Beiträge von lukas

    Hallo Jakob, Zillertaler, Thomas und alle Mitleser,

    vielen Dank für Eure Hinweise. Ich werde sie befleißigen.

    An der Clou-paste gefällt mir, dass sie jetzt scheinbar in einer Kunststoffdose abgefüllt ist.

    Vor Jahren war das noch in eine Blechdose. Da habe ich schon einmal mit gearbeitet, aber dann ist die Dose von innen durchgerostet (mit Wasser wieder geschmeidig machen).

    Auch habe ich entsprechend Thomas's Wunsch je ein Bild der Rückseite der Figur und vergrößert die Fehlstelle angefügt.

    Hat etwas gedauert, da ich mit der Verkleinerung und dem Einfügen etwas Mühe hatte.

    Wie Ihr seht ist die Fehlstelle im Großen und Ganzen kein Problem in der Vorderansicht. Es ist damit eine gute Gelegenheit mit dem Ausbessern zu probieren.

    Nur die unermüdlichen Kritiker schauen auch hinter die Kulissen.

    Dank für die Hinweise.

    Lukas

    Hallo Schnitzer,

    von mir kommt mal wieder eine Frage, weil ich eine Tatsache nicht wahrhaben möchte und das Schicksal wenden will.

    Plötzlich tauchte beim Schnitzen einer Figur in Linde, ca. 50 cm hoch, ca. 80 % fertig, eine große, unregelmäßige Fehlstelle auf, ca. 5 cm lang, 3 cm breit und 1 cm tief. Natürlich an einer schlecht zugänglichen Stelle.

    Im Metallgewerbe würde man sagen "Lunker".

    Die Figur sollte auch im Endstadium naturfarben sein, nur Wachs.

    Was kann man da tun?

    a) Alles verwerfen, tief durchatmen und die Säge anschmeißen, nach einer Ruhezeit neu anfangen mit besserem Holz,

    b) sich einen Tunnelblick zulegen und die Sache schön gucken,

    oder

    c) gibt es Reparaturmöglichkeiten, wie z.B. mit einem Holzkitt, der nicht wieder herausfällt.

    Wie sind Eure Erfahrungen? Was macht Ihr in solchen Fälle?

    Vielen Dank schon im Voraus für Eure Antworten.

    Lukas

    Hallo Zillertaler,
    vielen Dank für Deine Hinweise. Also, Hartholz werde ich verwenden.
    Eine Weißbuche wächst direkt vor meiner Tür, aber da muß ich noch ein paar Jahre warten, bis die zu Bohlen verarbeitet werden kann.
    Solange wird es auch ein anderes Hartholz machen.

    Danke und weiterhin viel Spaß.

    Lukas

    Hallo,
    ein freundlicher Mitbürger hat mir einen sehr gebrauchten Simshobel geschenkt. Diesen will ich mir wieder brauchbar machen, denn er ist auch beim Schnitzen verwendbar, z.B. zum Kantenbrechen o.ä. .
    Nun muss ich den Einspannkeil erneuern, denn der war längere Zeit von einem Holzwurm bewohnt und hat es nicht gut verkraftet.
    Meine Frage an die Fachleute.
    Nimmt man dafür ein hartes Holz, dass sich nicht verformt und die Klinge konstant festhält, oder nimmt man ein weiches Holz, dass sich gut einschmiegt und Unebenheiten in der Führung ausgleicht ?

    Danke für die Ratschläge.

    Lukas

    Hallo,
    Eure Diskussion über das Leimen finde ich hoch interessant.
    Selten habe ich größere Leimarbeiten. Meistens sind es Kleinigkeiten. Da habe ich gerne Holzkaltleim der unterschiedlichsten Marken verwendet. Was gerade zur Hand war, bzw. im Baumarkt preiswert im Regal stand.
    Immer hat mich aber die Frage hinsichtlich der Schnitzbarkeit des ausgehärteten Leims bewegt. Für die Schnitzeisen stellt das einen Wechsel des Werkstoffes dar, den die Schneiden möglicherweise übelnehmen. Bei geleimten Holzblöcken werde ich da immer etwas unruhig.
    Wie sehen da Eure Erfahrungen aus?

    Grüße
    Lukas

    Hallo Alwin,
    schau doch im Internet einmal im HolzWerken.net nach. Mittels Sucheingabe stößt Du auf verschiedene Beiträge bezüglich Essigbaum.
    Ein Drechsler hatte vor ein paar Jahren mit diesem Holz gedrechselt und ein sehr gutes Ergebnis erreicht. Ausgeprägte Maserung, interessante grünliche Farbe,
    Würde mich auch reizen.

    Viel Erfolg und laß dann etwas hören.

    Lukas

    Hallo Ingo und Armon,
    vielen Dank für Eure Antworten. Ich werden also weiter experimentieren. Die Idee mit der Schattenfuge gefällt mir gut und wird demnächst ausprobiert.
    Grüße von Lukas

    Hallo Freunde,
    mich quält eine Prinzipfrage, die ich bisher nicht zufriedenstellend lösen konnte. Nun sind die erfahrenen Praktiker gefragt.
    Bei einer Hinterschneidung treffen die hinterschnittene Fläche und die Grundfläche in einem spitzen Winkel aufeinander. Wie führt man dieses Zusammentreffen der beiden Flächen fachmännisch aus?
    Arbeitet man den spitzen Winkel bis ins feinste aus oder schließt man das ganze mit einer Hohlkehle ab?
    Letzters habe ich mehrfach versucht, bin aber meistens in irgendwelchen Windungen des Objektes gescheitert. Verwendet habe ich dazu einen Bohrer (Stich ?).
    Im ersteren Fall habe ich meistens mit einer Reihe kaum zu bändigen Fasern zu kämpfen, für die ich offensichtlich nicht das richtige Werkzeug habe.
    Nun bin ich gespannt auf die Antworten.
    Euer Lukas

    Hallo Schnitzer, eine Frage an die "Kunsttheoretiker". Gibt es irgendwelche Grundregeln oder empirischen Vorgaben für den Sockel einer Figur ? Bisher habe ich es immer entsprechend dem verbliebenen Holzrest und nach meinem Bauchgefühl gemacht. Im Ergebnis war ich nie so recht zufrieden, denn bei der Gesamtansicht hat der Sockel einen wesentlichen Anteil. Ich könnte mir denken, dass einige schlaue Köpfe sich damit schon ausgiebig bescchäftigt haben.

    Grüße von Lukas !