Beiträge von Tasmandevil

    Hallo Manuel,

    herzlich willkommen im Forum!

    Zu Deiner Anfrage: Schau mal hier bekommst Du solche Fräser für Deine Makita https://www.feinewerkzeuge.de/ Herr Schmidt bietet verschiedene Arten solcher Fräser an. Z. B. einen so genannten Spiralnutfräser oder einen einfacheren Nutfräser an. Ich kaufe alle meine (speziellen) Werkzeuge bei Herrn Schmidt.

    Im Anhang habe ich Dir ein Foto von einem einfachen Nutfräser hochgeladen.

    Gruß
    Jakob



    Quelle Foto: Dieter Schmidt feine Werkzeuge

    Hallo Kollegen,

    wenn eines "fast" alle Schnitzlehrbücher oder Lehr-Videos gemeinsamen haben, dann ist es das Versäumnis, zu zeigen wie man eine Figur oder eben ein Gesicht, aus dem vollen kantigen Holz schnitzt. Ich meine, wie man die "Grundschnitte setzt, damit überhaupt eine Figur/Gesicht entstehen kann.

    Schon vor längerer Zeit habe ich im Internet diesen Shop http://www.woodpeckershop.de/vorlagen.html entdeckt.

    Hier könnt ihr viele Schnitzvorlagen, die plastisch zeigen, wie man diese Grundschnitte setzt, erwerben.

    Als Beispiel habe ich mal zwei Fotos von diesen Schnitzvorlagen hochgeladen.


    Gruß
    Jakob

    Quelle Fotos / http://www.woodpeckershop.de/vorlagen.html

    Hallo Kollegen,

    ja das ist so eine Sache, mit den Schnitzhölzern. Das Beste heimische Schnitzholz ist und bleibt das Lindenholz. Ich kenne jedenfalls kein vergleichbares, kein heimisches, dass sich so gut schnitzen lässt. Gerade die Nadelhölzer sind sehr schwer zu schnitzen. Voraussetzung um sie überhaupt "einigermaßen" schnitzen zu können, sind extrem scharfe Schnitzmesser, Schnitzeisen. Die Linde verzeiht es eher, wenn das Werkzeug mal nicht so scharf ist.

    Gerade bei den Nadelhölzern ist es schwierig gegen die Faser zu schnitzen, wenn dann das Werkzeug nicht 100 prozentig scharf ist, ist Feierabend. Das Holz ist einfach nicht kompakt genug, zu Grobporig.

    Wenn man nicht ständig jeden Schnitt mit einem Gegenschnitt beendet, reißt man zu oft dicke große Splitter aus dem Holz.

    Oder ich mache da was falsch!

    Meine Frage wäre also an den Profi Michael (PreMi): Wie schnitzt man solche Hölzer am Besten? Gibt es da eine besondere Schnitttechnik?

    Gruß
    Jakob

    Hallo Tom,

    kannst Du deinen Bericht bitte hier einsetzen. Wäre sicherlich interessant, für alle Foristen. Wenn Du das nicht möchtest, wäre ich persönlich natürlich daran interessiert. Könntest ihn mir ja dann als PN oder über e-Mail schicken.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Berkow,

    nein leider waren wir nicht in dem Tunnel. Wir hatten uns für die Bootsfahrt an den Fuß der Wasserfälle entschieden. Ich glaube der Tunnel war auch gesperrt. In Toronto waren wir nur kurzzeitig, da wir einen engen Zeitplan hatten.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Michael,

    war gerade auf deiner Seite. Die Skulpturen auch dort Meisterlich!! Wenn ich es könnte, und Du wolltest, würde ich bei dir in die Bildhauer-Lehre gehen!

    Ich suche schon lange einen Lehrmeister, der mir die Bildhauerei von der Pike auf beibringen würde. Liebendgerne würde ich das natürlich ohne Lehrlingslohn machen. Trotz meines vorgerückten Alters, würde ich nochmal solch einen schönen Beruf erlernen. Zeit hätte ich als Rentner genügend!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Kollegen,

    wir sind wieder zurück von unserer Urlaubsreise in die USA. Wir waren zu Gast bei unserem Sohn, der dort lebt.

    Teils mit einem Mietwagen, teils mit dem Flugzeug, haben wir einen recht großen Teil der USA erkundet. Die Reise ging von Sterling Nähe Washington (dort lebt unser Sohn) zu den Niagara Fällen, von dort nach New York, von New York mit dem Flugzeug quer durch das Land nach Las Vegas. Dann mit dem Auto durch die Wüste zum Hoover Dam, vom Hoover Dam wieder durch die Wüste, zum Grand Canyon. Dann mit dem Flugzeug wieder zurück nach Washington. Das war unsere Reise in groben zügen.

    Was wir alles im Einzelnen in USA auf unseren Stationen gesehen, erlebt haben, kann ich hier nicht wiedergeben. Dazu war es zuviel.

    Fotos haben wir natürlich unszählige gemacht. Die Fotos von den Niagara Fällen möchte ich euch zeigen. Die Fälle sind atemberaubend. Der größere Teil der Niagara Fälle liegt in Kanada. Dort sind wir auch mit einem PS-starkem Motorschiff bis an den Fuss der Fälle gefahren. Das war schon einwenig beängstigend. Unten im Kessel, ca. 30 Meter von den aufschlagenden Wassermassen, ist es wie im Höllenschlund. Das herabstürzente Wasser donnert so, dass man kein einziges Wort versteht. Die aufgewirbelte Gischt hüllt einen vollkommen in einen Nebel aus Wasser ein. Demjenigen der schwache Nerven hat, würde ich nicht empfehlen mit solch einem Schiff unter die Fälle zu fahren.

    Gruß
    Jakob

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    Hallo Michael,

    ich glaube, da reden wir aneinander vorbei. Natürlich ist der Schaukasten dazu da seine Werke zu zeigen. Dort sollen ja auch nicht Arbeitstechniken vorgestellt werden. Der Schaukasten ist ein reiner Ausstellungsraum.

    Meine und ich glaube auch Seehaasens Ansinnen ist es, darauf aufmerksam zu machen, nicht nur den Schaukasten zu nutzen, sondern auch mal "unaufgefordert" (ist vielleicht das falsche Wort) in der "Werkbank", die extra dafür geschaffen wurde, ein Schnitzwerk in seinen einzelnen Arbeitsschritten zu zeigen. Also eventuell vom Aufzeichnen auf das Holz, über das eventuelle Aussägen, bis hin zum Schnitzen.

    Ich möchte hier kein Süssholz raspeln, das liegt mir nicht. Aber Du bist ein Meister des Schnitzens, wenigstens was die Maskenschnitzerei angeht. Figürliche Werke oder Reliefs habe ich noch keine von dir gesehen, da kann ich deine Fähigkeiten nicht beurteilen.

    Gerade weil Du meisterlich schnitzen kannst, wäre es für die übrigen Foristen, also auch für mich, ein echter Zugewinn, wenn Du die Zeit dafür aufbringen könntest, eine Maske z. B. in der "Werkbank" von A bis Z zu schnitzen.

    Viele Grüße
    Jakob

    Hallo Kollegen,

    Ja das ist so ein Problem mit den Schnitzerforen. Ich persönlich kenne noch ein weiteres außer diesem hier. Auch dort wird das Forum hauptsächlich dazu benutzt, seine Werke zu zeigen.

    Eigentlich bin ich ja einem Forum beigetreten, um von anderen Schnitzern, Bildhauern, die dieses alte Handwerk beherrschen, zu lernen. Dazu gehört aber immer ein Mitglied, ein Meister, der sich dazu bereit erklärt, seine Schnitztechniken an seine "Forenfreunde" weiterzugeben.

    Dazu braucht man aber Zeit, die Fähigkeit Andern etwas beibringen zu können, und vor allen Dingen den Willen dazu.

    So hatte ich mir jedenfalls ein Forum vorgestellt. "Diese Vorstellung" habe ich mir aber schon vor einiger Zeit abgeschminkt. 8)

    Es sind immer nur ganz wenige, die mal eine Arbeit von Anfang bis Ende in Schrift und Bild vorstellen. Meist sind es auch diejenigen die selbst noch jede Menge Hilfe bräuchten!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Tom,

    wir sind gerade von Las Vegas zurückgekommen. Nun sitze ich hier bei meinem Sohn Zu Hause in Reston bei Washington, und schaue mir unser gemeinsames Werk an. Sieht ja klasse aus! Da hast Du dir ja sehr viel Mühe gemacht. Der Anstrich der Gans, ist das schon das Trennmittel für die Form? Oder weshalb, hast Du das Holz so behandelt?

    Gruß
    Jakob

    Hallo Kollegen,

    Im Netz habe ich diese Seite gefunden, bezw. ich hatte Werbung dafür in meinem E-Mail-Postfach.

    http://anatomy360.info/

    Hier könnt ihr 3D-Scanns von Menschlichen Modellen erwerben. Männliche, weibliche Ganzkörper-Scanns und Scanns von Köpfen/Büsten. Es gibt Versionen für MAC und Windows Betriebssysteme. Auf der Seite erfahrt ihr auch welche Voraussetzungen euer Pc erfüllen muss!

    Man kann die Ansichten der Scanns in jede beliebige Richtung drehen, ausdrucken und zum Schnitzen aufs Holz übertragen. Vergrößern und verkleinern ohne das sich die Proportionen verzerren ist auch möglich. Zum Schnitzen kann man sich auch nur die Konturen der Modelle anzeigen lassen und ausdrucken. Das ist fürs übertragen aufs Holz ja von Wichtigkeit.

    Das Programm kann noch sehr viel mehr!!

    Ich habe mir die Scanns von den Köpfen/Büsten gekauft. Funktioniert einwandfrei. Der Preis ist auch sehr günstig ich habe dafür umgerechnet ca. 15 Euro bezahlt! Bezahlen könnt ihr mit Paypal oder Kreditkarte. Danach könnt ihr sofort downloaden.

    Schaut euch mal in Ruhe die Startseite unter diesem Link an. Da erfahrt ihr über die Funktionen dieses Programms schon einiges. Es ist zwar in englisch, aber durch ausprobieren habt ihr es schnell raus, wie das Programm bedient wird!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    da stimme ich Thomas voll zu. Du musst ausgiebig polieren! Durch das polieren entsteht Wärme, die Wärme lässt das Wachs anschmilzen. So kann es sich gleichmäßig auf der Oberflächen verteilen. Und erst durch die Wärme bekommt es seinen Glanz! Das geht natürlich auf einer glatten, ebenen Fläsche am besten!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    ich sehe das auch so wie Du. So fleckig würden mir die Pferdchen auch nicht so recht gefallen.

    Es soll doch so natürlich wie möglich aussehen.

    Ein Schimmel sieht so auch nicht aus. Da wären die Farbkontraste deutlicher. Ein gestriegeltes Pferd das in der Sonne steht, glänzt eher im ganzen. Das Sonnenlicht, das auf das Fell fällt, macht höchsten leichte Farbunterschiede im Fell.

    Das weiß Du als Pferdefachmann ja selbst.

    Wenn es dicht stört, würde ich es versuchen zu ändern. Sonst wirst Du dich immer ärgern, wenn Du das Fuhrwerk ansiehst.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    Die fleckige Oberfläche der Pferdchen, kommt daher, weil Du keine glatte Oberfläche hast. Durch die Schnittmarken hast Du eine unebene Fläche.

    Nach dem Schnitzen, hast Du sicherlich mit Schmirgel geschliffen. Durch die Schnittmarken passiert dann folgendes: die Kanten, die Erhöhungen, der Schnittmarken werden durch das Schmirgeln gebrochen. Die Vertiefungen entschanden durch die Schnitte, erreicht man dann weniger mit dem Schmirgelleinen. Die Kanten der Schnittmarken sind nun heller als die Vertiefungen.

    Eine Wachsbeize kann diese Farbunterschiede nicht ausgleichen. Dafür hat sie zu wenige Farbpigmente.

    Um nun eine gleichmäßige oder annähernd gleichmäßige Farbgebung zu erreichen, dürfte man entweder, nicht schleifen, oder mit einem 1er und 2er Stich die Oberläche glätten und dann erst schleifen, oder eine Farbe nehmen, die so pigmentiert ist, dass sie die Farbunterschiede, entstanden durchs Schleifen, ausgleichen kann.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Tom,

    um richtig gut schnitzen zu können, gehört noch "einiges" mehr als nur stimmige Proportionen! Das wird dir hier jeder bestätigen! Wenn Du tief in diese Materie einsteigen möchtest, wirst Du das auch feststellen können =O . Schnitzen ist ein ständiger Lernprozess!

    Gruß
    Jakob

    Hallo Otti,

    wie wäre es mit normaler Beize? Damit habe ich schon gearbeitet. Ich meine eine Wasserfeste Beize. Teakholz-Beize die gibt einen gleichmäßigen dunkelbraunen Ton.

    Ich weiß aber nicht ob du die jetzt noch über die Wachsbeize streichen kannst. Mit der Wachsbeize hast Du ja schon die Holzporen geschlossen.

    Gruß
    Jakob

    Hallo Tom,

    es freud mich wenn dir die Gans gefällt. Das ist mir Lohn genug. Wie ich dir ja schon geschrieben hatte, war es mir eine Freude so ein schönes Hobby, wie deines, zu unterstützen. Eine Bitte hätte ich noch an dich: Wenn es dir möglich ist, dann mache doch ein Paar schöne Nahaufnahmen deines fertigen Modelle und lade sie hier hoch. Über ein neues Video, wie dein Vogel mit Hals und Kopf fliegt, wäre klasse.

    Du schreibst, die Abformung wäre Neuland für dich. Dann wird das sicherlich eine knifflige Sache. Den Kleber (Uhu endfest 300) benutze ich auch. Ich baue auch Angelruten, die Korkgriffe müssen auf den Rutenblank geklebt werden. Dafür ist der Kleber sehr geeignet. Weißt Du wo Du die Glasaugen herbekommst? Wenn nicht, die bekommst Du beim Tierpräperator. Schau mal im Netz. Die haben naturgetreue Augen für fast jedes Tier.

    Hallo Raimund,

    ja das geht, manchmal arbeite ich auch so. Hier in diesem Fall war das aber nicht möglich. Für diese Methode bräuchte man Fotos aus jeder Perspektive. Die Abbildungen müssten auch von einem einzigen Tier sein. So könnte man ein Tier oder jeden anderen Gegenstand "nie" fotografieren, dass die Länge, Breite und Tiefe übereinstimmen würden.

    Um so arbeiten zu können brauch man einen 3-D-Sanner (ein guter kostet 30000 Euro)! Mit diesem Scanner scannt man jeden beliebigen Gegenstand ein. Den Scann wandelt dann ein PC in 2-D Zeichnungen um. Dann druckt man sich die Zeichnungen aus (drei einzelne Dimensionen), und überträgt sie aufs Holz.

    Bei dieser Gans, habe ich mir mit Hilfe verschiedener Fotos die Anatomie einer Gans eingeprägt, und sie dann frei Hand aufs Holz gezeichnet.

    Gruß
    Jakob