• Hallo Mr. Noname, mit großem Interesse habe ich, die für mich aufschlußreichen Informationen, gelesen. Vielen Dank für deine Mühe das alles im Forum zu veröffentlichen. Auch die Fotos haben große Aussagekraft. Das hilft mir sehr.

    Von Körnerbeize habe ich schon mal gehört, aber dann wohl wieder vergessen.

    Woher bekommt man Körnerbeize? Baumarkt? Und steht auf der Tüte oder der Büchse Körnerbeize drauf? Oder ist das umgangssprachlich und heißt ganz anders? Wie groß ist das Gebinde? Hoffentlich nicht in Tüten mit 1Kg Inhalt.

    Also, nochmal Danke und auf einen guten Erfahrungsaustausch.

    Gruß vom Freizeitschnitzer

  • Hallo,

    Mit Körnern sind tatsächlich Körner bzw. Granulat gemeint, zum Selbstanrühren, damit keine Zusätze enthalten sind, wie in allen mir bekannten flüssigen Varianten.

    In diesem Zusammenhang ist gerade die Wasserlöslichkeit nach dem Auftragen wichtig.

    Bei Schellack ist es ähnlich (also das mit den chemischen Zusätzen, nicht die Löslichkeit). In diesem Bereich lieber Granulat.

    Also: Wenn die Beize beim Schütteln raschelt, anstatt zu gluckern, liegst du richtig.

    Gruß
    Christian

  • Hallo,

    Körnerbeize kannst auch von Gerstecker beziehen , genau wie den Hasenhautleim. Sie trägt auch die Bezeichnung "Körnerbeize dunkelbraun"

    Das das Zeug doch sehr ergibig ist und ich es vor Jahren gekauft habe, kann ich dir nicht sageen wie es jetzt angeboten wird. Ich hatte das Zeug damals in einer Dose erworben, so 150 oder 200 Gramm.

  • Hallo Mr. Noname,

    ich freue mich über die wunderbaren Hinweise. Selbst habe noch nie Farbe oder ein Schutzmittel aufgetragen. Bei meinem Wanderer muss ich das unbedingt nachholen. Da er schon mehrere Jahre unbehandelt steht, sollte man alles vor dem Auftrag fein nachschnitzen, was viel Arbeit macht. Kann man es lassen oder sollte das Holz mit einem holzverträglichen Reinigungsmittel vorbehandelt werden? Was meinst du dazu?

    Grüße

    Berkow

    Wer nichts tut dem wird getan! ?(

  • Hallo Berkow,

    es kommt bei jeden Hobbyschnitzer vor, das im Laufe der Bearbeitung seiner Schnitzerei die Schnittkanten schwarze Ränder bekommen.

    Das kommt nicht davon , das man eventuell schmutzige Hände hat, sondern von den Schweißabsonderungen der Hände.

    Auch wenn jeder von sich behauptet trockene Hände zu haben, sondern diese trozden Schweiß ab.

    Doch das ist absolut kein Grund zur Panik. Wenn die Schnitzerei fertig gestellt ist, kann man diese ruhig mit einer Handbürste in einer Seifenlauge

    ( Spülmittel) schruppen und unter fließenden Wasser abspühlen. Man muss dem Holz nur ein wenig Zeit gönnen die aufgenommene Feuchtigkeit wieder los zu werden, um dann die gewünschte Endbehandlung durchzufüren.

    Wenn du ältere Arbeiten stehen hast die unbehandelt sind wirst du merken, das sie durch den Einfluss von UV Licht nicht nur dunkler werden,

    sondern sich auch auf den Stirnflächen, wie z.B. Schulten bei menschlichen Figuren oder dem Rücken stehender Tiere eine graue Schicht bildet,

    die nicht zum Farbton des Restes passt. Hier wird dir überschnitzen nichts bringen, da der Staub schon tief in diese offen Poren eingedrungen ist, und du dir damit die Proportionen deiner Arbeit zerstörst..

  • Moin, ich bin hier in der falschen Rubrik, aber wo soll ich es reinstellen. ? Habe gelesen das Mr. Noname Anregungen sucht für das Vergolden. Ich wa ja mal für drei Wochen in der Schnitzschule "Geisler-Moroder " in Österreich. Da wurde das auch gelehrt. Die Aufzeichnungen habe ich noch. Wenn du Mr.Noname Interesse hast, bitte per PN melden. Es sind zehn DIN A 4 Seiten, beide Seiten bedruckt.

    Gruß vom Freizeitschnitzer

  • Hallo Freizeitschnitzer,

    vielen Dank, das du dir die Mühe gemacht hast mir deine Unterlagen zur Ölvergoldung

    zur Verfügung stellen zu wollen.

    Es war für mich ein Versäumnis in der Zeit meiner Selbststämdugkeit mich damit zu beschäftigen, doch heute diese Technik wegen Ein ider Zwei Figuren noch zu erlernen steht nicht im Verhältmis zum Aufwand.

    Es ist nicht allein das Wissen um die Ölvergoldung sondern bedarf es auch Anschaffungen die reichlich ins Geld gehen.

    Ich wollte es daher in meiner Vorstellung auch nur erwähnt haben.

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