Beiträge von kritzel

    Ich suche mir immer Fotos aus allen möglichen Blickrichtungen von dem Tier, das ich schnitzen möchte: von vorn, Seitenansicht, von hinten, oben, unten, schräg von oben, Dreiviertelansicht usw. Damit bekommt man ein besseres Gefühl für das Tier, wie lang ist die Schnauze, der Kopf, der Hals, wo genau setzen die Hörner an und solche Sachen. Wenn du Probleme bei der 3D-Umsetzung hast, würde ich auch ein Knetmodell empfehlen. Da kannst du so lange probieren, bis es passt.

    Danke Mark,


    für die kleinen Figuren hab ich nicht sehr lange gebraucht. Wenn ich die Rohlinge mit der Dekupiersäge ausschneide, sind sie ja schon fast fertig. Ich hab nie auf die Uhr gesehen (mach ich beim Schnitzen nie), fürs Schnitzen und Schleifen ev. eine Stunde, zusammenbauen und ölen ev. noch eine halbe Stunde dazu.


    Viele Grüße Kritzel

    Ich finde die Schale wunderschön. Die Beschenkten werden sich sicherlich freuen. Die "Kreuzung" der beiden Eichenarten fällt für mich unter künstlerische Freiheit, schließlich soll es kein botanisches Lehrstück sein.

    Hallo Holz54, ich habe mich an den Zeichnungen von "Woodcarvers Workbook" orientiert. Außerdem habe ich jede Menge Fotos gesammelt und mir auf Youtube Elchvideos angeschaut. Bei den Videos habe ich darauf geachtet, wie sich so ein Elch bewegt. Ich mag es, wenn das Holz beim Schnitzen lebendig wird.

    Schnitzer ausm Norden, da hab ich Holzleim (Ponal) etwas dicker aufgetragen und dann kleine Holzspäne eingestreut.

    Richtig, das Geweih ist aufgesteckt. War mir zu aufwändig, alles aus einem Stück zu schnitzen. Außerdem wollte ich den Kontrast Geweih - Körper haben.

    Hallo,


    ich nehme die Späne auch zum Auspolstern, wenn ich meine Figuren mal transportiere, daneben geben sie ein super Bett für die Ostereier bei Ausstellungen ab. Und der Rest funktioniert wunderbar als Mulchdecke und zum Düngen von Sträuchern (Blaubeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Nadelbäume, Obstbäume) im Garten.

    Brotschieber mit Brot vor einem Holzofen würden mir genügen. Alles andere wird zuviel. Ich finde so ein Schild muss einfach, klar und deutlich sein. Ähren bringe ich eher mit Bauern in Verbindung, als mit einem Bäcker.

    Oder zwei Lausbuben (bis zur Taille zu sehen), die sich um eine große Bretzel zanken. Dabei reißt die Bretzel in der Mitte auseinander. Das ganze im Wilhelm Busch-Stil, so Max und Moritz mäßig.

    Danke für den Tipp, Zillertaler. Ich werde es beim nächsten Mal probieren. Eigentlich kann man hier nur kleine Bilder hochladen. Wenn ich meine Originale hochladen möchte, bekomme ich den Hinweis, dass sie zu groß sind und es nicht geht.

    Glatt geschliffen habe ich sie mit dem Dremel mit entsprechenden Schleifvorsätzen. Lärche ist im Kern schon etwas härter, vor allem wenn sie trocken ist. Die ausgeprägten Jahresringe können beim Schnitzen bisschen stören und kommen auch bei feinen Detailarbeiten nicht so gut. Bei solchen eher abstrakten Figuren finde ich sie schön.

    Ich hatte schon daran gedacht, noch Reiher, Gänse, Enten, Schwäne usw. passend dazu zu machen. Damit wollte ich einen kleinen See oder ein Sumpfgebiet basteln, mal sehen.

    Ich habe auch noch zwei größere Kraniche im gleichen Stil in Arbeit. Die werden ca. 30 cm hoch, müssen aber warten, bis mein momentanes Projekt fertig ist.


    Heute mal etwas abstraktere Kraniche. Die Rohlinge hatte ich schon vor längerer Zeit ausgesägt, bin aber erst jetzt dazu gekommen, sie zu schnitzen. Die Vögel sind ca. 5 cm hoch, aus Lärchenholz. Die Beinchen sind halbe Zahnstocher, nur so als Größenvorstellungshilfe.