Beiträge von Maechler

    Griasdi Zillertaler,

    hab schon viele Beiträge von Dir gelesen und schicke Dir herzliche Grüße und die bestem Wünsche aus dem Allgäu.

    Es ist 40 Jahre her, da bin spontan ich mit dem Moped nach Maierhöfen gefahren. Eine Bäurin hat mir Obdach angeboten und in der Stube durfte ich einen Alpaufzug (Hirten und Tiere) bewundern, den der Mann in den Wintermonaten geschnitzt hatte. Daran muss ich immer mit Freude und Respekt denken, wenn es ums Zillertal oder das Schnitzen geht.

    Freue mich auf Deine künftigen Erfahrungsbeiträge!

    Maechler

    In der Geschichte muss der Großvater beim Essen separat sitzen, weil er unappetitlich sabbert und sich mit Holzschüssel und Holzlöffel begnügen, weil er öfter etwas fallen läßt. Eines Tages fragen die Eltern das Enkelchen, was es da auf dem Boden mit den Holzbrettchen spielt und das Kind antwortet: ich mach euch Holzbesteck und einen Trog wenn ihr alt sein werdet.

    Kann mir vorstellen, was du hier mit Kaninchenbau und Obsession meinst. Leidenschaftlich bei der Sache sein, immer wieder Neues entdecken und sich fragen, ob die eigene Begeisterung eigentlich noch normal ist.

    Diagnose: Schnitzfieber :)

    Aua, das tut schon beim Lesen weh….

    Ich hab mag Handschuhe allgemein nicht besonders, die sind einfach nicht „gefühlsecht“. Und schützen meist auch nicht vor Stichverletzungen. Trotzdem nutze ich die, wenn ich nicht mehr so konzentriert bin. Das ist unkompliziert und mir allemal lieber als rote Flecken auf meinen unschätzbaren Kunstwerken ;)

    Und Treibholz stimme ich zu - gegen Ende hin muss man sich was gegen die Verschmutzung durch Handschweiß einfallen lassen. Ich muss mir auch mal so Baumwollhandschuhe besorgen! Bisher hab ich die Schnittschutz- oder Latexhandschuhe verwendet, wenn ich keinen Bock mehr auf das ständige Händewaschen hatte.

    Das mit dem Tape als Schutz liegt mir nicht so. Aber wenn man das raushat, ist es sicher eine gute Sache und mehrfach verwendbar.

    Ich hab mir aus Leder so eine Daumenkappe gemacht. Das ist für mich ok, wenn ich tatsächlich gegen den Daumen schnitzen muss. Richtig mögen tu ich den aber auch nicht.

    Dann verwende ich manchmal ein Brett mit Anschlag, für den Gegendruck, wenn ich von mir wegschnitzen kann.

    Ansonsten versuche ich möglichst ein langes Stück Holz zum Greifen dran zu lassen.

    Wenn das nicht geht, nutz ich eine Stockschraube in Verbindung mit einem Haltegriff.

    Und am allerliebsten mag ich es, wenn das Stück eingespannt ist (z.B. am Galgen) und ich mit beiden Händen das Messer führen kann.

    Mein Fazit: wenn möglich einspannen und ansonsten Handschuh

    Danke für die aufmunternden Kommentare!

    Auch beim Verputzen von Rohlingen kann ich richtig Zeit verbringen.

    Die Rohlingsarbeiten sind aus Lindenholz.

    Habe als Schutz eine Mischung aus Terpentinöl und hellem Bienenwachs aufgetragen, so ist die Linde ziemlich hell geblieben und passt vom Farbton gut zu den Ahorn-Figuren.