Hallo Doris,
herzlichen Dank für Deine schnelle Reaktion. Als absoluter Laie bleibt einem sofort die Luft weg, wenn man auf Eure Homepage geht. Zwischendurch dachte ich dann mal: Ach, ich fang das Schnitzen garnicht erst an, denn da komme ich mit meinen Ergebnissen nie hin, wo Ihr seid. Es gibt im Kopf so viele gedankliche Hürden, dass man nicht weiss, ob und wo man beginnen soll. Es fängt schon an mit dem Geräuschpegel, bei der Arbeit. Mein kleines Atelier wird künftig in meiner Wohnung sein, also auch in einem Haus, in dem Mitbewohner durch Geräusche belästigt werden könnten. Ich stelle mir vor, dass das schlagen des Klüpfels auf das Schnitzeisen Geräusche verursacht. Bis jetzt ist mein "kreatives Schaffen" eine relativ leise Angelegenheit gewesen. Malen und Xylographie erzeugen wenig Geräusche. Ich schneide "Bilder" in Holzplatten, für jede Farbei eine extra Platte und drucke sie dann übereinander.
Meine Kleinskulpturen forme ich z.B. aus Ton oder Wachs, dann werden sie mit einem Silikon abgeformt und dann Giesser gebracht. Natürlich möchte ich mir keine "Rohlinge" kaufen, die ich dann fertig schnitze, da ich ein "eigenständiges" Werk erarbeiten möchte. Ich hoffe, dies hört sich jetzt nicht überheblich an, aber bei meinen Bildern bzw. Grafiken kupfere ich auch nirgendwo ab. Alles was ich herstelle, entsteht zuerst im Kopf. Mein Umzug steht jetzt erst mal an und ich habe also Zeit, mich theoretisch an das Thema Schnitzen heranzutasten und meine Schritte zu planen. Herzliche Grüsse aus Basel Neustäbler