Nun habe ich weiter gearbeitet (was die Peinlichkeit aber nicht unbedingt verbessert hat...). Aber ich muss sagen, dass ich dabei viel gelernt habe, auch wenn der arme Vogel alle Erbkrankheiten hat, die ein Vogel so haben kann.
Nach meiner letzten Anfrage weiter oben, sah er dann zunächst so aus. Ich war froh, dass ich es irgendwie kapiert habe, wie man grob den Schnabel macht.
Heute habe ich dann weiter gemacht.
Symmetrie und Proportionen, das habe ich gar nicht hinbekommen.
Aber ich habe für mich mitgenommen, wie ich nun besser anzeichne und vor allem nicht unbedingt drei unterschiedliche Schablonen wild durcheinander nutze... (Länge nun vom Schnabel bis zum Schwanz ca. 11 cm).
Ich hatte zwei Hölzer aufeinander geleimt , weil ich eine gewisse Höhe brauche. Beim nächsten Mal werde ich besser darauf achten, dass die Faserrichtung bei beiden Stücken gleich ist. Denn so musste ich den Vogel ab einen bestimmten Bereich drehen und dann weiter machen. Vorher bin ich dann oft "hängengeblieben", was unschöne Kerben gemacht hat.
Leider sieht man sehr gut, wo ich mit roher Gewalt gerissen, anstatt geschnitzt habe...
Aber gerade auf dem Kopf konnte ich hier ansetzen wo ich wollte, es fühlte sich immer falsch an. Denn an anderen Stellen, wo ich das Messer richtig angelegt habe, ging es butterweich.
Ich habe ihn mit Schleifpapier bearbeitet, weil ich hoffte, besser den ein oder anderen Fehler auszugleichen. Aber das Gegenteil war der Fall, die Fehler wurden so erst richtig angezeigt...
Ich wollte zwei Augenlöcher bohren, aber ich fürchte, dass dann die fehlende Symmetrie und Proportion noch deutlicher wird...
Der Kopf ist nach wie vor zu groß und der Schnabel mächtig (selbst, wenn es ein Kernbeißer wäre...!), aber ich habe Angst, dass ich ihn mir ganz versaue, wenn ich versuche noch etwas zu verschlimmbessern.
Viele Grüße
Addi