Hallo Schnitzerfreunde!
Ich habe mir aus einem U-Profil das abgebildete Gestell machen lassen und auf einen mit Beton gefüllten Autoreifen geschraubt. Ein Freund von mir hat es auch , aber am Boden angeschaubt, das ist besser.
Wenn ich es noch beweglicher brauche schraube ich die abgebildete Einspannhilfe auf, die aber leider nicht mehr im Handel erhältlich ist.
Beiträge von Wolfgang
-
-
Ich habe Eure Diskussion über die Reinigung erst jetzt gelesen. Ich habe gelernt die gute alte Schmierseife verdünnt, für die Reinigung zu nehmen, da diese einen Terpentinanteil hat der gut zur Lösung von Fettrückständen geeignet ist, ebenso die gute alte Hirsch Zitronella Seife.
Meine Eisen reinige ich ebenfalls nach dem Abziehen mit einem sauberen Tuch, dadurch kommt es sehr selten zu Verschmutzungen.
Fettrückstände durch die Hände kann man vermeiden, indem man das zu beschnitzende Stück zu einem großen Teil in ein Tuch einwickelt und nur die Stelle, an der man arbeitet, freilässt.Viel Freude bei der Arbeit
Wolfgang -
Hallo Freunde!
Das Runde in der Mitte über der Kerze soll den Lichtschein darstellen, des durchbrochene soll die Flamme sein. Entworfen habe ich das nicht selber sondern Franz Stadlhofer, bei dem ich zweimal im Jahr einen Kerbschnitt- bzw. Reliefschnitzkurs besuche. Von Ihm stammt auch das zweite Kreuz das ich Euch zum Anschauen beifüge. -
Jetzt müsste es passen.
-
Ups, das Bild ist wohl etwas zu groß geworden. Kann mir jemand sagen wie ichs richtige mache?
Ich arbeite mit Irfan View.
Wolfgang -
Hallo Schnitzerfreunde!
Ich schnitze derzeit viele Kreuze und möchte Euch ein Kreuz vorstellen, dass aus einem Mißgeschick entstanden ist. Dieses Kreuz war ursprünglich nur einfarbig gebeizt. Nun hab ich beim Fixieren am Schn itzbock zwei zu lange Schrauben verwendet und ich bin während der Arbeit durchgekommen.
Die Löcher habe ich mit Holznägel verschlossen und das Kreuz dunkel gebeizt. Und siehe da, die Kerze kommt jetzt viel besser zur Geltung. Die beiden ehemaligen Löcher sieht man nur wenn mans weiß.Wolfgang
-
Hallo Stefan und Opasepp!
Ihr liegt beide falsch und gleichzeitig Richtig. Was Opasepp so meint, dass er keine Kanten vom Schnitzen in den Gesichtern sieht zeigt nur, dass er nicht genau hinschaut. Man muß einmal einem Holzbildhauer beim Schnitzen eines Gesichtes zugesehen haben bzw. solch ein Gesicht mit der Lupe betrachten, da sieht man dann die Schnitzkanten. Das sind eben die Meister Ihres Faches. Da ist nichts geschliffen. Das ist alles geschnitzt. Mich jedenfalls, frißt jedesmal der Neid wenn ich z.B. Max Huber beim Schnitzen eines Gesichtes zusehe, da kommen eben diese beschriebenen Gesichter zu Tage.
Fast perfekt gefräste Gesichter habe ich auch schon gesehen, aber die findet man vordergründig in Ahornholz. Man erkennt jedoch als Schnitzer (auch als fortgeschrittener Anfänger) dass es sich um eine Fräsarbeit handelt.Liebe Grüße
Wolfgang
-
Hallo Armon!
Tschuldige, dass ich nicht früher antworte, ich hab nicht nachgeschaut.
Ich benutze die Maschine selten bis garnicht. Ich hab sie mir bei einer Messe aufschwatzen lassen. Ich weiß nicht ob Deine Maschine einen Anschlußstutzen für eine Absaugung hat. Meine hat so etwas und ich hab mir
selbst eine Möglichkeit gebastelt um das Ganze an meinen Kärcher Hobbystaubsauger anzuschließen, der übrigens eine konische Vorrichtung hat um sie an verschiedene Maschinen anzuschließen. Aber wie es halt so ist, an diese Maschine passt nichts.
Übrigens Wenn Du in Pension bist gibst Du genaus so viel Gas wie vorher, denn dann hast Du noch weniger Zeit wie jetzt. Ich bin jetzt 3 Jahre in Pension und habe keine Ahnung wie ich es früher geschafft habe neben all den Dingen die mich beschäftigen auch noch zur Arbeit zu gehen.Ich wünsche frohes Schaffen
Wolfgang
-
Hallo Armon und Prüfert!
Mit dieser Maschine kann man nicht nur grobe Vorarbeiten machen sondern auch schnitzen. Es ist nichts anderes als das sogenannte Kettensägenschnitzen. Ausserdem kann man damit Teller und Schalen machen.
Wenn man damit umgehen kann, eine tolle sache. Ich hab mir so ein ähnliches Teil zugelegt.
Beachten muß man auch, dass diese Maschine jede Menge Sägespäne erzeugt. Ohne Absaugung stehst mitten im Dreck und hast die Späne überall.Gruß Wolfgang
-
Hallo Stefan!
Wer sagt Dir denn, dass Du unbedingt mit dem Kerbschnitzen anfangen mußt, niemand. Es gibt viele Zugänge zu unserem Hobby. Du hast Deinen Weg gewählt. Ich hatte mit dem Kerbschnitzen auch nichts am Hut, ich mache es zwar immer wieder, aber nur dann wenn ich es will oder brauche. Ganz drum herumkommen wirst Du nicht sobald Du Schriften brauchst.
Vielö Erfolg
Wolfgang -
Hallo Horst!
Hochinteressant, nachdem ich immer aufgeschlossen bin für alles Neue würde mich diese Schnitztechnik reizen.
Dazu ein Paar Fragen:
1.Wie einfach oder schwer ist es ein Buch bei Uncle Sam zu bestellen und auch geliefert zu bekommen?
2. Zeigt das Buch step by step ? weil my english is not so fast.
Viele Grüße aus Wien und ein Prosit Neujahr an alle im ForumWolfgang
-
Hallo Schnitzerfreunde!Meine Frage ist kann man das Holz feucht machen, oder sogar einige Zeit ins Wasser legen, wird das Holz dann vielleicht etwas milder, oder gibt es noch eine andere Methode um das Problem zulösen.
Eine weitere Möglichkeit ist, den Rohling am Vortag vor dem Schnitzen in ein feuchts Tuch einwickeln und über Nacht einwirken lassen. Ich hab damit recht gute Erfahrungen gemacht.
Wünsche gutes Gelingen
Wolfgang -
Auf die Idee mit dem Schleifkurs bin ich schon von selbst gekommen. Hab ich schon mehrfach gemacht, jeder erzählit Dir was anderes und wenn Du dann ein 1mm 11er Eisen zückst und sagst lieber Kursleiter schleif mal, dann geben sie alle w.o. dann kriegst Du Aussagen wie, das würde jetzt zu lange Dauern, oder was willst Du? das ist ohnehin scharf oder du bekommst es verschliffen zurück. Nein man muss selbst schauen wie man weiterkommt und die Tipps di man bekommt eben ausprobieren.
Wolfgang. -
Ich hab mich bisher immer auf die Bildung des Grades verlassen und den dann wegpoliert.
Du hast schon recht, auch damit hab ich so manches Eisen speziell die ganz dünnen elfer verschliffen. Ich hab Deine Methode ausprobiert, geht ganz gut, aber ich hab ja eine ganze Menge von Eisen zum Üben.
Danke für den Tipp.
-
Danke,
das mit der Zwischendurch Schwabbelscheibe hab ich noch nicht gekannt, ist ein guter Tipp.Aber wenn ich mir mit der Schwabbelscheibe zwischendurch immer den Grad wegpoliere, wie erkenne ich dann wann das Eisen scharf ist?
-
Ich hab mir die DVD übers Schleifen genau angesehen und nun bin ich am Üben.
Mir will das Schleifen von Holeisen nicht zufriedenstellend gelingen. Gestern habe ich ein 5mm 7er Eisen geschliffen und obwohl ich es an den Ecken am Anfang abgerundet habe sind mir am Ende links und rechts kleine Hörner entstanden.Ich habe den Vorgang wiederholt, gleiches Resultat.Was mache ich falsch?
-
Hallo Mario!
Nachdem sich niemand Deiner Frage erbarmt und Dir darauf antwortet, mach ich es.1. Du willst zu viel auf einmal.
2. Schnitz mal gemütlich vor Dich hin und Lackiere die Sachen farblos, oder nimm Wachsbeize. Du wirst sehen, Deine Werke werden Ausdrucksstark.
3.Wenn Du beizen und kolorieren erlernen möchtest so findest Du auf meiner Seite http://www.schnitzstube.at unter "Über mich" die
Schnitzschule Geisler Moroder die regelmäßig zweieinhalb Tageskurse über Beizen und Kolorieren abhält. Nachdem ich gelesen habe, dass Du im Wohnwagen unterwegs bist sollte die Unterbringung kein Problem sein. Der nächste und letzte Kurs in diesem Jahr ist übrigens vom 17.11 bis 19.11
Das Kursverzeichnis findest Du unter http://www.geisler-moroder.atIch habe zu diesem Thema nach dem Kursbesuch bei Geisler Moroder ein Skriptum verfasst in dem so einigermaßen die Vorgangsweise und die benötigten Materialien beschrieben sind
das ich Dir auf Wunsch gerne mailen kann.Viel Erfolg
Wolfgang -
Na da hast Du ja mehrere Möglichkeiten:
Entweder Du stocherst das lockere Stück heraus und leimst es ganz einfach wieder hinein und lässt die Sache auch sich beruhen.
Des weiteren kann man mit Holzmehl das man beim Schleifen gewinnt und etwas Leim einen Teig anrühren und den in die Vertiefungen schmieren, wird aber die Optik nicht gerade heben weil die Farbe nicht stimmen wird.
Außerdem könnte man mit einem Wachskitt, den es in verschiedensten Farbnuancen gibt auffüllen. Solltest Du jedoch mit Acrylfarben Kolorieren so ist die Sache mit dem Schleifstaub und Leim die einfachste, weil man es dann ohnehin nicht mehr sieht.
Ich für meinen Teil würde es als "Mein erstes Stück" so lassen und den Schuh ganz einfach so hinstellen, dass man die Blessur nicht sieht.
Übrigens. Den Schuh findest Du auf meiner Seite http://www.schnitzstube.at Ich hab ihn mit Körnerbeize koloriert und dann lackiert. Ist aber nur einfach wenn man weiß wie´s geht.Viel Erfolg wünscht Wolfgang
-
Welcher Rohling ist es?
Und an welcher telle ist die Verfärbung?Wolfgang