Guten Abend zusammen.
Kann es sein, dass Schnitzen ein richtiger Kaninchenbau ist?
Über Werkzeug, Schärfen und allem anderen was da zu gehört kann man ja richtige Obsessionen entwickeln...
Wie geht es euch damit?
Guten Abend zusammen.
Kann es sein, dass Schnitzen ein richtiger Kaninchenbau ist?
Über Werkzeug, Schärfen und allem anderen was da zu gehört kann man ja richtige Obsessionen entwickeln...
Wie geht es euch damit?
Ich kann deinen Ausführungen nicht folgen. Solltest du dich im Fremdwort vergriffen haben?
Was genau ist eine Obsession?
Unter Obsession versteht man wiederkehrende, aufdringliche Ideen, Gedanken, Impulse oder Bilder, die belastend sind und als die eigenen des Einzelnen erkannt werden, was zu erfolglosen Versuchen führt, ihnen zu widerstehen.
Grüße
Berkow
Umgangssprachlich wird mit dem Begriff Obsession eine stark emotionale Begeisterung für eine Tätigkeit oder ein Hobby ausgedrückt.
Im historisch gerne auch negativ konnotiert als Besessenheit.
Ich wählte diesen Begriff bewusst.
Kann mir vorstellen, was du hier mit Kaninchenbau und Obsession meinst. Leidenschaftlich bei der Sache sein, immer wieder Neues entdecken und sich fragen, ob die eigene Begeisterung eigentlich noch normal ist.
Diagnose: Schnitzfieber ![]()
Ja... Das hört sich nach einem schönen Begriff an.
Und ab und an erwischt man sich dabei, wie man einfach ein Messer in die Hand nimmt und über das Abziehleder führt.
Ist das dann eine Entzugshandlung nach mehr als 8 Stunden Schnitzpause????
Aber alles noch im grünen Bereich. Auffällig wirds nur, wenn du plötzlich mitten in einem Gespräch ohne ein Abziehleder die Abziehbewegung machst. Dann würde ich mich schleunigst nach einem Stück Holz umsehen^^ Ein Messer hat man ja eh immer dabei. Oder etwa nicht? ![]()
Soweit ist es zum Glück noch nicht gekommen, dennoch schon fast nah dran 🙈
Und wenn man dann auch noch viel quer liest, gibt es immer mehr zu entdecken.
Hey, wie süß sind die denn! Solchen Besuch hat man doch gern ![]()
Oh ja, da freut man sich drüber.
Die sind auch einfach in Leinölfirnis getaucht.
Und denkt dran, bald ist Weihnachten 🎄
Zwei Stück Linde. Beide ziemlich hart.
Links entstanden mit Beavercraft C15, rechts mit Beavercraft C8 und einem kleinen Gaißfuß für die Bart-Haare (ich mag das Teil)
Der Wichtel getaucht in Leinölfirniss.
Der Baum bemalt mit einer ungewöhnlichen Mischung.
Ein Tropfen Acrylfarbe, 20 Tropfen Leinölfirniss und 5 Tropfen Orangenreiniger als Emulgator.
Das ganze eher als Experiment...
Ich finde, das ist ganz gut geglückt.
Sehr schön, Ich bin beeindruckt.
Die passen auch super zusammen.
Schnitzen ist für mich pure Entspannung.
Keine hektik, kein Druck.
Ne Tasse Kaffee und ein Hörbuch.
Manchmal draußen, häufig in meiner kleinen Werkstatt.
Und dann probiert man sich so durch...
Ich mag die Anleitungen von Doug Linker sehr und bin jedes Mal fasziniert, wie einfach seine Klingen durch das Holz gleiten.
Und dann liest man, dass zum Beispiel die Helvie Messer deutlich schmaler als die Beavercraft sind und einen voll Flachschliff haben.
Die Messer hätte ich bei meiner miserablen Technik in Minuten kaputt...
Orangenreiniger als Emulgator…. Ja, ja, neben dem Schärfthema ist das mit der Oberfläche auch ein eigenes spannendes Kapitel im Kaninchenbau 😉
Alles anzeigenSchnitzen ist für mich pure Entspannung.
Keine hektik, kein Druck.
Ne Tasse Kaffee und ein Hörbuch.
Manchmal draußen, häufig in meiner kleinen Werkstatt.
Und dann probiert man sich so durch...
Ich mag die Anleitungen von Doug Linker sehr und bin jedes Mal fasziniert, wie einfach seine Klingen durch das Holz gleiten.
Und dann liest man, dass zum Beispiel die Helvie Messer deutlich schmaler als die Beavercraft sind und einen voll Flachschliff haben.
Die Messer hätte ich bei meiner miserablen Technik in Minuten kaputt...
Ich habe auch schon an mir gezweifelt, als ich sah, wie einfach er die Kerben in das Holz schneidet, und es sieht so einfach aus.
Alles anzeigenSchnitzen ist für mich pure Entspannung.
Keine hektik, kein Druck.
Ne Tasse Kaffee und ein Hörbuch.
Manchmal draußen, häufig in meiner kleinen Werkstatt.
Und dann probiert man sich so durch...
Ich mag die Anleitungen von Doug Linker sehr und bin jedes Mal fasziniert, wie einfach seine Klingen durch das Holz gleiten.
Und dann liest man, dass zum Beispiel die Helvie Messer deutlich schmaler als die Beavercraft sind und einen voll Flachschliff haben.
Die Messer hätte ich bei meiner miserablen Technik in Minuten kaputt...
Hallo WestFale,
Ich habe gerade gelesen dass man Holz mittel einweichen weicher bekommt.
Ist das zu empfehlen oder würdest du die Finger davon lassen?
SG Klaus
Hab ich mal ausprobiert, aber keinen Effekt feststellen können.
Besprüht mit destilliertem Wasser und Isopropanol...
Hallo Klaus,
trockenes Holz einweichen, damit es leichter geschnitzt werden kann - das ist nicht zu empfehlen. Dabei wird normalerweise nur die Oberfläche nass (und damit auch weich). Die Oberfläche ist aber schnell wieder weggeschnitzt, und die Erleichterung ebenfalls. Außerdem sehen die Schnittflächen in nassem Holz überhaupt nicht gut aus. Das Holz muss trocken sein, damit die Schnitte schön glatt und glänzend werden.
Den Unterschied zwischen dem Schnitzen von nassem und trockenem Holz kannst du ganz leicht ausprobieren: Nimm ein frisches Stück (einen Ast oder einen Zweig) und versuche mal, daraus einen kleinen Wichtel zu schnitzen. Der lässt sich in Grünholz deutlich leichter schneiden als in trockenem Holz, müsste aber dann erst trocknen und müsste danach noch einmal komplett überschnitzt werden, damit er auch entsprechend gut aussieht. Beim Grünholzschnitzen besteht aber zusätzlich immer die Gefahr, dass beim Trocknen Risse entstehen.
Wenn man den Rohling in Leinen einwickelt, trocknet er langsamer, was das Risiko der Rissbildung reduziert. Die Stirnholzflächen des Rohlings mit weißem Holzleim einpinseln, reduziert das Risiko der Rissbildung ebenfalls.
Gruß
Bernd
gefällt mir richtig gut.
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