Beiträge von elwood

    Ich finde das sieht ganz gut soweit aus,
    mir kommt es nur ein wenig hoch vor,
    ich habe noch zwei Tipps für dich und zwar
    schraube den Block auf eine stabile Platte die
    größer ist als der Block und Zwinge dann die
    beides an der Platte fest so hast du mehr
    Arbeitsfreiraum, dann hab ich gesehen das
    du ein Schreinerhammer benutzt einfacher
    würde das mit einem Klüpfel gehen, es geht
    meiner Meinung besser von der Hand,
    viele Grüße elwood

    am besten wäre natürlich ein Galgen und eine Figurenschraube
    aber dafpr brauchst du eine Werkbank

    In diesem Sinne auch allen ein frohes neues,
    ich persöhnlich würde aber auf einen
    Arkansasstein beim abziehen von Schnitzmessern nie
    verzichten und halte diese auch nicht für veraltet,
    es ist nur viel schwerer damit ein gutes ergebnis zu erzielen.

    immer dran denken...
    ....rollin rollin rollin...

    gruß elwood

    nachtrag:

    in der Regel versucht der Holzbildhauer den Kern so gut es geht zu meiden
    normalerweise wird er auch rausgeschnitten da dem Holz so zum größten
    Teil die Spannung genommen wird, wenn du dir Risse einmal ansiehst wirst du
    feststellen das sie meistens biss zum Kern oder vom Kern ausgehen
    deßhlab wird nach dem man ein Baum gefällt hat den man behauen will oft
    ein Entspannungschnitt gesägt, in dem Fall das dieser nicht zu Bohlen verarbeitet wird
    und beispielsweise für eine Kettensägenskulptur benötigt wird

    Also ich an deiner würde den Kern der Linde auf die Rückseite legen da er sich häufig nicht so
    gut beschnizten lässt dann würde ich mir die Fladern ansehen und das Holz aufrecht nehmen
    das heißt die Fladern zeigen spitz nach oben, dassist aber geschmacksache was wichtiger ist das eventuelle
    Asteinschlüsse oder Holzfehler so gelegt werden das sie nicht an wichtigen Stellen sitzen wie mitten auf der Nase.
    Holzbildhauer benutzen normalerweise die Regeln bei Ornamentschnitzerreien das die rechte Seite beschnitzt
    wird das heißt die Seite die vom Kern abgewand ist. Mit dem Schwinden musst du dir keine Sorgen
    machen das Holz macht einen trockenen Eindruck und wenn du es bei einem Holzbildhauer gekauft hast
    wird es das auch sein außerdem hat sich schon sehr verzogen,ich denke das da nich mehr viel passiert.
    Als nächsten Schritt empfehle ich dir die Kontur deiner Maske aufzuzeichnen und das überschüssige Holz abzunehmen
    oder abzusägen vll. hilft die ja der bei dem du das Holz gekauft hast weiter, das gleich machst du dann im Profil.
    Viele Grüße elwood.

    Naja das war ja auch meine Absicht aber mir wurde ja eben doch gesagt das
    er falsch sei deßhalb versuche ich doch nur vernünftig zu belegen das
    meine Behauptung Ihre Berechtigung hat.

    Zitat Hobby Versand:

    Du Schreibst auch:
    Zitat
    ...und die schneide zwar eine ähnliche schärfe
    hat nicht aber den selben biss und schneidhaltigkeit .... wird feststlellen das das eisen das an
    der textilscheibe entgratet wurde schneller scharten hat und das holz
    verkratzt.

    Entschuldige bitte meine folgende Ausdrucksweise, aber was anderes fällt mir nicht dazu ein:
    Das ist totaler Blödsinn Wink den du hier verbreitest.

    Nein ich arbeite wie schon erwähnt als Holzbildhauer!
    Und das Schleifen ist ja die eine Sache aber als
    Grundlage meiner Behauptung dient mir die Erfahrung
    mit der Arbeit mit den Eisen.
    Arbeitest du regelmäßig mit Eisen als Holzbildhauer?
    Wenn nein, dann nimm zwei gleiche Eisen
    schleife beide gleich, ziehe eines mit einer textilscheibe ab,
    das andere wennn du es beherscht mit einem Arkansasstein!
    Dann nimm ein Block Lindenholz und einen Klüpfel und haue
    nun erst mit dem einen dann mit dem anderen so lange das Holz weg bis
    Scharten enstehen wenn du die SChläge gezählt hast wird dir aufallen das, das
    Eisen welches du an der Textilscheibe abgezogen hast wesentlich früher scharten hat,
    kaum sichtbar am Eisen aber sichtbar am Holz.
    Das geht nicht nur mir so sondern auch die Meisterschüler mit denen ich Arbeite
    und dem Meister selbst und das sind viele Jahre Berufserfahrung zusammen.
    In den heutigen Tagen ist Zeit Geld und warum sollte in einem Betrieb
    ein mehraufwand Betrieben werden wenn es sich nicht wieder an anderer
    Stelle rechnen würde.
    Und ja natürlich muss das niemand annehmen was ich sage, ich wollte ja
    eigentlich nur helfen und grade wenn es um das Schnitzmesserschleifen
    und abziehen geht ist meiner Meinung nach der Arkansasstein
    einer Textilscheibe vorzuziehen, ich kann mir auch nicht wircklich vorstellen
    das eine Messerschleifer bei längeren graden Messern ohne einen entsprechenden
    Stein auskommt aber das weisst du sicher besser als ich.

    Grüße Elwood

    interresante seite! danke dafür

    sobald ich kann mach ich ein paar bilder !

    ich bin durch zufall an ein paar alte eisen gekommen von den ich vorher noch nie

    was gehört hab zb ist auf ein paar kanonen und wieder auf welchen steht LONDON.

    Auf den Hugo Pfaffenhoff eisen steht auch remscheid v drauf wenn dir das hilft.

    Also,
    wenn sehr viel zu tun ist und es sich nicht um den finish handelt
    mache ich es ebenfalls so das ich die eisen nur schleife und
    dann den grad abpoliere aber in der regel nehme ich den grad
    mit einem arkansas stein ab und poliere die schneide nur kurz
    an dem leder, weil die schneide an einer polierscheibe oder textilscheibe
    immer leicht rund wird und die schneide zwar eine ähnliche schärfe
    hat nicht aber den selben biss und schneidhaltigkeit das kann jeder
    der mag mal ausprobieren und wird feststlellen das das eisen das an
    der textilscheibe entgratet wurde schneller scharten hat und das holz
    verkratzt.

    Die Mikrophase ist nochmal eine geschichte für sich von der ich mittlerweile
    etwas abstand genommen hab ich mach das nur noch manchmal aus spielerei
    das ist auch keine wissenschaft die ich erfunden habe
    man kann durch sie die schärfe nocheinmal erhöhen
    wenn man sich mal ein neues pfeil eisen genau ansieht wird man feststellen
    das diese Mikrophasen haben, und jeder der mal mit einem neuen pfeil eisen gearbeitet
    hat weiß wie scharf sie sind und wie lange sie diese schärfe halten.
    ist aber ihne hilfsmittel von winkellehren kaum machbar und bei pfeil werden das
    wahrscheinlich auch maschienen erledigen.
    bei handhobelmessern kann man so eine ungkaubliche schärfe erzeugen
    und mit einem finirhobel bruchteile von einem milimeter abnehmen.


    und ja stimmt ich sollte dazu sagen das ist natürliche nur meine sicht der dinge
    ich selber bin aber gelerntet holzbildhauer und mache das schon ein paar jahre

    Also beim schärfen ist folgendes zu beachten:


    den Winkel halten beim Schleifen

    Der Grad sollte ungefähr ein mm lang sein

    Nassschleifmaschinen sind einfacher zu bedienen

    Die Tormek Schleifscheibe ist mit das beste was auf dem Markt zu bekommen ist

    Den Grad mit einem Arkansasstein abziehen

    auch hier unbedingt den Winkel halten

    dann kurz polieren da man die Schneide sonst rundschleift und das Eisen die Schärfe nicht lange hält.

    wenn du das drauf hast kannst du an die Mikrophase gehen

    das ist eine 1mm lange phase die 5 Grad steiler ist als die Hauptphase

    Pfeil macht das so. Schärfer gehts dann nicht mehr:)


    gruß elwood