Hallo,
jeder Hobbyschnitzer der seine Bildhauer Werkzeuge also die Schitzeisen auf einer Maschine schleift weiß das die Eisen beim Schleifen entsprechend dem Durchmessers des Schleifsteins eine Hohlkehle in der Fase bekommt. Das betrifft alle Schleifmaschinen mit senkrecht angeordneter Schleifscheibe.
Das machen sich auch die Hersteller dieser Maschinen zu Nutze, denn sie wissen, das ab einem bestimmten Steinduchschmesser die Holkehle so stark ist, das das Eisen nicht mehr zum Schnitzen verwendet werden kann und ein neuer Stein her muss.
Ich möchte hier in erster Linie die Nassschleifmaschinen ansprechen. Bei Trockenschleifern sieht das etwas anders aus, da die Schleifsteine meist durch eine Metallhaube geschützt sind. Doch auch hier gilt, ist der Durchmesser der Schleifscheibe zu gering kann das Werkzeug darauf nicht mehr geschliffen werden.
Es gibt jedoch die Möglichkeit Werkzeuge so schleifen das beim Schleifen eine gerade Fase entsteht, genau so wie sie auch beim einem Neukauf am Schnitzeisen vorhanden ist.
Diese Form des Schleifens der Schitzeisen ist jedoch im Hobbybereich wenig bekannt.
Beim Freihandschleifen ohne Auflage reicht es die Fase zur senkrecht stehenden Schleifscheibe am höchsten Punkt des Steins in einem Winkel von 45 Grad und dem entsprechendeden Fasenwinkel aufzusetzen.
Mit einer Auflage kann dieser Winkel auch 90 Grad zur Schleifscheibe betragen.
Auf diese Weise kann der Schleifstein bis auf einen Durchmesser von wenigen Zentimeter aufgebraucht werden.
Doch das ist vom Hersteller nicht vorgesehen, daher bleibt nur eine solche Auflage selbst zu fertigen.
Ein weiterer Vorteil, der sich hier bietet, das Eistellen des Fasenwinkels erfolgt mit dem Handy
auf dem Werkzeug aufgelegt wird und mit einer App ( Neigungswinkel) die genaue Gradzahl für die Fase eingestellt. Das funktioniert jedoch nur bei geraden Eisen.