Kaninchenbau
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Gefällt mir, ich würde dem Pfogel kleine schwarze Augenpunkte machen. Dann hebt er sich besser vom Kürbis ab. Oder den Kürbis orange und den Pfogel ganz schwarz bemalen. Mir flattern da gerade viele Ideen durchs Gebälk, wie Fledermäuse.
Ich glaube, ich muss doch noch mal Pfögel probieren. Irgendwie haben die was.
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Guten Morgen.
Ja, das stimmt. Mit farbiger Gestaltung bekommt man da bestimmt noch was rausgekitzelt. Aber zuerst muss das Öl ordentlich durchpolymerisieren, damit danach die Acrylfarben richtig haften können.
Die fast senkrecht gestreifte Maserung hat mich sehr fasziniert, sieht fast aus wie gerissen.
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Das ging ja schnell!
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Das war ein wirklich widerborstiges Stück 2,5x2,5!
Nachdem es mit dem Messer ausgeschnitzt war, ist die komplette Figur mit einem 'Wash' aus einer Pinselspitze schwarzer Acrylfarbe und 10ml Wasser überzogen worden.
Die so stark verdünnte Farbe fließt in alle Ecken, Kanten und Vertiefungen.
Danach kam der Kürbis dran, orange in verschiedenen Abtönungen nach Gusto aufgetragen, bei den Zähnen bloß weiße Farbe ganz fleckig aufgetupft.
Pfogel in schwarz, auf den Bildern kommt es deckend rüber.
Danach mit Orangenöl-Bienenwachs auf poliert.
Ich bin ganz glücklich mit Herodoth von Hohenstein.
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Hast du gut hinbekommen, dieses schiefe Grinsen ist klasse.
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Hallo Kritzel hast du dich schon mal geschnitten bei diesen Miniaturen? Oder trägst du Handschuhe?
Deine Miniaturen haben einen Vorteil, du brauchst kein teures Linden-Holz kaufen und benötigst kein Lager/ Trocknungsplatz
.Gruß vom Freizeitschnitzer
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Hallo Freizeitschnitzer,
oh ja, schon öfter, weil ich die Teile in der Hand halte.
Wenn ich mich dann wieder mal geschnitten habe, trage ich einen Handschuh. Das hält aber meistens nicht sehr lange vor, weil ich mit Handschuh nicht mehr so das richtige Gefühl habe und weil mir der Handschuh einfach unbequem ist.
Auf welcher Hand der Handschuh sitzt, kommt darauf an, was und wie ich gerade schnitze, für welche Hand es gerade gefährlich werden könnte.
Und du hast recht, ich habe noch nie Holz zum Schnitzen gekauft und ich arbeite zu 95% mit einem einfachen Schnitzmesser, Marke Eigenbau (nicht von mir
). Das habe ich geschenkt bekommen von jemanden, der das Schnitzen altersbedingt leider aufgeben musste. Schnitzen muss also nicht teuer sein. Es muss auch nicht immer Lindenholz sein, es gibt viele Hölzer, die sind wesentlich interessanter als Linde.Für die restlichen 5% nutze ich ein Rotationswerkzeug (kein Dremel). Wenn ich mal irgendwo mit dem Messer nicht rankomme oder manchmal zum Schleifen.
Viele Grüße
Kritzel
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Hallo West Fale , danke für deine ausführliche Antwort. Ich hab erst mal mich mit genug Lindenholz eingedeckt. Gab es günstig im Holzhandel.
Deine Figur ist dir wieder gut gelungen.
.Gruß vom Freizeitschnitzer
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Guten Morgen Freizeitschnitzer.
Die Ehre für die umfangreiche Antwort gebührt Kritzel.
Danke dir für das Lob der Figur, ich mag die kleinen Kerlchen einfach.
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Entschuldigung, sollte schnell gehen. Ging verkehrt . Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil.
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Hallo Kritzel,
hier verstehe ich etwas nicht. Du trägst einen Schnitzhandschuh und ziehst ihn an die Hand die am gefährdesten ist. So etwas geht nach meinem Verständnis nicht. Einen Handschuh trägt man doch nur um die Arneit in den Händen zu halten und vor einer wegschnappenden Klinge zu schützen.
Beim Scheiden gegen den Daumen genügt doch ein Stück Leder.
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Mr. Noname,
bei mir geht das. Das Messer kann in sehr viele Richtungen wegrutschen, je nachdem, wie ich es ansetze.
Das Leder um den Daumen, ja ok das hilft, aber nur, wenn du mit der vollen Klinge an einem geraden Stück Holz einen geraden Schnitt machst. Ich setze oft nur die Klingenspitze ein oder mache mit dem Messer drehende, runde Schnitte. Wahrscheinlich verwende ich das Messer etwas anders als andere Schnitzer, da ich fast ausschließlich damit arbeite. Ich weiß nicht, wie ich das anders erklären soll, aber ich habe mich als Rechtshänder auch schon in die rechte Hand geschnitten, nicht nur in den Daumen.
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Nun gut , wenn du damit klar kommst um so besser.
Jeder wie er am besten mit der Handhabung seiner Werkzeuge zurecht kommt.
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Man sollt immer ein Bewusstsein dafür haben, wo der Schnitt landet, wenn er abrutscht oder das Holz bricht.
Was habe ich das schmerzhaft lernen müssen.
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