Beiträge von Zillertaler

    Hallo Thomas,
    nun sind ja mittlerweile von den Kollegen schon einige Vorschläge gekommen.
    Alle sind gut und auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt.
    Ich möchte Dir hier bildlich nochmals die klappbaren Stützen zeigen.
    Ist relativ einfach - simpel u. kostengünstig.

    Gruß Otti

    Buchenholzleiste 18x5 mm / seitlich am hinteren Stützbrett verschraubt.
    Fixierung (Langlöcher) in eingeschraubter Rundkopfschraube .

    Stützbrett mit Möbel-Lappenbänder angeschraubt:
    Möbel-Lappenbänder Maß: B= 22 x H= 25 mm
    Bezugsquelle:
    http://www.pollmann.de/produktkatalog…nkt-detail.html
    In den Baumärkten haben die für solche Bänder Wucherpreise.

    Eisenablage zusammengeklappt:





    Mein Sitzarbeitsplatz an der Hobelbank:





    Hallo Tom,
    da ich mich auch mit Modellbau beschäftige, fällt mir spontan für Dein Wunsch nur ein Forum der
    3 D-Drucker Gemeinde ein.
    Da wir hier im Forum fast ausschließlich Hobby-Schnitzer sind, glaube ich nicht, daß einer von uns Deinen Vorstellungen gerecht werden kann. Es sei denn, das wir ein unentdecktes Ass unter uns haben !!

    Viel Glück für Dein Vorhaben.

    mit Gruß vom Zillertaler

    Hallo Thomas, :thumbup:
    da beim Schnitzen an der Hobelbank das Suchen des passenden Eisens immer ein Ärgernis war, hab ich dies vor schon ca. 10 Jahren abgestellt und zwar in ähnlicher Form wie in Deinem heutigen Beitrag veröffentlicht.

    Ich bin den Umkehrweg gegangen und habe die Schneiden nach unten gestellt.
    Grund: Schonung der Schneidenflächen und Minimierung der Verletzungsgefahr !!
    Die Einteilung habe ich mittels Dreikantleisten gemacht.(Meine Kreissäge hat eine Schwenkeinrichtung von 45°, daher kein Problem für die Selbstfertigung von solchen Leisten.)
    Das suchen des passenden Eisens hat mich immer genervt, daher das Stell-System, nach dem Thema "Mehr gesucht als geschnitzt"
    Während des Arbeitens habe ich mehrere Ständer im Halbkreis je nach Eisenform auf der Hobelbank angeordnet.
    Bezogen auf Deine Version (laut Bilder)
    Das Grundbrett würde ich mit 2 Leisten (oben und unten) versehen, damit die Eisen gerade stehen.
    Wie Bild # 1+2
    Wie unter Bild # 3 kannst Du das hintere Stützbrett mit einem Lappenband 20 x 30 mm anschrauben und mit seitlich angebrachter Fixierleiste arretieren. Somit kannst Du die Schrägstellung des Eisenbrettes individuell verstellen/ändern.
    Solltest Du noch Fragen für die Ausführung haben, kann ich Dir noch Detail-Skizzen einstellen.

    Gruß Otti :)


    Hallo Jakob,
    leider bekam ich nur die 3 Bilder.
    Das Fass steht nicht mehr,da es durch die Witterung über die Zeit stark in Mitleidenschaft gezogen war.
    Es war aus dem Bestand der Weinbrennerei TEXIER - Bingen. Durch die Lagerung von Weinbrand hat sich die Eiche horvorragend beschnitzen lassen.
    Mein Vorschlag für ein Schutzdach ist man aus Kostengründen nicht gefolgt. Hatte entsprechende Vorschläge und Entwürfe unterbreitet.
    Das Fass wurde im Frühjahr 2008 entfernt, da anläßlich der Landesgartenschau der Platz neu gestaltet wurde.
    Das Volumenmaß war 1200 Liter, der regionale Begriff in Rheinhessen ist "Stückfass".
    In der heutigen Zeit werden nur noch selten Holzfässer eingesetzt da diese sehr Pflegeintensiv sind.
    Außnahmen sind die Rotweine, die meist in Barric-Fässern gelagert werden.

    Wie Du schon bemerkt hast, wohnen wir schon immer in einer herrlichen Landschaft, waren uns dessen aber häufig nicht bewusst. Erst in den letzten 10- 15 Jahren ist Tourismus ein Faktor geworden.
    Viele Kommunen entlang des Rheins (auch in Bingen) müßten erst mal in Österreich u. Schweiz in die Lehre gehen um zu verinnerlichen was eigentlich Tourismus heißt.

    Gruß Otti

    Hallo Jakob, :)
    habe mir heute die Abziehstation wie in Deinem Beitrag # 1 beschreiben nachgebaut, da ich genug Leder habe. (für die Pferdegeschirre)
    Die Befestigung habe ich mittels Leisten, zum Einschieben in die Bankhakenlöcher der Hobelbank gemacht.
    Fragen:
    Kann ich für die Vorbehandlung auch Leinöl verwenden ?
    Wie lange sollte die Einwirkzeit vom Öl sein ? , bevor ich Polierpaste auftrage.
    Gruß Otti

    Kleine Schwabelscheibe zum Nachschärfen - Befestigung in den Bankhaken-Löchern.


    Hallo Peter,
    wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du einen Sockel-Pfosten für Deinen Chistopherus.
    Als Anregung habe ich Dir mal Bilder von meinen Treppengeländer-Pfosten gemacht.
    Diese sind als Hohlpfosten verleimt - Dimension / Querschnitt nach Deiner Wahl.
    Vorteil: Spannungsfrei - keine Rissbildung - etc.
    Als Holz würde ich Meranti wählen - wird heute als Holz für Fenster eingesetzt - bei Schreinern,Holzfensterbauer oder guten Holzhandlungen erhältlich. Läßt sich auch gut schnitzen.
    Befestigung mit Pfostenhalter (Baumarkt) verdeckt im Hohlraum.
    Solltest Du noch Detailfragen haben, melde Dich.

    Gruß Zillertaler

    Hallo Peter,
    ein Tannen Leimholz ist zum Schnitzen nicht unbedingt der "Brüller". Man kann zwar jedes Holz beschnitzen, aber je nach Holzart mit mehr oder weniger Erfolg.
    Wenn Du uns verräts was Du vorhast, kann man Dir sicherlich einen nützlichen Typ geben.
    Rohlinge in der Größe von 80 cm sind ein Ausnahme-Maß. Meistens ist bei 60 cm Schluß.
    Hast Du mal bei Thomas im Shop nachgeschaut ?
    Oder frag bei Ihm p. Mail mal an, vielleicht kann Er Dir was besorgen.
    Gruß Zillertaler

    Hallo Berkow, :)
    saubere Arbeit, gefällt mir.

    Ich hätte noch als direkten Wetterschutz auf der oberen Querkante einen Aluwinkel ca. 40x10 mm aufgebracht, sodaß dieser das Brett (vermute 20 mm stark) von oben schützt und einen Überstand von
    von 20 mm hat. Die 10 mm ergibt dann die Wasserabrisskante.

    Zur Befestigung hätte ich 15 mm Löcher - 12 mm tief mit einem Forstnerbohrer gesetzt. Dann das Namenschild angeschraubt. Anschließend die die Löcher mit einem Zierholz-Nagel verschlossen .
    Siehe Bild. Dies nur als Anregung für Dich und alle anderen für die Zukunft.

    Gruß Otti

    Hallo Schnitzerfreunde :)
    habe beim Bau des 1. Wagengestelles mit den Holzfässern, noch ein weiteres Wagengestell gebaut mit Kunststoff-Maischebütten. Diese Behältnisse wurden so ab Mitte bis Ende der 70er Jahre eingesetzt.
    Große Arbeitseinsparung für die Winzer. Schnell gereinigt und platzsparend in der Lagerung, da stapelbar.

    mit Gruß vom
    Zillertaler :thumbup:

    Hallo liebe Schnitzerfreunde, :)
    heute möchte ich Euch ein paar Bilder von einem beschnitzten Weinfass zeigen.
    Das Fass wurde von mir im Jahr 1987 als Auftragsarbeit für den örtlichen Winzerverein beschnitzt.
    Die Bilder zeigen die Aufstellung durch den Winzerverein .
    Habe lange gesucht bis ich endlich Bilder gefunden habe. Ich selbst hatte keine Bilder gemacht. Digital war damals noch nicht möglich. Eine Bekannte (befasst sich mit der Ortschronik) hat mir die Bilder zur Verfügung gestellt.
    Das grobe Anlegen habe ich mit pneumatischem Schnitzgerät gemacht, die Feinbearbeitung mit den entsprechenden Schnitzeisen.
    Während der Arbeiten hatte ich das Faß mit Wasser (nicht mit Wein) gefüllt um den Geräuschpegel bei der Arbeit zu dämpfen.
    Die Rückseite ist beschnitzt mit - Auf Wiedersehen am Rhein -
    Arbeitsplatz war der häusliche Garagen-Vorplatz, der während des arbeitens mit viel Zuschauern belegt war und so manches Fläschen geleert wurde.
    Viel Spass beim Anschauen.

    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Berkow,
    eine wirklich gelungene Arbeit. Meine Hochachtung.
    Büsten - Köpfe - Gesichter sind was ganz individuelles. Hier gibt es keine Norm, da kann ich Jakob in seiner Aussage nur bestätigen. Das ist das Leben !!!

    Zu den dezentralen Schnitzkursen von Mr. Schnitz dürfte die Organistion (wenn alle, insbesondere der harte Kern mitspielt) nicht das groiße Problem sein !
    Gruß Otti

    Hallo Berkow,
    weitere dezentrale Kurse von Mr. Schnitz wären mit Sicherheit auch für Ihn eine nützliche Alternative.
    Ich bin der Meinung, wenn Er als unser Forumsmitglied regionale Kurse anbietet, wäre Er mehr als ausgebucht. Hast Du über eine solche Alternative mal nachgedacht ?
    Würde uns allen und auch Mr. Schnitz weiterhelfen.
    Alles eine Frage der Organisation !
    Voraussetzung seitens Mister Schnitz eine Außendienst-Tätigkeit .
    Leider ist es so, daß sich solche Asse zu Hause einmauern und jede Reflektion nach außen blockieren.

    Nachdem ich über 30 Jahre bundesweit im Außendienst tätig war, möchte ich auf Grund von gemachter Erfahrung, keine Stunde missen.
    Gruß Otti

    Hallo Darwin,
    hier kann ich Charly I als jung gebliebenen Schnitzhasen nur bestätigen.
    Als Schnitzanfänger sind die Holzarten: Linde - Zirbel- u. Weyhmouthskiefer angesagt.
    Auf Grund von falscher Holzauswahl haben schon viele Anfänger dem Schnitzhobby versagt, da die gewählte Holzart absolut falsch war.
    Sicherlich hat Olivenholz seine Reize bezüglich Optik (Maserung etc.) ist aber für einen Anfänger nicht geeignet. Zum Drechseln würde ich es ohne weiteres verwenden, zum Schnitzen mit 50 jähriger Erfahrung,hätte ich so meine Bedenken.
    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Berkow,
    ist das Dein Selbst-Porträt ?
    Ein gelungenes Werk :thumbup: . Nach Kursabschluß kannst Du dann voll loslegen.
    Schade das Simeon so weit entfernt ist, sonst würde mich so ein Kurs auch reizen.
    Wir hatten früher in unserem Schnitzkreis den Chefarzt unseres örtlichen Krankenhauses als Mitglied.
    Am Anfang haben wir alle gelächelt, dies ist uns nach kurzer Zeit vergangen, da Er die Anatomie beherscht hat. Nach einem 1/4 Jahr war Er Top drauf und wir haben nur noch gestaunt !!!
    In diesem 1/4 Jahr hat der mit der Technik gekämpft - Eisen schärfen etc.

    Wir freuen uns auf Deine zukünftigen Werke. :)
    Gruß Otmar

    Hallo Marco,
    herzlich willkommen im Forumskreis.
    Du wohnst ja zentral im Bereich der Holzschnitzerei und Brauchtumspflege.
    Die letzten 15 Jahre haben wir immer unsere Urlaube in Walchsee bei Kössen verbracht. Früher im Zillertal
    (Stummerberg)
    Durch meine meine berufliche Tätigkeit, war ich früher 6-8 mal jährlich am Institut für Fenstertechnik in Rosenheim zu Systemprüfungen anwesend. Habe die abendlichen Freizeiten genutzt um Kontakt mit den örtlichen Schnitzern zu knüpfen.
    Meine Schnitzkunst beläuft sich berufsbedingt mehr auf Verzierungs-Schnitzerei.
    Drechseln / Krippen- und Modellbau runden den Rentneralltag ab.
    Bin gespannt auf Deine weiteren Werke.
    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Raimund,
    willkommen im Forum :thumbup: .
    Auch ich habe vor ca. 50 Jahren mit Kerbschnitzerei begonnen. Bedingt durch meinen Beruf als Möbelschreiner, war immer die Verzierungs-Bildhauerei im Vordergrund gestanden.
    Im Verlauf der Jahre ist natürlich mehr daraus geworden. (Modellbau - Krippenbau - Drechselarbeiten etc.).
    Wir sind gespannt auf Deine zukünftigen Werke.
    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Thomas,
    bei der Durchsicht ist mir vorab nichts gravierendes aufgefallen !!!!
    Nach Abschluß des Werkbankbeitrages "Rheinhessisches Winzerfuhrwerk" (wenn es Dir optisch gefällt)
    könntest Du das Bild für den neuen Katalog verwenden. Als 2. Alternative zum jetzt eingestellten Brauerei Fuhrwerk .
    Gruß Otti