Beiträge von Zillertaler

    Hallo Tim,
    willkommen im Forum.
    Für Deine Werkzeuge und Werkstatt-Einrichtung kann ich Dir den Shop von unserem Sponsor Thomas empfehlen !!!
    info@schnitzerbedarf.de
    Hier bist Du fachlich - preislich und qualitativ bestens aufgehoben. Im Markt wird leider viel unsinniges und zudem noch überteuertes angeboten. Dies nur als Hilfestellung zu Deinem Problem.
    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Berkow,
    fein beobachtet !
    Die Leine werde ich aus Wurst-Kordel machen. Hierfür werde ich 2 mm Bohrungen setzen und die Leine durchführen. Die Leine wird als Kreuzleine für Doppelspänner ausgeführt. In die rechten Hand bekommt der Fuhrmann noch die obligatorische Peitsche verpasst.
    In früherer Zeit waren die Arbeitsleinen aus gedrehtem Sisal-Material, kommt optisch der Wurstkordel sehr nahe.
    LG Otmar

    Hallo Jakob, :)
    hab dem Fuhrmann Schnaps angeboten. Wollte Er nicht, da Er nach der StVO. nichts trinken darf, ansonsten ist der Lappen weg !
    Er ist fertig (bis auf die Oberflächenbehandlung) und hat schon mal Platz genommen, was ihm fehlt sind noch die Pferde.
    Hab ich noch in Arbeit auf der Schnitzbank.
    Die Pferde (Schwarzwälder Kaltblut) werde ich im Farbton dunkelbraun mit weißer Mähne gestalten.
    Der Dunkelbraunton wie bei den Verzierungsornamenten vom Handwerkerspruch.
    Das Leder für die Geschirr-Anspannung hat einen helleren mittelbraunen Ton, damit ein gewisser optischer Kontrast vorhanden ist.
    Hat noch jemand einen besseren Vorschlag ? Bin offen für alle guten Ratsachläge.

    Gruß Otti :)



    Schwarzwälder-Kaltblut !


    Hallo Berkow,
    willkommen im Club der Rentner. :thumbup:
    Jetzt kannst Du hoffentlich das alles realiesieren was Dir immer vorgeschwebt hat.
    Wie weit ist das Spielzeug für Deine Enkel ?
    Gib mal Kommando nach Abschluß Deines Kurses bei Mr.Schnitz.
    LG Otti

    Hallo Dieter,
    der Engel ist Dir vortrefflich gelungen.
    Eichenholz ist nun mal so eine Sache, die in der Regel auf die Knochen geht.
    Ich habe Mitte der 80er Jahre einiges an Eiche verschnitzt in Form von Fassböden.
    Diese stammten aus einer ortsansässigen Weinbrennerei (Texier) und waren durch das Alter und die Lagerung von Weinbrand "Gott sei Dank nicht so hart".
    Hier habe ich für die groben Arbeiten mit einem pneumatischen Schnitzgerät gearbeitet, sodaß nur die Feinarbeit noch strapaziös war.

    LG Zillertaler

    Hallo Jakob, :)
    habe mit dem Polsterer/Sattler gesprochen. Er hat genügend Reststücke an Leder in versch. Farbtönen
    an Lager, die Er mir kostenlos überläßt. Verbindungen schlägt Er vor, über Druckknöpfe zu machen.Das entsprechende Werkzeug stellt Er mir zur Verfügung.
    Die Geschirre werde ich als Kumet-Geschirr ausführen, sieht Orginaler aus. Die Alternative wäre eine Blattgeschirr, das aber nur für leichtere Zugarbeiten eingesetzt wurde. Wenn schon mache ich das richtig.
    Die Kumetanspannung macht zwar mehr Arbeit,wird aber dem Modell gerecht.
    Das Brauerei-Fuhrwerk von Thomas hat eine bayrische Kumet-Anspannung die nicht in unsere Gegend passt.
    Das obige Warmblutpferd hat ein Stall-Halfter an.
    Meine Pferde sind Kaltblüter(Arbeitspferde) Die Halfter/Trense erhalten oben Stirnriemen und unten breiteren Nasenriemen mit Metall-Applikation. Als Gebiß eine Stangenkanndarre.
    In wie weit sich das Modellmäßig realisieren läßt muß ich abwarten,aber dies sind meine Vorstellungen.
    (so nah wie möglich am Orginal)

    LG Otti

    Hallo Schnitzfreunde, :)
    heute möchte ich Euch den Arbeitsgang "Beizen" als vorletzten Beitrag zeigen.
    Arbeitsweise:
    1. Grundierung - (Spezial-Beizgrundierung)
    2. Wachsbeize - Rosner WB 169 hellbraun (gesamtes Objekt) Trockenzeit über die Nacht.
    3. Wachsbeize - Rosner WB 133 dunkelbraun (Schrift)
    4. Wachsbeize - Rosner WB 133 dunkelbraun (Verzierungsrosetten)
    Das Beizmaterial habe ich bei Thomas bestellt.
    Bedingt durch die Spezial-Grundierung bekam ich keine Farbläufer. (nur zu Empfehlen)
    Als Projektabschluß werde ich das Objekt morgen noch polieren und mit Schutzwachs versehen.
    Die fertige Arbeit werde ich als Projektabschluß noch einstellen.

    LG Zillertaler :thumbup:



    Hallo Flugga,
    So wie Du berichtest, hast Du den Stamm in Längstücke von 1,2 - 1,50 m geteilt. Haben aber noch die StammForm.
    Zum Lagern müsst Du die Stammstücke im Sägewerk Gattern lassen , das heisst in Bohlenstärke schneiden lassen.
    Die Stärke kannst Du selbst festlegen, kommt drauf an,wie Du das Holz einsetzen willst.
    Ich würde die Stärken 24 - 36 - 55 - 100 mm nehmen.
    Anschliessend muß das Holz gestappelt werden , mit Stapelleisten -mind. 20 mm stark- gelagert werden damit das Holz trocknen kann.
    LG Zillertaler

    Hallo Jakob, :thumbup:
    mit dieser Madonna hast Du nach meiner Meinung als Erstlingswerk die richtige Wahl getroffen.
    Das Modell ist schlicht/einfach und schön,es wird dem Thema Friedhof/Elterngrab gerecht.
    Hast Du in Punkto Wetterschutz keine Bedenken ? Wie Du berichtest ist das Fotomodell aus Bronze,
    da wird außer Patinaansatz wenig passieren.
    Persönliche Erfahrung:
    Ich hatte vor ca. 15 Jahren ein Grabkreuz fürs Elterngrab geschnitzt, (Bild in Anlage) daß beim Friedhofs-Amt riesige Wellen schlug, da das Kreuz nicht den Bestimmungen entsprach.
    Das Kreuz war den Bestimmungen entsprechend 10 cm zu hoch.
    Das Ganze verursachte einen riesigen Ärger. Mein Bruder,als beschäftigter des Friehofs-Amtes,
    hat die Angelegenheit regeln können. Wäre der Umstand nicht gewesen, hätte ich das Kreuz entfernen müssen.

    LG Otti


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    Hallo Jakob, hallo Berkow,hallo Seehaas, :):thumbup:
    habe an den Achsabschlüssen lange gedocktert. Bin letztlich bei dieser Version hängengeblieben.
    An den alten orginal Wagen war immer eine Achskappe aufgesteckt , die immer vertikal mit einem Split gesichert war. Meine jetzige Version kommt dem am nächsten. (leider ohne Splint)
    Die Achse ist aus 6 mm Buchenholz-Rundstab. Die Achsenden habe ich auf ca. 4,5 mm abgeschnitzt und dann die Hutmutter vorsichtig aufgedreht. Vorteil dieser Bauweise - ich kann die Hutmutter abdrehen und das Rad rausnehmen.
    Die Bohrung der Achse in den Rahmenträger habe ich mit 6,0 mm gemacht, (Dübelbohrer mit Zentierspitze)
    desgleichen die Bohrung durch die Radnabe. Die Radnabenbohrung habe ich anschließend mit 6,1/6,2 mm aufgebohrt, sodaß sich das Rad einwandfrei runddreht.
    Voraussetzung für diese Bohrungen sind eine präzise Ständerbohrmaschine.
    Die vorgenannte Arbeitsweise macht dieses Projekt so interessant.
    (Jakob Du ist ja auch so ein Perfektionist).
    Thomas hat im Katalog ja ein Bier-Fuhrwerk abgebildet. Habt Ihr es schon gesehen ?
    Dies war auch einer der Leitfäden für mich. Der Beitrag von Seehaas über das Schneeschiff war noch eine zusätzliche Bereicherung.
    Die Kummetanspannung der Pferde bei dem Schneeschiff ist eine Super-Vorlage.
    Hier werde ich einen Spezi (Sattler + Polsterer) für Tips / Machart / Material / in Anspruch nehmen.

    LG Otti

    Hallo Flugga,
    mal was anderes und eine schöne Idee.
    Spielst Du Volley-Ball ?
    Wie sind die Größen-Dimensionen ?
    Mit Pappelholz habe ich nicht die besten Erfahrungen. Lässt sich zwar gut schnitzen, geht aber stark an die Eisen. Schließt im Wachstum sehr viel Sand mit ein.
    In unserem örtlichen Naturschutzgebiet Rheinauen könnte ich Pappel zur Genüge bekommen.
    Wenn das alles Linde währ, hätte ich mit der Schnitzholzbeschaffung keine Probleme.
    Wie sind Deine Erfahrungen mit Pappelholz ?
    LG vom
    Zillertaler

    Winzer-Fuhrwerk:

    Hallo Schnitzerfreunde, :)
    das Wagengestell ist jetzt so weit fertig.
    Die Wagenlänge beträgt 56 cm - Gesamtlänge incl. Deichsel 93 cm - Gesamtbreite 23 cm.
    Die Räder der lenkbaren Vorderachse haben 9 cm Höhe - die der Hinterachse sind 11 cm.


    Die Räder werde ich noch mit 1 mm starkem und 11 mm breitem Alublech als Laufreifen belegen.
    Auf nacktem Holz kann man nicht fahren.
    Werde über weiteren Fortgang berichten !

    LG Zillertaler