Beiträge von Zillertaler

    Hallo Jakob, hallo Berkow,
    der Bindan Propellerleim ist ein Kunstharzleim für hohe Belastungen wie von Dir Jakob richtig vermutet.
    Geht mal ins WEB und gebt als Suchbegriff "BINDAN Propellerleim " ein -Ihr werdet sehen, daß dieser Leim je nach Händler sogar billiger ist, als der PONAL Leim.
    Mittlerweile habe ich mich ganz auf die Bindan Leime umgestellt, da mein Spezi (selbstständiger Schreiner) Leim im Großgebinde kauft und mir (kostenlos) gibt was ich brauch.
    Der Leimbedarf im Sommer ist gering, dafür im Winter um so höher.
    Im Sommer kommt auf die Dose ca. 1 cm Wasserschicht damit der Leim nicht antrocknet, bei Bedarf wird das Wasser abgeschüttet und der Leim auf-/durchgerührt.

    Für die Dübellochzentrierung gibt es Einsatzbuchsen mit Spitze zur Zentrierung für das Gegenstück.

    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Berkow, Hallo Jakob,
    als Schreiner mit dem Thema " Leimen " groß geworden, benutze ich in meiner Werkstatt die von Jakob genannten PONAL-Leime. Zusätzlich noch den Propeller-Leim von BINDAN , speziell für Hirnholz-Verleimungen.
    Für extreme Beanspruchungen/Materialien verwende ich Universal-Baukleber (320 ml Kartuschen)
    Dieser Kleber klebt weitgehenst alles und versprödet nicht. Speziell bei Außenanwendung.
    Noch eine Stufe höher gibt es den PU-Leim (Polyuretan) - eine Weiterentwicklung vom PU-Schaum.
    Aber Vorsicht - austretende Leimüberstände - sofort entfernen - ansonsten müssen diese meschanisch (feilen/schleifen)entfernt werden.

    Zur Arbeitsweise:
    Da die meisten Verleimungen in unserem Hobby-Bereich keinerlei statischer Belastung unterliegen
    erspare ich mir das Hilfsmittel Dübel zur Fixierung, es sei denn dass es nötig ist.(Rutsch nicht hin und her)
    Ich bohre zwar Dübellöcher (D 3-4 mm) und versehe diese mit Senkloch fülle diese und und die Leimfläche mit Leim und hatte mit dieser Vorgehensweise gute und stabile Erfolge.

    Da die Holz-Leime nach heutigem Standard so hochwertig sind, ist der Pressandruck mittels Schraubzwinge nicht mehr unbedingt notwendig. Auch hier musste ich mich in der Arbeitsweise umstellen.
    Eine andere Voraussetzung ist die Verleimung die statisch belastet wird, hier ist ein Pressdruck nach Angben des Herstellers notwendig

    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Jakob,
    ein solches Programm wie von Dir gewünscht ist mir leider nicht bekannt!!!!

    In Punkto Holz - würde ich im Web unter dem Suchbegriff " Blockware Lindenholz PLZ Koblenz "
    eingeben. Vielleicht findest Du hier etwas.

    Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Rainer,
    war dies Dein erster Rohling den Du geschnitzt hast ? Wenn ja, dann meine Hochachtung !

    Zu der Schrift im Sockelberich wäre ich nachfolgend beschrieben vorgegangen:
    Version 1: (beleuchtet)
    Von der Vorderkante der Sockelplatte hätte ich ein Sperrholzstreifen in Höhe von ca. 4 cm
    2 cm zurückspringend eingenutet -und den Schriftzug " Willkommen ...... " in entsprechender
    Schriftbreite und Art mit der Dekupier-/Stichsage ausgesägt.
    Hinter der Blende ein LED Band (Taglicht) bringt den Schriftzug optisch zur Geltung.

    Version 2: (unbeleuchtet)
    Von der Vorderkante der Sockelplatte Lindenholzstreifen in Höhe von ca. 4 cm
    2 cm zurückspringend eingenutet -und den Schriftzug " Willkommen ...... " in entsprechender
    Schriftbreite und Art als Kerb- oder erhabene Schrift geschnitzt.
    Die Schrift erhaben oder tiefliegend hätte ich mit Streichgold versehen.
    Dies nur als Anregung für Dich und alle Schnitzerfreunde, welche Möglichkeiten bestehen !

    Gib mal Feedbak - was Du davon hälst.
    Anlage Bild von meinem 1. Holzfuhrwerk-Relief Jahr 1970 (Rohling von Anna-Versand / existiert nicht mehr)
    Gruß Otti

    Hallo Jakob,
    super Arbeit, von hohem schnitztechn. Können.
    Wie kamst Du auf die Idee - was war Deine Inspriation - woher hattest Du die Vorlage oder war es Dein eigener Entwurf ?
    Erinnert mich so etwas an das Ungeheuer von "Loch Ness"
    Bin gespannt auf den Restkorpus ! Mach weieter so. :)
    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Jakob,
    Du meinst bestimmt in der Schreinerfachsprache das Splintholz, dass in der Regel bei den meisten Hölzern als Brennholz in den Ofen fliegt.
    Speziell die Linde, mit Einschränkung auch die Pappel haben eine sehr schöne Rindenstruktur, die ich im Krippenbau für das Zubehör verwende. (Lagerfeuer - Einfriedung etc.)
    Hab im Holzlager davon eine Kiste stehen. Bei uns am Rhein sind die Uferwege größtenteils mit Pappeln bepflanzt und werden jährlich ausgedünnt, sodass immer genügend Nachschub vorhanden ist. Die Kunst ist - aus Abfall was zu machen !
    (Bild in Anlage)

    mit Gruß vom
    Zillertaler


    Hallo Wolfi,
    da die Figur mit Sicherheit nur im Haus steht, würde ich die Oberfläche mit farbiger Wachsbeize
    behandeln, Thomas hat die im Programm.

    Hier hast Du eine große Bandbreite in der farblichen Gestaltung. Zudem ist die Anwendung unproblematisch.
    Ich habe bei meinem Jäger (Bild in Anlage)den Fehler gemacht, nur mit 3 Wachsbeiztönen zu arbeiten.
    Heute würde ich die Strumpfansätze und die Jacke in Lodengrün und den Tirolerhut in einem Filzgrau beizen.
    Als Abschluß habe ich die Oberfläche mit Stahlwolle (00) abgezogen, anschließend mit Büffelwachs eingestrichen und mit einer Bürste poliert. Durch die Behandlung mit Stahlwolle bleiben die tieferliegenden Ebenen etwas dunkler, der Vordergrund wird heller !

    Das Abziehen mit der Stahlwolle bringt den Schnitzstich gut in den Vordergrund und erzeugt

    eine etwas antike Ansicht !
    Der hier abgebildete Jäger steht seit 30 Jahren bei meinem Schwager im Esszimmer und ist bis heute nicht nachbehandelt worden.

    Dies nur zu Deiner Orientierung und Alternative zur Ölfarben-Behandlung.


    mit Gruß vom

    Zillertaler


    Moin Ostholsteiner,
    Hut ab vor Deinem Zimmermann !!
    Vom Bild her schätze ich den in einer Höhe von 60 cm.
    Hattest Du mit dem Buchenholz bedingt der Härte keine Probleme ?
    Welche Beize hast Du verwendet ? Sind die Leimfugen dicht geblieben ?
    Nach meiner Erfahrung hättest Du mit Lindenholz einiges an Zeit gespart !
    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Jakob,
    herzlichen Dank für Deine Antwort !!!
    Für Deine Abschottung - nach oben geschilderten Fall - habe ich volles Verständnis.
    Gott sei Dank ist mir sowas noch nicht passiert ! (Im WEB ist aber vieles möglich- wovon wir
    und die meisten IT-Laien keine Vorstellung haben.)

    Zu meinem Standort - So kann man sich täuschen !!
    Ich habe mit dem Zillertal nur so viel zu tun, daß ich dort fast 15 Jahre meine Urlaube (und 20Jahre beruflich IFT-Rosenheim) verbracht habe und viele Kontakte mit einheimischen Hobby-Schnitzern aufgebaut und gepflegt habe.
    Die Schreinerlehre habe ich in Oberwesel/Rhein bei meinem Onkel absolviert.(gar nicht so weit von Dir.) Dieser hat auch schon geschnitzt und mich an dieses schöne Hobby herangeführt, dem ich bis heute verbunden bin.
    Wenn ich mir mir so die letzte Beiträge (inbesondere von Anfängern) anschaue, muß ich sagen, der
    Erfolg jeder Arbeit ist abhängig von:
    1. der richtigen Holzauswahl -
    Leider befassen sich viele Anfänger mit Hölzern die ich nach 50jähriger Praxis nicht anfassen würde.
    2. Absolut scharfes Werkzeug -
    3. Oberflächen - Behandlung -
    Hier gibt es eine riesige Bandbreite , die auf das jeweilige Objekt ab gestimmt sein sollte.
    Jakob: Meine kritische Meinung als Möbelschreiner stellen wir mal hinten an !
    Wenn Ihr Eure geplanten Werke - zur Begutachtung/Änderung freigebt - kann Euch nur ein erfolgreicher Abschluß sicher sein.
    Planung ist alles - auch ich mache mir noch heute Planungs- + Skizzen-Zeichnungen um nicht
    von den Ergebnissen überrascht zu werdern.

    schönes Wochenende
    wünscht Dir
    Otti
    (Zillertaler)

    Hallo Spezi,
    ein gelungenes und schönes Werk. Was die Schrift anbetrifft hast, Du einen Riesenfortschrift gemacht.
    Hast Du die runde Grundplatte gedrechselt ?
    Ein Typ von mir:
    So eine Grundplatte habe ich immer mit der Band-/Stichsäge rundgeschnitten und die Kante
    mit der Oberfräse und dem entsprechenden Profilfräser bearbeitet. (Ist ruck-zuck gemacht. Hab zwar auch eine Drechselbank, aber der Arbeits-Aufwand war mir zu hoch)

    Gruß Otti
    (Zillertaler)

    Hallo Rainer,
    Du hast ja mich, der für alle Deine Fragen zu 90% eine Lösung hat.
    Dies gilt natürlich für alle Forumsmitglieder, insofern Sie das wollen.
    Da ich gesundheitlich nicht mehr schnitztechnisch belastbar bin, würde es mich freuen unter den
    Schnitzerkollegen mit Rat - Tips - Tricks weiter zu helfen !!!
    Scheut Euch nicht und macht Gebrauch davon.
    Natürlich in Einbindung von Thomas Spangler ist dies mit Sicherheit ein Beitrag der uns alle weiterbringt und das Forum interessant, erfolgreich und lebendig macht !!!!!!!
    Für Nachfragen meine Mail-Adresse: baumgaertner-bingen@t-online.de

    Gruß Otti
    (Zillertaler)

    Hallo Jakob,
    sei gegrüßt, - mit Pfeil-Eisen hab ich keine Erfahrung, da ich schon immer auf Stubeier Eisen abboniert war.

    Aber nun zu Dir: In Deiner Vorstellung gibts Du vor Rheinland-Pfälzer zu sein - genau wie ich, schottest Dich aber in jeder Hinsicht ab. Die müssen Dir in dem anderen Forum übel mitgespielt haben ! Hier in unserem Forum gehts doch offen zu - oder nicht - darum vergiß was dort passiert
    ist und öffne Dich. Mit Sicherheit sind viele an Deinen Werken interessiert.
    Ich selbst habe in dem anderen Forum mal gestöbert und muß feststellen, daß hier nur wenig zu finden ist was mich vom Hocker reißen würde.

    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Stefan,
    das Beizen zumal in mehrfarbigen Tönen ist so eine Sache, die viel Erfahrung voraussetzt.
    (Was ist Erfahrung ? - Der Konvolut gemachter Fehler)
    Es gibt mit Sicherheit andere Techniken, die insbesondere vom Anfänger einfacher zu händeln sind.

    Zum Beispiel : (Analog Deines Bildes oben)
    Ich wurde die Kerbschrift mit Acrylfarbe anlegen und dann die Oberfläche wenns dann sein muß beizen oder aber auch mit Acrylfarbe anlegen.

    Bei größeren Flächen habe ich die Acrylfarbe mit einem 6 mm Floorroller aufgetragen.
    Evtl. Nach- oder Endbehandlung mit Klarlack (matt-seiden-oder hochglänzend)
    Anlage Bild Blumenrosette weiß/Silbergrau - Außeneinsatz am Sichtschutzzaun.

    mit Gruß vom Zillertaler



    Hallo Thomas,
    Deine Entscheidung vom August 2011 ist respektabel, leider haben nicht alle den Mut, solchen Praktiken einen Riegel vorzuschieben. (Alternnativ-Produkte sind ja im Markt vorhanden)
    Selbst über 30 Jahre im Vertrieb tätig - waren mir insbesondere meine kleineren Kunden genau so wichtig wie die Groß-Kunden. Wenn der Großkunde von der Fahne ging, hat das ein Riesenloch in die Umsatzzahlen gerissen.
    Meine Devise war immer, die EK-Preisspanne zwischen Groß- u. Kleinkunde in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten, damit auch der Kleinkunde eine Verkaufschance hat. Weiterhin war dies die Voraussetzung das ein kleinerer Kunde mal groß wird.

    Mir waren immer 10 Kleinkunden lieber (mit etwas mehr Arbeitsaufwand) als die Großkunden.

    Leider wird dies heute bei vielen Herstellern nicht mehr praktiziert, da nur noch Umsatz das Zauberwort ist, der Deckungsbeitrag eine untergeordnete Rolle spielt !!

    mit Gruß vom
    Zillertaler

    Hallo Stefan,
    willkommen in unserer Runde.
    Aller Anfang ist schwer. Auch ich habe angefangen mit Kerbschnitzerei - Namensschilder - Reliefs - Rohlinge und bin dann verstärkt bei der Verzierungs-Schnitzerei durch meinen Beruf als Möbelschreiner hängengeblieben.
    In Anlage einige Bilder zu Orientierung.

    Hier muss ich Thomas recht geben, ich habe immer lieber mit großen Eisen (entsprechende Stichform) gearbeitet.
    Das ist wie beim Kochlehrling der mit einem kleinen Küchenpitter Gemüse schneidet. Der erhält vom Küchenchef eine "Watschen". Warum? Dauert zu lange und größere Verletzungsgefahr.
    Teilweise habe ich bei Reliefs und Namenschschilder den tiefer liegenden Grund mit der Oberfräse
    und einem Nutfräser (HM) D= 16-20 mm ausgefräst und anschließend mit einem breiten Eisen
    ca. 30 mm breit (Stich 2 oder 3) nachgeschnitzt.
    Die Oberfläche der Schrift kann glatt oder auch leicht angeschnitzt sein, dies hängt von der Schrifttiefe ab.

    Hallo Thomas,
    ich habe mir den von Dir vorgegebenen Link angeschaut und muß feststellen, daß der angebotene Kurs sicherlich beeindruckend war, aber für Dich als Anfänger nicht unbedingt das NON + ULTRA darstellt.
    Für Dich als Anfänger sollte die Grundausbildung als Hobby-Schnitzer im Vordergrund stehen.
    Das was dort gezeigt - gelehrt - ausgeführt wird - wäre für mich der zweite Schritt den man keinesfalls vor dem ersten tun sollte. Nach dem Motto vom Dergrenzer "Die einzige Alternative zur Sachgasse ist der Holzweg"

    Nimm lieber das Geld für solche Kurse, zur Investition in Werkzeug + Werkstattausrüstung.

    Betrachte meinen Beitrag nur als gut gemeinten Rat, Deine Zielrichtung mußt Du selbst festlegen.

    Wenn solche Arbeiten Dich begeistern, freuen wir uns alle sicherlich auf Deine Werke !


    Liebe Grüße vom

    Zillertaler