst das glaube ich in deutsch ?) und ich schleife die kanten duenner und die ecken weg,,,vor allem aber mache ich den bevel mehr als doppelt so lang wie er von pfeil kommt, ich hab schwache hände, die original werkzeuge krieg ich kaum durchs holz. da ich eine rundung im bevel schleife bleibt die stabilität der schneidekante trotz der extremen länge der fase erhalten ... fuer alles hab ich eine erklärung, warum ichs mache, ich weiss das ist absolut nicht standard, aber ich schleife auch neu erstandene werkzeuge so um, nachdem ich mich ein paar tage mit dem normalschliff rumgeärgert habe...

    nun zum vorgang, und den kann man anwenden, auch wenn man die eisen standard schleifen will.

    sind die eisen schon in der form wie man sie haben will, und muessen nur nachgeschiffen werden, so braucht man nur 600er und 1200er sandpapier (auto-bedarf) und ein leder (ich hab fein-juchten, ein alter guertel tuts auch) und eine feinpolier-paste, da habe ich diamand-wachs-paste 14000er koernung. das sandpapier ist auf einer glatten platte irgendwie festgemacht, entweder klebstoff, oder ich hab einfach kleine zwingen die es festhalten. ich benutze noch eine 8x up um den vorgang genau zu kontrolieren

    nun legt man das eisen mit dem bevel auf das sandpapier, so das dieser schoen aufliegt. (nehmen wir mal an das eisen ist ein 5er oder so). nun drueckt man etwas, und rollt das eisen seitlich ueber das sandpapier ohne die hoehe des griffs zu verändern, damit der winkel konstant bleibt. hin und her, ein paar mal. dann guckt man mit der lupe, ob das sandpapier gleichmaßig über die fläche gekratzt hat. wenn ja, gut, weiter so, wenn nicht, winkel etnsprechend ändern... nach kurzer zeit entsteht ein grat vorne, und eventuelle macken sind weggeschliffen. ... dann das gleiche auf dem 1200er papier, geht wirklich fix bis alle kratzer vom 600er weg sind. und dann auf dem leder abziehen, (immer die schnittkante hinterherziehen, sozusagen) ich mach erst innen, dazu wickel ich das leder oft um ein holzstäbchen, dann aussen, dann innen, wieder aussen usw, bis der grat ganz ab ist. dann sollte der bevel(fase) auch schoen glaenzend geworden sein... man fuehlt das dann wenn man mit dem finger vorsichtig an der kante entlangfährt , dann ists ganz glatt ohne mikro-huppel, und wenn man das eisen ausprobiert, macht es einen ganz sauberen sehr schoen glaenzenden schnitt...

    zum nachschärfen zwischendurch, während des schnitzen, reicht es das eisen ein paarmal über das leder zu ziehen...

    will man ein eisen umschleifen, fange ich mit 60er papier an. und dann benutze ich eine selbstgemachte hilfe um das eisen in einem bestimmten winkel zu halten, damit ich die neue fase hinbekomme. sobald die da ist, gehts so weiter wie oben geschrieben, ich gehe dabei durch 100,150,400,600,1200 papier...andere zahlen mit ähnlichen abständen tuns auch... hoert sich wuest an, aber umschleifen macht man ja nicht so oft, und es dauert gar nicht so lange...

  • Hallo Doris,

    ich danke dir für deine "Schleifanleitung" höhrt sich sehr nachvollziehbar an, ich werde das auch mal bei Gelegenheit ausprobieren.

    Nochmals Vielen Dank dafür
    Gruß Holzmichel

  • Hallo Doris,

    danke für die prompte und ausführliche Antwort. Wenn ich es richtig mitbekommen habe verwendest du zum nachschleifen auschließlich Sandpapier verschiedener Körnung. Das umschleifen der Eisen bzw. verlängern der Fase mit Sandpapier erscheint mir da doch sehr mühselig.

    Gruß Hanse

  • Hallo doris, der Holzmichel hat wiedermal eine Frage, wie so oft ;D

    Verwendest du auch verschiedene Abziehsteine? Oder machst du alles mit Sandpapier und Abziehleder?

    Gruß Holzmichel

  • Hallo Doris

    Anhand deiner Werke, kann man sehr gut sehen, dass Du mit deinen Eisen schöne Ergebnisse erziehlst.
    Ob deine Schärftechnik konventionell ist, oder nicht - spielt hier keine Rolle.
    Wichtig ist das die Ergebnisse bzw Schnittbilder stimmen - und das tut es bei Dir.

    Mich verwundert allerdings trotzdem, dass Du so viel Zeit in das Schärfen der Eisen investierst.
    .. na gut.. die Japaner machen das ja auch ;D... bei denen ist es eine Art "innere Ruhe finden". ::)

    Ich denke, dass Du durch das Verwenden einer Schleifmaschine deine Schärfvorgänge erheblich verkürzen kannst. Ganz gleich mit welchem Schleif-System.
    Versuch dann auch mal deine Eisen maschinell abzuziehen (Schwabbelscheibe oder ähnliches). Ich kann Dir versichern - die Ergebnisse werden um einiges Besser als mit dem Lederriemen.


    Viele Grüße
    Spangler Thomas

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