Alles anzeigenHallo,
Angaben zu meiner Person sehe ich als unwichtig.
Ich möchte lediglich ein paar Ergänzungen hinzufügen, die bei den ganzen Empfehlungen nicht oder nur teilweise angesprochen wurden.
Zunächst eine Richtigstellung,ein Einhandschnitzen gibt es in der Bildhauerei nicht. Zum Schnitzen mit einem einfachen Messer braucht es immer beide Hände. Eine Hand die das Werkzeug hält und eine weitere die das Werkstück hält, wobei der Daumen der Werkstück haltenden Hand gegen den Rücken der Messerlinge drückt um die Tiefe des Schnittes zu bestimmen. Es ist prinzipiell darauf zu achten, das die Schneide eines Messers immer vom Körper weg gerichtet ist. Alles andere hat mit einem kontrollierten Schnitzen nichts zu tun.
Es gibt eine Ausnahme. Beim Kerbschnitzen stützt sich der Damen der das Messer hält auf dem Werkstück ab und steuert zugleich die Kraft und führt mit den 4 Finger die das Messer halten den Schnitt aus. Trotzdem braucht es eine zweite Hand um das Werkstück zu halten und für den nächsten Schnitt zu drehen.
Bei der Verwendung von Schnitzeisen sollte das Werkstück immer eigespannt sein, um das Werkzeug mit beiden Händen halten und führen zu können.
Kerbschnitzen ist eine sehr gute Möglichkeit um einen guten Einstig in die Hobbyschnitzerei zu erhalten wobei der Anfänger auch gleich den Erfolg sieht wenn alles richtig ist.. Als Anfänger empfehle ich die Verwendung von Lindenholz. Hier erfährt der Anfänger gleich in welcher Richtung sich das Holz gut oder schlecht schneiden lässt.
Das Kerbschnitzen besteht aus einer Aneinanderreihung kleiner geometrischer Formen die in ihrer Gleichmäßigkeit ein Muster ergeben.
Die Verwendung von Kerbschnitzmessern ist regional bedingt, so das das Kerbschnitzen z.B. in Österreich mit Balleisen, Geifüßen und beidseitig schräg geschliffenen Balleisen praktiziert wird und nicht wie bei uns mit einem Messer. Jeder sollte für sich abwägen welche Vorgehensweise für ihn die Richtige ist. Nur als Beispiel, auch „Mr. Schnitz“ in seinen YouTube Videos verwendet Bildhauerwerkzeuge für das Kerbschnitzen, wie er es auf der Schule gelehrt wird.
Die Verwendung von Messern beziehen sich lediglich auf ÜberlieferungenMan kann das Kerbschnitzen mit einem Rosenmesser praktizieren, um jedoch das Handgeken zu entlasten gibt es auch Kerbschnitzmesser mit einer abgewinkelten Klinge. Alle indutriell hergestellten Schnitzmesser haben eine Härte von 56-58 Rockwell die somit leicht flexibel sind und auch Anfängerfehler vermeiden und sind beidseitig in einem Fasenwikel von je 12 Grad geschliffen. Von HSS ( Hochleistungs-Schnitt-Stahl ) Schnitzmessern wie sie von Pfeil angeboten werden rate ich ab. Sie besitzen eine Härte von 63 Rockwell und sind für Schnitzanfänger ungeeignet da alle Anfänger dazu neigen, mit der Klinge eines Messers hin und her zu wippen um einen Span zu lösen. Das vertragen HSS Messer leider nicht so das auf Grund ihrer Härte ganz schnell Teile aus der Schneide ausbrechen und das Messer unbrauchbar wird. Genau aus diesem Grund muss ein Schnitzanfänger erst das richtige Schneiden mit einem Messer erlernen.
Für das Kerbschnitzen eiget sich jedoch auch ein weiteres Messer russischer Bauform, mit einer kutzen Klinge, ähnlich eines beidseitig schräg geschliffenen Balleisens.
Ich wünsche dem Neuling viel Erfog beim Einstieg in die Hobbyschnitzerei.
Gruß
Danke für die KI Antwort .
Warum fragst du überhaupt wenn du alles weißt ?