Beiträge von Dieter

    Hallo Caedes,

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Schnitzen mit Kindern, insbesondere Schnitzanfänger, hat der Autor und Youtuber Felix Immler mit seinem ersten Buch „Werken mit dem Taschenmesser“ in den Fokus gerückt.

    Eine empfehlenswerte Lektüre für Erzieher.

    Viele Grüße

    Dieter

    Schnittschutzhandschuhe heiß das Zauberwort, zumindest an der Haltehand.

    Die Schnitt- und Stichfestigkeit sind bei der Prüfung von Arbeitshandschuhen eines der Prüfkriterien.

    Die Norm EN388 oder ISO EN 13997 beschreiben die Anforderungen an Arbeitshandschuhen. Gerne mal im WWW danach suchen.

    Bei diversen Online Händler im Netz oder auch beim Hausherrn zu erwerben.

    Verletzt habe ich mich nur, wenn ich KEINE Handschuhe getragen hatte.

    VG Dieter

    Update:

    Das Möbius Oval hatte ich zwischnezeitlich auch etwas größer geschnitzt. Als Holz stand mir ein Block aus Erle zur Verfügung. Leider nicht die beste Qualität aber für diese Möbius Oval noch OK.

    Die Skulpur ist ca. 30 cm hoch und mit Sockel, auch hier habe ich einen Granit verwendet, ca. 45 cm.

    Naütlich habe ich die Oberfläche wieder geölt und anschließend gewachst.

    Nachfolgend noch ein paar Bilder.

    Liebe Grüße

    Dieter

    Hallo Forum,

    als Schnitzanfänger hatte ich mir vor ca. 10 Jahren ein Set von Mikro Schnitzeisen zugelegt. Damals wurden meine Schnitzeisen noch vom Hersteller Dastra aus Remscheid hergestellt und hier im Shop vertrieben. Die kleine handliche Form hatte mich insbesondere als Anfänger direkt angesprochen; zumal ich damals noch vieles in der Hand geschnitzt hatte. Natürlich gehörte auch damals schon ein Schnittschutz-Handschuh zur Ausrüstung dazu, Sicherheit zuerst!

    Jetzt in der Sommerzeit habe ich mir meine Mikro-Schnitzeisen wieder hervorgeholt und die Tools auf die notwendige Schärfe gebracht.

    Zuerst musste ich mich wieder an die kleine Bauform der Beitel gewöhnen, doch das Gefühl für die Werkzeuge kam schnell zurück. Aus einigen Reststücken Lindenholz habe ich dann folgende kleine Schnitzereien mit diesen Tools umgesetzt.

    Kleine Riesenschildkröte:

    Die kleine Schildkröte hat die Maße von ca. 9*6*4 cm (L,B,H).

    Mit einer Schablone habe ich den Umriss auf das Lindenholz übertagen und mit der Dekupiersäge ausgesägt. Alles andere habe ich dann in der Hand geschnitzt. Um evtl. Verletzungen vorzubeugen habe ich mir noch ein paar neue Schnitzschutz Handschuhe (CUT II bzw. EN388 4544D) zugelegt. Allerdings trage ich diesen Handschuh nur an der Haltehand, da ich so ein besseres Gefühl fürs Schnitzen habe.

    Als nächstes Projekt habe ich diesen Igel geschnitzt.

    Der Igel hat die Maße von ca. 10*5*7 cm (L,B,H).

    Die Vorgehensweise war die Gleiche wie beim vorherigen Projekt. Den Igel habe ich auch überwiegend in der Hand geschnitzt. Nur zu Beginn hatte ich das Lindenholz mit einer Stockschraube aufgespannt.


    Als weiteres Projekt habe ich dieses Krokodil geschnitzt.

    Das Krokodil hat die Maße von ca. 20*7*4,5 cm (L,B,H).

    Alle Schnitzereien habe ich nach Fertigstellung mit einer Holzbutter (Lebensmittelecht) behandelt.

    Bei der Umsetzung der kleinen Schnitzereien mit den Mikro Schnitzeisen hatte ich viel Spaß.

    Leiebe Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,

    auch dieser Hase wurde pünktlich zu Ostern fertiggestellt.

    Der (Oster)-Hase oder besser das Kanninchen wurde aus einem Block abgelagertem Lindenholz geschnitzt und anschließend geölt.
    Auf das Schleifen habe ich bei der ca. 18cm hohen Figur bewusst verzichtet.

    Viele Grüße

    Dieter

    Warum macht man (oder Du) Beides? Sind es verschiedene Effekte oder ein anderer Schutz?

    Hallo Addi,

    mit dem Ölen wird das Holz quasi "angefeuert"; d.h. die Holzmaserung kommt dadurch deutlich zur Geltung. Das Holz wird gut mit Öl eingestrichen; die Hirnholzflächen saugen das Öl quasi sofort auf. Nach ca. 5 Minuten wird überschüssiges Öl mit einem Tuch aufgenommen. Danach das Wekstück gut trocknen lassen. Natürlich wird durch das Ölen das Holz auch sehr gut geschützt.

    Mir persönlich gefällt der Effekt sehr gut und ich öle gerne meine Werkstücke.

    Mit dem anschließenden Wachsen werden noch offene Poren geschlossen und die Oberfläche geglättet. Mit einer Bürste oder einem weichen Tuch (oder Poliermaschine) kann durch polieren noch ein Glanzeffekt erzeugt werden. Bei Drechslern ist das sehr beliebt.

    Am besten probierst du das einfach mal an einem Probeholz aus.

    Viele Grüße

    Dieter

    Noch eine Frage: Wie hast du das "Ei" beim Schnitzen gehalten? In der Hand oder irgendwie eingespannt?

    Hallo Bernd,

    wann immer mir das möglich ist, spanne ich die Werkstücke aus Sicherheitsgründen ein. So habe ich beide Hände am Schnitzeisen und verringere so die Verletzungsgefahr deutlich.

    In diesem Fall habe ich etwas Material stehen lassen und als Sockel zum Einspannen benutzt.

    Viele Grüße

    Dieter

    Möbius-Ei

    Passend zur Osterzeit ist meine kleine Skulptur, mein Möbius-Ei, fertig geworden.

    Die Skulptur ist ca. 13 cm hoch, aus Lindenholz geschnitzt und anschließend geschliffen worden. Ich werde die Oberfläche noch ölen und anschließend wachsen. Danach muss ich sie noch mit einem Sockel verbinden. Der Wechsel von konkaven und konvexen Flächen hat mir besonders gut gefallen.

    Das interessante an einem Möbius-Band ist, dass es nur eine Oberfläche und auch nur eine Kante gibt.

    Am häufigsten wird dieses Phänomen als Band dargestellt. Im WEB gibt es hierzu viele Veranschaulichungen.

    Viele Güße

    Dieter

    Hallo Addi,

    willkommen hier im Forum.

    Das von dir angesprochene Buch -Schnitzen das Grundlagenbuch- kann ich dir wärmstens empfehlen, da es insbesondere für einen Schnitzanfänger sehr geeignet ist. Das Buch ist m.E. sehr verständlich geschrieben und auch hinreichend bebildert.

    Mit dem Buch erhältst du zusätzlich die Möglichkeit, dir die Im Buch beschriebenen Tipps in Lehrvideos auf der WEB Seite des Verlages (nach erfolgter Registrierung) anzusehen. Den notwendigen Link und Freischaltcode findest du im Buch.

    Rheinhold Büdecker, Autor des Buches, beschreibt sehr verständlich in 12 Lehrvideos den Einstieg ins Schnitzen. Gerade das Thema Arbeitssicherheit hebt der Autor hervor. Ich habe für mich sehr viel mitgenommen und war sehr dankbar für die vielen hilfreichen Tipps und Erklärungen.

    Das Buch beinhaltet aber auch viele Projekte und Vorlagen (auch ein paar Vögel), die zum Nachschnitzen einladen. Ein Buch, das seinen Preis Wert ist! Einige Projekte habe ich selbst nachgeschnitzt und hatte viel Freude dabei.

    Viele Grüße und stets eine sichere Hand beim Schnitzen

    Dieter

    Hallo Freizeitschnitzer,

    da hast du dir ein sehr schönes Motiv ausgesucht.

    Ein "Drei Hasen" Fenster schmückt den Dom zu Paderborn. Schon Anfang des 16. Jahrhunderts hat dies ein Steinmetz in den spätgotischen Kreuzgang des Doms gemeißelt. "Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei", so lautet der Vers, der in knapper Form das Drei-Hasen-Fenster beschreibt. Heute ist es quasi ein Wahrzeichen der Stadt und auch das Logo des Verkehrsvereins. Auch Schachtdeckel wurden mit diesem 3-Hasen Motiv gestaltet.

    Aber das habe ich auch erst gelernt, als ich das Motiv vor einigen Jahren selbst geschnitzt hatte.




    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo Bernd,

    Holla die Waldfee!!!

    Super, eine echt klasse Arbeit von dir!

    Super sauber geschnitzt, insbesondere die vielen kleinen Flächen sind super herausgearbeitet worden. Die plastische Wirkung bzw. die räumliche Tiefe ist dir sehr gut gelungen. Mit diesem Relief wirst du deinen Frenden eine große Freude bereiten. Du hast ein Händchen dafür, ein echter Hingucker.

    Gerne mehr davon und weiterhin viel Spaß!

    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,

    hier habe ich zwei selbst hergestellte Punziereisen oder auch Punzen. Der ehemalige Körner (links im Bild) hat an der Spitze einen Durchmesser von ca. 5 mm und der Rundstahl hat einen Durchmesser von ca. 8 mm.

    Beide hatte ich flach abgesägt bzw. geschliffen, dann mit einer feinen Säge in entsprechende Segmente (z.B. kreuzförmig) gesägt und diese mit einer Schlüsselfeile spitz zugefeilt.

    Mit dem Klüpfel (oder Hammer) schlägt man die Spitzen des Punziereisens senkrecht in das Holz. Hier setzt man Schlag an Schlag und dreht dabei das Punziereisen ein wenig, damit das so entstandene Muster ungleichmäßig und damit gefällig erscheint. Die Spitzen des Punziereisen erzeugen kleine Vertiefungen im Holz. Aber nicht zu tief einschlagen, damit das Holz nicht splittert. Eine Oberflächenbehandlung mit Öl verstärkt die plastische Wirkung und erzeugt "räumliche Tiefe".

    Das Punzieren ist eine jarhunderte alte Dekorationstechnik um Leder, Metalle oder Holz zu verzieren oder um eine bestimmte Struktur zu erhalten.


    Hier noch zwei Reliefs, bei denen ich den Hintergrund entsprechend punziert hatte.

       

    Viel Spaß beim ausprobieren!

    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo Jogi,

    den Hintergrund bei einem Relief ganz glatt zu bekommen ist wirklich sehr schwierig. Leichte Unebenheiten bleiben gerne an den Stellen, wo die vorhandnen Werkzeuge nicht so gut hinkommen. Daher ist hier Punzieren das Mittel der Wahl.

    Ein punzierter Hintergrund löst dieses Problem und das Motiv kommt auch noch besser zur Geltung. Im Buch "Schnitzen, das Grundlagenbuch" geht der Autor auf diese Technik im Besonderen ein.

    Ich habe auch schon mehrere Reliefs mit dieser Technik bearbeitet und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

    Ein Punziereisen kann man übrigens einfach aus einem alten dickeren Nagel o.ä. selber herstellen.

    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo Rainer,

    Dieses Relief gefällt mir sehr gut. Die Hinterschneidungen der Blüten sind dir sehr gut gelungen. ingesamt ist das Relief klasse arrangiert und ausgeführt; eine wirklich schöne Arbeit von dir.

    Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim Schnitzen.

    Dieter