interesantes thema, bin gespannt was die anderen sagen..
meiner meinung nach, richtig ist das werkzeug , das dir ein gutes gefühl gibt wenn du den schnitt machst... ich hab weniger als 30 werkzeuge insgesamt...benutze in der anfangsphase nur eins, ist wohl ein 8,10mm (steht aber nix drauf, da es wohl 100 jahre alt ist), nachdem ich die form grob habe benutze ich hauptsächlich pfeil 5,12mm und 5,5mm, in der endphase dann noch 2,12 und 2,5... ich habe ein paar mehr gerundete, also 8er, die an speziellen stellen zum einsatz kommen, benutze kein v-tool, obwohl ich eins hab, und sogar scharf, ,,,, manchmal kommt mein 11,3mm dran, an engen stellen am auge, oder wenn ich pupille schneiden will...fuer mich sind die 5er die besten werkzeuge, da sie extrem vielseitig sind
Beiträge von doris
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na das mit der liga, weiss nicht... aber kunstausbildung oder so hab ich nicht, bin aus einer ganz anderen richtung ... hab vor 2 1/2 jahren einfach angefangen mit dem schnitzen,,,aber ich habe vorher schon immer gerne gezeichnet, vor allem porträts, und das hilft natürlich, wenn man weiss wie es aussehen muss und nicht dauernd in den spiegel gucken muss...
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danke gerd
... plastilin kann man immer wieder verwenden, es behält seine weiche, knetbare konsistenz. deshalb habe ich es gewählt. ein nachteil fiel mir allerdings auf : es fängt sehr leicht staub und haare, und den kriegt man dann schlecht wieder ab. deshalb hülle ich jetzt meine modelle in ein tuch, wenn ich sie nicht zum abmessen etc benötige, damit das plastilin einigermassen sauber bleibt. -
ja das ist eine gute einstellung... jeder macht mal einen fehler, und oft genug kann man sie kaschieren, so das nur der fachmann es erkennt, das da etwas so ist wie es nicht sein sollte... ich denke eben auch, das es gut ist sich immer dazu zu motivieren ein projekt fertig zu machen, denn durch den gesamten prozess lernt man am besten... und, oft genug erkennt man später, das das stück was man glaubte versehentlich abgeschnitten zu haben, ja doch wegmusste...ja, thomas, eine abgeschnittene hand fällt da nicht drunter...freue mich darauf dein werk zu sehen
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hallo albert, und hallo thomas... freue mich das euch meine arbeit gefällt, ,,, ja stellt ruhig jede menge fragen, wir werden alle versuchen sie zu beantworten,,,das beste aber ist meiner meinung nach, sich einfach etwas vornehmen, und dann anfangen es zu schnitzen. sich garkeine sorgen um fehlende technik etc zu machen, einfach anfangen. so lernt man am besten, weil man genau das dabei übt was man gerade braucht...so lernt man auch das schärfen der werkzeuge allmählich immer besser, .. stellt doch eure projekte ins forum, und lasst uns sehen wie weit ihr seid, oder wenn es ein problem gibt, wo ihr noch nicht weiterwisst
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hallo albert, herzlich willkommen
ich denke ich spreche für alle, wenn ich sage wir wurden uns sehr freuen bilder deiner arbeiten in der entwicklung zu sehen. ich selbst mache das auch ab und zu, und denke es ist hilfreich fuer mich selbst als auch fuer die anderen... du kannst einfach ein neues thema anfangen, nenn es zb "madonna in entstehung" oder so, und stelle die bilder und text wie du wuenscht rein. auch fragen die du hast. ich bin sicher zusammen finden wir dann die antwort die du suchst... ach ja, 130cm madonnna wuerde ich auch gerne mal schnitzen, aber im schlafzimmer geht das nun mal nicht so gut... -
die größe der figur ist perfekt fuer den anfang, wuerde ich sagen. nicht zu winzig, aber klein genug das es nicht ewig dauert bis sie fertig ist:-)
meiner meinung nach sind zu viele tiefe hohleisen in deiner liste...ich verwende solche fast nie...,,10 ist fast so wie 11, das bringt in einer grundausstattung nix... dir fehlt eine mitlere größe, ich wuerde ein 5er vorschlagen , 5mm und 10mm oder so, die 10er weglassen. vielleicht noch ein 7er oder 8er dazu, ein 11er reicht,... die flacheren werkzeuge sind nuetzlicher, obwohl man als anfänger glaubt(habe ich auch ;-)) die tiefen eisen wären was man braucht... bockfuss, wenn da v--tool gemeint ist,, und messer verwende ich überhaupt nicht, obwohl ich sie habe...
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hallo marco
finde ich toll, das du gleich etwas richtiges schnitzen willst, so habe ich auch angefangen, ist meiner meinung nach der beste weg, weil man dan die gröste motivation hat
... rohlinge mögen toll sein, aber das wichtigste beim schnitzen ist das man den anfang lernt, sozusagen den rohing herzustellen, das ist garnicht so schwierig, man muss sich nur trauen...deshalb möchte ich dich ermuntern genau das zu tun, was du sagst, nämlich krippenfiguren nach deinen eigenen vorstellungen zu schnitzen...
klein bedeutet zwar, wie thomas gesagt hat, das man proportionen genauer einhalten muss, aber klein bedeutet auch das man ja viel weniger details schinitzt und die arbeit sehr viel schneller fertig wird.. deshalb finden viele es einfacher. das buch das ich unten empfehle hat sehr kleine projekte (reh,esel, loewe usw) die sehr einfach zu schnitzen sind, und ganz toll aussehn... die einfache eule aus dem buch war meine erste schnitzarbeit, in ganz klein habe ich sie gemacht...mein zweites war ein bär, nach eigenem entwurf, und der ist echt huebsch geworden
welche werkzeuge die richtigen sind, hängt wie thomas schon erklärt hat, davon ab wie man schnitzt, und das weiss man ja am anfang noch garnicht... ich habe schone recht viele dinge geschnitzt, in kleinen bis mittlegross, und meine werkzeuge sind fast alle 10-12mm breit, ein paar 4-5mm und eins 3mm--- flache rundungen sind vielfätiger zu gebrauchen als zu starke. ich habe 2 jahre lang mit nur 5 werkzeugen geschnitzt, und auch jezt wo ich ein paar mehr habe sind es nur 3 die ich andauern gebrauche, die anderen kommen oft gar nicht ins spiel...
hier ist noch ein buchtip,
maria sauheitl
tiere schnitzen
urania verlagdas sind zwar keine krippenfiguren, aber doch kleine tiere, und wohl etwa in der größe die du dir vorstellst. ich finde das buch sehr gut, habe es selbst, da es auch eine gute einfuehrung gibt, und ein paar projecte zum nachschnitzen. ...
das schärfen,,,,nein, keine angst, wenn du es erstmal mit der hand lernst, also mit stein und leder, oder sandpapier und leder, dann kannst du dein werkzeug garnicht ruinieren...wenn man mit maschine schärft, und nicht weiß wie es geht,kann man potentiel das wekzeug zu heiss werden lassen und dann ist der stahl hin (jedenfalls in nähe der schneide)... also, wuerde ich empfehlen, das schärfn erstmal auf die langsame art mit der hand zu lernen. ich schärfe übrigens immer so, ist garnicht so langsam wie man denkt...
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nun, eigentlich wollte ich mit meiner antwort ausdruecken, das trotz fehlschnitts die arbeit in den seltenstens fällen "flugholz wird", weil man einfach die raltionen ausgleicht, und ein bisschen weniger dicke haare hinten arnicht auffällt, und man dafuer aber seine nasenspitze wiederbekommt... ich hab schon oefter sachen versehentlich weggeschnitzt, und noch nie neu anfangen muessen... tatsächlich benutze ich diesen "trick" sogar um zb augen oder mund mehrfach zu schnitzen, bis ich eben genau den ausdruck hab den ich suche....
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ich hab noch icht mit rohligen gearbeitet, aber das ich was weggeschnitzt hab, was ich eigentlich nicht wollte ist schon passiert... das ist in der regel überhaupt nicht schlimm, denn man kann "holz zurückkaufen", und das heißt : alles in der schnitzerei steht in beziehung zueinander, hat man nun etwa die nasenspitze versehentlich abgeschnitten, dann ist die nase nicht mehr tief genug, also schnitzt man einfac die wangen und mund, und stirn etwas tiefer ins holz, und siehe da, es ist wieder genug holz da um eine neue nasenspitze zu schnitzen...da der hinterkopf ja meist haare hat, sieht man die kleine korrektur garnicht... das geht in vielen fällen,,,wenn man allerdings ein bein von einem pferd abschnitzt, na dann wird es eben 3-beinig, oder man muss von vorne anfangen... hoffe diese darstelung ist hilfreich, der trick ist eigentlich ganz einfach
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ja, das ist gut... so mache ich das auch, ...wenn man sich die sachen so mehr oder weniger alleine beibringt, ist es richtig gut zu sehen, das es jemand gibt der es genauso macht ...

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und noch 2 ansichten
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diese kleine büste ist nach einem plastilin model gearbeitet, aus linde und nur 15 cm hoch... ich habe fotos von der entstehung, wenn sie jemand sehen will zeige ich sie gerne (ist aber eigentlich genauso wie die letzen die ich gezeigt habe ... ;-))
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wow, das sind ja tolle modelle ! wenn du die dann in holz kopierst, benutzt du dazu eine punktiermaschine, oder zirkel zum messen, oder machst du das hauptsächlich nach augenmass ?
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die sind wunderschön, charly... und das holz, diese farbe, wirklich toll... ich habe nie pflaumenbaumholu geschnitzt, aber wenn ich deine arbeiten anschaue, denke ich die muehe hat sich gelohnt... ich fand deine bemerkung interessant "Da das Holz sehr hart ist konnte ich sehr feine Details nicht herausarbeiten."...ich hatte immer gedacht, das hartes holz mehr details erlaubt, auch wenn sie natuerlich schwieriger, weil anstrengender, zu schnitzen sind...wieder was gelernt..
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hallo robin, ich kenn den moench zwar nicht, aber eine menschliche figur ist wirklich schwierig... zu den schon genannten ideen, noch eine, mit der ich auch angefangen habe : versuch doch eine stilisierte eule zu schnitzen...das klingt vielleicht langweilig, aber man lernt dabei mit der faser des holzes umzugehen, und die werkzeuge richtig zu gebrauchen...man kann es ganz einfach halten, kopf, ohren, schnabel, tonnenförmigen koerger... oder wenn es schon gut geht mehr ausgestalten...
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nun das mit den helferlein war bei michelangelo nicht ganz so wie bei anderen,... ja, vieles ist nicht fertig geworden, leider, leider...naja, oft waren ja die päpste schuld... aber die sachen die fertig sind, wow, wow
und auch die unfertigen, viele davon sind viel besser als was ich je schaffen werde ...... -
naja, michelangelo hat weniger als 90 jahre gebraucht,,,,das sollte uns ja allen mut machen, das wir nicht 400 jahre warten muessen

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hi
erstmal danke euch allen, es freut mich sehr das sie euch gefällt 
michael, ja an den spiegel hätte ich denken sollen, ich kenne diesen trick im prinzip, jedoch leider vergesse ich ihn immer dann wenn ich ihn nutzen sollte... danke fuer den hinweis mit dem nasenruecken. ja du hast recht, meistens ist es so wie du sagt... diese lady hat meinen nasenruecken bekommen (weil ich mich gewohnlich als modell benutze wenn mir etwas unklar ist) und meinem nasenruecken fehlt dieser knick ...was mir aber gefiel, ist das es in diesem fall der figur einen eindruck von stärke gibt, eine freundin sagte "matriarchin" ... danke fuer die konstruktive kritik, ist mir immer sehr willkommen

armon, schlafen ? was ist denn das ? ...
... es war das erstemal das ich ein plastilin modell benutzt habe... es wurde mir schon lange empfohlen, aber mir gefiel nie (und gefällt immer noch nicht) das das zeug so wabbelig ist. aber bei meiner letzten figur (herbst) hatte ich das gefuehl das ich ohne modell nicht mehr weiterkomme, sozusagen an meine grenze gestossen bin, und deshalb nun dieser erste versuch mit modell zu arbeiten um meinen horizont zu erweitern ...den turban und den stoff hätte ich wohl ohne modell nicht hingekriegt...hallo klöppel, danke

ja, charly, gesichter und portraits sind meine leidenschaft. und alles was man liebt geht besser von der hand...nein, ich habe nie irgendeinen lehrgang gemacht, ich probier einfach, ... und ich studiere die alten meister, wie michelangelo, riemenschneider, bernini...und, da finde ich die antworten die ich brauche. das andere ist einfach mut "zum machen", denke ich...
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sie ist nicht ganz so wie das modell, was auch daran liegt, das ich waehrend des schnitzens merkte wie unsymmetrisch das modell ist, und versucht habe es auszugleichen...