Beiträge von Zillertaler

    Hallo Rainer, hallo Forumsmitglieder, :):)

    Durch meine Außendienst-Tätigkeit in Schreinereibetrieben des Süddeutschen Raumes und den Urlauben in Österreich war der Bezug zu beiden Holzarten schnell hergestellt. Die Holzbeschaffung in unserem Raum war für mich sehr einfach, da eine in Mainz ansässige Holzhandlung mit Sägewerk beide Holzarten lagermäßig vorrätig hatte. Man belieferte zu dieser Zeit mit diesen Hölzern die Modellwerkstatt eines namhaften Automobilwerks in der näheren Umgebung. Der m³ Preis lag damals in den 1980 Jahren bei 710,- DM für Weymouthskiefer und 950,- DM für Zirbelkiefer. Ein Glück, dass ich mich damals mit Lagerware ausreichend eingedeckt habe. Ca. 4 m³.

    Geprägt durch den Schreinerberuf und der Hobbyschnitzerei habe ich schon eine Menge Zirbel-und Weymouthskiefer ver- und bearbeitet. Für mich persönlich stand immer die Holzeigenschaft im Vordergrund.

    bezüglich :

    · Standfestigkeit - Verzugsfestigkeit - Maßhaltigkeit (Nachtrocknung)

    · Holzoptik und Oberflächenbehandlung

    speziell für die Herstellung von Möbel und im Innenausbau. Hier sind beide Holzarten etwa gleich, mit dem Unterschied, dass Zirbelkiefer etwas harzreicher ist. Die Folge ist eine stärkeres Verharzen der Werkzeuge wie Sägeblätter – Hobelmesser – Fräser . Abhilfe schafft hier eine Tinktur, die ich mir bei meinem Schärfdienst besorgt habe.

    Die Äste bei beiden Holzarten sind ein typisches Zeichen das beide Holzarten auszeichnet und als schmückendes Element in der Fachwelt anerkannt wird. Sie waren nie ein Problem für mich, da Sie zu 95% fest verwachsen sind, im Gegenteil zu Fichte/Tanne wo Äste meist ausgeflickt werden müssen.

    Sollte in Extremfällen eine Astausflickung notwendig sein, habe ich Bohrer zur Herstellung von Astlochflicken für Lang- oder Hirnholz. Kam aber selten vor, eher bei Weymouth als bei Zirbel.

    Wie bei jeder Holzart bestehen die Schnittholz-Dielen aus Kern- und Splintholz, die Kunst in der Bearbeitung ist das zusammenfügen beider Komponenten. Man kann blind und wild zusammenfügen oder aber spiegelbildlich arbeiten. Die spiegelbildliche Verarbeitung verbraucht mehr Holz, sieht aber dafür optisch schöner aus.

    ( Zirbenstuben – Google-Suche - Bilder zu Zirbenstuben) hier könnt Ihr die Kunst des Innenausbaues in allen Facetten sehen.

    Da durch meinen Beruf der Schwerpunkt meiner Schnitzarbeiten mehr auf Verzierungsschnitzerei ausgelegt war hatte ich seltener den Wunsch figural zu schnitzen. Ausnahmen waren Auftragsarbeiten.

    Wie bei allen Schnitzarbeiten ist ein scharfes Eisen die absolute Voraussetzung. Das Handling der Eisen ist reine Übungssache und kommt im Laufe der Zeit von selbst.

    Derzeitig ist die Beschaffung für beide Holzarten doch etwas problematisch und zudem noch teuer.

    2 Links für Bezugsquellen:

    http://www.ghz-cham.de/Produkte.html#…ttholz-50-mm-KD

    https://www.binderholz.com/basisprodukte/schnittholz/

    Wer noch gezielte Fragen hat kann sich gerne melden !!!! :thumbup:

    Mit Gruß vom Zillertaler

    Hallo Wolfgang,

    willkommen im Forum.

    Der Einstieg ins Hobbyschnitzen über einen Schnitzkurs ist natürlich ideal, da viele Anfängerfehler

    minimiert oder sogar ausgeschlossen werden.

    Leider werden in unseren Breiten wenig bis gar keine Schnitzkurse angeboten, was leider dazu führt

    dass viele Anfänger die Flinte wieder ins Korn werfen.

    Denk immer dran "nur Übung macht den Meister" oder aber - es ist nur ein Stück Holz - was Du vergeigst.

    Ein weiterer Anfängerfehler ist die Überforderung, da man sich selbst nicht einschätzen kann.

    Der wichtigste Punkt bei aller Euphorie sind absolut scharfe Schnitzeisen. Hier ist der Schnitzkurs

    so glaube ich der richtige Einstieg.

    es grüßt Dich

    der Zillertaler

    Hallo Thomas,:)

    da in letzter Zeit widerholt das Thema Schnitzholz angesprochen wurde, meinerseits die Frage:

    Besteht die Möglichkeit bei Dir im Shop außer Linde auch evtl. Zirbelkiefer zu bekommen ?

    Mit Sicherheit ist beim ein oder anderen Bedarf vorhanden.:thumbup::thumbup:

    Gruß Otti

    Hallo liebe Schnitzerfreunde :):thumbup:

    schaut Euch mal den Link von Robert an.

    Gruß Otti:)

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Hallo Rainer,

    geh in Deinem Beitrag ganz ans Ende. Dort gibt es den Button "Bearbeiten" . Hier müsstest Du die Bilder löschen können.

    Dann die Bilder wieder Hochladen, anschließend "Orginal einfügen" (Bild erscheint groß)

    Dann Kursor nach unten bewegen bis etwa 2 Zeilen Abstand sind, dann in gleicher Weise nächstes Bild einfügen.

    Bin gespannt obs Dir gelingt.

    Gruß Otti

    Hallo Ude,

    für Ostern gibts mit Sicherheit genügend Motive.

    Ich denke da so an Osterlamm - Osterhase - Ostereier etc. Vorlagen wirst Du sicher im Web finden . Gib mal bei Google

    Holz - Osterschmuck ein.

    Gruß Otti

    Hallo Rainer,

    Deine Schale ist sehr schön geworden, gefällt mir.

    Vielleicht noch einen optischen Hinweis. Wenn Du die vordere Spitze nach unten abschrägst wirkt das Blatt noch plastischer.

    Deine Bilder sind etwas klein ! Für Blindenhunde wie mich, sind die Details nicht so gut ersichtlich.

    Beim Einfügen der Bilder gehe ich immer auf den Button "Orginal einfügen". Probiers mal so, Du wirst sehen dass es wesentlich besser ist.

    LG.

    Otti

    Hallo Rainer :) :thumbup:

    das sind ja super Stücke die Euer Kollege da fertigt. Wär nichts mehr für mich.

    Ich habe bereits mit den Augen u. Händen Probleme bei normalen Figurengrössen von 60 cm.

    Ich bin gerade in der Werkstatt u.baue Krippenlampen (Beitrag folgt), beim Anschluss der Stecker mit den dünnen Kabel

    könnte ich schon eine Lupe gebrauchen.

    LG

    Otti:):)

    Hallo Rainer,

    Du kannst sicher sein, dass es Robert ist. Er ist mit Sicherheit eine Bereicherung fürs Forum.

    Er wohnt in Mz-Gonsenheim. Es sind von der Entfernung etwa 25 Km von mir.

    Veranstaltet ab 16.1.2018 wieder einen Schnitzkurs in der VHS Mainz.

    LG

    Otti

    Hallo liebe Schnitzerfreunde :),

    beim Stöbern im Web, bin ich auf Robert Martine`- YouTube gestoßen.

    Schaut Euch dies mal an. Es ist unser Mitglied "RobertMainz".

    Viel Spaß beim betrachten.

    LG vom

    Zillertaler

    Hallo Rainer :thumbup:

    die Schale aus Essigbaum belegt Deine enorme Schnitztechnische Weitentwicklung. Da hast Du wirklich die Schnitzbank

    (wie in Deiner PN erwähnt) gequält, aber im positiven Sinn.

    Mach weiter so - denn nur Übung macht den Meister.

    Ein Typ: Die Füße würde ich in Blattform schnitzen, wirkt sicher filigraner.

    LG

    Otti

    Hallo Ude,:)

    zu Abziehen habe ich immer Stahlwolle verwendet und bislang keine Probleme gehabt.

    Wichtig ist nur, die Oberfläche dann wieder zu säubern. Mache ich mit Lappen - Bürste - Luftpistole.

    Als Abschluß behandele ich mit klarem Wachs und poliere dann.

    Ich füge Dir noch ein paar Bilder an von einer Beizprobe.

    Vielleicht noch zum Abschluß ein Hinweis.

    Den Bart, sowie die Haare hätte ich schwarz (wie die Pfanne) gebeizt. Bringt ein wenig mehr Leben in die Figur. :thumbup:

    Beizprobe:

    rechtsseitig mit Stahlwolle - Körnung 00 - abgezogen


    mit Klarwachs (Büffelwachs) behandelt



    mit Polierbürste endbehandelt:


    Ich glaube man kann die Unterschiede erkennen. Im Orginal hier in der Werkstatt sieht man es deutlich.

    Viele Grüße

    Otti

    Hallo Schnitzerfreunde, :):)

    als Anregung einige Arbeiten , die man auch als Gastgeschenk zu einer Einladung mitbringen kann. Voraussetzung der Gastgeber findet an so was Gefallen. Vor allem für die Anfänger eine gute Einstiegsübung. Holzart vorzugsweise Lindenholz oder alternativ Zirbelkiefer wenn vorhanden. Die Sterne haben einen Durchmesser von ca. 7-10 cm, wunschweise auch größer. Die Holzstärke 8 bis max. 10 mm. Die Aufhängung mit Goldschnur - 3mm Lochbohrung - dann mit Leim die Schnur einführen.

    Viel Spaß beim Arbeiten !!!

    LG vom

    Zillertaler