Beavercraft, Kirschen, Morakniv oder Stubai

  • Ich haber bisher nur günstige Schnitzmesser, da ich erst einmal probieren wollte ob mir das Schnitzen Spass macht.

    Da die Dinger aber leider nicht scharf werden wollen - siehe hier; Bekomme meine Schnitzmesser nicht scharf - andere schon

    will ich mir nun nach und nach gute kaufen, immer das was ich gerade brauche und keinen Satz bei dem hinterher nur ein Drittel genutzut wird.

    Zuerst soll es ein Rosenmesser sein, ich denke mal ca. 40mm um kleine Figuren zu schnitzen.

    Aber zuu welcher Marke greife ich nun?

    Auf meiner Liste stehen

    Beavercraft, Kirschen, Morakniv und Stubai

    Beavercraft haben ja sensationelle Bewertungen bei Amazon.

    Kirschen hat nen guten Ruf, kommt aus Deutschland (?) und ich mag das Logo

    Morakniv wird auch gut bewertet bei Amazon

    Und Stubai findet hier wohl grossen Anklang. Sind sie so gut oder liegt es daran dass sie beim Betreiber dieser Website zu kaufen sind?

    Ich habe verschiedenes zu Stubai gehört, einer sagt die sind besonders dünn und gleiten daher so schön durchs Holz, ein anderer sagt die sind schön dick und daher so haltbar.

    Was denn nun?

    Eventuell kaufe ich 4 verschiedene Rosenmesser in verschiedenen Grössen, von jedem Hersteller eines.

  • Vergiss die Beavercraft.
    Mir hat die Firma ein Probepaket geschickt weil ich diese vertreiben sollte. Da sind welche dabei die passen.. aber sehr viele die sind viel zu weich.
    Die Bewertungen im Netz darüber kann ich absolut nicht nachvollziehen.

    Die Mora sind halt recht dick gefertigt. Wenn einem das so gefällt.. dann passt es. Sollte es filigraner sein, dann bleiben die klassischen Marken wie Kirschen, Pfeil oder Stubai.

  • Ja irgendwie habe ich beim Herkunftsland Ukraine auch kein gutes Gefühl Die Bewertungen haben mich gereizt was Beaver angeht. Ich schliesse die dann erst mal auf.

    Was ein Löffelmesser angeht (ja ich weiss das geht auch ohne) habe ich mich nun so gut wie für ein Mora/Frost entschieden .

    In der Beschreibung steht Mora aber als Marke Frost. Ich meine gelesen zu haben das Morakniv Frost aufgekauft hat?

    Es ist schon anders als die regulären Mora Löffelmesser. Kennt es jemand? siehe https://www.amazon.de/dp/B0034YWJ3K/…lv_ov_lig_dp_it

    Was die anderen Messer angeht, so weiss ich nicht ob mir eher dicke/stabile oder filigrane Messer liegen.

    Ich tendiere gefühlsmässig nun zu Kirschen und Stubai.

    Aber ich denke man merkt es erst wenn man das Messer in der Handf und am Holz hat.

    Wer die Wahl hat ... ;)

  • Rundholzstab und Schleifpapier

    Bei Youtube zeight das einer sehr eundrucksvoll

    Titelsuche: "How to sharpen your Spoon Carving Hook Knive"

    Aber es ist schon recht tricky, da hast du Recht, ... ich habe es an meinem Billig Löffelmesser probiert und das Ergebniss war sicher auch durch mich sehr schlecht, nicht nur wegen des Billigmessers.

    Wie auch immer, was ich dringend brauche ist ein gutes Rosenmesser

  • Guten Tag.

    An dieser Stelle mag ich mich auf Grund des Themas doch als Totengräber betätigen.

    In meinem Fundus an Messern hat sich in den letzten Jahren einiges angesammelt, vom klassischen Mora 510, 710 oder Companion für Outdoor-Aktivitäten in Sandvik und Carbon bis hin zu Mora 120 in Laminat-Stahl und das Mora 164 Löffelmesser.

    Die Mora sind mit einem Klassischen Scandi-Schliff ohne Sekundärfase gearbeitet, man kann sie zum schärfen Platt auf den Stein legen und beide Seiten mit der gleichen Anzahl an Hüben schärfen und danach auf polieren.

    Viel leichter zu handhaben als ein Flachschliff oder Hohlschliff wenn es nicht zu Ausbrüchen in der klinge gekommen ist.

    Von Beavercraft kamen dann ein paar Detailmesser dazu, die auch schön scharf sind, aber so wie ich es bisher einschätze mit einer Sekundärfase ausgestattet sind. Zum Polieren muss die Flanke leicht gelupft werden, um die die schneide zu polieren.

    Vorher einfach mit einem Edding die Fase Nachfahren und nach den ersten Zügen auf dem Leder kontrollieren, ob der Winkel passt.

    Mittlerweile bin ich auch mit dem Kirschen - Kerbschnitzmesser einverstanden, nachdem ist es mir auf meine Bedürfnisse ungeschliffen habe. Auf null ging nicht, da legte sich die schneide um. Aus diesem Grund ebenfalls mit Sekundärfase.

    Das Messer war Teil eines Sets für Linolschnitt mit kleinem Gaissfuß und Hohleisen. Brauchbar, weicher Stahl.


    Von Pfeil besitze ich einen Gekröpften Hohlbeitel, der ordentlich geschliffen lange die Schärfe hält.


    Für Grunholzschnitzen, schnellen Abtrag, bissiges Verhalten, schneidfreudigkeit und Schnitthaltigkeit empfinde ich die Mora als ziemlich geeignet um einen Anfang zu haben.

    Danach merkt man, welche Details man damit nicht mehr ausgearbeitet bekommt und greift dann dementsprechend zu einem Detailmesser.

    In meinem Fall ein BC- C15.

    Die Kombination ist meiner Meinung nach ein schöner Anfang.

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