Beiträge von Addi

    Nun habe ich weiter gearbeitet (was die Peinlichkeit aber nicht unbedingt verbessert hat...). Aber ich muss sagen, dass ich dabei viel gelernt habe, auch wenn der arme Vogel alle Erbkrankheiten hat, die ein Vogel so haben kann.

    Nach meiner letzten Anfrage weiter oben, sah er dann zunächst so aus. Ich war froh, dass ich es irgendwie kapiert habe, wie man grob den Schnabel macht.

    Heute habe ich dann weiter gemacht.

    Symmetrie und Proportionen, das habe ich gar nicht hinbekommen.

    Aber ich habe für mich mitgenommen, wie ich nun besser anzeichne und vor allem nicht unbedingt drei unterschiedliche Schablonen wild durcheinander nutze... (Länge nun vom Schnabel bis zum Schwanz ca. 11 cm).

    Ich hatte zwei Hölzer aufeinander geleimt , weil ich eine gewisse Höhe brauche. Beim nächsten Mal werde ich besser darauf achten, dass die Faserrichtung bei beiden Stücken gleich ist. Denn so musste ich den Vogel ab einen bestimmten Bereich drehen und dann weiter machen. Vorher bin ich dann oft "hängengeblieben", was unschöne Kerben gemacht hat.

    Leider sieht man sehr gut, wo ich mit roher Gewalt gerissen, anstatt geschnitzt habe... :( Aber gerade auf dem Kopf konnte ich hier ansetzen wo ich wollte, es fühlte sich immer falsch an. Denn an anderen Stellen, wo ich das Messer richtig angelegt habe, ging es butterweich.

    Ich habe ihn mit Schleifpapier bearbeitet, weil ich hoffte, besser den ein oder anderen Fehler auszugleichen. Aber das Gegenteil war der Fall, die Fehler wurden so erst richtig angezeigt...

    Ich wollte zwei Augenlöcher bohren, aber ich fürchte, dass dann die fehlende Symmetrie und Proportion noch deutlicher wird...

    Der Kopf ist nach wie vor zu groß und der Schnabel mächtig (selbst, wenn es ein Kernbeißer wäre...!), aber ich habe Angst, dass ich ihn mir ganz versaue, wenn ich versuche noch etwas zu verschlimmbessern.

    Viele Grüße

    Addi

    Ganz herzlichen Dank, Kritzel, für Deine guten Ratschläge und das anschauliche Bild! Wenn ich die Ansicht von oben auch aufklebe (aufmale), dann sollte ich es mit dem Körper ingesamt besser hinkommen... Guter Tipp von wegen des Schnabels! Soweit hatte ich gar nicht gedacht...

    Ich bin gespannt, wie es weiter wird...!

    Viele Grüße

    Addi

    Ganz vielen Dank, Bernd, für Deine ausführliche Antwort! Das hilft mir sehr weiter. Ich hatte mir so einige Videos und bebilderte Anleitungen angeschaut. Manche fingen mit dem Kopf an, andere mit dem Körper, das hat mich dann völlig durcheinander gebracht. Aber es macht ja absolut Sinn, mit dem Körper anzufangen, sonst hat man vielleicht einen schönen Kopf, der aber viel zu klein ist...

    Danke auch für den Tipp, wie ich ein Werkstück fixieren kann. :thumbup:

    Übrigens: Mein erstes Objekt war zwar kein Vogel, dessen Oberfläche sah anfangs aber so ähnlich aus wie deins.

    Ich habe anfangs eher geschnitten, anstatt zu schnitzen... :rolleyes: , habe dann aber gemerkt, dass man "mit Gewalt" gar nichts erreicht. Denn richtig angesetzt, gleitet das Messer dann butterweich...

    Viele Grüße

    Addi

    Wahrscheinlich macht es Sinn, hier weiter zu schreiben, auch wenn es nicht so ganz zur Überschrift passt. Aber vom Zusammenhang her, finde ich es nicht verkehrt.

    Ich habe mit meinem Vogel angefangen. Das Holz, was ich hatte, war zu klein, so dass ich zwei Stücke zusammengeleimt habe. Es ist mir zwar peinlich, das bisherige Ergebnis zu zeigen, aber ich möchte ja weiterkommen und lernen.

    Ich habe im Moment überhaupt keine Idee, wie ich den Kopf und Schnabel herausarbeiten soll, wo und wie ich da etwas wegmachen muss. Ich hatte mir zunächst eine Vorlage aufgeklebt, aber mir gefiel es dann besser, nach Gefühl zu arbeiten. Aber nun hakt es gerade im Kopf bei mir.

    Hier ist die Peinlichkeit...:

    seitlich

    von vorne

    Viele Grüße

    Addi ?(

    Durch den Beitrag von Dieter habe ich auch mal genauer hingeschaut, was die Geschichte betrifft. Ein hochinteressantes Motiv! Wie ich gerade gelesen habe, sind die frühesten Funde aus China im 6. oder 7. Jahrhundert bekannt. Dieses pdf enthält noch viele weitere Informationen.

    Viele Grüße

    Addi

    Vielen Dank, Dieter für Dein Willkommen. Inzwischen habe ich das Buch und finde es absolut informativ. Gerade habe ich mich registriert und hoffe, dass mir die Videos auch weiterhelfen werden.

    Das bestellte Holz ist nun auch angekommen. Bisher habe ich mich mit dem versucht, was ich hier hatte. Leider war das völlig ungeeignet, zu hart und verleimt.

    So habe ich mich an einem Konsolenpilz versucht, was allerdings nichts geworden ist. Aber immerhin konnte ich so die verschiedenen Werkzeuge ausprobieren und die innere Struktur des Pilzes kennenlernen...

    Wo bekommt Ihr Euer Holz her? Im Baumarkt bin ich nicht fündig geworden, Bastelgeschäfte sind weit weg und beim großen A & Co. sind die Stücke recht klein und die Versandkosten hoch. Ein Sägewerk oder ein Schreiner ist hier auch nicht in der Nähe...

    Vielen Dank, Kritzel für Deine wertvollen Tipps!

    Kleiner Tipp: Halte dich nicht übermäßig lange mit der Theorie auf - fang einfach an!

    In den letzten zwei Tagen habe ich nur gesucht, geblättert, gelesen... ;) - aber auch eine Menge erfahren und gelernt. Ich habe mir auch Lindenholz bestellt und hoffe, dass es bald da ist. Aber so lange werde ich mich dann an Ästen, ich habe einen Konsolenpilz noch hier (hoffe, der ist nicht zu weich) und was ich noch habhaft werde... ausprobieren!

    Viele Grüße

    Addi

    Vielen Dank Bernd und Berkow! Wieder eine Unklarheit beseitigt. :thumbup:

    Danke auch für den Hinweis auf die "Schlagwortwolke", deren Sinn ich nun auch verstanden habe und den Hinweis auf Kritzel. Wie ich ihrem Blog entnehme, ist sie eine Allround-Künstlerin!

    Hallo zusammen,

    um nicht in der Vorstellungssparte weiter zu schreiben, habe ich hier die, hoffentlich passende, Kategorie herausgesucht.

    Ich bin bei meinen Recherchen auf einige neue Begriffe gestoßen, wie z. B. "Stich".

    Wie ich gelesen habe, werden damit die Schneideformen bezeichnet, von gerade über gehöhlt bis V-förmig. Diese Schneideformen haben Nummern.

    Dann gibt es noch Bezeichnungen wie Sticheisen, Balleisen, Hohleisen usw. Diese Bezeichnungen werden mit einer Nummer angegeben.

    Nun meine Fragen:

    - Wird jede Nummer nur einmal vergeben?

    - Oder muss man immer die genaue Bezeichnung haben, z. B. Flacheisen 3, da es evtl. auch ein Balleisen 3 gibt?

    Auf einer Webseite habe ich folgendes Angebot gefunden (nur als Beispiel, damit ich es verstehe...).

    Der Holzbildhauersatz besteht aus Stich 1/12 1S/12 4/20 5/12 7/10 9/4 Gaißfuß 12/8 Schnitzmesser Nr. 12.
    Was sagt mir das? Ich habe den Abstand zwischen den Zahlenpaaren (wie ich meine, dass sie zusammen gehören) etwas vergrößert.

    Abhängig von dem, was geschnitzt werden soll, braucht man mal das eine, mal das andere Messer. Ich werde mir auf jeden Fall ein Kerbschnitzmesser zulegen wollen, aber auch eines, wo ich Formen herausarbeiten kann, wie z. B. Vögel. Welche Art von Messer braucht man dazu? Und zudem möchte ich nicht (zu) klein schnitzen. Also keine Figürchen von 2 - 5 cm, sondern ruhig um die 10 cm und auch größer. Ich denke, dass es, je nach Größe des zu bearbeitenden Holzstücks auch Unterschiede im Schnitzwerkzeug gibt... Oder liege ich damit falsch?

    Viele Grüße

    Addi

    Vielen Dank Euch allen für Euer Willkommen und die vielfältigen Tipps! An das Schleifen habe ich ja überhaupt nicht gedacht... 8| Ich erinnere mich, dass es einen Scheren- und Messerschleifer gibt, der alle paar Wochen in der Fußgängerzone steht. Da müsste ich schauen, wie es mit Preis und Qualität gegenüber dem von Euch genannten Schleifservice aussieht.

    Überzeugt habt Ihr mich, lieber mit einem guten Messer anzufangen, als mit einer (großen) Auswahl billiger Werkzeuge, die schnell stumpf sind und man dann auch die Lust verliert.

    Nun werde ich mir Eure Links anschauen! Danke! :)

    Viele Grüße

    Addi

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Addi oder Adelheid und ich bin Mitte 50. Ich bin gerne kreativ und seit längerem geistert in mir der Gedanke, mich im Schnitzen auszuprobieren und auszudrücken. Allerdings habe ich keine Ahnung, außer den üblichen Pfeil & Bogen aus der Kindheit...

    Ich würde gerne auch mit Maserknollen oder Konsolenpilzen, wie z. B. dem Zunderschwamm schnitzen.

    Nun stehe ich natürlich vor der Qual der Wahl, welches Schnitzwerkzeug ich mir am besten für den Anfang zulege... (mein Geldbeutel ist nicht gerade gut gefüllt...).

    Macht es Sinn, sich erst einmal ein umfangreiches Set von Billigwerkzeugen zuzulegen, um auszuprobieren, welche Werkzeuge einem liegen, und solche dann in vernünftiger Qualität zu kaufen?

    Ab wann ist ein einzelnes Werkzeug (zu) billig?

    Schnitzen würde ich gerne z. B. Muster bzw. Formen in Holz oder eben Pilze. Vielleicht auch Vögel oder Insekten (auf lange Sicht gesehen).

    Ich habe ein Buch gesehen, wo ich meine, dass mir das bei den ersten Schritten helfen könnte. Kennt es jemand?

    Vielen Dank.

    Viele Grüße

    Addi